Den Kern der Arbeit bildet die Jahresabschlussanalyse des Mischkonzerns ThyssenKrupp AG, die auf Basis der vergangenheitsorientierten, der gegenwärtigen sowie der zukünftigen Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns erfolgt. Ziel ist, eine Auskunft über den Geschäftserfolg und die Vermögenslage des Unternehmens zu erhalten. Schließlich erfolgt ein Fazit, um den Stake- und Shareholdern ein umfassendes Bild der geschäftlichen Lage des ThyssenKrupp-Konzerns zu ermöglichen.
Mit der Jahresabschlussanalyse wird das Ziel verfolgt, Informationen über die gegenwärtige sowie künftige wirtschaftliche Situation eines Unternehmens zu erhalten. Die wirtschaftliche Lage bezieht sich dabei auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eines Unternehmens. Die Vermögens- als auch die Finanzlage wird aus den Bestandsgrößen der Bilanz sichtbar, während die Ertragslage aus den Stromgrößen der Gewinn- und Verlustrechnung erkennbar wird. Überdies werden weitere Informationen z. B. aus dem Anhang und dem Lagebericht sowie darüber hinaus vorliegende Unternehmensinformationen z. B. freiwillige Angaben im Geschäftsbericht analysiert. Die Jahresabschlussanalyse verkörpert zwei Informationsziele: Zum einen wird das Ziel verfolgt, Erkenntnisse über die Ertragslage und somit die Ertragskraft des Unternehmens zu erhalten – erfolgswirtschaftliche Analyse. Zum anderen sollen Erkenntnisse über die Vermögens und Finanzlage eines Unternehmens erfolgen – finanzwirtschaftliche Analyse.
Inhaltsverzeichnis
1. Gang der Untersuchung
2. Grundlagen zur Jahresabschlussanalyse
2.1 Zielsetzung der Jahresabschlussanalyse
2.2 Der Jahresabschluss und der Lagebericht gemäß HGB
2.3 Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht gemäß HGB
2.4 Der Jahresabschluss und der Konzernabschluss nach IFRS
3. Jahresabschlussanalyse der ThyssenKrupp AG
3.1 Unternehmensstruktur
3.2 Jahresabschlussanalyse – Ausgewählte Aspekte
3.2.1 Bilanzierung
3.2.2 Finanzwirtschaftliche Analyse
3.2.3 Erfolgswirtschaftliche Analyse
4. Fazit
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit verfolgt das Ziel, eine fundierte Jahresabschlussanalyse der ThyssenKrupp AG durchzuführen, um den Stake- und Shareholdern ein umfassendes Bild über die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Mischkonzerns zu vermitteln. Die Forschungsfrage konzentriert sich dabei auf die Bewertung des Geschäftserfolgs und die Stabilität des Unternehmens auf Basis der vorliegenden Finanzdaten.
- Grundlagen der Jahresabschlussanalyse und regulatorische Rahmenbedingungen (HGB/IFRS)
- Strukturanalyse des ThyssenKrupp-Konzerns
- Finanzwirtschaftliche Analyse mittels Bilanz- und Kennzahlenbewertung
- Erfolgswirtschaftliche Untersuchung der Ertragskraft
- Kapitalmarktorientierte Erfolgsanalyse
Auszug aus dem Buch
3.2.2 Finanzwirtschaftliche Analyse
Die finanzwirtschaftliche Analyse hat zur Aufgabe Erkenntnisse über die Kapitalverwendung, die Kapitalaufbringung und über die Beziehung zwischen Verwendung sowie Aufbringung zu gewinnen. Zielsetzung ist die Beurteilung der finanziellen Stabilität eines Unternehmens.
o Vermögensstrukturanalyse
Die Vermögensstrukturanalyse untersucht die Zusammensetzung der Aktiva der Bilanz. Es wird die Mittelverwendung beleuchtet. Vom besonderen Interesse sind: Die Art und die Zusammensetzung des Vermögens, das mit dem Kapital finanziert wurde und die Dauer der Vermögensbindung bzw. das Liquiditätspotenzial des Unternehmens.
Im Geschäftsjahr 2019 betrug die Vermögensstruktur 38,5 % des Umlaufvermögens. Somit hat die ThyssenKrupp AG weniger Anlagevermögen als Umlaufvermögen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Gang der Untersuchung: Einleitung in das Thema, Vorstellung der ThyssenKrupp AG und Definition der Zielsetzung der Analyse.
2. Grundlagen zur Jahresabschlussanalyse: Erläuterung der theoretischen Basis, der relevanten Gesetzesnormen wie HGB und IFRS sowie der methodischen Vorgehensweise.
3. Jahresabschlussanalyse der ThyssenKrupp AG: Praktische Anwendung der Analyse auf den Konzern mit Fokus auf Struktur, Bilanzkennzahlen, Finanz- und Erfolgslage.
4. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der finanziellen Situation des Konzerns und Ausblick auf die strategischen Maßnahmen zur Verbesserung.
Schlüsselwörter
Jahresabschlussanalyse, ThyssenKrupp AG, Vermögenslage, Finanzlage, Ertragslage, HGB, IFRS, Konzernabschluss, Eigenkapitalquote, Cash-Flow, Rentabilität, ROCE, EBIT, Kapitalstruktur, Unternehmensanalyse
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der detaillierten Analyse des Jahresabschlusses der ThyssenKrupp AG, um deren wirtschaftliche Lage transparent zu machen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Arbeit behandelt die Konzernstruktur, die finanzwirtschaftliche Stabilität, die Ertragslage sowie die marktbezogene Performance des Unternehmens.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, Stakeholdern eine fundierte Auskunft über den Geschäftserfolg und die Vermögenssituation des ThyssenKrupp-Konzerns zu geben.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine klassische Jahresabschlussanalyse unter Anwendung von Kennzahlen aus der Bilanzanalyse (z. B. Anlagenintensität, Eigenkapitalquote, ROCE) genutzt.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil konzentriert sich auf die Unternehmensstruktur, die Bilanzierung nach IFRS sowie die finanz- und erfolgswirtschaftliche Analyse anhand von Kennzahlen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Jahresabschlussanalyse, ThyssenKrupp, Finanzlage, Ertragslage, Kennzahlenanalyse und Strategiebewertung.
Warum ist die Eigenkapitalquote von ThyssenKrupp kritisch zu betrachten?
Die Eigenkapitalquote ist im Zeitverlauf deutlich gesunken und liegt auf einem Niveau, das als unzureichend für eine ordentliche Kapitalausstattung eingestuft wird.
Wie bewertet der Autor die operative Entwicklung des Konzerns?
Die operative Entwicklung wird aufgrund des signifikanten Rückgangs bei Operating Cash-Flow und EBIT als wenig zufriedenstellend und herausfordernd bewertet.
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- Anonym (Author), 2020, Analyse des Jahresabschlusses der ThyssenKrupp AG. Geschäftserfolg und Vermögenslage, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/907344