Die objektorientierte Softwareentwicklung


Seminararbeit, 2008
9 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Der Weg zur objektorientierten Softwareentwicklung
1.1 Die Software-Krise
1.2 Qualitätskriterien von Software

2. Die Objektorientierung
2.1 Definition
2.2 Konzepte und Prinzipien der Objektorientierung
2.2.1 Objekte
2.2.2 Abstraktion
2.2.3 Klassen
2.2.4 Relationen/Beziehungen
2.2.5 Vererbung
2.2.6 Nachrichten
2.2.7 Kapselung
2.2.8 Polymorphismus

3. Objektorientierte Softwareentwicklung
3.1 Objektorientierte Analyse
3.2 Objektorientierter Entwurf
3.3 Objektorientierte Implementierung

4. Zusammenfassung und Fazit

Literaturverzeichnis

1. Der Weg zur objektorientierten Softwareentwicklung

1.1 Die Software-Krise

“[The major cause of the software crisis is] that the machines have become several orders of magnitude more powerful! To put it quite
bluntly: as long as there were no machines, programming was no problem at all; when we had a few weak computers, programming became a mild problem, and now we have gigantic computers, programming has become an equally gigantic problem.”
[1]

Die Softwarekrise trat Mitte der 1960er Jahre erstmalig auf, als die Kosten für die Software die Kosten für die Hardware überstiegen. Die Kosten bei der Entwicklung und dem Testen von Software stiegen exponentiell. Das führte zu Zeitdruck, dies zu Programmfehlern und schließlich zu unzufriedenen Anwendern. In Folge dessen kam es zu den ersten großen gescheiterten Software-Projekten.

1.2 Qualitätskriterien von Software

Die wachsenden Probleme bei der Entwicklung von Software mussten klare Richtlinien folgen. Mit der Einführung des Begriffs Software Engineering (fortan Softwareentwicklung genannt), sollte die Software mehr an Qualität gewinnen. Folgende Kriterien beschreiben diese neuen Anforderungen an die Software:[2]

- Korrektheit: Ein Softwareprodukt erfüllt die in einer Spezifikation beschriebenen Anforderungen
- Zuverlässigkeit: Wahrscheinlichkeit, dass ein SW-Produkt eine gewünschte Funktion erfüllt. Hohe Zuverlässigkeit bedeutet, dass Fehler selten auftreten und nur geringe Auswirkungen haben
- Robustheit: Sinnvolle Reaktion bei Fehlern, die in der Umgebung auftreten
- Benutzerfreundlichkeit: Einfache Erlernbarkeit und Bedienbarkeit eines Softwaresystems
- Wartbarkeit: Möglichst einfache Lokalisierung und Behebung von Fehlern und eine möglichst einfache Änderbarkeit und Erweiterbarkeit
- Effizienz: Angemessenes Laufzeitverhalten und Speicherplatzbedarf
- Dokumentation: Sowohl für den Benutzer als auch für den Entwickler
- Portabilität: Übertragbarkeit der Software auf andere Rechner

2. Die Objektorientierung

2.1 Definition

Die Objektorientierung hat in der Softwareentwicklung eine herausragende Bedeutung erlangt. Im Vergleich zur klassischen funktionsorientierten Softwareentwicklung stellt die objektorientierte Softwareentwicklung zum Teil völlig neue Konzepte zum Entwurf und zur Realisierung von Softwaresystemen zur Verfügung.[3]

Die Objektorientierung sollte im Gegensatz zur funktionsorientierten Softwareentwicklung signifikante Vorteile bieten. Ein herausragendes Ziel stellt dabei die Wiederverwendbarkeit von Komponenten dar.[4] Zudem kommt durch die Berücksichtigung der Wiederverwendbarkeit ein starker bottom-up Aspekt hinzu. Bottom-up bezeichnet die Vorgehensweise, in der die Software aus Einzelkomponenten zusammengesetzt wird.[5]

2.2 Konzepte und Prinzipien der Objektorientierung

Ein großer Vorteil der objektorientierten Softwareentwicklung ist, dass die meisten Konzepte durchgängig über die Phasen Definition, Entwurf und Implementierung verwendet werden können.[6] Damit die spätere Erläuterung dieser Phasen besser verstanden werden, sollen an dieser Stelle einige Grundbegriffe der Objektorientierung erläutert werden.

[...]


[1] Dijkstra (1972), „Solange es keine Maschinen gab, stellte die Programmierung kein Problem dar; als wir ein paar schwache Computer hatten, wurde die Programmierung zu einem kleineren Problem und nun da wir gigantische Computer haben, ist die Programmierung ein ebenso gigantisches Problem.“

[2] Vgl. Hennicker (2007), Folie 10f.

[3] Vgl. Friedrich (2002), S. 4.

[4] Vgl. Friedrich (2001). S. 41f.

[5] Vgl. Friedrich (2001), S. 43.

[6] Vgl. Balzert (1999), S. 5.

Ende der Leseprobe aus 9 Seiten

Details

Titel
Die objektorientierte Softwareentwicklung
Hochschule
AKAD-Fachhochschule Pinneberg (ehem. Rendsburg)
Note
1,7
Autor
Jahr
2008
Seiten
9
Katalognummer
V90746
ISBN (eBook)
9783638048569
Dateigröße
363 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Softwareentwicklung
Arbeit zitieren
Heiko Ennen (Autor), 2008, Die objektorientierte Softwareentwicklung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/90746

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