Unterrichtsstunde: Sportunterricht - Springseil

Unterrichtsvorbereitung für die 2. Klasse


Unterrichtsentwurf, 2007

14 Seiten, Note: 1,5


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Institutionelle Voraussetzungen
1.1 Räumliche Gegebenheiten

2 Individuelle Voraussetzungen der Schüler
2.1 Zusammensetzung und soziales Klima der Klasse
2.2 Allgemeine Lernvoraussetzungen
2.3 Inhaltspezifische Lernvoraussetzungen
2.4 Methoden und Rituale

3 Sachanalyse
3.1 Rhythmusfähigkeit

4 Verankerung im Rahmenplan

5 Überblick über die Unterrichtseinheit

6 Didaktische Begründung
6.1 Bedeutung des Lerngegenstandes für den Lernenden
6.2 Lehrplanbezug
6.3 Unterrichtlicher Kontext

7 Methodische Überlegungen
7.1 Zerlegung des Bewegungsablaufes
7.2 Induktives Verfahren

8 Literaturverzeichnis

9 Anhang
9.1 Verlaufsplanung
9.2 Hallenplan

1 Institutionelle Voraussetzungen

Der Unterrichtsvormittag ist in Unterrichtsstunden von je 45 bzw. 40 Minuten strukturiert. Eine individuelle Gestaltung mit kürzeren oder längeren Lernzeiten ist jedoch im Klassenlehrerunterricht möglich, da das Pausensignal nur im 90 Minutentakt ertönt. Der Sportunterricht wird in den ersten beiden Jahrgängen in Zeiteinheiten von je zwei Einzelstunden und einer Bewegungsstunde erteilt, die sich über die Schulwoche verteilen. Somit wird eine Bewegungserziehung an mehreren Tagen ermöglicht.[1]

1.1 Räumliche Gegebenheiten

Die Sporthalle befindet sich auf dem Schulgelände und ist direkt mit diesem verbunden. Die Größe der Halle beträgt ungefähr 10m x 20m. Spielfeldmarkierungen für Handball, Basketball, Volleyball, Fußball sind vorhanden, sowie ein Geräteraum mit Schwingtor, eine Uhr, zwei Umkleideräume mit Zugang zu Dusch- und Waschräumen, Erste-Hilfe-Material und einem Telefon im Lehrerumkleideraum. Die unmittelbare Nähe der Turnhalle ermöglicht einen schnellen Wechsel aus dem Klassenraum in die Halle und umgekehrt. Dadurch wird die reine Bewegungszeit optimiert.

2 Individuelle Voraussetzungen der Schüler

2.1 Zusammensetzung und soziales Klima der Klasse

Die Klasse 2b setzt sich aus 22 Kinder, zwölf Mädchen und zehn Jungen aus den Jahrgängen 1998 bis 2000, zusammen. Das Klassenbild ist multikulturell geprägt. Die Lerngruppe besteht weitgehend in dieser Zusammensetzung seit dem Schuleintritt. Das Sozialverhalten der Schüler und deren Lern- und Arbeitsbereitschaft sind aufgrund der äußeren Umstände zufrieden stellend. Die Schüler haben Freude an der Bewegung und begegnen dem Unterrichtsfach Sport mit großer Begeisterung. Sie vergessen selten ihre Sportsachen, achten meist selbstständig darauf ihren Schmuck abzulegen und möchten ungern vom Unterricht ausgeschlossen werden. Außerdem beteiligen sie sich interessiert am Unterrichtsgeschehen, sind gut zu motivieren und können an sie gestellte Bewegungsaufgaben konzentriert lösen. Auch im Pausenverhalten äußert sich der hohe Bewegungsdrang der Schüler. Sie sind ständig in Bewegung und probieren häufig neue Bewegungsabläufe aus, ob mit Springseilen auf dem Pausenhof oder Bällen auf dem Bolzplatz.

Die Lerngruppe ist diszipliniert. Die Schüler reagieren gut auf akustische und visuelle Signale, wie z.B. Klangstab, Pfiff und verschiedene Handzeichen. Auch im Umkleide- und Waschraum entstehen für die Lehrperson keine Aufsichtsprobleme. Die Mehrzahl der Schüler arbeitet aufmerksam mit und verhält sich gegenüber ihren Mitschülern freundlich.

Dennoch gibt es auch hier Ausnahmen. Auffällig verhalten sich XXX.

2.2 Allgemeine Lernvoraussetzungen

Insgesamt bringen die meisten Schüler motorische Voraussetzungen aus dem Handlungsbereich Spielen in Form von Ausdauer und Gewandtheit mit. Auch Grunderfahrungen im Umgang mit dem Seil wurden im letzten Halbjahr gesammelt und im Hinblick auf die Thematik der Unterrichtseinheit erprobt.[2] Dennoch treten bei einigen Kindern große Probleme beim Seilspringen bzgl. der Bewegungskoordination auf. Sie können weder das Seil durchgängig noch gleichmäßig schwingen und es fällt ihnen schwer, seitlich die Arme zu kreisen und dabei gleichzeitig rhythmisch zu springen. Auch die Koordination beim Seilspringen bereitet große Schwierigkeiten, da die Schüler oft nur unzureichend einschätzen können, wann sie vom Boden abspringen sollen. Oftmals ist ihre Reaktionszeit viel zu langsam.

Speziell 1 hat massive Probleme im Umgang mit dem Seil. Sie kann die Bewegungsanweisung nicht umsetzen und versucht sich dem Unterrichtsgeschehen zu entziehen. Auch 2 und 3, die eigentlich sehr gute Sportler sind, bereitet das Seilspringen Schwierigkeiten. 4, 5, 6 ebenfalls. Diese sind jedoch bemüht den Umgang mit dem Seil zu lernen.

2.3 Inhaltspezifische Lernvoraussetzungen

Die Schüler müssen bereits Erfahrungen mit dem Spielgerät Seil gesammelt haben, damit sie von Vorstellung des Bewegungsablaufs im Umgang mit dem Seil Gebrauch machen können. Außerdem muss den Schülern der Umgang mit dem Seil vertraut sein, um vielfältige Bewegungsabläufe mit dem Seil auszuprobieren und zeigen zu können. Zudem müssen die Schüler die Bewegungskoordination des Seilspringens in Ansätzen beherrschen, damit sie auch paar- oder gruppenweise Sprünge mit dem Seil demonstrieren können. Ferner müssen die Schüler über entsprechende Fachterminologie verfügen und unter deren Zuhilfenahme ihren Bewegungsablauf verbalisieren.

2.4 Methoden und Rituale

Zu Beginn des Unterrichts begrüßen sich Lerngruppe und LiV innerhalb der Halle im Sitzkreis. Die Schüler bekommen einen Einblick, was sie diese Stunde erwartet und dürfen ggf. Wünsche äußern. Im Steh- oder Sitzkreis werden Informationen ausgetauscht, bestimmte Handlungen reflektiert und die Stunde beendet. Zur Schonung der Stimme arbeite ich im Sportunterricht mit visuellen und akustischen Signalen, z.B. Handzeichen, Mimik und Gestik sowie der Pfeife. Diese Regeln wurden im ersten Schuljahr angebahnt und müssen immer Mal wieder zu Anfang des Unterrichts wiederholt werden. Das gilt auch für die Pfeifzeichen. Handzeichen und Pfiff bedeutet das Zusammenkommen im Sitz- oder Stehkreis. Bei Pfiff ohne ein Handsignal bleiben alle auf der Stelle stehen bleiben, halten das Spielgerät fest und warten auf Anweisung. Diese Regelung wird zusätzlich durch das sog. Ampelsystem verschärft, z.B. durch die gelbe (Verwarnung, Aussetzen) und rote Karte (Post nach Hause).

[...]


[1] Siehe Rahmenplan Grundschule, S.224

[2] Handlungsbereich Laufen-Springen-Werfen

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten

Details

Titel
Unterrichtsstunde: Sportunterricht - Springseil
Untertitel
Unterrichtsvorbereitung für die 2. Klasse
Note
1,5
Autor
Jahr
2007
Seiten
14
Katalognummer
V90767
ISBN (eBook)
9783638051408
Dateigröße
928 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Unterrichtsstunde, Sportunterricht, Springseil
Arbeit zitieren
Stephanie Müller (Autor:in), 2007, Unterrichtsstunde: Sportunterricht - Springseil, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/90767

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