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Grundlagen Sozial- und Arbeitsrecht. Entgeltfortzahlung- und das Mutterschutzgesetz

Title: Grundlagen Sozial- und Arbeitsrecht. Entgeltfortzahlung- und das Mutterschutzgesetz

Submitted Assignment , 2017 , 11 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anonym (Author)

Law - Civil / Private / Industrial / Labour
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Die vorliegende Arbeit beantwortet Fragen zu arbeitsrechtlichen Themen in der Gesundheitsbranche, unter anderem zur Erwerbs- und Arbeitsunfähigkeit, Privater und Gesetzlicher Krankenkassen (PKV versus GKV), Pflichtversicherungsfreiheit und Mutterschutz.

Die Medusa AG dem demografischen Wandel aufgeschlossen. Die entsprechende strategische Ausrichtung ist geschäftsseitig umgesetzt. Das maßgeschneiderte Angebot erfreut sich regen Kundenzuspruches. Personalseitig ist die Medusa AG mit den demo-grafischen Auswirkungen wie beispielsweise Fluktuation, Fachkräftemangel, Kranken-stände, Schwangerschaften, Renten und Gehaltsanpassungen, konfrontiert. Um auch personalseitig für den demografischen Wandel gerüstet zu sein, werden Erkundungen in Bezug auf rechtlichen Rahmenbedingungen spezifischer Wechselfälle durch den Personalarbeiter folgend ausgearbeitet um eine entsprechende zukünftige Personal-strategie zu entwickeln. Besonderes Augenmerk wird auf das Sozial- und Arbeitsrecht sowie auf das Entgeltfortzahlung- und das Mutterschutzgesetz gelegt.

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Inhaltsverzeichnis

1 Introduktion

2 Erwerbs- und Arbeitsunfähigkeit

2.1 Entgeltfortzahlung und Krankengeld

2.2 Sicherstellung des Krankengeldanspruches

3 Private versus Gesetzliche Krankenkassen (PKV versus GKV)

3.1 Wechselmöglichkeiten

3.2 Soziale Gerechtigkeit – Solidaritäts- versus Äquivalenzprinzip

4 Pflichtversicherungsfreiheit

4.1 Definition Versicherungsfreiheit

4.2 Arbeitgeberzuschuss bei gesetzlichen Krankenversicherungen

4.3 Arbeitgeberzuschüsse bei Privatversicherungen

5 Rentenversicherung

5.1 Beschäftigung während der Vollrente

5.2 Rentenbeiträge

6 Mutterschutz

6.1 Beschäftigungsverbot

6.2 Dauer Mutterschaftsgeld

6.3 Leistungsbezug bei verspäteter Geburt

6.4 Höhe Mutterschaftsgeld der Krankenkasse

6.5 Arbeitgeberzuschuss zum Mutterschutzgeld

6.6 Ruhen des Mutterschutzgeldes

Zielsetzung & Themen

Ziel der Arbeit ist es, die rechtlichen Rahmenbedingungen für spezifische Personalsituationen bei der Medusa AG vor dem Hintergrund des demografischen Wandels zu analysieren und eine fundierte Grundlage für die zukünftige Personalstrategie zu erarbeiten.

  • Rechtliche Grundlagen der Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit.
  • Vergleich und Wechselmöglichkeiten zwischen gesetzlichen und privaten Krankenkassen.
  • Regelungen zur Pflichtversicherungsfreiheit und Arbeitgeberzuschüssen.
  • Optimierung von Rentenversicherungsbeiträgen bei Beschäftigung während der Rente.
  • Gesetzliche Vorgaben und finanzielle Absicherung im Bereich Mutterschutz.

Auszug aus dem Buch

2.1 Entgeltfortzahlung und Krankengeld

Im Pflegebereich der Medusa AG, kommt es laufend aufgrund von langanhaltenden Rückenbeschwerden zu Arbeitsausfällen. Arbeitsunfähigkeit liegt vor, wenn ein Beschäftigter, aufgrund einer Krankheit, seine vertraglich geschuldete Arbeitsleistung nicht mehr bzw. eingeschränkt erbringen kann (vgl. Kaeding, Höfs, 2017, S. 23). Arbeitsunfähigkeit ist sowohl arbeits- als auch sozialrechtlich relevant. Grundsätzlich löst sie einen Anspruch gegenüber dem Arbeitgeber und der Krankenkasse aus. Arbeitsrechtlich regelt das Entgeltfortzahlungsgesetz (EntgFG) die Lohnfortzahlung während der Arbeitsunfähigkeit.

Ein Arbeitnehmer hat im nicht selbstverschuldeten Krankheitsfall Anspruch auf Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber für die Zeit der Arbeitsunfähigkeit bis zur Dauer von sechs Wochen Voraussetzung ist das Bestehen des Arbeitsverhältnisses von mindestens vier Wochen. (vgl. §3 EntgFG Abs. 1 und Abs. 3). Nach Ablauf der First und Weiterbestehen der Arbeitsunfähigkeit erhält der Arbeitnehmer Krankengeld von der gesetzlichen Krankenkasse (vgl. Schmid, 2010, S.10). Sozialversicherungsrechtlich stellt Krankengeld eine Entgeltersatzleistung dar (vgl. Kaeding; Höfs, 2017, S. 22). Gemäß §44 SGB V Abs. 1 haben Versicherte Anspruch auf Krankengeld, wenn die Krankheit sie arbeitsunfähig macht. Gemäß §48 SGB V Abs. 1 erhalten Versicherte aufgrund von Arbeitsunfähigkeit Krankengeld ohne zeitliche Begrenzung, jedoch für längsten 78 Wochen innerhalb von je drei Jahren, unter der Voraussetzung es handelt sich um dieselbe Krankheit. Eine weitere hinzukommende Krankheit, erhöht nicht die Leistungsdauer. Die Entgeltfortzahlungszeit wird auf die Bezugsdauer des Krankengeldes angerechnet (vgl. §49 Abs. 1 Nr. 1 SGB V).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Introduktion: Einführung in die Problematik des demografischen Wandels bei der Medusa AG und Zielsetzung der Analyse sozialrechtlicher Rahmenbedingungen.

2 Erwerbs- und Arbeitsunfähigkeit: Erläuterung der gesetzlichen Regelungen zur Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber und der darauffolgenden Krankengeldzahlungen der Krankenkassen.

3 Private versus Gesetzliche Krankenkassen (PKV versus GKV): Analyse der Wechselmöglichkeiten zwischen den Versicherungssystemen und der Bedeutung des Solidaritäts- versus Äquivalenzprinzips.

4 Pflichtversicherungsfreiheit: Klärung der Kriterien für Versicherungsfreiheit bei Überschreiten der Einkommensgrenzen und die Verpflichtung zur Arbeitgeberzuschusszahlung.

5 Rentenversicherung: Darstellung der Optionen zur Beschäftigung während der Altersrente und Möglichkeiten zur Optimierung der Rentenversicherungsbeiträge.

6 Mutterschutz: Detaillierte Betrachtung der gesetzlichen Beschäftigungsverbote, der Berechnung von Mutterschaftsgeld und der Zuschusspflicht durch den Arbeitgeber.

Schlüsselwörter

Sozialrecht, Arbeitsrecht, Krankengeld, Entgeltfortzahlung, Krankenversicherung, PKV, GKV, Rentenversicherung, Mutterschutz, Beschäftigungsverbot, Arbeitgeberzuschuss, Pflichtversicherungsfreiheit, demografischer Wandel, Personalstrategie, Sozialgesetzbuch.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse arbeits- und sozialrechtlicher Rahmenbedingungen im Kontext demografisch bedingter Personalsituationen bei der Medusa AG.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen umfassen Arbeitsunfähigkeit, Krankenkassenwechsel, Pflichtversicherungsfreiheit, Rentenversicherungsrecht bei Altersrente sowie die Bestimmungen des Mutterschutzes.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist die Ausarbeitung rechtlicher Grundlagen für spezifische Wechselfälle, um dem Unternehmen eine fundierte Basis für die zukünftige Personalstrategie zu bieten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es erfolgt eine deskriptive und analytische Aufarbeitung der rechtlichen Rahmenbedingungen unter Einbezug relevanter Gesetzesparagrafen (SGB, MuSchG, EntgFG) und Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in Kapitel zu Arbeitsunfähigkeit, Krankenversicherungstypen, Pflichtversicherungsfreiheit, Rentenversicherung sowie detaillierte Regelungen zum Mutterschutz.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Sozialrecht, Krankengeld, Entgeltfortzahlung, Krankenversicherung, Rentenversicherung, Mutterschutz und Versicherungsfreiheit.

Warum ist ein Wechsel von der PKV in die GKV für ältere Personen erschwert?

Aufgrund der Altersgrenze von 55 Jahren soll ein Wechsel in die GKV in höherem Alter verhindert werden, da dies dem Solidaritätsprinzip widersprechen würde, wenn Leistungen beansprucht werden, für die zuvor keine Beiträge in das Solidarsystem eingezahlt wurden.

Welche Möglichkeiten haben Arbeitgeber hinsichtlich der Rentenversicherung bei beschäftigten Rentnern?

Arbeitgeber müssen grundsätzlich den Arbeitgeberanteil zur Rentenversicherung abführen. Es gibt jedoch Optionen wie den Verzicht auf Versicherungsfreiheit durch den Arbeitnehmer, was rentensteigernd wirkt, oder die Wahl einer geringfügigen Beschäftigung.

Was unterscheidet das Mutterschutzgeld vom Krankengeld?

Mutterschutzgeld ist eine spezifische Leistung während der gesetzlichen Schutzfristen nach dem Mutterschutzgesetz, während Krankengeld eine Lohnersatzleistung bei medizinisch attestierter Arbeitsunfähigkeit aufgrund von Krankheit darstellt.

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Details

Title
Grundlagen Sozial- und Arbeitsrecht. Entgeltfortzahlung- und das Mutterschutzgesetz
College
Apollon University of Applied Sciences Bremen  (Angewandte Psychologie)
Course
Recht
Grade
1,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2017
Pages
11
Catalog Number
V907721
ISBN (eBook)
9783346228895
Language
German
Tags
Erwerbs- und Arbeitsunfähigkeit Entgeltfortzahlung private und gesetzliche Krankenkassen Pflichtversicherungsfreiheit Rentenversicherung Mutterschutz
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2017, Grundlagen Sozial- und Arbeitsrecht. Entgeltfortzahlung- und das Mutterschutzgesetz, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/907721
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