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Interkulturelles Coaching

Title: Interkulturelles Coaching

Seminar Paper , 2007 , 16 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Yvonne Hanekamp (Author)

Didactics - Business economics, Economic Pedagogy
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Summary Excerpt Details

Durch die Globalisierung stieg die Anzahl international agierender Unternehmen. Fach- und Führungskräfte treffen so bei ihrer Tätigkeit häufig auf kulturelle Unterschiede zwischen ihnen und ihren Geschäftspartnern. Diese Unterschiede finden sich unter anderem in Führungs-, Denk-, und Lernstilen wieder und können zu einer Beeinträchtigung der internationalen Zusammenarbeit führen, wenn sie nicht beachtet werden und im schlimmsten Fall ein Ende der Zusammenarbeit bedeuten. Demnach kann die Berücksichtigung des kulturellen Hintergrundes der Partner als entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg von internationalen Kooperationen angesehen werden (vgl. Clement & Clement, S.1). Aus diesem Grund ist für eine möglichst reibungslose Kooperationen auf dem internationalen Sektor der Einsatz von interkulturellen Personalentwicklungsmaßnahmen zunehmend notwendig (vgl. Barmeyer 2005, S. 240). Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit einer solchen interkulturellen Personalentwicklungsmaßnahme: dem interkulturellen Coaching.
Ziel dieser Arbeit ist es, einen Überblick über das interkulturelle Coaching zu geben. Dazu werden zunächst der Kulturbegriff an sich erläutert, auf die Konfliktentstehung bei interkulturellen Geschäftsbeziehungen eingegangen und der Begriff der interkulturellen Kompetenz thematisiert. Daran anschließend wird die Bedeutung des interkulturellen Coachings anhand von Vergleichen mit dem interkulturellen Training und dem klassischen Coaching erläutert sowie die Eigenschaften, die ein Coach aufweisen sollte, und der Coachingprozess thematisiert. Die Arbeit schließt mit einer kurzen Zusammenfassung.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Der kulturelle Aspekt

2.1 Der Kulturbegriff

2.2 Konfliktentstehung bei interkulturellen Geschäftsbeziehungen

2.3 Die interkulturelle Kompetenz

3 Das interkulturelle Coaching

3.1 Ein Vergleich zum interkulturellen Training

3.2 Ein Vergleich mit dem klassischen Coaching

3.3 Die Anforderungen an den Coach

3.4 Der Coachingprozess

4 Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, einen fundierten Überblick über das interkulturelle Coaching als Instrument der Personalentwicklung zu geben. Dabei wird insbesondere untersucht, wie dieses Coaching dazu beiträgt, durch kulturelle Unterschiede bedingte Konflikte in internationalen Geschäftsbeziehungen zu lösen und die interkulturelle Kompetenz der betroffenen Fach- und Führungskräfte zu fördern.

  • Grundlagen des Kulturbegriffs und Entstehung interkultureller Konflikte
  • Differenzierung zwischen interkulturellem Training und Coaching
  • Vergleich zwischen klassischem und interkulturellem Coaching
  • Anforderungen an die Qualifikation und Rolle des Coaches
  • Analyse des Coachingprozesses bei interkulturellen Überschneidungen

Auszug aus dem Buch

3.1 Ein Vergleich zum interkulturellen Training

Aufgrund des vielfachen Scheiterns wirtschaftlicher Kooperationen auf internationaler Ebene bedienten sich Unternehmen in den achtziger Jahren erstmals interkultureller Trainings, um den Erfolg solcher Arbeitssituationen zu verbessern (vgl. Bolten 2003, S. 370). Der Schwerpunkt von interkulturellen Trainings liegt in dem Wissensaufbau von Eigenarten der jeweiligen Zielkultur, wie in der Veränderung von Denk- und Sichtweisen über diese. Das Bewusstsein und die Wahrnehmung hinsichtlich der anderen Kultur soll entwickelt werden (vgl. Barmeyer 2005, S. 242). Demnach ist das Ziel ähnlich dem des interkulturellen Coachings. Allerdings zeigen Forschungsergebnisse, dass zwar ein kulturelles Wissen bei interkulturellen Trainings erworben wird, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Trainings dennoch häufig nicht fähig sind, ihr Wissen in interkulturellen Geschäftsbeziehungen umzusetzen (vgl. Kinast 2003, S. 224). Daraus lässt sich schließen, dass die Personen die jeweiligen kulturellen Aspekte nicht verinnerlicht haben. Begründet werden kann dies dadurch, dass interkulturelle Trainings standardisiert auf kulturelle Unterschiede eingehen und die Persönlichkeiten der Klienten nicht einbezogen werden (vgl. Kinast 2003, S. 219; Schroll-Machl 2006, S. 20).

An dieser Stelle wird der Unterschied zum interkulturellen Coaching sichtbar, denn in Coachingprozessen werden die spezifischen bestehenden Konflikte berücksichtigt, wobei die Persönlichkeiten der Klienten im Mittelpunkt der Betrachtung stehen. Von Bedeutung sind nicht nur die Wahrnehmung, Gefühle und Gedanken hinsichtlich der Zielkultur, sondern ebenfalls, wie die Personen die neue berufliche Situation empfinden. Das interkulturelle Coaching ist demnach eine personenbezogene Einzelberatung, die sich zwar als zeit- und kostenintensiver sowie als aufwendiger vorzubereiten erweist als ein interkulturelles Training, im Gegenzug dazu aber in spezifische Arbeitsprozesse eingreift, Selbstreflektionen fördert und Denkanstöße für Lösungen geben kann (vgl. Barmeyer 2005, S. 242-244; Bolten 2003, S. 370).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung erläutert die zunehmende Relevanz interkultureller Kompetenz aufgrund der Globalisierung und definiert das Ziel der Arbeit, einen Überblick über das interkulturelle Coaching zu geben.

2 Der kulturelle Aspekt: Dieses Kapitel behandelt den Kulturbegriff, die Entstehung von Konflikten in internationalen Geschäftsbeziehungen sowie die Bedeutung interkultureller Kompetenz.

3 Das interkulturelle Coaching: Das Hauptkapitel vergleicht Coaching mit interkulturellen Trainings und klassischem Coaching, definiert die Rolle des Coaches und analysiert den spezifischen Coachingprozess.

4 Schlussbemerkung: Die Arbeit schließt mit dem Fazit, dass interkulturelles Coaching eine komplexe, aber wirkungsvolle Maßnahme zur Konfliktlösung und Prävention in internationalen Unternehmen ist.

Schlüsselwörter

Interkulturelles Coaching, interkulturelle Kompetenz, Personalentwicklung, Konfliktmanagement, Geschäftsbeziehungen, Kulturunterschiede, Führungskräfte, Coachingprozess, Training, globale Zusammenarbeit, interkulturelle Kommunikation, Selbstreflexion, Management-Kompetenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Disziplin des interkulturellen Coachings als gezielte Personalentwicklungsmaßnahme für international tätige Fach- und Führungskräfte.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Verständnis von Kultur, der Analyse interkultureller Konflikte, der Abgrenzung zu anderen Trainingsformaten und der praktischen Anwendung von Coaching im interkulturellen Kontext.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die theoretische Einordnung und praktische Erläuterung des interkulturellen Coachings, um aufzuzeigen, wie dieses bei der Lösung von Konflikten aufgrund kultureller Differenzen helfen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine tiefgehende Literaturanalyse einschlägiger Fachpublikationen und Handbücher zum Thema interkulturelles Management und Coaching.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich dem Vergleich des interkulturellen Coachings zu anderen Formaten, den professionellen Anforderungen an einen Coach sowie den Phasen und Zielen des Coachingprozesses.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören interkulturelle Kompetenz, Coaching, Konfliktmanagement, Personalentwicklung und globale Zusammenarbeit.

Wie unterscheidet sich interkulturelles Coaching von einem klassischen Training?

Während interkulturelle Trainings oft standardisiert Wissen über fremde Kulturen vermitteln, ist Coaching eine individualisierte Einzelberatung, die spezifische Konflikte und die Persönlichkeit des Klienten in den Mittelpunkt stellt.

Welche Bedeutung hat die Herkunft des Coaches für den Erfolg?

Die Herkunft ist ein wichtiger Entscheidungsaspekt: Ein Coach aus der Kultur des Klienten fördert das Vertrauen durch Sprach- und Verhaltensnähe, während ein Coach aus der Zielkultur ein tieferes Verständnis für die dortigen Eigenheiten mitbringt.

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Details

Title
Interkulturelles Coaching
College
Carl von Ossietzky University of Oldenburg
Course
Ausgewählte Probleme in bwp Handlungsfeldern, Schwerpunkt Betrieb
Grade
1,0
Author
Yvonne Hanekamp (Author)
Publication Year
2007
Pages
16
Catalog Number
V90827
ISBN (eBook)
9783638052375
ISBN (Book)
9783638945387
Language
German
Tags
Interkulturelles Coaching Ausgewählte Probleme Handlungsfeldern Schwerpunkt Betrieb
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Yvonne Hanekamp (Author), 2007, Interkulturelles Coaching, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/90827
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