Analyse der Chancen und Risiken mobiler Arbeitsplätze aus technologischer Sicht


Studienarbeit, 2007

30 Seiten, Note: 1,6


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsdefinition
2.1. Mobile Business
2.2. Mobile Anwendungen
2.3. Mobilität, Mobilitätsarten

3. Mobile Arbeitsplätze
3.1. Definition mobiler Arbeitsplätze
3.2. Technische Voraussetzungen
3.2.1 Mobile Endgeräte
3.2.2 Kommunikationstechnologien
3.3. Einsatzgebiete für mobile Arbeitsformen
3.4. Technische Gestaltung mobiler Arbeitsplätze
3.4.1 Hardware und Software
3.4.2 Kommunikation mit der Betriebsstätte
3.4.3 Organisation der Kommunikation mobiler Arbeiter
3.5. Verbreitung mobiler Arbeitsplätze

4. Analyse der Chancen und Risiken
4.1. Unternehmenssicht der Chancen und Risiken
4.1.1 Chancen der mobilen Telearbeit
4.1.2 Risiken der mobilen Telearbeit
4.2. Arbeitnehmersicht der Chancen und Risiken

5. Zusammenfassung und Ausblick

6. Anhang

7. Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Kommunikationsformen

Abbildung 2: Entwicklung mobiler Arbeitsformen in Deutschland 1999-2002 (Quelle: Empirica 2002)

Abbildung 3: Einsatz von und Interesse an mobilen Arbeitsplätzen

Abbildung 4: Mobiler Mitarbeiter in der Prozesskette (Quelle: GI-Edition, Mobile Business Seite 32)

Abbildung 5: Verbreitung von Telearbeit, mobiler Arbeit und mobiler Telearbeit in Europa (Quelle: Kordey N.; Verbreitung der Telearbeit; Empirica Report 2002)

Abbildung 6: Mobile Endgeräte: PDA, Notebook

Abbildung 7: Smartphone

Abbildung 8: UMTS-Teilnehmer: weltweiter Vergleich

Abbildung 9: Vergleich Telearbeiter in Europa (Quelle: ECaTT Report 2000, http://www.ecatt.com/statistics/tgps/nwwg9009.html

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

Die Unternehmen in Deutschland stehen vor zahlreichen Herausforderungen: steigender Konkurrenzdruck, steigende Kosten, umfangreiche Kundenwünsche, steigender Zeitdruck. Die Verschärfung der Wettbewerbsbedingungen und die Intensivierung des Wettbewerbs führen dazu, dass es für jedes Unternehmen wichtig wird zur richtigen Zeit und am richtigen Ort präsent zu sein und zu agieren.[1]

Die neuen Herausforderungen erfordern die Entwicklung und Einführung neuer Formen und Organisationen in den Unternehmen. Eine wichtige Rolle in dieser Reorganisation spielt die Gestaltung der Arbeitsplätze. Das Zukunftsmodell der Arbeitsplatzgestaltung führt weg von starren, ortsgebundenen Formen hin zu flexiblen und Endgeräte-unabhängigen Konzepten. Die Mobilität, die durch solche Konzepte erreicht wird, ermöglicht es flexibel und schnell auf die Anforderungen der Stakeholder zu reagieren.[2]

Die Unternehmen können dank der mobilen Arbeitsplätze auf immer kürzer werdende Produktzyklen schneller reagieren. Mobile Arbeitnehmer sind in der Lage einen engen Kontakt zum Kunden zu halten. Die Nähe zum Kunden, die durch Mobilität erreicht wird, ermöglicht es die Bedürfnisse der Kunden und des Marktes zu erfahren und gezielt mit entsprechenden Dienstleistungen und Produkten zu reagieren.[3]

In den Unternehmen werden Endgeräte-unabhängige mobile Arbeitsplätze immer notwendiger. Dennoch haben die Verantwortlichen meist noch keine genauen Vorstellungen, wie sie diesen Anforderungen gerecht werden. Nach den Umfragen von Centracon sind die Lösungsansätze für 52% der Unternehmen nicht oder nur unzureichend bekannt. (Befragt wurden 344 Unternehmen mit über 50 Mio. € Umsatz im Jahr.)[4]

Die Studienarbeit versucht die verschiedenen Formen der mobilen Arbeit, ihre Chancen und Risiken und wichtige technischen Erfolgsfaktoren darzustellen. Es werden die Begriffe und Voraussetzungen erläutert und aufgezeigt.

2. Begriffsdefinition

2.1. Mobile Business

Der Begriff Business beinhaltet im Allgemeinen das gesamte Geschäftsumfeld eines Unternehmens. Dazu gehören sämtliche Prozesse und Beziehungen zu Zulieferern, Mitarbeitern und Kunden, also alle administrativen und betriebswirtschaftlichen Vorgänge innerhalb des Unternehmens und in seinem Beziehungsumfeld.[5]

Für Mobile Business lassen sich zumindest zwei deutlich verschiedene Begriffsauffassungen finden:

Einerseits kann Mobile Business als die Nutzung mobiler Technologien beschrieben werden, um bestehende Geschäftsprozesse zu verbessern und zu erweitern, oder um neue Geschäftsfelder zu erschließen. Zum anderen wird mit Mobile Business aber auch die Gesamtheit aller Aktivitäten, Prozesse und Anwendungen in Unternehmen bezeichnet, welche mit mobilen Technologien durchgeführt oder unterstützt werden. Die Kunden oder geschäftsorientierte Anwendungen würde man in diesem Fall unter Mobile Commerce zusammenfassen. Für die übrigen Anwendungen können die Bezeichnungen Mobile Services, mobile Dienstleistungen oder einfach mobile Applikationen verwendet werden.[6]

Zusammenfassend versteht man den Begriff Mobile Business als die Anbahnung, Unterstützung, Abwicklung und Aufrechterhaltung von Leistungsaustauschprozessen mit Hilfe elektronischer Netze und mobiler Zugangsgeräte.[7]

2.2. Mobile Anwendungen

Mobile Anwendungen als Teil vom Mobile Business zeichnen sich durch folgende Eigenschaften aus[8]:

- Mobilität: Ein Nutzer mit einem mobilen Gerät hat an jedem Standort einen Zugang zum Netz, zu Produkten und Dienstleistungen.
- Erreichbarkeit: Der Nutzer mobiler Anwendungen ist jederzeit erreichbar.
- Identifikation: Mobile Geräte wie das Mobiltelefon sind einzelnen Nutzern persönlich zugeordnet.

Mobile Anwendungen spielen eine wichtige Rolle bei der Optimierung der Geschäftsprozesse von Unternehmen. Durch eine Reduktion der Medienbrüche, z. B. durch eine elektronische Datenerfassung vor Ort beim Kunden, können Kosteneinsparungen sowie Qualitätsverbesserungen erreicht werden.[9]

Neben der innerbetrieblichen Benutzung von mobilen Anwendungen ergeben sich auch weitere Anwendungsszenarien für einen überbetrieblichen Datenaustausch. So ist es zukünftig zu erwarten, dass bei einem Zusammentreffen von zwei Firmenvertretern beide über diese mobilen Endgeräte verfügen. Dadurch wird die Bildung von Ad-hoc-Netzwerken und direkter Datenaustausch möglich. Für den Business-to-Business-(B2B-)Sektor ergeben sich hierdurch neue Möglichkeiten der überbetrieblichen Anwendungsintegration.[10]

2.3. Mobilität, Mobilitätsarten

Mobilität gewinnt im Bereich eBusiness und Mobile Business stark an Bedeutung. Entsprechend müssen Kommunikationssysteme, über welche mobile Anwendungen genutzt werden, Basisfunktionalitäten einer transparenten Unterstützung der Mobilität des Nutzers zur Verfügung stellen.[11]

Küpper stellt ein Referenzmodell für mobilitätsbezogene Basisfunktionalitäten eines Datenkommunikationssystems vor, das zwischen primären und sekundären Mobilitätsformen unterscheidet. Zu den primären Mobilitätsformen zählen Endgerätemobilität, Personenmobilität, Dienstmobilität und Sitzungsmobilität. Sekundäre Mobilitätsformen decken systemtechnische und administrative Aspekte der primären Mobilitätsformen ab.[12]

Primäre Mobilitätsformen:[13]

1. Unter Endgerätemobilität verstehen wir die räumliche Beweglichkeit von portablen Geräten wie z. B. Mobiltelefonen oder PDAs.
2. Personenmobilität ermöglicht einem Nutzer, seine Identität gegenüber dem Netz zu erhalten, unabhängig von dem aktuellen Netzzugangspunkt und dem genutzten Endgerät.
3. Dienstmobilität erlaubt dem Nutzer unabhängig von seinem Endgerät an einer beliebigen Stelle Dienste in der von ihm bevorzugten Form zu nutzen.
4. Sitzungsmobilität ermöglicht Einrichtung und Aufrechterhaltung von Sitzungen in einem Kommunikationsnetz. Sitzung ist in diesem Fall definiert als eine temporäre Beziehung zwischen verteilten Dienstkomponenten.

Endgerätemobilität und Personenmobilität sind in der Praxis heutzutage bereits gut realisierbar, wogegen die anderen zwei primären Mobilitätsformen noch technischen und sicherheitstechnischen Problemen gegenüberstehen.

[...]


[1] Vgl.: HMD Praxis der Wirtschaftsinformatik Heft 244, August 2005; S. 74

[2] Gerhards, R.: Mobile Arbeitsplätze gefragt. In: VoiP Magazin 12/2006 (2006)

[3] Vgl.Matthies, P.; Telearbeit, das Unternehmen der Zukunft; 1997; S. 48

[4] Mobile Arbeitsplätze Unternehmensstudie, http://www.centracon.com/mobile_arbeitsplaetze.html

[5] Vgl.:Neuburger, R.; eBusiness – Entwicklung für kleine und mittelständische Unternehmen; Teia Verlag; 2003.

[6] Lehner, F.; Mobile und drahtlose Informationssysteme; Springer Verlag; 2003; S. 6.ff

[7] Wirtz: Kompakt-Lexikon des eBusiness; Gabler Verlag; S. 152

[8] Stromer, H. u.a; Mobile Business – eine Übersicht in HMD, Praxis der Wirtschaftsinformatik, Heft 244, August 2005, S. 7.

[9] Vgl. Höß, D. u.a.; Ein Klassifikationsschema für die Architektur von mobilen Anwendungen; in Proceeding zur 5. Konferenz MCTA 2005; Uni Augsburg

[10] vgl. Lehner, F. 2003, S. 9ff

[11] Hess, Tl; Technische Möglichkeiten und Akzeptanz mobiler Anwendungen in Wirtschaftsinformatik 47 (2005), Seite 7

[12] Küpper, A.; Reiser, H.;Schiffers, M.: Mobilitätsmanagement im Überblick – Von 2G zu 3.5G, In: Praxis der Informationsverarbeitung und Kommunikation 27 (2004), S.68-73

[13] Arbeitsgruppe „Mobile Anwendungen“, Technische Möglichkeiten und Akzeptanz mobiler Anwendungen, In: Wirtschaftsinformatik 47 (2005), S. 8

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten

Details

Titel
Analyse der Chancen und Risiken mobiler Arbeitsplätze aus technologischer Sicht
Hochschule
Duale Hochschule Baden-Württemberg Heidenheim, früher: Berufsakademie Heidenheim  (Studienbereich Wirtschaft)
Veranstaltung
eCommerce/eBusiness
Note
1,6
Autor
Jahr
2007
Seiten
30
Katalognummer
V90850
ISBN (eBook)
9783638053044
ISBN (Buch)
9783638945653
Dateigröße
631 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Analyse, Chancen, Risiken, Arbeitsplätze, Sicht
Arbeit zitieren
Zeljko Kvesic (Autor), 2007, Analyse der Chancen und Risiken mobiler Arbeitsplätze aus technologischer Sicht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/90850

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