Die Friedenserziehung von Maria Montessori in der Montessori-Pädagogik für Kinder. Chancen und Nutzen für humanistisch geprägte Kinder in einer pluralistischen Gesellschaft


Hausarbeit, 2020

19 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Hinführung zur Friedenserziehung nach Maria Montessori
2.1 Die Philanthropin Montessori
2.2 Montessoris Friedensbegriff
2.3 Montessoris holistische Sicht und die Vision einer globalen Friedenserziehung

3 Eine friedvolle Gesellschaft durch das Kind und die Stellung des Erwachsenen
3.1 Die Achtung des Kindes als Schlüssel zu einer gerechten Welt
3.2 Das Verhältnis zwischen dem Kind und dem Erwachsenen

4 Gestaltung einer Friedenserziehung in der Montessori-Pädagogik
4.1 Erziehung zum Frieden durch Freiheit und Unabhängigkeit
4.2 Frieden durch Freiarbeit
4.3 Das WORLD PEACE GAME

5 Fazit und Ausblick
5.1 Fazit
5.2 Ausblick

Quellenverzeichnis

1 Einleitung

Betrachtet man das derzeitige Weltgeschehen, so ist die Menschheit vom Weltfrieden auch heute im 21. Jahrhundert noch weit entfernt. Die Gegenwart ist von aufregenden und sorgenvollen Zeiten geprägt. Angesichts der Corona-Krise berichten Medien rund um die Uhr über die aktuellen Fallzahlen der infizierten und an Covid-19 verstorbenen Menschen. Ferner wird über die desaströse Lage der Gesundheitssysteme verschiedener Länder und auf die globalen wirtschaftlichen Folgen, welche das Virus mit sich bringt, berichtet. Um die Pandemie einzudämmen, werden weltweit Grenzen geschlossen und Einreiseverbote verhängt. Doch was geschieht an den Grenzübergängen? So ist die gegenwärtige politische Lage, aufgrund des langandauernden Syrienkrieges, im nordsyrischen Idlib äußerst katastrophal. Länder zeigen sich sehr zurückhaltend bei der Aufnahme der Menschen mit Fluchterfahrungen, welche nicht in die eigene, vom Krieg zerstörte, Heimat zurückwollen. Obwohl die Menschheit eine geschichtliche Historie vergangener Kriege erlebt hat, ist es sehr erschreckend, wenn es um die Aufnahme Schutzsuchender geht. Die Leidtragenden sind vor allem die jungen Menschen, wenn man an die 5000 schutzbedürftigen und unbegleiteten Flüchtlingskinder auf den griechischen Inseln denkt. Dieses widerspricht allen Regeln und Vorgaben des Kinderschutzes. Gerade in der Corona-Krise, brauchen kranke und unbegleitete Kinder dringend humanitäre Hilfen. Doch ist unsere demokratische Gesellschaft nicht vom Leitgedanken des Pluralismus geprägt? Pluralismus verkörpert kulturelle Vielfalt in einer Gesellschaft und beschreibt gegenseitigen Respekt und Toleranz jedes Einzelnen mit gleichmäßiger Machtverteilung. Dies bedeutet vor allem für Erwachsene wie für Kinder „mit Unklarheiten, Widersprüchlichkeiten und Mehrdeutigkeiten umgehen lernen; akzeptieren, dass es unterschiedliche Sichtweisen und Wertvorstellungen gibt“ (vgl. Ulich et al. 2013, S. 10). Das Kind wird in eine globalisierte Welt hineingeboren und kann sich dieser nicht entziehen. Der Erwachsene ist für die Zukunftsgestaltung der Kinder verantwortlich. Doch wie sieht es mit Solidarität, sozialem Miteinander und Frieden aus? Leider wird oftmals in Krisenzeiten egoistisches Handeln ausgelebt. Angefangen vom derzeitigen Horten des Toilettenpapiers bis hin zur Abwerbung medizinischer Schutzausrüstung anderer Länder in der aktuellen Krise. Ist sich jeder selbst der nächste oder gibt es noch Hoffnung auf friedvollen Zusammenhalt? Der Ausruf der Reformpädagogin Maria Montessori ist zeitgemäßer denn je: "Die Verarmung eines Volkes bedeutet nicht den Reichtum für ein anderes, sondern den Verfall aller. Die Zerstörung einer Nation wäre dasselbe, als amputiere man sich eine Hand in der Illusion, die andere würde ihre Kraft dadurch verdoppeln. Wir alle bilden einen einzigen Organismus, eine einzige Nation" (Montessori 1973, S. 27 f). Gerade jetzt sind wir dazu aufgefordert, Grenzen in unseren Köpfen abzubauen und solidarisch zu handeln. Für die Reformpädagogin liegt der Grundbaustein in der Erziehung: „Krieg abzuwenden ist die Aufgabe der Politiker. Für Frieden zu sorgen, ist die Aufgabe der Erziehung“ (McTamaney 2009, S. 136). Ebenfalls fordert die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) in der Allgemeinen Erklärung zur kulturellen Vielfalt die Mitgliedsstaaten auf, diese Erklärung durch entsprechende Maßnahmen umzusetzen (vgl. UNESCO 2001, S. 4). Beispielsweise soll die Einbindung reformpädagogischer Ansätze zur Gestaltung kultureller Vielfalt als eine Möglichkeit dienen (vgl. ebd., S. 5). Daher kann eine pädagogische Methode zum kulturellen und harmonischen Miteinander im Feld der Kindheitspädagogik richtungsweisend sein. Aus diesem Grund widmet sich die vorliegende Arbeit der Friedenspädagogik Maria Montessoris. Ferner soll die Frage beantwortet werden, ob Montessoris Sichtweisen und pädagogische Ansätze im Sinne der Friedenserziehung geeignete Chancen und Möglichkeiten zur Gestaltung eines friedvollen Miteinanders bieten.

Die Arbeit gliedert sich in vier Teile. Einleitend werden Montessoris Grundgedanken in Bezug auf das Thema „Frieden“ skizziert. Zur weiteren Vertiefung wird der Friedensbegriff Montessoris herausgearbeitet und ihre Visionen einer Friedenserziehung dargestellt. Darauf aufbauend wird im zweiten Teil die besondere Stellung des Kindes im Sinne Montessoris unter Beachtung der aktuellen Schutzmaßnahmen zur Einhaltung von Kinderrechten beleuchtet. Dabei wird der Frage nachgegangen, welche Haltung der Erwachsene gegenüber dem Kind einnimmt. Der dritte Abschnitt beschäftigt sich mit konkreten pädagogischen Handlungsmaximen der Montessori-Friedenspädagogik. Ein Fazit und ein kurzer Ausblick, welchen Mehrwert eine Pädagogik zum Frieden durch Montessoris Sichtweisen gewinnen kann, beschließt die Arbeit.

Die Erstellung der Hausarbeit erfolgte unter Nutzung des Literaturverwaltungs- progammes Citavi. Die Kurzbelege und das Quellenverzeichnis entsprechen dem empfohlenen Citavi Basis-Stil.

2 Hinführung zur Friedenserziehung nach Maria Montessori

Einleitend widmet sich das folgende Kapitel der Weltanschauung Montessoris im Kontext der Friedenserziehung und untersucht den Terminus „Frieden“ nach dem Verständnis Montessoris.

2.1 Die Philanthropin Montessori

Die italienische Ärztin und Reformpädagogin Maria Montessori (1870 - 1952) erlebte die dunkelsten Zeiten des 20. Jahrhunderts. Der erste Weltkrieg, der Spanische Bürgerkrieg und der zweite Weltkrieg beeinflussten stark ihr Leben und Wirken. Tragischerweise musste Montessori 1936 wegen des Bürgerkriegs aus Spanien fliehen, im nationalsozialistischen Deutschland wurden Montessori- Einrichtungen geschlossen, ihre Pädagogik verboten und ihre Schriften verbrannt. Montessori setzte sich trotz aller Widrigkeiten für Gerechtigkeit und Frieden ein. Vor allem setzte sie sich für die Gleichberechtigung der Frau und für die Rechte der Kinder ein (vgl. Ludwig et al. 2000, S.12f). Sie hielt in den 30er Jahren Vorträge zum Frieden, organisierte Friedenskongresse und ließ sich auch nicht, mit Ausbruch des zweiten Weltkrieges, von ihrem Gedanken einer Friedenspädagogik abbringen (vgl. ebd., S. 12f). Das der Frieden auf Erden und die Erziehung zum Frieden Grundprinzipien ihrer Selbst waren, sind auch heutzutage aus ihren Schriften zu entnehmen. Klar und deutlich spiegelt sich das humanistische Denken in ihrer Pädagogik wider. Montessori betont, „dass die Vorbereitung des Friedens durch die Erziehung das wirkungsvollste konstruktive Werk gegen den Krieg ist“ (vgl. Montessori 1973, S. 74f). Jedoch ist sich die Reformpädagogin sehr wohl darüber bewusst, dass die Umsetzung einer Friedenspädagogik von „gesellschaftlichen, ökonomischen und politischen Bedingungen“ abhängig sind (vgl. Ludwig et al. 2000, S. 18). Auch über ihren Tod hinaus, lässt sich die einstige Reformpädagogin und Philanthropin, die Hoffnung und Zuversicht für ein friedvolles Miteinander auf Erden nicht nehmen. Auf der Inschrift des Grabsteins Montessoris steht: „Ich bitte die lieben Kinder, die alles können, mit mir zusammen für den Aufbau des Friedens zwischen den Menschen und in der Welt zu arbeiten“ (Heiland 2010, S. 128). Müller betont: „Montessoris leidenschaftliches und zutiefst lebensbejahendes Plädoyer durch ihr pädagogisches Konzept, skizziert einen Weg, der reales und utopisches vereinen mag, der konkret Verwirklichtes und Visionen zugleich beschreibt, der einen Weg in die friedliche Zukunft der Menschheit sein kann“ ( Höfler und Müller 2018, S. 43). In einem Vortrag aus dem Jahre 1939 in London führt Montessori an: „Das Kind würde von uns als Lehrmeister des Friedens erscheinen. Wir müssten ihm entgegengehen, um das Geheimnis der Menschheit zu erfahren, um in ihm das Geheimnis der Güte zu entdecken, die in der Tiefe existiert, die aber durch die Taten und das Leben verleugnet wird. Dort ist der Ursprung“ (Montessori 1973, S. 134).

2.2 Montessoris Friedensbegriff

Frieden bedeutet für Montessori nicht der Frieden, welcher aus dem Sieg des Krieges hervorgeht, sondern der wahre Frieden begründet sich auf einem harmonischen Miteinander und der Gerechtigkeit in der Welt (vgl. Montessori 1973, S. 4). „Im Allgemeinen versteht man unter Frieden das Aufhören des Krieges: aber (sic!) dieser negative Begriff ist nicht der des Friedens. Vor allem im Hinblick auf den erkennbaren Zweck eines Krieges bedeutet der so verstandene Frieden eher den endgültigen Triumph des Krieges“ (ebd., S. 2). Ferner bringt Montessori das über Jahrhunderte andauernde kräftezehrende Wechselspiel zwischen Sieg und Niederlage der Völker zum Ausdruck. Mit den Worten „Der Abgrund ruft den Abgrund“ verdeutlicht sie, dass die Umsetzung der Kriegsziele nicht der rettende Pfad für den wahren Frieden sei (vgl. ebd., S. 3). „Die Menschheitsgeschichte lehrt uns, dass eine erzwungene Anpassung der Besiegten an die endgültige Beherrschung der Verlust dessen, was ihnen lieb war, der Verzicht auf die Erträge ihrer Arbeit und ihrer Errungenschaften, ,Frieden‘ genannt wird. Das besiegte Volk ist gezwungen zu geben, als sei es das einzig schuldige und strafwürdige, eben weil es besiegt wurde: während (sic!) der Sieger dem Volk gegenüber, das zum Opfer der Katastrophe wurde, Rechte geltend macht. Ein solcher Zustand, auch wenn er das Ende des Kriegs mit den Waffen anzeigt, kann sicherlich nicht Frieden genannt werden; im Gegenteil, die wahre moralische Geißel entspringt gerade aus diesem Zustand [...]“ (ebd., S. 3). „Wenn wir vom Frieden sprechen, verstehen wir darunter nicht einen partiellen Waffenstillstand zwischen getrennten Nationen, sondern einen Dauerzustand, der die gesamte Menschheit umfasst“ (ebd., S. 100). Steenberg interpretiert Montessoris Friedensbegriff wie folgt: „Diese drei Elemente beschreiben die ganze Breite des Montessorischen Friedensbegriffes. Gerechtigkeit umschließt das soziale, ökonomische und rechtliche Feld. Liebe lenkt den Blick auf die moralische und ethische sowie sittlich religiöse Dimension. Harmonie lässt Verschiedenheiten zu, die letzten Endes jedoch zu einer Übereinstimmung in der Verschiedenheit führen dürfen“ (Steenberg und Holtz 2007, S. 106f).

2.3 Montessoris holistische Sicht und die Vision für eine globale Friedenserziehung

Montessori bewies eine unglaubliche Weitsicht, was die Charakterisierung der Gesellschaft und den technischen Fortschritt ihrer Zeit betraf. Sie schätzte sehr die Neuerungen der Menschheit, die technischen Entwicklungen und „hervorragenden kulturellen Leistungen in Jahrhunderten, durch welche die Menschen faktisch zu einer 'einzigen Nation' zusammengewachsen seien“ (vgl. Köpcke-Duttler et al. 2007, S. 48). Ausgehend von der Kraft und den Errungenschaften eines jeden Einzelnen, entsteht Fortschritt und Entwicklung einer gesamten Nation, ob im Rahmen der Wissenschaft und Forschung oder im kulturellen Leben eines Menschen. In diesem Zusammenhang beschreibt Montessori, dass der Mensch einer „Kosmischen Mission“ nachgeht und im Vergleich zur Tierwelt, eine „Supra- Natur“1 geschaffen hat (vgl. Montessori et al. 2007a, S. 25). Heute erscheint der Begriff „Globalisierung“ in diesem Zusammenhang (vgl. Köpcke-Duttler et al. 2007, S. 48). Montessori äußert sich in ihren Vorträgen vor über achtzig Jahren wie folgt: „Es ist der 'Organismus Menschheit' geboren“ (Montessori 1973, S. 28). „Gewiss, es ist klar, dass der Mensch eine Mission zu erfüllen hat. Er hat es verstanden, der Erde verborgene Reichtümer zu entlocken, wunderbare Energien, und hat eine Super-Welt oder, wenn wir so wollen, eine Super-Natur geschaffen“ (ebd., S. 108f). Aufgrund dieser Entwicklung der Menschheit und der Schaffung einer „Supra­Natur“, sind die Menschen miteinander zu einem Organismus vereint (vgl. Höfler und Müller 2018, S. 41). „Kein Phänomen kann eine Gruppe von Menschen treffen, ohne dass eine andere die Folgen davon spürt, und, um es besser zu sagen, die Interessen jeder Gruppe sind die Interessen aller. [...] Die Menschheit bildet heute eine einzige Einheit: eine (sic!) einzige Nation“ (Montessori 1973, S. 49). Jedoch gibt Montessori zu verstehen, dass der Mensch für die eigens geschaffene Umgebung, also die „Supra-Natur“ nicht mehr „gerüstet“ ist. Durch den Aufbau einer neuen Kultur, vergaß sich die Menschheit selbst (vgl. Montessori et al. 2007a, S. 25). „Ihr Werden wurde vernachlässigt und dem Zufall überlassen und blieb so in der Entwicklung niedriger im Vergleich zu der Umgebung, in welcher der Mensch lebt. Er ist orientierungslos und besitzt keine Kontrolle über seine eigene Schöpfung (ebd., S. 25). Doch um den Lebensraum der Menschheit zu schützen, bedarf es eine globale Erziehung zum Frieden. So meint Müller, dass die Menschheit, welche die „Supra-Natur“ erschaffen hat, nun auch Verantwortung dafür übernehmen soll (vgl. Höfler und Müller 2018, S. 41). Montessori gibt an, dass sich der Mensch in der Welt sich über seine „kosmische Sonderstellung“ bewusst werden muss: „Er ist Teil der Schöpfung, in sie eingebettet, und doch in Werden und Sein anders: 'In einfachen Worten: Wenn Gott die Wesen intelligent bewegt, gibt Er (sic!) dem Menschen Intelligenz selbst'. Und dies hat der Mensch als seine Möglichkeit und Aufgabe beim Aufwachsen des Menschenkindes zu beachten, will er Rettung erlangen“ (Montessori et al. 2007a, S. 12). Darüber hinaus betont Montessori: „Der so vorbereitete Mensch, der sich seiner kosmischen Mission bewusst ist, wird imstande sein, die neue Welt des Friedens aufzubauen“ (Montessori et al. 2001, S. 92). Nach Montessori muss ein „universales Bewusstsein“ in der Erziehung ausgebildet werden (vgl. Montessori et al. 2007, S. 13).

[...]


1 Montessori wollte ihren Begriff "Supra-Natur“ (= Kultur) streng von dem theologischen Begriff "supernatürlich" (=übernatürlich) unterscheiden (vgl. Montessori et al. 2007a, S. 25).

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten

Details

Titel
Die Friedenserziehung von Maria Montessori in der Montessori-Pädagogik für Kinder. Chancen und Nutzen für humanistisch geprägte Kinder in einer pluralistischen Gesellschaft
Hochschule
Fachhochschule Erfurt
Note
1,0
Autor
Jahr
2020
Seiten
19
Katalognummer
V908575
ISBN (eBook)
9783346232908
ISBN (Buch)
9783346232915
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Frieden, Montessori, Kindheitspädagogik, pluralistische Gesellschaft
Arbeit zitieren
Sandra Titt (Autor), 2020, Die Friedenserziehung von Maria Montessori in der Montessori-Pädagogik für Kinder. Chancen und Nutzen für humanistisch geprägte Kinder in einer pluralistischen Gesellschaft, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/908575

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