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Der Einfluss des Erziehungsstils auf prosoziales Verhalten

Titel: Der Einfluss des Erziehungsstils auf prosoziales Verhalten

Hausarbeit , 2020 , 19 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Esther Rödel (Autor:in)

Psychologie - Sozialpsychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Was bewegt den einen, sich ausschließlich um seine individuelle Versorgung zu kümmern und den anderen, sich selbstlos um Hilfebedürftige zu sorgen und zu bemühen? Diese Hausarbeit versucht dieser Fragestellung unter Berücksichtigung des Einflusses des Erziehungsstils auf die Ausbildung prosozialen Verhaltens nachzugehen. Sie beleuchtet die unterschiedlichen Beweggründe, die zu Hilfeleistungen führen und beschreibt begünstigende Voraussetzungen zur Ausbildung von Empathiefähigkeit als Basis für prosoziales Verhalten.

Das emotionale Klima, in dem ein Mensch heranwächst, hat großen Einfluss auf sein späteres Verhalten in Gemeinschaft. Kann prosoziales Verhalten durch den Erziehungsstil positiv verstärkt werden? Ist eine Erziehung zu prosozialem Verhalten ein Weg zu einer sozialeren Gesellschaft? Welche Aufgabe hat Soziale Arbeit, um prosoziales Verhalten im Kontext des Tripelmandates nach Sylvia Staub- Bernasconi zu fördern?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Prosoziales Verhalten

2.1. Egoistische Motivation

2.2 Altruistische Motivation

2.3 Prosoziales Verhalten als soziale Norm

3. Erziehung und Erziehungsstile

3.1 Einfluss unterschiedlicher Erziehungsstile auf das soziale Verhalten

4. Einfluss der Erziehung auf prosoziales Verhalten

5. Schlussfolgerungen für die Soziale Arbeit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss verschiedener Erziehungsstile auf die Ausbildung prosozialen Verhaltens bei Kindern. Dabei wird beleuchtet, welche psychologischen und erzieherischen Voraussetzungen notwendig sind, um Empathiefähigkeit als Basis für altruistisches Handeln zu entwickeln und wie die Soziale Arbeit hier präventiv unterstützen kann.

  • Definition und Differenzierung prosozialer Verhaltensweisen
  • Egoistische versus altruistische Motivationsstrukturen
  • Die Rolle der Erziehungsstile (autoritär, permissiv, autoritativ)
  • Sozialisationsprozesse und Empathieentwicklung
  • Handlungsmöglichkeiten für die Soziale Arbeit im Kindes- und Jugendalter

Auszug aus dem Buch

2. Prosoziales Verhalten

Notlagen anderer fördern häufig das zu Tage, was als Hilfeleistung prosozial erscheint. Dennoch ist eine allgemeingültige Definition dieses Begriffes schwierig. Radtke- Yarrow, Zahn- Waxler und Chapman umgehen eine eindeutige Definition, indem sie den Begriff „Konstrukt prosoziales Verhalten“ festlegen (Radke- Yarrow, Zahn- Wax ler u. Chapman 1983: 478). Betrachten wir den Umfang der möglichen Begrifflichkeiten, die synonym verwandt wer den, erscheint dies als handhabbare Vorgehensweise. Prosoziales Verhalten integriert ihrer These nach Begriffe wie hilfreiches Verhalten, Alt ruismus, empathisches Verhalten, Zivilcourage und moralisches Verhalten.

Gemeinsam ist diesen Begriffen die Intention helfen zu wollen. Prosoziales Verhalten ist somit bewusst gezeigt und der positive Effekt der Handlung kein Zufall (vgl. Werth, Denzler u. Mayer 2020: 401). Folgende Definition prosozialen Verhaltens ist aktuell und wird als Basis für die Frage stellung dieser Ausarbeitung verwandt: „Prosoziales Verhalten (=p.V.) […] bez. eine intentionale und freiwillige Handlung, die potenziell bzw. tatsächlich einem Empfänger zugutekommt. Ziel von p.V. kann sein, (1) einer anderen Person Nutzen zu bringen […], (2) selbst Nutzen daraus zu ziehen […] oder (3) beides zu erreichen.“ (Dorsch 2020).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung kontextualisiert das Thema prosoziales Verhalten vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Herausforderungen durch die Corona-Pandemie und leitet die Fragestellung zur erzieherischen Beeinflussung ein.

2. Prosoziales Verhalten: Das Kapitel definiert den Begriff des prosozialen Verhaltens als Konstrukt und untersucht die theoretischen Grundlagen von egoistischer versus altruistischer Motivation sowie die Bedeutung als soziale Norm.

3. Erziehung und Erziehungsstile: Hier werden pädagogische Grundhaltungen wie Technizismus und Naturalismus erläutert und die verschiedenen elterlichen Erziehungsstile sowie deren Auswirkungen auf die kindliche Entwicklung analysiert.

4. Einfluss der Erziehung auf prosoziales Verhalten: Dieses Kapitel betrachtet die entwicklungspsychologischen Zusammenhänge zwischen Bindungserfahrungen, familiärem Klima und der Ausbildung empathischer Fähigkeiten beim Kind.

5. Schlussfolgerungen für die Soziale Arbeit: Abschließend werden Strategien für die Soziale Arbeit abgeleitet, um durch Prävention und professionelle Begleitung in Kita und Schule prosoziale Kompetenzen zu fördern.

Schlüsselwörter

Prosoziales Verhalten, Altruismus, Egoismus, Erziehungsstile, Empathie, Sozialisation, Bindungstheorie, Soziale Arbeit, Prävention, Zivilcourage, emotionale Kompetenz, kindliche Entwicklung, altruistische Motivation, Erziehung, Bindungsverhalten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie prosoziales Verhalten entsteht und inwiefern der Erziehungsstil der Eltern und das soziale Umfeld die Entwicklung von Hilfsbereitschaft und Empathie beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Themen umfassen die psychologische Differenzierung von Motivationen, die Klassifizierung von Erziehungsstilen, die Bedeutung von Bindungserfahrungen sowie deren Anwendung in der Sozialen Arbeit.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen erzieherischen Methoden und der Ausprägung prosozialer Verhaltensmodi zu verstehen, um daraus Ableitungen für die sozialpädagogische Praxis zu treffen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der kritischen Analyse psychologischer sowie pädagogischer Theorien zur Sozialisation und Motivationspsychologie.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung prosozialer Motivation, eine detaillierte Darstellung von Erziehungsstilen nach Baumrind sowie die Auswirkungen dieser Stile auf die Persönlichkeitsentwicklung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist zentral durch Begriffe wie Empathie, Prosoziales Verhalten, Erziehungsstile und Soziale Arbeit geprägt.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen egoistischer und altruistischer Motivation?

Während egoistische Motivation auf den Eigennutz oder soziale Anerkennung abzielt, fokussiert die altruistische Motivation die selbstlose Linderung der Not anderer aufgrund von Empathie.

Welche Rolle spielt die Soziale Arbeit laut den Schlussfolgerungen?

Die Soziale Arbeit nimmt eine Vorbildfunktion ein und sollte durch niedrigschwellige Beratungsangebote und gezielte Empathieförderung in Bildungsstätten aktiv zur Zivilisationsfähigkeit beitragen.

Wie beeinflusst das Erziehungsklima die Bindungsfähigkeit?

Ein warmes, unterstützendes Klima fördert laut Arbeit eine sichere Bindung, welche essenziell für die spätere Fähigkeit ist, tragfähige zwischenmenschliche Beziehungen aufzubauen und empathisch zu reagieren.

Warum ist die Pubertät eine kritische Phase für prosoziales Verhalten?

Die Pubertät erfordert eine Abgrenzung von bisherigen Werten, was bei Jugendlichen oft zu Tabubrüchen führt, die von der Sozialen Arbeit als Hilferuf verstanden werden müssen.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Einfluss des Erziehungsstils auf prosoziales Verhalten
Hochschule
Fachhochschule Kiel
Note
1,0
Autor
Esther Rödel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
19
Katalognummer
V908598
ISBN (eBook)
9783346215239
ISBN (Buch)
9783346215246
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Erziehung Erziehungsstil prosoziales Verhalten
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Esther Rödel (Autor:in), 2020, Der Einfluss des Erziehungsstils auf prosoziales Verhalten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/908598
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  19  Seiten
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