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Kommunikation im Englischunterricht - L1 oder Englisch?

Title: Kommunikation im Englischunterricht - L1 oder Englisch?

Term Paper , 2001 , 34 Pages , Grade: 1,75

Autor:in: Christian Hansmeyer (Author)

Didactics for the subject English - Pedagogy, Literature Studies
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In dieser Arbeit untersuche ich die Frage, wie häufig im Englischunterricht Deutsch, hier die L1, benutzt werden und welchen Anteil Englisch haben soll. Dieses Verhältnis soll insbesondere bezogen werden auf die Kommunikation und Interaktion zwischen Englischlehrer und Schüler. Wann und wie oft die Lehrperson Englisch benutzen muß, wann Erklärungen und Unterrichtsphasen auf deutsch unumgänglich sind oder ob es gar sinnvoll ist, den kompletten Unterricht auf englisch zu gestalten, wird hier Gegenstand der Untersuchung sein.
Zunächst werde ich auf meine Erfahrungen in der Praxis und die daraus sich ergebenden Chancen und Probleme eingehen und Einschätzungen aus meinem eigenem Unterricht darlegen. Den Hauptteil sollen theoretische Grundlagen zu diesem Thema darstellen, in denen das Thema unter wissenschaftlichen Aspekten diskutiert wird.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Erfahrungen in der Praxis

2.1 Beobachtungen aus der Hospitation

2.2 Beispiele aus der eigenen Schulzeit

3. Theoretische Grundlagen

3.1 Fremdsprachliche Lehrmethoden zur Kommunikation

3.1.1 Lehrmethoden zur Förderung der kommunikativen Kompetenz

3.1.2 Das ‘Communicative Language Teaching’

3.1.3 Kurzdialoge als Hilfe im Anfangsunterricht

3.2 Hypothesen in Verbindung mit einem kommunikativen Unterricht

3.2.1 Krashen’s Input-Output Hypothesis

3.2.2 Critical Age Hypothesis – L2-Aussprache als Problem ab einem bestimmten Alter?

3.2.3 Muttersprache und funktionale Mehrsprachigkeit im Fremdsprachenunterricht

3.3 Psychologische Ansätze

3.3.1 Codeswitching: Zwischen L1 und L2 wechseln im Unterricht

3.3.2 Kommunikative Strategien als Lösung bei Vokabel- und Ausdrucksproblemen

3.4 Der Stellenwert der Kommunikation im Unterricht

3.4.1 Mangelnde Kommunikation im Fremdsprachenunterricht

3.4.2 ‘Teacher Talk’ als Mittel zur Verringerung des L1-Gebrauchs

3.4.3 Interaktion und Kommunikation in L2

4. Analyse

4.1 Eine Umfrage zum Thema

4.2 Zwei Untersuchungsmethoden

5. Interpretation

5.1 Beobachtungen aus der eigenen Unterrichtspraxis und deren Evaluation

5.2 Beispiele aus der eigenen Schulzeit

5.3 Kommunikationsfähigkeit im Lehrplan

6. Urteilsbildung

6.1 Beobachtungen aus der Praxis

6.2 Evaluation von Hospitation und eigenem Unterricht

6.3 Konsequenzen für den eigenen Unterricht

7. Schlußfolgerung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht das Verhältnis von Deutsch (L1) und Englisch (L2) im Englischunterricht sowie die Auswirkungen auf die Kommunikation und Interaktion zwischen Lehrperson und Schülern. Das Ziel ist es, unter Berücksichtigung theoretischer Grundlagen und eigener unterrichtlicher Erfahrungen Empfehlungen für eine schülerorientierte, kommunikative Unterrichtspraxis abzuleiten.

  • Die Rolle der Muttersprache und ihre funktionale Integration in den Fremdsprachenunterricht.
  • Die Bedeutung von Kommunikation und Interaktion für den Spracherwerbsprozess.
  • Methodische Ansätze wie "Communicative Language Teaching", "Kurzdialoge" und "Teacher Talk".
  • Strategien zum Umgang mit Ausdrucksproblemen durch "Codeswitching" und "kommunikative Strategien".
  • Die Reflexion der eigenen Unterrichtspraxis und die Umsetzung kommunikativer Lernziele.

Auszug aus dem Buch

3.1.3 Kurzdialoge als Hilfe im Anfangsunterricht

Der Kurzdialog ist ein Mittel, Kommunikationsfähigkeit schon in der Orientierungsstufe und der Sekundarstufe I aufzubauen. Authentisch landeskundliche Themen geben Zeit und Gelegenheit für subjektive oder meinungsbezogene Kurzdialoge, die schließlich freie Kommunikation vorbereiten oder als Vorbereitung für einen längeren Diskurs dienen. Spezifische Eigenschaften sind der geringe Umfang und die sprachliche Ökonomie des sprachlichen Ausdrucks. Dies erleichtert die Verwirklichung der Eigenrolle und bezieht sich stets auf die eigene Gegenwartssituation, was wichtig für eine natürliche Kommunikation ist und die Identität der Person des Lerners auch in der unterrichtlichen Interaktion gewährleistet.

Kurzdialoge lassen sich im Unterricht auf viele Situationen hin anwenden, wie etwa den Unterrichtsablauf gestalten (Begrüßung Hausaufgaben, Fehlerkorrektur, Erklärung, Beurteilung, Klassenordnung, Fehlen, Zuspätkommen, Störung, freudige Anlässe), den landeskundlichen Dialog für Alltagssituationen oder den subjektiven und meinungsbezogenen Kurzdialog. Ein einfaches Beispiel für einen Kurzdialog zur Begrüßung: L.: „Hello, boys and girls, how are you this morning?“ - Schüler: „Fine, thank you. And you?“ – L.: „Thanks. I’m fine.“

Enger Schülerbezug und Lebensnähe, wie sie die subjektiven Kurzdialoge enthalten, sind Voraussetzung für den Transfer des Erlernten. Eines der Hauptlernziele für den Englischunterricht der Sekundarstufe I, der Ausbau der mündlichen Kommunikationsfähigkeit, wird durch Kurzdialoge gut unterstützt. Durch kontinuierliche Arbeit mit dem Kurzdialog wird der Anteil von gesprochenen Englisch im Klassenzimmer erhöht.

Je nach Klassenstufe können unterschiedliche Dialoge je nach Inhalt und sprachlichen Schwierigkeitsgrad verwendet werden, die der Lehrer je nach dem Leistungsstand seiner Klasse auswählen und gegebenenfalls abwandeln kann. Sie dienen als ‚stepping stones to free communication’, vorausgesetzt, ihre Themen interessieren die Schüler und die Sprache entspricht dem natürlichen Umgangsenglisch.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung der Forschungsfrage bezüglich des Verhältnisses von L1 zu L2 im Englischunterricht.

2. Erfahrungen in der Praxis: Reflexion über eigene Hospitationen und Erfahrungen aus der Schulzeit in Bezug auf den Sprachgebrauch.

3. Theoretische Grundlagen: Erörterung fremdsprachlicher Lehrmethoden, Hypothesen zum Spracherwerb und psychologischer Ansätze zur Kommunikation.

4. Analyse: Vorstellung empirischer Umfragen und Untersuchungsmethoden zur Analyse des L1/L2-Anteils.

5. Interpretation: Auswertung der Praxiserfahrungen sowie Untersuchung der Rolle der Kommunikationsfähigkeit in Lehrplänen.

6. Urteilsbildung: Darstellung von Konsequenzen für den eigenen Unterricht und Evaluation durchgeführter Lehrmaßnahmen.

7. Schlußfolgerung: Zusammenfassende Betrachtung der Problematik und Plädoyer für eine bedarfsgerechte, interaktionsorientierte Unterrichtsgestaltung.

Schlüsselwörter

Fremdsprachenunterricht, Englischunterricht, Kommunikative Kompetenz, Muttersprache, L1, L2, Spracherwerb, Interaktion, Kurzdialoge, Teacher Talk, Codeswitching, Kommunikative Strategien, Lehrplan, Unterrichtspraxis, Sprachfluß.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Verhältnis von Deutsch (L1) und Englisch (L2) im Englischunterricht und analysiert, wie ein höherer Englischanteil die Kommunikation und den Spracherwerb fördern kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den zentralen Themen gehören die Bedeutung der kommunikativen Kompetenz, die Rolle der Muttersprache als Hilfsmittel, verschiedene Lehrmethoden, psychologische Ansätze zur Kommunikation und die Gestaltung des Interaktionsprozesses im Unterricht.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, zu ermitteln, unter welchen Bedingungen der Anteil der Fremdsprache im Unterricht erhöht werden kann, ohne das Verständnis oder die Motivation der Schüler zu gefährden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit kombiniert theoretische Analysen didaktischer Positionen mit empirischen Beobachtungen aus der Unterrichtspraxis und einer eigenen Umfrage unter Lehramtsstudierenden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich theoretischen Grundlagen, Lehrmethoden wie CLT und "Teacher Talk", Hypothesen von Krashen sowie der Analyse von Kommunikationsstrategien im Fremdsprachenunterricht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie "Kommunikative Kompetenz", "L1-Gebrauch", "Interaktion", "Fremdsprachenerwerb" und "Unterrichtsmethodik" charakterisiert.

Wie bewertet der Autor den Einsatz von "Teacher Talk"?

Der Autor sieht "Teacher Talk" als wertvolles Mittel, um Schüler zu unterstützen und die Fremdsprache im Klassenzimmer präsenter zu machen, warnt jedoch vor einer zu starken Vereinfachung, die das Sprachniveau unnötig senken könnte.

Welche Bedeutung haben "Kurzdialoge" laut der Untersuchung?

Kurzdialoge dienen als "Stepping Stones" zur freien Kommunikation; sie sind besonders im Anfangsunterricht hilfreich, um die Sprechhemmungen abzubauen und den Anteil gesprochenen Englischs zu erhöhen.

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Details

Title
Kommunikation im Englischunterricht - L1 oder Englisch?
College
University of Bremen  (Fachbereich 10)
Course
Cultural Diversities in Europe
Grade
1,75
Author
Christian Hansmeyer (Author)
Publication Year
2001
Pages
34
Catalog Number
V9085
ISBN (eBook)
9783638158909
ISBN (Book)
9783638683883
Language
German
Tags
Communicative Language Teaching Input-Output Critical Age Codeswitching Teacher Talk
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Hansmeyer (Author), 2001, Kommunikation im Englischunterricht - L1 oder Englisch?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/9085
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