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Die zivil-militärischen Beziehungen in den USA nach dem Vietnamkrieg am Beispiel des Films "Rambo". Wie hat die US-amerikanische Zivilgesellschaft auf die heimkehrenden und traumatisierten Soldaten reagiert?

Titel: Die zivil-militärischen Beziehungen in den USA nach dem Vietnamkrieg am Beispiel des Films "Rambo". Wie hat die US-amerikanische Zivilgesellschaft auf die heimkehrenden und traumatisierten Soldaten reagiert?

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2016 , 25 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Jacob Bobzin (Autor:in)

Politik - Region: USA
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie die US-amerikanische Gesellschaft auf die heimkehrenden und traumatisierten Soldaten reagierte. Ziel soll es dabei sein, den Film "Rambo" als Beispiel für die zivil-militärische Beziehungen in den USA nach dem Vietnamkrieg zu betrachten und dahingehend das Verhältnis zwischen der US-amerikanischen Zivilgesellschaft und der ehemaligen Vietnamsoldaten zu analysieren. Der ehemalige Elitesoldat und Vietnamveteran John J Rambo kam in die Kleinstadt Hope und wollte nur etwas zu essen. Doch er wurde von der Polizei aufgehalten und verhaftet, wegen Landstreicherei, Widerstands gegen die Staatsgewalt und Waffenbesitz. Er konnte der Polizei entkommen, wird jedoch von den Polizisten gejagt.

Selbst als sich ihnen offenbart, wer Rambo ist – ein mit der Tapferkeitsmedaille ausgezeichneter Veteran – lassen sie nicht von ihm ab. Rambo hat im Krieg den Anschluss zur Zivilbevölkerung verloren und ist von diesem traumatisiert. Dies ist nur die fiktive Darstellung eines Vietnamveteranen, der versucht in der US-amerikanischen Gesellschaft nach dem Vietnamkrieg zurecht zu kommen. Sie stammt aus dem Film "Rambo" aus dem Jahr 1982 und stellt eine Gesellschaftskritik da, denn ähnlich wie der Protagonist des Films, litten mehrere zehntausend Vietnamveteranen an einer traumatischen Störung als Folge des Vietnamkrieges.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1. 1 Fragestellung

1. 2 Forschungsstand

2 Was sind Zivil-militärische Beziehungen

3 Inhaltsangabe des Films „Rambo“

4 Das Verhältnis der US-amerikanischen Zivilgesellschaft zum Vietnamkrieg während und nach dem Krieg

5 Der Umgang mit Vietnamveteranen in der US-amerikanischen Gesellschaft

6 Ergebnis

7 Literaturverzeichnis

7. 1 Quellen

7. 2 Literatur

7. 3 Internetverweise

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert das Verhältnis zwischen der US-amerikanischen Zivilgesellschaft und Vietnamveteranen nach dem Krieg, wobei der Spielfilm „Rambo“ als zentrales Fallbeispiel dient, um gesellschaftliche Spannungen und die Wahrnehmung des Militärs aufzuarbeiten.

  • Analyse zivil-militärischer Beziehungen anhand der Theorie von Croissant und Kühn
  • Untersuchung der gesellschaftlichen Rezeption des Vietnamkrieges in den USA
  • Psychologische Folgen des Krieges (PTBS) und ihre Auswirkungen auf das soziale Umfeld
  • Vergleich zwischen fiktionaler Darstellung im Film und historischer Realität
  • Die Rolle der Antikriegsbewegung und staatlicher Institutionen im Umgang mit Veteranen

Auszug aus dem Buch

3 Inhaltsangabe des Films „Rambo“

Der Film „Rambo“ beginnt mit dem geplanten Besuch des Vietnamkriegsveteran John J. Rambos bei seinem ehemaligen Kameraden nahe der Kleinstadt Hope im US-amerikanischen Bundesstaat Maryland. Die Mutter des ehemaligen Kameraden teilt John Rambo mit, dass dieser an Krebs verstorben sei, den dieser aus Vietnam „mitbrachte“. Rambo resigniert, dass er der einzig Überlebende seiner ehemaligen Einheit ist und macht sich zu Fuß auf den Weg nach Hope. Kurz vor dem Ortseingang wird dieser vom Sheriff der Stadt Will Teasle angehalten und auf sein Äußeres angesprochen: „Wissen Sie, die Flagge da so auf der Jacke zu tragen und dann so auszusehen wie Sie, da könnten Sie hier in unserer Ecke eine Menge Ärger kriegen, mein Freund.“

Rambo erhält von Teasle das Angebot, ihn einen Teil der Strecke mitzunehmen, wobei unklar ist, welchen Weg Rambo genau einzuschlagen gedenkt. Im Polizeiwagen kommt es zu einer Diskussion zwischen Rambo und Teasle: „Typen wie Dich, mögen wir in dieser Stadt nicht. Gammler, Landstreicher und so weiter.“ Daraufhin setzt Teasle Rambo am anderen Ende der Stadt aus und empfiehlt ihm, nicht umzukehren. Dieser Anordnung widersetzt sich Rambo und er wird von Teasle verhaftet: „Ich möchte, dass Du diesen Herrn wegen Landstreicherei, Widerstand gegen die Staatsgewalt und wegen Waffenbesitz anzeigst.“ Im Polizeirevier wird Rambo von einigen Polizeibeamten schikaniert und fühlt sich so an die Kriegsgefangenschaft in Vietnam erinnert.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit führt in die Fragestellung ein, wie die US-Gesellschaft mit traumatisierten Vietnamveteranen umging, und erläutert den methodischen Analyserahmen mittels der Theorie zivil-militärischer Beziehungen.

2 Was sind Zivil-militärische Beziehungen: Es wird eine theoretische Definition basierend auf dem strukturfunktionalistischen Systemmodell von Croissant und Kühn gegeben, die das Interaktionsverhältnis zwischen Militär und zivilen Akteuren präzisiert.

3 Inhaltsangabe des Films „Rambo“: Dieses Kapitel fasst die Handlung des Films zusammen und nutzt Zitate, um die angespannte Interaktion zwischen dem traumatisierten Veteranen und den Repräsentanten der Zivilgesellschaft aufzuzeigen.

4 Das Verhältnis der US-amerikanischen Zivilgesellschaft zum Vietnamkrieg während und nach dem Krieg: Der Text gibt einen historischen Überblick über den Vietnamkrieg und analysiert den Vertrauensverlust der US-Bevölkerung in die Politik, verstärkt durch Ereignisse wie die Tet-Offensive und das Massaker von My Lai.

5 Der Umgang mit Vietnamveteranen in der US-amerikanischen Gesellschaft: Es wird die meist ablehnende Haltung der Gesellschaft gegenüber heimkehrenden Soldaten thematisiert, wobei die psychische Belastung durch das Vietnam-Syndrom und PTBS im Vordergrund steht.

6 Ergebnis: Die Arbeit resümiert, dass die filmische Darstellung Rambos zwar überspitzt ist, aber die realen sozialen Ausgrenzungserfahrungen der Vietnamveteranen und die gesellschaftliche Spaltung Amerikas akkurat widerspiegelt.

Schlüsselwörter

Vietnamkrieg, Vietnamveteranen, Zivil-militärische Beziehungen, Rambo, Posttraumatische Belastungsstörung, PTBS, Vietnam-Syndrom, Zivilgesellschaft, US-Außenpolitik, Antikriegsbewegung, Tet-Offensive, Massaker von My Lai, Militär, gesellschaftliche Traumata, soziale Ausgrenzung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht das Spannungsverhältnis zwischen der US-amerikanischen Zivilgesellschaft und Vietnamveteranen, wobei der Film „Rambo“ als primäres Fallbeispiel für die gesellschaftliche Rezeption der heimkehrenden Soldaten dient.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die zivil-militärischen Beziehungen, die historischen Entwicklungen des Vietnamkrieges, die öffentliche Meinung in den USA sowie die psychischen Langzeitfolgen der Veteranen, insbesondere das sogenannte Vietnam-Syndrom.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die zivil-militärischen Beziehungen in den USA nach dem Vietnamkrieg anhand des Spielfilms „Rambo“ aufzuzeigen und die soziopolitischen Auswirkungen auf das Verhältnis zwischen Bevölkerung und Militär zu analysieren.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt einen politikwissenschaftlichen Analyserahmen, der auf der Theorie zivil-militärischer Beziehungen von Aurel Croissant und David Kühn basiert, um das Konfliktpotential zwischen dem Militär und anderen gesellschaftlichen Teilsystemen zu bewerten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden neben einer theoretischen Begriffsbestimmung eine Inhaltsanalyse des Films, ein historischer Abriss des Vietnamkrieges und die gesellschaftliche Entwicklung bezüglich der Akzeptanz von Veteranen und Kriegsauswirkungen untersucht.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind Vietnam-Syndrom, PTBS, Zivil-militärische Beziehungen, gesellschaftliche Polarisierung, Antikriegsbewegung und die mediale Darstellung von Kriegshelden.

Welche Rolle nimmt der Protagonist John Rambo im theoretischen Kontext ein?

Rambo fungiert als Repräsentant des [ehemaligen] militärischen Akteurs, der nach seiner Rückkehr in die Zivilgesellschaft an mangelnder Akzeptanz und fehlenden Hilfsangeboten scheitert.

Wie bewertet der Autor die mediale Darstellung von Vietnamveteranen?

Die Arbeit zeigt auf, dass Filme wie „Rambo“ oder „Geboren am 4. Juli“ oft Stereotype bedienen, die zwar auf realen Problemen wie Traumatisierung basieren, die Lebensrealität vieler Veteranen jedoch teils überspitzt oder verzerrt wiedergeben.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die zivil-militärischen Beziehungen in den USA nach dem Vietnamkrieg am Beispiel des Films "Rambo". Wie hat die US-amerikanische Zivilgesellschaft auf die heimkehrenden und traumatisierten Soldaten reagiert?
Hochschule
Universität Rostock  (Institut für Politik- und Verwaltungswissenschaften)
Note
1,7
Autor
Jacob Bobzin (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
25
Katalognummer
V908612
ISBN (eBook)
9783346231758
ISBN (Buch)
9783346231765
Sprache
Deutsch
Schlagworte
beziehungen vietnamkrieg beispiel films rambo us-amerikanische zivilgesellschaft soldaten
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jacob Bobzin (Autor:in), 2016, Die zivil-militärischen Beziehungen in den USA nach dem Vietnamkrieg am Beispiel des Films "Rambo". Wie hat die US-amerikanische Zivilgesellschaft auf die heimkehrenden und traumatisierten Soldaten reagiert?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/908612
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Leseprobe aus  25  Seiten
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