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Lean-Construction-Management in Bauprojekten. Anwendung und Empfehlungen zur Integration in die Projektumgebung

Titel: Lean-Construction-Management in Bauprojekten. Anwendung und Empfehlungen zur Integration in die Projektumgebung

Bachelorarbeit , 2019 , 60 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: De-Jennwoei Danny Ong (Autor:in)

Ingenieurwissenschaften - Bauingenieurwesen
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Ziel dieser Arbeit ist es, den Einsatz des Lean-Construction-Management in der Baupraxis in Deutschland zu analysieren und Empfehlungen für die Integration in die Projektumgebung eines Bauprojektes zu erarbeiten. Zu diesem Zweck soll das Lean-Management im Bauwesen effektiver umgesetzt werden. Dazu ist es zunächst erforderlich, den Ursprung und die Grundprinzipien des LCM aufzuzeigen. Im Rahmen der durchgeführten Interviews mit Unternehmen, die das LCM erfolgreich eingesetzt haben, erfolgt eine Bestandsaufnahme der Projekte.

Dadurch sollen der Umfang und die Verantwortlichkeiten im LCM ermittelt werden. Eine Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile des Einsatzes des LCM in der Praxis sowie eine eigenständige Bewertung zeigt die Einschränkungen der Bauherren bei der Projektabwicklung. Hierauf aufbauend werden Empfehlungen aufgezeigt, an welche Bauherren sich das LCM überwiegend richtet und ab welcher Projektgröße sowie für welche Projektart der Einsatz geeignet ist.

Abschließend dient die Empfehlung zur Vergütung der Leistungen im LCM zur besseren Kostenplanung der Bauherren in der Bauphase. Die zentrale Forschungsfrage, die im Rahmen dieser Arbeit beantwortet werden soll, lautet somit: Wann ist der Einsatz des LCM für Bauherren in der Bauphase eines Immobilienprojektes in Deutschland erfolgsversprechend?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung

1.3 Methodik

1.4 Aufbau und Gliederung der Arbeit

2. Grundlagen des Lean-Construction-Managements

2.1 Historische Entwicklung des LCM

2.2 Übertragung der Lean-Prinzipien auf das Bauwesen

2.2.1 Wert aus Sicht des Kunden

2.2.2 Identifikation des Wertstroms

2.2.3 Fluss-Prinzip

2.2.4 Pull-Prinzip

2.2.5 Streben nach Perfektion

2.2.6 Last-Planner-System

2.3 Lean-Production-Methoden im Bauwesen

2.4 Der Lean-Construction-Management-Prozess

2.4.1 Gesamtprozessanalyse

2.4.2 Prozessplanung

2.4.3 Detailplanung

3. Analyse und Darstellung von Forschungsergebnissen

3.1 Bestandsaufnahme erfolgreicher Projekte unter Einsatz des LCM

3.2 Unterschiede zwischen dem traditionellem Projektmanagement und LCM

3.3 Umfang und Verantwortlichkeiten im LCM

3.4 Vor- und Nachteile des Einsatzes des LCM

3.4.1 Vorteile des LCM

3.4.2 Nachteile des LCM

4. Bewertung der Anwendung des LCM in der Praxis

4.1 Empfehlung zum Einsatz des LCM

4.2 Empfehlung zur Vergütung der LCM-Leistungen

5. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, den Einsatz des Lean-Construction-Managements (LCM) in der Baupraxis in Deutschland zu analysieren und Handlungsempfehlungen für dessen Integration in die Projektumgebung zu erarbeiten, um den erhöhten Ressourceneinsatz in Bauprojekten zu minimieren.

  • Grundlagen und historische Entwicklung des Lean-Managements und LCM
  • Methodische Bestandsaufnahme erfolgreicher LCM-Projekte durch Expertenbefragungen
  • Vergleich zwischen traditionellem Projektmanagement und LCM-Ansätzen
  • Analyse der Vor- und Nachteile sowie der Rollenverteilung in LCM-Projekten
  • Empfehlungen für den praxisorientierten Einsatz und die Vergütung von LCM-Leistungen

Auszug aus dem Buch

2.4.1 Gesamtprozessanalyse

Die Gesamtprozessanalyse (GPA) findet in der Regel im Spannungsfeld zwischen Planung und Ausführung statt. Hierzu wird zunächst ein Team aus Bauleitung, Planer, dem Lean-Construction-Manager und dem ausführenden Unternehmen erstellt. Anschließend beginnt die Prozessanalyse des Generalablaufs aus Prozesssicht mit allen beteiligten Planungsdisziplinen in Workshops. Bei der genannten Analyse handelt es sich um eine reversible Planung, d. h. es wird vom Projektende bis zum -beginn nach vorne geplant. Diese soll dazu dienen, dass Konflikte in der Planungsphase frühzeitig erkannt und gelöst werden. Somit können mithilfe der reversiblen Planung das Ausführungskonzept überprüft und Schwachstellen identifiziert werden.

Anhand dieser Planung haben Bauleiter die Möglichkeit, Optimierungen der Baustelle vorzunehmen. Die GPA beschäftigt sich demzufolge auf die Optimierung des Prozessflusses und nicht auf die Optimierung der Terminschiene.

Die Umsetzung der GPA erfolgt mithilfe visueller Werkzeuge wie Post-its, Brown Papers und Farbmarkierungen, um Informationen über Prozessschritte zu erfassen und die Kommunikation der Workshops zu strukturieren. Dadurch werden alle wichtigen Punkte sichtbar. Unterschiedliche Post-it-Farben stellen unterschiedliche Gewerke oder Funktionen des Projektes auf dem Brown Paper dar. Rote Post-Its auf dem Brown Paper markieren Probleme, Engpässe und zusätzliche Anfragen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Definition der Problemstellung durch ineffiziente Bauabläufe und Formulierung der Forschungsfrage zum erfolgsversprechenden Einsatz des LCM in Deutschland.

2. Grundlagen des Lean-Construction-Managements: Theoretische Herleitung des LCM aus dem Toyota-Produktionssystem sowie Vorstellung der zentralen Lean-Prinzipien und Methoden wie das Last-Planner-System.

3. Analyse und Darstellung von Forschungsergebnissen: Auswertung von Interviews zur Anwendung des LCM in der Praxis, Vergleich zum traditionellen Projektmanagement und Ermittlung der Vor- und Nachteile.

4. Bewertung der Anwendung des LCM in der Praxis: Empfehlungen für die praktische Implementierung des LCM, unter Berücksichtigung von Rahmenbedingungen, Risikomanagement und innovativen Vergütungsmodellen wie GMP und IPD.

5. Fazit und Ausblick: Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse zur Effizienzsteigerung durch LCM und Ausblick auf künftige Forschungsbedarfe in Verbindung mit BIM und agilem Projektmanagement.

Schlüsselwörter

Lean-Construction-Management, LCM, Bauprojektmanagement, Last-Planner-System, Prozessoptimierung, Baupraxis, Ressourceneffizienz, Verschwendung, Projektsteuerung, Bauausführung, Lean-Prinzipien, Vergütungsmodelle, Integrale Projektabwicklung, IPD, Bauherren

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Lean-Construction-Management-Methoden effektiv in deutschen Bauprojekten eingesetzt werden können, um Effizienz zu steigern und Ressourcenverschwendung zu vermeiden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Lean-Prinzipien, das Last-Planner-System, die Prozessplanung, die Rollenverteilung in Projekten sowie innovative Vertrags- und Vergütungsmodelle.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit fokussiert auf die Frage, wann der Einsatz des LCM für Bauherren in der Bauphase eines Immobilienprojektes in Deutschland als erfolgsversprechend eingestuft werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Forschungsaufgabe wurde durch eine Kombination aus Literaturanalyse zu Lean-Management-Grundlagen und einer empirischen Untersuchung mittels Expertenbefragungen (Interviews/Fragebögen) bei Planern und Bauunternehmen gelöst.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Analyseergebnisse zur Bestandsaufnahme erfolgreicher LCM-Projekte, ein Vergleich zum traditionellen Projektmanagement sowie Vor- und Nachteile der Methode detailliert dargestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Lean-Construction-Management (LCM), Last-Planner-System, Bauprozessoptimierung, Lean-Prinzipien und Vergütungsformen wie GMP oder IPD.

Warum ist die Wahl des Vergütungsmodells für LCM-Projekte entscheidend?

Die Arbeit zeigt, dass traditionelle Vergütungsmodelle die kollaborative Natur des LCM hemmen können. Innovative Modelle wie IPD fördern hingegen die Kooperation und Risikoteilung aller Projektbeteiligten.

Welche Rolle spielt die Unternehmenskultur bei der Einführung von LCM?

Eine erfolgreiche Implementierung erfordert einen kulturellen Wandel, bei dem die Unternehmensführung aktiv unterstützen und das notwendige Know-how der Mitarbeiter durch Schulungen fördern muss.

Ende der Leseprobe aus 60 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Lean-Construction-Management in Bauprojekten. Anwendung und Empfehlungen zur Integration in die Projektumgebung
Hochschule
Hochschule RheinMain
Note
1,3
Autor
De-Jennwoei Danny Ong (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
60
Katalognummer
V908615
ISBN (eBook)
9783346238849
ISBN (Buch)
9783346238856
Sprache
Deutsch
Schlagworte
lean-construction-management bauprojekten anwendung empfehlungen integration projektumgebung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
De-Jennwoei Danny Ong (Autor:in), 2019, Lean-Construction-Management in Bauprojekten. Anwendung und Empfehlungen zur Integration in die Projektumgebung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/908615
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Leseprobe aus  60  Seiten
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