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Soziale Brennpunkte und Gemeinwesensarbeit. Entstehung, Möglichkeiten und Gegenmaßnahmen

Titel: Soziale Brennpunkte und Gemeinwesensarbeit. Entstehung, Möglichkeiten und Gegenmaßnahmen

Seminararbeit , 2019 , 18 Seiten

Autor:in: Jakob Hönnige (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Forschungsfrage: "Wie entstehen soziale Brennpunkte und worin liegen die Möglichkeiten der Gemeinwesenarbeit?" In Anlehnung an die Forschungsfrage werden städtische Problemquartiere beleuchtet im Hinblick auf vorliegende Strukturen sowie institutioneller Maßnahmen innerhalb der sozialen Brennpunkte. Anschließend wird untersucht, welche Faktoren die Entstehung von sozialen Brennpunkten begünstigen.

Weiterhin werden die Möglichkeiten verschiedener Gegenmaßnahmen der Gemeinwesenarbeit aufgezeigt. Im zweiten Kapitel wird zu Beginn die terminologische Klärung des Begriffs sozialer Brennpunkt definiert, im Folgenden werden die verschiedenen Faktoren sowie die Analyse dieser vorgestellt. Im abschließenden Fazit wird rückblickend die Forschungsfrage beantwortet sowie ein Ausblick auf die weitere Entwicklung sozialer Brennpunkte gegeben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Soziale Brennpunkte

2.1 Begriffserklärung

2.2 Segregation

2.2.1 Historische Entwicklung

2.2.2 Soziale Segregation Heute

2.2.3 Zusammenfassung

2.2.4 Armutsgebiete

2.3 Analyse Sozialer Brennpunkte

3 Chancen der GWA

3.1 Quartiermanagement

3.1.1 Definition

3.1.2 Organisation Quartiermanagement

3.1.3 Das Tandem Modell

3.1.4 Strukturprobleme von Quartiermanagement

4 Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Entstehung sozialer Brennpunkte und analysiert, inwieweit das Quartiermanagement als Methode der Gemeinwesenarbeit geeignete Lösungsansätze zur Verbesserung der Lebensbedingungen in städtischen Problemquartieren bietet.

  • Terminologische Klärung und Dekonstruktion des Begriffs "sozialer Brennpunkt"
  • Analyse der historischen und aktuellen Ursachen für soziale Segregation
  • Untersuchung von Armutsgebieten als Symptom sozialer Spaltung
  • Bewertung des Quartiermanagements als Leitinstrument der Stadtentwicklung
  • Identifikation struktureller Herausforderungen bei der Umsetzung von Gemeinwesenarbeit

Auszug aus dem Buch

3.1.4 Strukturprobleme von Quartiermanagement

Um ein erfolgreiches Quartiersmanagement auch strukturell garantieren sowie gewährleisten zu können, zeigen sich vier Strukturprobleme und Bedingungen auf. (vgl. Krummacher 2007, S.367)

„1. die Einbindung der Politik,

2. das Funktionieren von Kommunikation und ausreichende Entscheidungskompetenzen,

3. die Qualifikation der Quartiersmanager/innen sowie

4. die zeitliche Kontinuität.“ (Krummacher 2007, S.367)

An dieser Stelle erscheint es sinnvoll die Strukturprobleme genauer zu betrachten. Der Einbezug der Politik wir dabei oft außer Acht gelassen aus Sicht des lokalen Quartiersmanagement, da ein erfolgreiches Quartiermanagement nicht nur abhängig ist von dessen Organisationsstrukturen in Bezug auf Verwaltungs- und Quartiersebene, sondern auch von politischer Seite und deren Beschlüsse auf kommunaler Ebene. Möglichkeiten der Einbindung sind dabei Transparenz innerhalb der Verfahren sowie Öffentlichkeitsarbeit und eine aktive Einbindung der Kommunalpolitik. Jedoch gilt insbesondere das politische Parkett als schwierig, so kann es zu Konflikten kommen zwischen Quartiersmanagement und Lokalpolitik.

Die Gründe für diese Konflikte liegen in der Angst und Befürchtung eines Machtverlustes von Seiten der Kommunalpolitik, im Falle eines zu präsenten sowie aktiven Quartiersmanagement. Bei falschem Umgang mit diesem konfliktreichen Thema kann es zu einem Scheitern des Quartiersmanagement kommen und erfordert daher viel Sensibilität im Umgang damit, da im Worst-Case Szenario das Quartiersmanagement seine essentiell wichtige politische Rückendeckung verlieren könnte. (vgl. Krummacher 2007, S.367)

Ein weiteres Strukturproblem stellen die Kommunikations- und Entscheidungskompetenzen der verschiedenen Ebenen dar, auch Schnittstellenmanagement genannt. Dieses lenkt den Fokus auf eine flüssige Abstimmung zwischen den unterschiedlichen Ebenen, um Machtkämpfe in Form von Kompetenzgerangel zu vermeiden. Im Falle eines Machtkampfs zwischen verschiedenen Ebenen kann es dazu führen, dass zeitintensive und in harter Arbeit entwickelte Beschlüsse sowie Kompromisse auf Statteilebene von höher gestellten politischen Repräsentanten und Entscheidungsträgern kurzerhand verworfen werden. (vgl. Krummacher 2007, S.368)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Hinführung zum Thema soziale Brennpunkte und Formulierung der zentralen Forschungsfrage.

2 Soziale Brennpunkte: Untersuchung der Begriffsdefinition sowie der Ursachen für Segregation, Armut und soziale Spaltung in städtischen Räumen.

3 Chancen der GWA: Analyse des Quartiermanagements als Leitinstrument und dessen organisationale sowie strukturelle Herausforderungen.

4 Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage und Ausblick auf die Notwendigkeit langfristiger Strategien im Quartiermanagement.

Schlüsselwörter

Soziale Brennpunkte, Segregation, Gemeinwesenarbeit, Quartiermanagement, soziale Ungleichheit, Stadtentwicklung, Armutsgebiete, Desintegration, Sozialindikatoren, Empowerment, Strukturprobleme, Stadtplanung, soziale Arbeit, soziale Spaltung, Lebenslagen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entstehung von sozialen Brennpunkten in deutschen Städten und der Rolle der Gemeinwesenarbeit bei der Bewältigung dieser Problemlagen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind soziale Segregation, die Dynamik von Armutsgebieten sowie die konzeptionelle Gestaltung und praktische Umsetzung von Quartiermanagement.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu analysieren, wie soziale Brennpunkte entstehen und ob und wie das Quartiermanagement als effektives Werkzeug zur Verbesserung der Situation in Problemquartieren dienen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung mit fachwissenschaftlicher Literatur und verschiedenen Analysemodellen zur Sozialraumentwicklung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Begriffs "sozialer Brennpunkt", die Analyse von Segregationsprozessen sowie die kritische Betrachtung des Quartiermanagements samt seiner Strukturprobleme.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Quartiermanagement, soziale Segregation, Gemeinwesenarbeit, Empowerment und strukturelle Benachteiligung.

Was ist das "Tandem-Modell" im Quartiermanagement?

Das Tandem-Modell ist ein bevorzugtes Konzept zur Besetzung von Stadtteilbüros, bei dem die Stelle mit zwei Personen (typischerweise aus planerischen und sozialen Berufen) besetzt wird, um der Interdisziplinarität gerecht zu werden.

Warum ist die politische Einbindung ein kritisches Strukturproblem?

Die Einbindung der Politik ist schwierig, da ein zu aktives Quartiermanagement von Lokalpolitikern als Bedrohung oder Machtverlust wahrgenommen werden kann, was die notwendige politische Rückendeckung gefährdet.

Ist Quartiermanagement ein kurzfristiges Heilmittel gegen Armut?

Nein, die Arbeit stellt fest, dass es utopisch ist, Quartiermanagement als kurzfristiges Instrument zu sehen, da es zeitintensiv ist und nicht primär dazu dient, Armut als Ganzes zu beseitigen, sondern gesellschaftliche Dynamiken im Quartier positiv zu beeinflussen.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Soziale Brennpunkte und Gemeinwesensarbeit. Entstehung, Möglichkeiten und Gegenmaßnahmen
Autor
Jakob Hönnige (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
18
Katalognummer
V908670
ISBN (eBook)
9783346231505
ISBN (Buch)
9783346231512
Sprache
Deutsch
Schlagworte
soziale brennpunkte gemeinwesensarbeit entstehung möglichkeiten gegenmaßnahmen Sozialraumanagemet Segregation Soziologie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jakob Hönnige (Autor:in), 2019, Soziale Brennpunkte und Gemeinwesensarbeit. Entstehung, Möglichkeiten und Gegenmaßnahmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/908670
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Leseprobe aus  18  Seiten
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