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Wirkt sich regelmäßiges Thermalbaden positiv auf das individuelle Stresserleben Berufstätiger im Alter von 20 bis 39 Jahren aus?

Titel: Wirkt sich regelmäßiges Thermalbaden positiv auf das individuelle Stresserleben Berufstätiger im Alter von 20 bis 39 Jahren aus?

Bachelorarbeit , 2020 , 62 Seiten , Note: 1,9

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Gesundheitswissenschaften - Gesundheitspsychologie
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel dieser Arbeit ist es, mittels einer standardisierten schriftlichen Prae-Post-Befragung, das individuelle Stressempfinden der Interventionsgruppe und der Kontrollgruppe zu erheben, darzustellen und miteinander zu vergleichen. Außerdem sollen folgende Hypothesen getestet werden: Hypothese 1: die Mittelwerte der PSQ20-Items, „Stress durch Überforderung“ sowie „körperliche und psychische Stresssymptome“ unterscheiden sich zwischen Interventionsgruppe (regelmäßiges Thermalbaden) und Kontrollgruppe (ohne Thermalbaden). Hypothese 2: regelmäßiges Thermalbaden führt zu einer Verbesserung von Stresssymptomen gemessen an den Items: „Stress durch Überforderung“, „körperlichen und psychischen Stresssymptomen“, „Coping“ und aktuelle Stressbelastung (PSQ20).

„Sanus per aquam“ – „gesund durch Wasser“ Dieser Leitsatz ist wohl einer der Anzeichen dafür, dass die Römer schon 400 n. Chr. die heilende Wirkung des Wassers erkannt und genutzt haben. Denn das Thermalbaden ist keineswegs eine Modeerscheinung des 20. und 21. Jahrhunderts. Grundsätzlich hatten in der römischen Kultur Körperpflege und Baden einen hohen Stellenwert (Kantonsarchäologie Aargau, 2019). Die öffentlichen Badeeinrichtungen (Thermen) waren seither das Zentrum des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Heilbäder waren nicht nur monumentale, luxuriöse Bauten, welche mit Mosaik-, Marmorböden und Malereien ausgestattet waren (Kantonsarchäologie Aargau, 2019). Auch wenn man die öffentlichen Thermen als Prestigebauten ansieht, war den Römern doch die Wirkung der Heilbäder bewusst. Das gesunde Baden will heute noch von ihnen gelernt sein. Die aktuellen Empfehlungen eines geeigneten Badeablaufs und die Angebote einer Therme sind denen der römischen Kultur sehr ähnlich.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 ZIELSETZUNG

3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND

3.1 Definitionen

3.1.1 Stress

3.1.2 Entspannung

3.2 Forschungslage zum Gesundheitszustand und –verhalten

3.3 Stressbewältigungsstrategien

3.4 Thermalwasser

3.4.1 Definition Thermalwasser

3.4.2 Anwendungsbereiche

3.4.3 Gesundheitsförderliche Aspekte von Thermalbaden

3.4.4 Risikofaktoren des Thermalbadens

3.4.5 Zusammensetzung des Schönbornsprudels

3.5 Wissenslücke zur Stressbewältigungsstrategie Thermalbaden bezüglich der Zielgruppe

4 METHODIK

4.1 Forschungsfrage

4.2 Beschreibung der Stichprobe

4.2.1 Auswahl der Stichprobe

4.2.1.1 Interventionsgruppe

4.2.1.2 Kontrollgruppe

4.2.2 Zusammensetzung der Stichprobe

4.2.3 Ort und Zeitpunkt der Untersuchung

4.2.4 Intervention Thermalbaden

4.3 Beschreibung der Messinstrumente

4.3.1 Allgemeine Informationen

4.3.2 Stress- und Coping-Inventar-Fragebogen

4.3.2.1 Inhalt und Auswertung

4.3.2.2 Gütekriterien

4.3.3 Perceived-Stress-Questionaire

4.3.3.1 Inhalt und Auswertung

4.3.3.2 Gütekriterien

4.4 Statistische Auswertung

5 ERGEBNISSE

5.1 Deskriptive Ergebnisse

5.2 Inferenzstatistische Ergebnisse

5.2.1 T-Test für unabhängige Stichproben

5.2.2 T-Test bei abhängigen Stichproben

6 DISKUSSION

6.1 Diskussion Hauptergebnisse

6.1.1 Gewohnheiten

6.1.2 Stress durch Überforderung

6.1.3 Körperliche und psychische Stresssymptome

6.1.4 Coping

6.1.5 Aktuelle Stressbelastung – PSQ20

6.2 Vergleich mit dem gegenwärtigen Kenntnisstand

6.3 Diskussion der Methodik

6.4 Handlungsempfehlungen

6.5 Ausblick

7 ZUSAMMENFASSUNG

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, empirisch zu untersuchen, ob regelmäßiges Thermalbaden über einen Zeitraum von sechs Wochen das individuelle Stresserleben bei Berufstätigen im Alter von 20 bis 39 Jahren positiv beeinflusst. Die zentrale Forschungsfrage lautet: „Wirkt sich regelmäßiges Thermalbaden positiv auf das individuelle Stresserleben Berufstätiger im Alter von 20 bis 39 Jahren aus?“

  • Empirische Analyse des Stresserlebens mittels standardisierter Fragebögen (SCI & PSQ20).
  • Vergleich zwischen einer Interventionsgruppe (regelmäßiges Thermalbaden) und einer Kontrollgruppe.
  • Untersuchung von Stressfaktoren wie Überforderung, körperlichen/psychischen Symptomen und Coping-Strategien.
  • Evaluation von Begleitfaktoren wie Nutzung der Thermeneinrichtungen und Tageszeit der Besuche.
  • Ableitung von Handlungsempfehlungen für das betriebliche Gesundheitsmanagement.

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Stress

„Stress – noch vor 50 Jahren kannte kaum jemand dieses Wort“ (Kaluza, 2012, S.4). Auch wenn Stress in der Gesellschaft ein vor allem negativ geprägter Begriff ist, so ist Stress an sich in der Wissenschaft keineswegs rein negativ assoziiert. Der Körper reagiert auf jede Art von Anforderung mit verschiedenen Reaktionen, wie beispielsweise mit erhöhter Aufmerksamkeit und der Bereitstellung von Energie. Die Stresstheorie nach Selye (1974, S. 183) besagt, dass es zwei Arten von Stress gibt, den Eustress und den Distress. Der Eustress hat einen positiven Einfluss auf den Organismus und wird auch als lebenserhaltende Reaktion gewertet. Der Distress hingegen ist in seiner Wirkung eher gesundheitsgefährdend. Laut Empfehlung von Selye (1974, S. 183) soll der Eustress bewusst erlebt und als positiv wahrgenommen werden. Der Distress soll jedoch auf Grund des negativen Einflusses und den damit einhergehenden Folgen für die Gesundheit des gesamten Organismus so gering wie möglich gehalten werden.

Der Stress stellt eine Herausforderung für das Arbeitsleben, die Gesellschaft und Produktivität der Wirtschaft dar. Der Stressbegriff ist wohl einer von sehr wenigen Begriffen aus der Wissenschaft, welcher solch einen fundamentalen Platz in unserem Alltagsvokabular findet. Mittlerweile spricht man bereits von Stress im frühesten Kindesalter, im Kindergarten und der Schule als Herausforderung der Leistungsgesellschaft. Laut Kaluza (2012, S.4) gibt es Leistungs-, Beziehungs- und sogar Freizeitstress bis hin zum Stress im Krankenhaus, im Straßenverkehr und selbst im Urlaub. Selten ist ein Bereich des alltäglichen Lebens nicht mit diesem Begriff assoziiert. Stress ist immer häufiger die Erklärung für unterschiedlichste Beeinträchtigungen des körperlichen und seelischen Wohlbefindens (Kaluza, 2012, S. 4).

Aber auch wenn es bei manchen Menschen schon zum Lifestyle dazu zu gehören scheint, darf Stress in Form chronischen Dauerstresses nicht unterschätzt werden: so bezeichnet die WHO Stress als eines der größten Gesundheitsrisiken des 21. Jahrhunderts (Poulsen, 2012, S. 13). Die Entstehung von Stress soll anhand des Modells der Stresstrias verdeutlicht werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Dieses Kapitel führt in die historische Bedeutung und die gesundheitsfördernden Aspekte des Thermalbadens ein.

2 ZIELSETZUNG: Hier wird die Forschungsfrage definiert und das methodische Vorgehen der Prae-Post-Messung zur Erhebung des Stresserlebens skizziert.

3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Dieses Kapitel erläutert wissenschaftliche Grundlagen zu Stress, Entspannung und Thermalwasser und identifiziert die Forschungslücke bezüglich der Zielgruppe.

4 METHODIK: Hier wird das Studiendesign, die Auswahl der Stichprobe sowie die Funktionsweise der verwendeten Messinstrumente (SCI, PSQ20) detailliert beschrieben.

5 ERGEBNISSE: Dieses Kapitel präsentiert die deskriptiven und inferenzstatistischen Ergebnisse der Befragung grafisch und erläutert diese.

6 DISKUSSION: Hier werden die Ergebnisse interpretiert, mit dem aktuellen Kenntnisstand verglichen, die Methodik kritisch hinterfragt und Handlungsempfehlungen ausgesprochen.

7 ZUSAMMENFASSUNG: Dieses Kapitel fasst die gesamte Studie sowie die zentralen Erkenntnisse und Ergebnisse zusammen.

Schlüsselwörter

Thermalbaden, Stress, Stresserleben, Berufstätige, Prävention, Gesundheitsmanagement, Stressbewältigung, Coping, Interventionsgruppe, Kontrollgruppe, Balneotherapie, Stresssymptome, PSQ20, SCI-Fragebogen, Wohlbefinden.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Bachelor-Thesis untersucht den Einfluss von regelmäßigem Thermalbaden auf das Stresserleben von Berufstätigen zwischen 20 und 39 Jahren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf Stressprävention, der Wirkung von Thermalwasser auf den Organismus sowie der Evaluation von Entspannungsstrategien im Berufsalltag.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, empirisch zu belegen, ob eine sechswöchige Thermalbad-Intervention zu einer Reduktion subjektiv empfundener Stresssymptome führt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde ein quantitatives Prae-Post-Design gewählt, bei dem zwei Gruppen (Interventions- und Kontrollgruppe) mittels validierter Fragebögen (SCI und PSQ20) befragt und die Ergebnisse statistisch ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil deckt den theoretischen Hintergrund zu Stress und Thermalwasser ab, beschreibt die methodische Vorgehensweise und präsentiert die Ergebnisse der Befragung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Stressprävention, Thermalbaden, Gesundheitsmanagement und Stresserleben beschreiben.

Welche Thermalquelle wurde in der Studie untersucht?

Die Untersuchung bezog sich spezifisch auf die Thermalquelle „Schönbornsprudel“ in Bad Kissingen, deren mineralische Zusammensetzung detailliert analysiert wurde.

Konnte eine signifikante Stressreduktion nachgewiesen werden?

Ja, in den Bereichen „Stress durch Überforderung“ und „aktuelle Stressbelastung (PSQ20)“ zeigte sich eine signifikante Verbesserung durch die Intervention.

Wie unterschied sich die Stichprobe?

Die Stichprobe bestand aus 30 Personen in der Interventionsgruppe und 23 Personen in der Kontrollgruppe, wobei nach dem Alter und dem Berufstätigen-Status gefiltert wurde.

Warum wurde die 20-items Kurzversion des PSQ verwendet?

Die Kurzversion wurde gewählt, um den zeitlichen Rahmen der Arbeit zu wahren, da die volle Version des Fragebogens zu umfangreich für die Zielsetzung gewesen wäre.

Ende der Leseprobe aus 62 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Wirkt sich regelmäßiges Thermalbaden positiv auf das individuelle Stresserleben Berufstätiger im Alter von 20 bis 39 Jahren aus?
Hochschule
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Note
1,9
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
62
Katalognummer
V909179
ISBN (eBook)
9783346254238
ISBN (Buch)
9783346254245
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Stress Thermalwasser Balneotherapie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2020, Wirkt sich regelmäßiges Thermalbaden positiv auf das individuelle Stresserleben Berufstätiger im Alter von 20 bis 39 Jahren aus?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/909179
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Leseprobe aus  62  Seiten
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