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Die globale Abhör- und Spionageaffäre. Auswirkungen auf die Lobbyarbeit von Apple und Google

Title: Die globale Abhör- und Spionageaffäre. Auswirkungen auf die Lobbyarbeit von Apple und Google

Term Paper , 2016 , 44 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Anonym (Author)

Politics - Region: USA
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Die Arbeit beschäftigt sich mit der globalen Abhör- und Spionageaffäre und die Auswirkungen auf die Lobbyarbeit US-amerikanischer IT- und Softwareunternehmen am Beispiel von Apple Inc. und Google Inc. Hatten die Veröffentlichungen von Edward Snowden Einfluss auf die Lobbyarbeit? Der Kernpunkt der Arbeit wird ein Vergleich der Lobbyarbeit beider Unternehmen vor und nach der globalen Abhör- und Spionageaffäre sein.

Spätestens als am 06. Juni 2013 die britische Tageszeitung "The Guardian" und die amerikanische "Washington Post" erstmals davon berichteten, dass die "National Security Agency" (NSA) massenhaft und ohne Tatverdacht Benutzerdaten von großen amerikanischen IT- und Telekommunikationsunternehmen sammelte, werden die Alarmglocken quer durch alle Bereiche von Google und Apple geläutet haben. Nicht absehbar waren zu diesem Zeitpunkt die Auswirkungen der Veröffentlichung des Edward Snowden, dem ehemaligen NSA-Mitarbeiters und heutigem "Whistleblower", auf die gesamte Branche.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das demokratietheoretische Modell der USA

2.1 Robert A. Dahl

2.2 Ernst Fraenkel

2.3 Projektion der Theorien auf die USA

3. Arten und Mechanismen des Lobbying in den USA

3.1 Direct Lobbying

3.2 Indirect Lobbying

3.3 Grassroots Lobbying

3.4 Political Action Comittees

4. Statistische Darstellung des Lobbying von Apple und Google von 2011 bis 2015

4.1 Ausgaben für Lobbyarbeit

4.1.1 Lobbyausgaben Apple

4.1.2 Lobbyausgaben Google

4.2 Themenfelder des Lobbying

4.2.1 Themenfelder Apple

4.2.2 Themenfelder Google

4.3 Anzahl der Lobbyaktionen

4.3.1 Lobbyaktionen Apple

4.3.2 Lobbyaktionen Google

4.4 Zusammenfassung

4.4.1 Zusammenfassung für Apple und Google

5. Lobbying Reports

5.1 Lobbying Reports Apple 2013

5.2 Lobbying Reports Google 2013

5.3 Lobbying Reports von Apple vor und nach 2013

5.4 Lobbying Reports von Google vor und nach 2013

5.5 Zusammenfassung der Lobbying Reports

6. Wahlkampfzyklen

6.1 Wahlkampfzyklen Apple

6.2 Wahlkampfzyklen Google

Exkurs: Google NETPAC

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Einfluss der durch Edward Snowden bekannt gewordenen globalen Spionageaffäre auf die Lobbyarbeit der US-amerikanischen IT- und Softwareunternehmen Apple Inc. und Google Inc., um festzustellen, ob grundlegende Veränderungen in ihren Lobbying-Strategien zu verzeichnen sind.

  • Demokratietheoretische Einordnung des US-Lobbyismus (Dahl, Fraenkel)
  • Methoden und Mechanismen des US-Lobbying
  • Statistische Auswertung von Lobbyausgaben und Themenfeldern (2011–2015)
  • Analyse spezifischer Lobbying Reports im Kontext der Spionageaffäre
  • Untersuchung der Wahlkampfbeteiligung und PAC-Aktivitäten

Auszug aus dem Buch

3.1 Direct Lobbying

Das direkte Lobbying vergleicht Hrebenar mit dem militärischen „Frontalangriff“ (Hrebenar 1997, S.117). Hierzu ist es zunächst wichtig, Zugang zu den Entscheidungsträgern zu gewinnen. Geld und Unterhaltung sind laut Hrebenar hier die wichtigsten Kriterien. Die Art wie der Zugang hierbei durch Geld oder Unterhaltung erreicht wird, ist variabel. Während einige Lobbyisten permanente Tischreservierungen in angesagten Restaurants vorhalten, sind andere Mitglied in diversen Tennisclubs. Hier werden dann die Verbindungen und persönlichen Beziehungen zu den Regierenden und deren Administrationen geknüpft (vgl. Hrebenar 1997, S.108). Auf Bundesebene mittlerweile verboten, ist es weiterhin durchaus möglich, Politiker für das richtige Abstimmen zu honorieren. Hierbei soll dem Politiker signalisiert werden, dass man seine Entscheidung begrüßt, künftige Entscheidungen ebenfalls in die eingeschlagene Richtung gehen sollen und geknüpfte Beziehungen weiterhin bestehen sollen (vgl. Hrebenar 1997, S.107). Ein weiterer wichtiger Punkt ist nach Hrebenar, die Unterstützung neuer Regierender, wenn sie Hilfe benötigen oder in Gremien tätig werden wollen, in die sie ohne Unterstützer oder Unterstützung nicht hineinkommen würden. Zum Abschluss dieser, keinesfalls vollständigen Nennung von Möglichkeiten Zugang zu Entscheidungsträgern zu bekommen, steht die ebenfalls gängige Praxis, eben jene zu einem Urlaub oder einem politischen Kongress einzuladen, wobei hier entstehende Kosten übernommen werden und eventuell zusätzlich ein Honorar gezahlt wird (vgl. Hrebenar 1997, S.109).

Ist nun der Zugang zu den Entscheidungsträgern hergestellt, gilt es dem Interesse an geeigneter Stelle Gehör zu verschaffen. Hierzu gibt es nach Hrebenar eine einfache Strategie. Zunächst sollten die Befürworter aktiviert, dann die Zweifler überzeugt werden. Die Verfechter der Gegenpositionen sollen nicht in den Lobbyprozess einbezogen werden. Die Begründung ist einfach; durch eine Beeinflussung des politischen Gegners könnte eine Reaktion der Gegenseite ausgelöst werden (vgl. Hrebenar 1997, S.111).

Als Gut der Lobbying Kontakte gilt Information. Diese Information kann in unterschiedlicher Form vorliegen. Häufig handelt es sich um Statistiken, politische Informationen oder Meinungen der Interessengruppe, die an diesem Gespräch teilnimmt oder hier durch eine beauftragte Person vertreten wird. Hierbei ist es wichtig, dass das reine Bestehen oder Besitzen dieser Information keinen Wert darstellt. Ihren Wert erhält die Information durch die Kommunikation zwischen Lobby und Politiker oder Administration.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit stellt die Forschungsfrage nach den Auswirkungen der Snowden-Enthüllungen auf die Lobbyarbeit von Apple und Google.

2. Das demokratietheoretische Modell der USA: Theoretische Fundierung des US-amerikanischen Systems als pluralistische Demokratie unter Bezugnahme auf Dahl und Fraenkel.

3. Arten und Mechanismen des Lobbying in den USA: Systematische Darstellung der verschiedenen Lobbying-Formen wie Direct, Indirect und Grassroots Lobbying sowie der Rolle von PACs.

4. Statistische Darstellung des Lobbying von Apple und Google von 2011 bis 2015: Empirische Aufarbeitung der Lobbying-Daten (Ausgaben, Themen, Intensität) beider Konzerne im Untersuchungszeitraum.

5. Lobbying Reports: Detaillierte Analyse der Quartalsberichte zur Identifikation von Lobbyaktivitäten mit direktem Bezug zur Spionageaffäre.

6. Wahlkampfzyklen: Untersuchung der finanziellen Wahlkampfbeteiligungen und des Einflusses politischer Zyklen auf die Lobbystrategien.

7. Fazit: Zusammenfassende Antwort auf die Forschungsfrage, die einen punktuellen Einfluss der Affäre konstatiert, jedoch keine fundamentale Strategiewende belegt.

Schlüsselwörter

Lobbying, Spionageaffäre, Apple, Google, NSA, Edward Snowden, politische Systeme, Interessenverbände, Lobbying Reports, Political Action Committees, PAC, USA, Datensicherheit, Interessenartikulation, Wahlkampf.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, ob die Enthüllungen von Edward Snowden über die massenhafte Datenerfassung durch die NSA die Lobbying-Strategien und -Aktivitäten der US-Technologiekonzerne Apple und Google nachhaltig verändert haben.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Neben der theoretischen Einordnung des US-Lobbyismus analysiert die Arbeit die Entwicklung von Lobbyausgaben, die Verteilung der Themenbereiche im Lobbying sowie die finanzielle Unterstützung von Politikern über Wahlkampfzyklen.

Welches Ziel verfolgt die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, auf Basis offizieller Daten und Lobbying Reports festzustellen, ob die Spionageaffäre zu einem messbaren und signifikanten Wandel im Lobbyverhalten der untersuchten Unternehmen geführt hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit angewandt?

Es handelt sich um eine empirisch-analytische Untersuchung, die statistische Daten von "opensecrets.org" und offizielle Quartalsberichte der Lobbyabteilungen (Lobbying Reports) vergleicht und mit demokratietheoretischen Ansätzen interpretiert.

Welche Aspekte werden im Hauptteil schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die quantitative Auswertung der Lobbyarbeit von 2011 bis 2015, die qualitative Analyse der Lobbying Reports nach 2013 sowie die Betrachtung der Wahlkampfbeteiligungen unter Berücksichtigung von Hard und Soft Money.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe umfassen Lobbying, Spionageaffäre, Apple, Google, politische Einflussnahme, NSA-Skandal, Lobbying Reports und PACs.

Wie unterscheidet sich die Reaktion von Apple und Google auf die Spionageaffäre?

Die Arbeit stellt fest, dass Apple und Google die Auswirkungen unterschiedlich innerhalb ihrer Berichte verorten (Apple stärker im Bereich "LAW", Google im Bereich "CSP") und auch in den Wahlkampfaktivitäten individuelle Tendenzen zeigen.

Was ist das Hauptergebnis bezüglich einer Veränderung der Lobbying-Strategie?

Der Autor kommt zum Schluss, dass die Spionageaffäre zwar punktuelle Auswirkungen und einen kurzfristigen Mehraufwand verursacht hat, jedoch keine grundlegende oder strategische Kehrtwende in der Lobbyarbeit der Konzerne festzustellen ist.

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Details

Title
Die globale Abhör- und Spionageaffäre. Auswirkungen auf die Lobbyarbeit von Apple und Google
College
University of Siegen
Course
Das politische System der USA
Grade
1,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2016
Pages
44
Catalog Number
V909388
ISBN (eBook)
9783346245205
Language
German
Tags
Apple Google Lobbying
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2016, Die globale Abhör- und Spionageaffäre. Auswirkungen auf die Lobbyarbeit von Apple und Google, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/909388
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