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Aufmerksamkeitslenkung in der Zeitung

Der Einfluss journalistischer Zeitungsgestaltung auf das Wahrnehmungsverhalten des Lesers

Title: Aufmerksamkeitslenkung in der Zeitung

Term Paper (Advanced seminar) , 2007 , 44 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Doreen Flegel (Author)

German Studies - Linguistics
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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
2. Geschichte von Form und Inhalt einer Zeitung
2.1 Zeitungsentstehung und -entwicklung ab dem 14. Jahrhundert
2.2 Die aktuelle Zeitungsgestaltung

3. Der Wahrnehmungsvorgang beim Zeitungslesen

4. Journalistische Techniken zur Zeitungsgestaltung
4.1 Inhalt (Themenbereiche)
4.2 Form
4.2.1 Der Aufbau von Zeitungsseiten: Das Layout
4.2.2 Die Mikrotypographie
4.3 Bilder
4.3.1 Fotos als Blickfang
4.3.1.1 Journalistische Funktionen von Pressefotos
4.3.2 Informationsgraphiken
4.3.3 Linien, Kästen und Farbdesign
4.4 Sprache
4.4.1 Journalistische Funktionen von Texten
4.4.2 Elemente einer Nachricht
4.4.2.1 Die Überschrift
4.4.2.2 Der Zwischentitel
4.4.2.3 Die Bildunterzeile

5. Die Wirkung von Bild-Text-Kombinationen

6. Fazit
Literaturverzeichnis

Anhang

---------

Einleitung

Seit dem Aufkommen der ersten regelmäßig erscheinenden Wochenzeitung im 17. Jahrhundert, durchlief die Presse bis zum heutigem Zeitpunkt einen stetigen Wandel.
Der Einsatz von nur wenigen Gestaltungsmitteln, ein weitgehend gleichförmiges Erscheinungsbild sowie ein einfacher Aufbau prägen das Zeitungsbild um 1609.
Heute ist die Aufmachung des Designs jedoch zu einer wichtigen Größe im Kampf um die Zukunft der Zeitung geworden (Vgl. HINGST 2006, S.103). Ein immer stärker werdender Verdrängungswettbewerb, hervorgerufen durch die auditiven und visuellen Medien des Hörfunks, Fernsehens und des Internets, lässt die Printmedien einen deutlich fortschreitenden Leserverlust verzeichnen.
Es sind vor allem Jugendliche, die das Interesse am Zeitungslesen verlieren. In der Mediennutzung besteht der deutliche Trend, der sich von der Information immer weiter entfernt und hin zur Unterhaltung rückt. Somit stehen täglich „fünfeinhalb Stunden Fernsehen [...] 15 Minuten Zeitungslektüre gegenüber.“ (BUCHER 1996, S. 34)
Durch die elektronischen Medien haben sich die Seh- und Kommunikationsgewohnheiten so grundlegend geändert, dass Redaktionen sich veranlasst fühlen, ihr Publikum durch raffinierte Konzepte anzulocken und auf Dauer zu binden.
Eine strukturierte Zeitungsform, ansprechende Inhalte, Texte mit optischen Reizen oder aber die Hinwendung zu Leserorientierung und -bedürfnissen, lässt die...

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Geschichte von Form und Inhalt einer Zeitung

2.1 Zeitungsentstehung und -entwicklung ab dem 14. Jahrhundert

2.2 Die aktuelle Zeitungsgestaltung

3. Der Wahrnehmungsvorgang beim Zeitungslesen

4. Journalistische Techniken zur Zeitungsgestaltung

4.1 Inhalt (Themenbereiche)

4.2 Form

4.2.1 Der Aufbau von Zeitungsseiten: Das Layout

4.2.2 Die Mikrotypographie

4.3 Bilder

4.3.1 Fotos als Blickfang

4.3.1.1 Journalistische Funktionen von Pressefotos

4.3.2 Informationsgraphiken

4.3.3 Linien, Kästen und Farbdesign

4.4 Sprache

4.4.1 Journalistische Funktionen von Texten

4.4.2 Elemente einer Nachricht

4.4.2.1 Die Überschrift

4.4.2.2 Der Zwischentitel

4.4.2.3 Die Bildunterzeile

5. Die Wirkung von Bild-Text-Kombinationen

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie Zeitungen durch gezielte visuelle und sprachliche Gestaltungsmittel Aufmerksamkeit erzeugen und Leser langfristig binden. Dabei wird analysiert, wie moderne journalistische Techniken – von der typografischen Gestaltung bis zum gezielten Einsatz von Bildern und Bild-Text-Kombinationen – den Lesevorgang beeinflussen und steuern.

  • Historische Entwicklung der Zeitungsgestaltung
  • Analyse des menschlichen Wahrnehmungsvorgangs beim Lesen
  • Journalistische Techniken: Layout, Mikrotypografie und Informationsgrafik
  • Sprachliche Gestaltungselemente als Steuerungsinstrumente
  • Wirkung und Synergieeffekte von Bild-Text-Kombinationen

Auszug aus dem Buch

4.3.1 Fotos als Blickfang

„Bis 1990 waren (Fotos) für Zeitungen zweitrangig, [...] (das heißt, sie wurden) nicht (als) Blickfang, sondern (als) eine Art typografische und inhaltliche Ergänzung (angesehen).“ (WOLFF 2006, S. 290) Heute sind Bilder aus den Zeitungen nicht mehr wegzudenken, denn laut dem Poynter Institute for Media Studies in Florida steigen rund 85 Prozent aller Zeitungsleser über das Foto in einen Zeitungsartikel ein; vorrausgesetzt das eines vorhanden ist (Vgl. WOLFF, S. 290).

Selbst wenn räumliche und zeitliche Zusammenhänge in Fotos verloren gehen, das Bild nur einen Ausschnitt der Wirklichkeit wiedergibt und moderne Bildbearbeitungsprogramme jede mögliche Manipulation realisierbar machen, wirken Fotos authentisch und erzeugen bei fast jedem Menschen Neugier. Aufmerksamkeit erregt vor allem die Darstellung von Menschen, Säuglingen, Kindern und Tieren. „Der Grund der hohen Beachtung jeglicher Menschen- (oder Tier)darstellungen liegt in dem vitalen Trieb zu menschlicher Kommunikation begründet.“ (SCHIERL 2001, S. 136) Eine noch größere Wahrnehmung lässt sich erreichen, wenn der Rezipient beim Zeitungslesen von den abgebildeten Personen direkt angesehen wird (s. Anhang, Abb. 23). Treten sexuelle Reize beziehungsweise die Thematik der Erotik in Form eines Fotos hinzu, gibt es kaum einen Rezipienten, dessen Interesse nicht durch die Abbildung geweckt wird, da diese im Gegensatz zu einer textlichen Beschreibung immer wieder neu wirkt und nahezu alle Lesergruppen anspricht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert den Wandel der Printmedien im digitalen Zeitalter und definiert das Forschungsziel, die visuellen und sprachlichen Mittel zur Leserbindung zu untersuchen.

2. Geschichte von Form und Inhalt einer Zeitung: Dieses Kapitel behandelt die historische Entwicklung von der handschriftlichen Produktion bis zur modernen Zeitung sowie aktuelle Trends im Zeitungsdesign.

3. Der Wahrnehmungsvorgang beim Zeitungslesen: Hier wird analysiert, wie Rezipienten Zeitungsseiten wahrnehmen, welche psychologischen Muster den Lesevorgang steuern und wie Aufmerksamkeit gezielt gelenkt wird.

4. Journalistische Techniken zur Zeitungsgestaltung: Das Hauptkapitel erläutert detailliert die Gestaltungsmittel wie Layout, Typografie, Bildsprache und Textgestaltung, differenziert nach Abonnement- und Boulevardzeitungen.

5. Die Wirkung von Bild-Text-Kombinationen: Dieses Kapitel beleuchtet das Zusammenspiel von visuellen und sprachlichen Elementen und deren synergetische Wirkung auf das Verständnis und die Motivation des Lesers.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Bedeutung der untersuchten Gestaltungselemente zusammen und bietet einen Ausblick auf die zukünftigen Herausforderungen für die Presse.

Schlüsselwörter

Aufmerksamkeitslenkung, Zeitungsgestaltung, Boulevardjournalismus, Abonnementzeitungen, Layout, Mikrotypografie, Bild-Text-Kombination, Infografik, Rezipientenverhalten, Leserbindung, Nachrichtengestaltung, Wahrnehmungspsychologie, Printmedien.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, mit welchen formalen, visuellen und sprachlichen Mitteln Zeitungen gestaltet werden, um in einem kompetitiven Medienumfeld die Aufmerksamkeit der Leser zu gewinnen und sie an das jeweilige Medium zu binden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die Geschichte der Zeitungsform, die psychologischen Grundlagen der Wahrnehmung beim Lesen, die Rolle der Mikrotypografie, die Funktion von Pressefotos und Infografiken sowie die spezifische Wirkung der Kombination von Text und Bild.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, die kommunikativen Potenziale von Bildern, Texten und deren Kombination als Gestaltungselemente darzustellen und ihren Einfluss auf die Wirkung und Motivation von Zeitungslesern wissenschaftlich zu fundieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse und nutzt zahlreiche Beispiele aus der aktuellen Tagespresse (insbesondere FAZ und BILD), um theoretische Konzepte der Zeitungsgestaltung anschaulich zu belegen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Bereiche inhaltliche Themenbereiche, formale Layoutkonzepte, typografische Gestaltung, den gezielten Einsatz von Bildern und Grafiken sowie die strategische sprachliche Gestaltung durch Headlines, Zwischentitel und Bildunterschriften.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt von Begriffen wie Aufmerksamkeitslenkung, Zeitungsdesign, Leserbindung, Wahrnehmungspsychologie, Bild-Text-Synergie und journalistische Gestaltungstechniken.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen Boulevard- und Abonnementzeitungen eine Rolle?

Diese Differenzierung ist entscheidend, da beide Pressegattungen unterschiedliche Zielgruppen verfolgen: Während Boulevardzeitungen stark auf emotionale Reize und sensationsorientierte Aufmachung setzen, fokussieren Abonnementzeitungen auf Übersichtlichkeit und inhaltliche Differenzierung.

Welche Rolle spielt die Bildunterzeile für den Lesevorgang?

Die Bildunterzeile fungiert als „Scharnierelement“: Da Leser oft über Bilder einsteigen, hilft der Bildtext dabei, das Interesse zu fixieren, den inhaltlichen Kontext zu klären und den Leser in den eigentlichen Haupttext weiterzuführen.

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Details

Title
Aufmerksamkeitslenkung in der Zeitung
Subtitle
Der Einfluss journalistischer Zeitungsgestaltung auf das Wahrnehmungsverhalten des Lesers
College
University of Trier  (Universität Trier)
Course
Sprache-Bild-Kommunikation
Grade
2,0
Author
Doreen Flegel (Author)
Publication Year
2007
Pages
44
Catalog Number
V90977
ISBN (eBook)
9783638054980
ISBN (Book)
9783638946681
Language
German
Tags
Aufmerksamkeitslenkung Zeitung Sprache-Bild-Kommunikation BILD Süddeutsche Journalismus journalistische Mittel Leser Rezipient Sprache-Bild
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Doreen Flegel (Author), 2007, Aufmerksamkeitslenkung in der Zeitung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/90977
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