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Der, der die Unberührbaren berührte - Exegese Mk1, 40-45

Título: Der, der die Unberührbaren berührte - Exegese Mk1, 40-45

Exégesis , 2007 , 18 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: Jens Albers (Autor)

Teología - Estudio bíblico
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Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit der Exegese der Perikope Markus 1, Vers 40-45. Diese am Anfang des Markusevangeliums stehende Perikope handelt von der Heilung eines Aussätzigen durch Jesus. Als Textgrundlage für die Exegese dient die Übersetzung aus dem Münchener Neuen Testament, da diese Übersetzung in Wortwahl und Satzbau sehr an das Original angenähert ist. Zu Erst wird die Perikope in die Gesamtheit des Evangeliums nach Markus eingeordnet und von vorhergehenden und nachfolgenden Perikopen abgrenzt. Das Hauptaugenmerk der vorliegenden Exegese liegt auf der synchronen und diachronen Analyse der Perikope. Hier umfasst die synchrone Analyse die phonetische Analyse, die Analyse der Textsyntax und der Satzebene, die semantische und die pragmatische Analyse. Die diachrone Analyse besteht aus der Literarkritik, dem synoptischen Vergleich, der Gattungskritik und der Redaktionskritik.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kontextabgrenzung und Kontexteinordnung

2.1. Kontextabgrenzung

2.2. Kontexteinordnung

3. Segmentierung des Textes

4. Synchrone Analyse

4.1. Phonetische Analyse

4.2. Analyse der Textsyntax

4.3. Analyse der Satzsyntax

4.4. Semantische Analyse

4.4.1 Narrative Analyse

4.4.2 Text- und Wortsemantik

4.5. Pragmatische Analyse

5. Diachrone Analyse

5.1. Literarkritik

5.2. Synoptischer Vergleich

5.3. Gattungskritik

5.4. Redaktionskritik

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die Perikope von der Heilung eines Aussätzigen durch Jesus (Markus 1, 40-45) einer detaillierten exegetischen Untersuchung zu unterziehen. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich mit der Analyse der synchronen Textstruktur sowie der diachronen Einordnung des Berichts im Kontext des Markusevangeliums und der biblischen Überlieferung.

  • Synchrone Analyse der Textsyntax, Semantik und Pragmatik
  • Diachrone Untersuchung mittels Literar- und Redaktionskritik
  • Synoptischer Vergleich mit den Parallelen bei Matthäus und Lukas
  • Gattungsbestimmung der Perikope als evangelische Novelle
  • Untersuchung des Spannungsfeldes zwischen Vollmacht Jesu und Schweigegebot

Auszug aus dem Buch

4.4.1 Narrative Analyse

Die Erzählung von der Heilung des Aussätzigen kann grob in drei Abschnitte eingeteilt werden. Diese Trias ist üblich für die Erzählung von Wunderheilungen und auch schon in MK 1, 29-31 zu erkennen.11 Der erste Teil dieser Trias (Mk 1,40) befasst sich mit der Bitte um Reinigung. Bis zu diesem Zeitpunkt hat Jesus Heilungen in Kapharnaum vollzogen. Beim Verlassen der Stadt begegnet er einem Aussätzigen, der ihn um seine Hilfe nach Reinigung, nicht nach Heilung bittet. Der Aussätzige bittet mit Nachdrücklichkeit, die durch die folgenden zwei Handlungen deutlich wird. Zum Einen bittet er Jesus und zum Anderen fällt er zeitgleich vor ihm auf die Knie. An dieser Stelle ist es auffällig, dass der Aussätzige diese Bitte nicht als Frage formuliert, im Sinne von „kannst du mich heilen“, sondern das er mit der Aussage: „Wenn du willst, kannst du mich reinigen“ (Mk 1,40) verdeutlicht, dass er die Auffassung teilt, dass Jesus es kann und nur wollen muss.

Dieses Verhalten lässt den Schluss zu, dass hier eine Verbindung zu dem vorherigen Wirken Jesu besteht und der Aussätzige „gehört hatte, wie Leute über dessen außerordentliche Macht redeten“.12 Der zweite Teil der Trias (Mk 1,41) beschreibt die Heilung des Aussätzigen. Jesus reagiert emotional, er ist ergriffen von dem Schicksal des Aussätzigen und reinigt diesen, konform zur doppelten Bitte in zweifacher Form, durch Wort und Gestus.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung des gewählten Bibeltextes sowie Darlegung der synchronen und diachronen Analyseschritte.

2. Kontextabgrenzung und Kontexteinordnung: Eingrenzung der Sinneinheit und Positionierung der Perikope innerhalb der markinischen Erzählstruktur.

3. Segmentierung des Textes: Aufschlüsselung des Textes nach segmentierbaren Ebenen zur besseren visuellen Darstellung.

4. Synchrone Analyse: Untersuchung des Textes auf phonetischer, syntaktischer, semantischer und pragmatischer Ebene ohne Berücksichtigung historischer Entwicklungen.

5. Diachrone Analyse: Untersuchung der Entstehungsgeschichte, Gattung und redaktionellen Einordnung des Textes im Vergleich zu anderen synoptischen Evangelien.

Schlüsselwörter

Markusevangelium, Markus 1, 40-45, Exegese, Heilung eines Aussätzigen, Synchrone Analyse, Diachrone Analyse, Literarkritik, Redaktionskritik, Wunderheilung, Schweigegebot, Vollmacht Jesu, Gattungskritik, Narrative Analyse, Semantik, Pragmatik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit widmet sich der exegetischen Analyse der Perikope der Heilung eines Aussätzigen durch Jesus nach Markus 1, 40-45.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Fokus stehen die synchrone Sprach- und Inhaltsanalyse sowie die diachrone Betrachtung der Entstehungs- und Überlieferungsgeschichte des Textes.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, durch eine strukturierte Exegese die erzählerische Bedeutung und die theologische Rolle Jesu in dieser spezifischen Wundererzählung herauszuarbeiten.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?

Verwendet werden Methoden der synchronen Analyse (Phonetik, Syntax, Semantik, Pragmatik) sowie der diachronen Analyse (Literarkritik, synoptischer Vergleich, Gattungs- und Redaktionskritik).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Textanalyse (segmentiert), die Untersuchung der narrativen Struktur, die Einordnung in den soziokulturellen Kontext und den Vergleich mit den Parallelen bei Matthäus und Lukas.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Wunderheilung, Vollmacht Jesu, Schweigegebot, Aussatz und die markinische Redaktion.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen "Aussatz" und "Reinigung" eine Rolle?

Die Arbeit arbeitet drei Sinnlinien heraus, wobei der Kontrast zwischen der Verunreinigung durch den Aussatz und dem zentralen Prozess der rituellen Reinigung entscheidend für das Verständnis der Handlung ist.

Wie unterscheidet sich die Darstellung des Schweigegebots bei Markus von anderen Evangelisten?

Markus nutzt das Schweigegebot als rhetorisches Mittel, um die Spannung zwischen der Vollmacht Jesu und der öffentlichen Wahrnehmung seines Wirkens zu verstärken, wobei er emotionale Details wie das "Anschnauben" ergänzt.

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Detalles

Título
Der, der die Unberührbaren berührte - Exegese Mk1, 40-45
Universidad
University of Münster  (Katholisch-Theologische-Fakultät)
Calificación
2,3
Autor
Jens Albers (Autor)
Año de publicación
2007
Páginas
18
No. de catálogo
V90993
ISBN (Ebook)
9783638052467
ISBN (Libro)
9783638945448
Idioma
Alemán
Etiqueta
Unberührbaren Exegese
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Jens Albers (Autor), 2007, Der, der die Unberührbaren berührte - Exegese Mk1, 40-45, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/90993
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