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Lebensgeschichte im Science Fiction-Film am Beispiel von Luke Skywalker aus der Trilogie "Star Wars"

Title: Lebensgeschichte im Science Fiction-Film am Beispiel von Luke Skywalker aus der Trilogie "Star Wars"

Diploma Thesis , 1991 , 87 Pages , Grade: 1,6

Autor:in: Eberhard Küpfer (Author)

Didactics - Theology, Religion Pedagogy
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Summary Excerpt Details

„Ich wollte einen Film drehen, den ich selbst gerne im Kino sehen würde … eine Mischung aus Abenteuer, Märchen, Western, Science-Fiction und Comic Strip … in meiner Jugend gab es im Kino noch Helden : John Wayne, Errol Flynn oder Clark Gable. Ende der 70er Jahre gab es dann nur noch Filme, in denen gezeigt wurde, wie schrecklich der Mensch ist, wie rücksichtslos und brutal er seine Umwelt und die Natur zerstört. Ich wollte mit Star Wars den desillusionierten Kids die Traumwelt wiederbringen“


Mit diesem Zitat setzt George Lucas , der Schöpfer und Produzent von Star Wars darauf, dass wie Wim Wenders sagen würde, die Amerikaner sich mit ihren Filmen identifizieren. Im weiteren können diese Aussagen auch an der Biographie George Lucas selbst fest gemacht werden. Der von mir zu untersuchende Gegenstand Film am Beispiel der Trilogie Stars Wars ist nun bereits 10 bis 16 Jahre alt. Von seiner Aktualität hat er indes nichts eingebüsst, da im Moment der Fertigstellung dieser Arbeit im Irak gekämpft wird. Die politische Diskussion der U.S.A. kursiert wieder einmal um SDI, dem „Krieg der Sterne“ – Projekt, mit dem feindliche Raketen im Orbit zerstört werden können.


Das Ziel meiner Arbeit ist im Blickpunkt des Korrelationsgedankens von Film und Theologie angesiedelt. Die Leitidee hierzu liegt in meinem Interesse, das im Projekt „Film und Spiritualität“ in der Verbindung mehrerer Seminare des Fachgebietes Religionspädagogik und dem Arbeitsbereich Pastoraltheologie der Universität Freiburg grundgelegt wurde.


Es soll aufgezeigt werden, „Gott in allen Dingen zu finden“ ( nach Ignatius Loyola ), auch und gerade in einem trivialen Medium wie dem Science-Fiction-Film behandelt werden, sondern nur am Beispiel des Haupthelden im vorliegenden Medium.
Star Wars stellt ein wichtiges, politisches nordamerikanisches Dokument der filmhistorischen Güter Hollywoods dar, das wesentlichen Einfluss auf spätere Produktionen hatte.


Gegliedert ist meine Arbeit in ein methodisch vorher angelegtes Untersuchungsraster ( Kapitel 1 ) welches das Eingangszitat zu unterstreichen versucht.


In Kapitel 2 wird der lebensgeschichtliche Zusammenhang von Erzählen und Erinnern aus praktisch-theologischer Sicht anhand einiger Theologen belichtet.
In der Rekonstruktion von Lebensgeschichte werden Verstrickungen in Geschichten von Menschen mit Gott transparent.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Systematische Vorarbeiten in Gestalt eines Strukturgitters

1.1. Der Western

1.1.1. Der historische Mythos

1.1.1.1. Die Kolonisation

1.1.1.2. Die Indianer

1.1.1.3. Das Land

1.1.1.4. Furcht und Träume

1.1.1.5. Der ewige Cowboy

1.1.2. Themen in Western

1.2. Mythische Grundbilder des Menschlichen

1.2.1. Der Typus des Helden

1.2.2. Der Typus der Superhelden

1.3. Science Fiction

1.3.1. Eine literarischhistorische Annäherung der heutigen Definition

1.3.2. Die literarische Typologie der Science Fiction

1.3.3. Themenfelder der Science Fiction

1.3.4. Comics als Spielfeld der Science Fiction

1.3.5. Der Science Fiction Film

2. Die Bedeutung des Erzählens von Lebensgeschichte aus praktisch-theologischer Sicht

2.1. Die Lebensgeschichte

2.1.1. Die religiöse Biographie nach Alheit

2.1.2. Biographie-Thesen nach Rolf Zerfass

2.1.3. Die Rekonstruktion von Lebensgeschichte

2.2. Das Erzählen von Lebensgeschichte

2.3. Das Erinnern an Lebensgeschichte

3. Grundlagen der filmanalytischen Bewertung

3.1. Der Regisseur George Lucas

3.1.1. Biographie

3.1.2. Filmographie

3.2. Allgemeine Erläuterungen zur Filmanalyse

3.2.1. Die Einstellung

3.2.2. Das Filmprotokoll

3.2.3. Das Sequenzprotokoll

3.3. Filmanalyse – Vorbereitungen

3.3.1. Film-Datenerfassungsbogen

3.3.2. Sequenzprotokolle

3.3.3. Filmprotokolle wichtiger Filmszenen

3.4. Religiöse Topoi

3.4.1. Artus und Merlin

3.4.2. Christopherus und Christus

3.4.3. Herkules und Atlas

3.4.4. Jakob und Gott

3.4.5. Jona und Gott

3.4.6. Die Ufologie

4. Die Lebensgeschichte des Luke Skywalker

4.1. Die Rechtfertigung dieser Diplomarbeit

4.1.1. Die Lebenswirklichkeit in Medien

4.1.2. Der theologische Zugang zum Spielfilm

4.2. Der Charakter und die Lebensgeschichte von Luke

4.2.1. Das innere Leben

4.2.2. Das äussere Leben

4.2.2.1. Der Name

4.2.2.2. Das äussere Erscheinungsbild

4.2.2.3. Die Berufung und die Befähigung(en)

4.2.2.4. Die Motivation und das Ziel

5. Ergebniszusammenfassung

5.1. Auswirkungen von Lebensgeschichte und Filmauswertung

5.2. Bilder in STAR WARS

5.2.1. Das Bild der Filmgestaltung

5.2.2. Das Bild des Science-Fiction-Filmes

5.2.3. Das Bild des Märchens

5.2.4. Das Bild der mythischen Anleihe

5.2.5. Das Bild des Krieges

5.2.6. Das Bild der Jugend

6. Praxismodell

6.1. Bildungsveranstaltung

6.1.1. Zielgruppe

6.1.2. Intention und Ziele

6.2. Seminar

6.2.1. Beschreibung des Seminars

6.2.2. Ablauf des Seminars

6.2.3. Exemplarischer Part eines Moduls

Zielsetzung & Themen

Die Diplomarbeit untersucht die Lebensgeschichte des Filmhelden Luke Skywalker aus der Star-Wars-Trilogie unter praktisch-theologischen und medienpädagogischen Gesichtspunkten. Ziel ist es, die Korrelation zwischen filmischen Inhalten und der Identitätsbildung Jugendlicher aufzuzeigen sowie ein didaktisches Modell für die medienpädagogische Arbeit mit jungen Menschen zu entwickeln.

  • Analyse der narrativen Strukturen von Star Wars unter Rückgriff auf mythische und biblische Topoi.
  • Untersuchung des Zusammenhangs von Erzählen, Erinnern und individueller Identitätsentwicklung.
  • Filmanalytische Bewertung mittels Sequenzprotokollen und charakterlicher Charakterisierung.
  • Entwicklung eines Seminar-Praxismodells für die religionspädagogische Arbeit mit Jugendlichen.
  • Integration von Filmmedien als Spiegel für existenzielle Lebensfragen und Glaubensprozesse.

Auszug aus dem Buch

4.2.2.2. Das äussere Erscheinungsbild

Luke Skywalker, ein dunkelblonder Jüngling, gleicht einem arischen Helden, der von der Freiheit und dem Kampfe träumt. Das kann an seinen Ausblicken hinauf an die beiden Sonnen, in die Weiten des Weltalls und an seinem Spielzeug-Modell im Teil eins, „Krieg der Sterne“ , festgemacht werden.

Die Kleidung könnte einen inneren Gesinnungswandel und Wachstumsprozess vom unerfahrenen Farmersohn zum gestandenen erprobten Kampfeshelden symbolisieren : Ein Weg von der Unschuld zur rauen alltäglichen Moral des Kampfes mit all seinen Seiten von Schuldigwerden. Dieser Weg lässt sich an der weissen Baumwollkleidung in „Krieg der Sterne“ , dem roten oder noch später oliven Fliegeranzug in „Das Imperium schlägt zurück“ zum schwarzen Anzug mit Umhang in „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ offensichtlich belegen.

Ein noch auf Tattonie verwendetes Attribut Lukes ist der Feldstecher, ein Instrument der Orientierung und der Beobachtung. Luke hat wie es auch die Gespräche mit seinem Onkel Owen belegen eine Kontrollfunktion auf der Farm. Das wandelt sich erst nach dem Kontakt mit Obi Wan Ben Kenobi , der ihm das Strahlenschwert seines Vaters übergibt. Der Feldstecher taucht nochmals in der zweiten Sequenz von „Das Imperium schlägt zurück“ auf.

Das Strahlenschwert indes wird Lukes neues Accessoire, obgleich er das ursprüngliche Schwert beim Zweikampf hoch oben in der Fliegenden Stadt verliert. Fahrzeuge sind für Luke nicht von solchem Belang, dass er besondere oder eigene hat. Er fliegt mit allem, was zur Verfügung steht. Was sich dabei klar hervorhebt, ist Lukes- Flugbegleiter R2-D2. Jener kleine Roboter, der als Retter in der Not Computer manipuliert, Jäger steuert und repariert und sich gut anzupassen weiss, teilt Lukes Erfahrungen um den Jedi - Meister Yoda und die gefährlichen Angriffsflüge.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Systematische Vorarbeiten in Gestalt eines Strukturgitters: Dieses Kapitel erarbeitet die theoretischen Grundlagen durch eine Analyse von Genre-Strukturen, mythischen Grundbildern und Begriffsdefinitionen der Science Fiction.

2. Die Bedeutung des Erzählens von Lebensgeschichte aus praktisch-theologischer Sicht: Hier wird der Zusammenhang von Biographie, Erinnerung und Erzählung beleuchtet, wobei praktisch-theologische Ansätze zur Rekonstruktion von Lebensgeschichte im Vordergrund stehen.

3. Grundlagen der filmanalytischen Bewertung: Der Autor stellt biographische Daten zu George Lucas vor und führt in die wissenschaftliche Filmanalyse ein, inklusive der Erstellung von Sequenzprotokollen und der Betrachtung religiöser Topoi.

4. Die Lebensgeschichte des Luke Skywalker: Dies ist der Hauptteil, der den Charakter Luke Skywalker, dessen Entwicklungsprozesse und seine Rolle als Heldenfigur innerhalb der Trilogie detailliert analysiert.

5. Ergebniszusammenfassung: Das Kapitel reflektiert die Ergebnisse der Analyse hinsichtlich der Auswirkungen der Filmauswertung und fasst die wesentlichen Bildmotive der Star-Wars-Saga zusammen.

6. Praxismodell: Dieses Kapitel präsentiert ein didaktisches Konzept für eine Bildungsveranstaltung bzw. ein Seminar für Jugendreferenten, um das Medium Film in der religionspädagogischen Arbeit nutzbar zu machen.

Schlüsselwörter

Star Wars, Luke Skywalker, Lebensgeschichte, Filmanalyse, Religionspädagogik, Seelsorge, Science Fiction, Held, Mythos, Biographiearbeit, Identität, George Lucas, Praktische Theologie, Medienpädagogik, Filmgespräch

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Science-Fiction-Trilogie „Star Wars“ im Hinblick auf ihre Bedeutung für die Lebensgeschichte von Jugendlichen und verknüpft dabei filmische Analysen mit praktisch-theologischen Fragestellungen.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Arbeit?

Die Themen umfassen die Rolle des Helden und Superhelden, die Bedeutung von Erzählungen und Erinnerungen für die Identitätsfindung sowie den Einsatz von Spielfilmen in der kirchlichen Bildungsarbeit.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, den „Korrelationsgedanken“ zwischen Film und Theologie zu nutzen, um Jugendliche dabei zu unterstützen, ihre eigene Lebensgeschichte in Verbindung mit den Identitäts- und Entwicklungsprozessen des Haupthelden Luke Skywalker zu reflektieren.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es wird eine systematische Filmanalyse nach filmanalytischen Instrumentarien (Sequenzprotokolle, Inhaltsanalysen) sowie die biographische Methode aus der Entwicklungspsychologie und Pastoraltheologie angewandt.

Welche Inhalte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die Analyse der Lebensgeschichte von Luke Skywalker, seine charakterliche Entwicklung, die Funktion der verschiedenen Handlungsorte und die Rolle seiner Lehrmeister wie Obi-Wan Kenobi und Yoda.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind unter anderem Lebensgeschichte, Identität, Religiosität, Science-Fiction-Film, Filmanalyse, Seelsorge und rezipientenorientiertes Filmgespräch.

Wie konkret ist das vorgestellte Praxismodell?

Das Modell beschreibt detailliert den Ablauf eines Seminars für Dekanatsjugendreferenten, das auf einem Wochenend-Format basiert und Phasen der Filmvorführung, kommunikativer Reflexion und methodischer Auseinandersetzung kombiniert.

Warum ist die Analyse der Filmprotokolle so wichtig?

Die Filmprotokolle dienen als Grundlage, um die Handlungsstränge des Films präzise zu erfassen und die Entwicklung von Luke Skywalker durch Dialoge und Schlüsselszenen methodisch nachvollziehbar zu machen.

Welche Rolle spielen mythische Topoi für die Analyse?

Mythische Topoi, wie etwa Artus-Merlin oder Herkules-Atlas, werden als Analogien herangezogen, um das Heldenbild von Luke Skywalker in einen größeren kulturgeschichtlichen Kontext einzuordnen und seine pädagogische Relevanz zu verdeutlichen.

Was wird im Fazit zur „Ufologie“ in der Arbeit ausgesagt?

Die Arbeit beleuchtet die Ufologie als moderne Ersatz- oder Erlösungsreligion und untersucht, wie Science-Fiction-Filme diese religiösen Bedürfnisse aufgreifen und transformieren.

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Details

Title
Lebensgeschichte im Science Fiction-Film am Beispiel von Luke Skywalker aus der Trilogie "Star Wars"
College
Catholic University of Applied Sciences Freiburg
Grade
1,6
Author
Eberhard Küpfer (Author)
Publication Year
1991
Pages
87
Catalog Number
V91016
ISBN (eBook)
9783638054355
ISBN (Book)
9783638946360
Language
German
Tags
Lebensgeschichte Science Fiction-Film Beispiel Luke Skywalker Trilogie Star Wars Star Wars Vater-Sohn-Konflikt Möge die Macht mit Dir sein ! Yoda Ben Kenobi Han Solo Lea
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Eberhard Küpfer (Author), 1991, Lebensgeschichte im Science Fiction-Film am Beispiel von Luke Skywalker aus der Trilogie "Star Wars", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/91016
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