Ein Auszug aus der Sprachphilosophie am Beispiel Wilhelm von Humboldts


Hausarbeit, 2007
17 Seiten, Note: 2.7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

0 Einleitung

1 Biographie
1.1 Die Zeit des Studiums
1.2 Beruflicher Werdegang

2 Sprache aus Sicht Wilhelm von Humboldts
2.1 Ursprung der Sprache
2.2 Form der Sprache
2.3 Natur und Beschaffenheit der Sprache

3 Resümee

Abbildungsverzeichnis

Literaturverzeichnis

0 Einleitung

In der von mir besuchten Vorlesung „Personalität – der Mensch im philosophischen Denken, Sprache, Handlung und Kultur“ ging es um die anthropologischen Dimensionen des Sprechens und Handelns und ihrer Bedeutung für die Entwicklung der kulturellen Existenz des Menschen.

Als Definition für die Anthropologie kann gelten: Anthropologie ist die Disziplin vom Wesen des Menschen, seinen Vermögen (geistigen und körperlichen Fähigkeiten) und seiner Stellung in der Wirklichkeit. Die Sprache ist historisch entstanden und hat sich als ein System verbaler Zeichen entwickelt und ist der menschlichen Gesellschaft als Einheit und Gliederung zugeschrieben. Sie ist ein Kommunikationsmittel, sowie Instrument des begrifflichen Denkens. Weiter schafft sie einen Rahmen zur Fixierung und Speicherung von menschlichem Wissen.

In der folgenden Hausarbeit geht es um die Grundzüge der Sprachphilosophie Wilhelm von Humboldts. Er war einer der großen Denker seiner Zeit. Seinen Namen kann man ohne weiteres neben solche Größen wie Goethe, Schiller, oder Schlegel stellen.

Im ersten Teil wird die Biographie von Wilhelm von Humboldt vorgestellt. Das von ihm entworfene und zweifellos gelebte humanistische Bildungsideal hat an seiner Aktualität bis heute nichts verloren. Als Vertreter seiner Zeit war Humboldt vertraut mit dem damals aktuellen Wissenstand und trug durch sein Wirken wesentlich dazu bei, diesen zu erweitern. Wilhelm von Humboldt lebte die Idealvorstellung eines Sprachforschers, da er gründlich Kenntnisse einzelner Sprachen mit einem umfassenden Sprachdenken verband und in Einklang brachte und somit erstmals Sprachwissenschaft und Sprachphilosophie vereinte (vgl. Brockhaus-Enzyklopädie 1989, S. 299).

Der zweite Teil dieser Hausarbeit befasst sich im Einzelnen mit drei Bereichen der Humboldtschen Sprachphilosophie:

1. Dem Ursprung der Sprache
2. Der Form der Sprache
3. Der Natur und Beschaffenheit der Sprache

Im Resümee stelle ich kurz die Bedeutung der Sprachphilosophie, am Beispiel Wilhelm von Humboldts dar.

1 Biographie

Wilhelm von Humboldt wurde am 22. Juni 1767 in Potsdam geboren (vgl. C. Menze 1959, S. 152). Wie die meisten Aristokraten seiner Zeit, hat Humboldt nie eine öffentliche Schule besucht. In seiner Kindheit wurde er zusammen mit seinem zwei Jahre jüngeren Bruder Alexander von dem später bekannten Reformpädagogen Joachim Heinrich Campe unterrichtet. Joachim Heinrich Campe gab von 1785-1792 die erste moderne pädagogische Enzyklopädie, die „Allgemeine Revision des gesamten Schul- und Erziehungswesens“ heraus und war ein demokratisch gesinnter Vertreter der pädagogischen Aufklärung in Deutschland (vgl. D. Benner 2003, S.11).

1.1 Die Zeit des Studiums

1787-1788 studierte Humboldt in Frankfurt an der Oder Rechtswissenschaften, 1788-1789 studierte er an der Universität in Göttingen Rechtswissenschaften und klassische Philosophie. Hier erfuhr er die ersten Kontakte mit den Darlegungen Kants und lernte Caroline von Dacheröden kennen. Mit dieser verlobte er sich am 16. Dezember 1789 (vgl. E. Howald 1944, S. 167), nach seiner im selben Jahr stattfindenden Bildungsreise, welche er nach seinem Studium, das er nach vier Semestern beendet hatte, zusammen mit seinem früheren Hauslehrer Campe über Brüssel in das Paris der Französischen Revolution und von dort in die Schweiz machte (vgl. C. Menze 1959, S. 153).

1.2 Beruflicher Werdegang

Parallel zu seinem Privatleben, tritt Humboldt 1789 als Referendar in den Staatsdienst ein und schied nur zwei Jahre später wieder aus, um sich in seinen ersten wissenschaftlichen Untersuchungen mit der Frage auseinander zu setzen, „welche Bedeutung der Französischen Revolution wohl für Preußen zukommen könne“ (Benner 2003, S. 12). 1791 heiratete er Caroline von Dacheröden in Erfurt. Inspiriert durch das revolutionäre Geschehen, die revolutionären Umwälzungen in Paris, schreibt Humboldt sein erstes bedeutsames Werk, „Ideen über Staatsverfassungen“.

[...]

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten

Details

Titel
Ein Auszug aus der Sprachphilosophie am Beispiel Wilhelm von Humboldts
Hochschule
Katholische Fachhochschule Nordrhein-Westfalen - Abteilung Paderborn
Note
2.7
Autor
Jahr
2007
Seiten
17
Katalognummer
V91024
ISBN (eBook)
9783638041409
Dateigröße
448 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Auszug, Sprachphilosophie, Beispiel, Wilhelm, Humboldts
Arbeit zitieren
Christian Ochota (Autor), 2007, Ein Auszug aus der Sprachphilosophie am Beispiel Wilhelm von Humboldts, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/91024

Kommentare

  • Gast am 29.9.2009

    :o( Nicht sehr ergiebig....

    Wollte mir mit dieser Arbeit einen Überblick über die Sprachphilosophie und -wissenschaft Humboldts verschaffen. Leider ist diese Hausarbeit nicht sehr ergiebig und oftmals kompliziert bzw. mit so verschachtelten Sätzen geschrieben, dass die Erschließung des Inhaltes eher schwierig bleibt. Weiterhin werden oftmals Zitate verwendet, die anschließend kaum oder gar nicht in eigenen Worten analysiert werden. Zudem habe ich bei näherer Beschäftigung mit der Thematik entdeckt, dass Zitate oftmals falsch und fehlerhaft übernommen wurden.

    LG G.P.

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