In meiner vorliegenden Arbeit gehe ich der Frage nach, ob bereits in der frühen Kindheit Anzeichen von Individualität des Kindes im Kinderzimmer vorhanden sind oder die Entwicklung des Kindes ausschließlich in dem von der Familie vorgegebenem Rahmen erfolgt und eine Individualisierung im Kinderzimmer nicht möglich ist. Dabei beziehe ich mich auf Daten, die ich mit Hilfe von Beobachtungsstudien in Kombination mit ero-epischen Gesprächen nach Girtler in zwei Familien gewonnen habe. In beiden Familien wohnt ein Mädchen von etwa vier Jahren (jeweils Einzelkind; Alter zum Zeitpunkt der Erhebung 4,1 beziehungsweise 3,8 Jahre).
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 2. Forschungsfrage
- 3. Untersuchungsmethode
- 4. Datenerhebung
- 5. Auswertung und Interpretation
- 6. Fazit und Ausblick
- 7. Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Hausarbeit untersucht die Rolle des Kinderzimmers als Ort der Individualisierung des Kindes im Vergleich zur familiären Einflussnahme. Die Arbeit analysiert, ob bereits in der frühen Kindheit Anzeichen von Individualität im Kinderzimmer erkennbar sind oder ob die kindliche Entwicklung ausschließlich durch familiäre Vorgaben geprägt wird.
- Der Einfluss des Kinderzimmers auf die Individualisierung des Kindes
- Die Rolle der Familie bei der Gestaltung des Kinderzimmers
- Die Bedeutung des Kinderzimmers als Rückzugs- und Spielraum
- Die Relevanz des Kinderzimmers in der heutigen Gesellschaft
- Die Frage nach dem Gestaltungsspielraum des Kindes im eigenen Zimmer
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung
Die Einleitung führt in das Thema der Hausarbeit ein und stellt die Forschungsfrage dar, ob das Kinderzimmer als Ort der Individualisierung des Kindes dient oder ob die familiäre Einflussnahme dominiert. Es werden die verwendeten Methoden und Datenquellen vorgestellt sowie die Relevanz des Themas im Kontext der heutigen Gesellschaft beleuchtet.
2. Forschungsfrage
In diesem Kapitel wird die Forschungsfrage konkretisiert und in Unterfragen aufgeteilt. Es wird die aktuelle Forschungslandschaft beleuchtet und die spezifischen Aspekte, die in der Untersuchung betrachtet werden, erläutert.
3. Untersuchungsmethode
Kapitel 3 beschreibt die methodische Vorgehensweise der Untersuchung. Es wird die qualitative Forschungsmethode der Beobachtungsstudien in Kombination mit epischen Gesprächen erläutert, die im Rahmen der Arbeit verwendet werden.
4. Datenerhebung
In diesem Kapitel werden die Datenquellen und die konkrete Durchführung der Datenerhebung vorgestellt. Es werden die beobachteten Kinder und Familien sowie die Art und Weise der Datenerhebung detailliert beschrieben.
Schlüsselwörter
Schlüsselwörter der Arbeit sind: Individualisierung, Kinderzimmer, familiäre Einflussnahme, empirische Bildungsforschung, qualitative Forschungsmethoden, Beobachtungsstudien, epische Gespräche, Gestaltungsspielraum, Entwicklung, Identitätsfindung.
Häufig gestellte Fragen
Dient das Kinderzimmer eher der Individualisierung oder der familiären Prägung?
Die Arbeit untersucht genau dieses Spannungsfeld und hinterfragt, ob Kinder ihren Raum selbst gestalten oder ob dieser ausschließlich durch familiäre Vorgaben bestimmt wird.
Welche Forschungsmethode wurde für diese Untersuchung genutzt?
Es wurden qualitative Methoden angewandt, konkret Beobachtungsstudien in Kombination mit ero-epischen Gesprächen nach der Methode von Roland Girtler.
Wer war die Zielgruppe der empirischen Erhebung?
Die Daten wurden in zwei Familien mit jeweils einem etwa vierjährigen Mädchen (Einzelkinder) erhoben.
Ab welchem Alter lassen sich Anzeichen von Individualität im Kinderzimmer finden?
Die Arbeit geht der Frage nach, ob solche Anzeichen bereits in der frühen Kindheit (um das vierte Lebensjahr herum) erkennbar sind.
Welche Bedeutung hat das Kinderzimmer in der heutigen Gesellschaft?
Es wird als Rückzugsraum, Spielort und Ort der Identitätsfindung analysiert, der gleichzeitig starkem Einfluss durch die Eltern unterliegt.
- Arbeit zitieren
- Bettina Rütten (Autor:in), 2008, Kinderzimmer als (H)orte der Individualisierung und familiärer Einflussnahme, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/91117