Die Darstellung des Holocaust im Film "Der Junge im gestreiften Pyjama"

Eine Standortbestimmung aus der Perspektive der deutschen Erinnerungskultur


Hausarbeit, 2016

18 Seiten


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Darstellung des Holocaust im Medium „Spielfilm“ seit 1945

3 „Der Junge im gestreiften Pyjama“
3.1 Inhalt der Romanvorlage und des Films
3.2 Analyse des Films

4 Standortbestimmung des Films im Rahmen der Holocaust-Darstellung

5 Fazit

6 Literaturverzeichnis

1 Einleitung

Die Aufarbeitung der Zeit des Nationalsozialismus ist eine der wohl wichtigsten Anliegen in der deutschen Geschichte. Hierbei werden verschiedene Medien genutzt. An erster Stelle stehen sicherlich Bücher. Neben Geschichtsbüchern und Dokumentationen existieren auch fiktionale Geschichten, die das Thema des Holocaust behandeln. Viele dieser Bücher sind verfilmt worden, sodass neben den nichtfiktionalen Dokumentarfilmen auch Spielfilme immer mehr in das Interesse der Geschichtswissenschaft rücken. Der „Holocaust-Film“ ist ein Film, „in dessen fiktionaler Handlung die nationalsozialistische Judenverfolgung und -vernichtung zentrales Thema ist.“1

Auch der im Rahmen der Hausarbeit zu behandelnde Spielfilm „Der Junge im gestreiften Pyjama“ aus dem Jahr 2008 trägt dazu bei, dass nicht vergessen wird, was während des Zweiten Weltkriegs Grausames passiert ist. Er basiert auf der 2006 veröffentlichten Romanvorlage von John Boyne und wurde vom Regisseur Mark Hermann realisiert. Der Film soll im Kontext der filmischen Holocaustdarstellung untersucht und dabei sein Standort aus der Perspektive der deutschen Erinnerungskultur bestimmt werden.

Zunächst wird dazu in einem theoretischen Teil aufgezeigt, wie die Darstellung des Holocaust im Medium „Spielfilm“ seit 1945 vorzufinden ist. Während der hist. Film bis Kriegsende für den Totalitarismus instrumentalisiert wurde, fungierte er danach als Mittel zur Aufarbeitung des Geschehenen.2 Dabei sollen Vorteile und Nachteile aufgezeigt werden, die die Fiktion des Spielfilms mit sich bringen. Außerdem soll an dieser Stelle der Unterschied zwischen Dokumentar- und Spielfilm deutlich werden.

Darauf aufbauend wird im analytischen Hauptteil der Spielfilm „Der Junge im gestreiften Pyjama“ erarbeitet. Zunächst werden kurz die Inhalte der Romanvorlage und des Spielfilms vorgestellt. Danach wird der Film unter verschiedenen Gesichtspunkten analysiert. Um den Rahmen der Hausarbeit einzuhalten, werden hierbei drei Aspekte unter der Beantwortung dieser Fragen betrachtet: Mit Hilfe welcher filmischen Mittel wird die zeitliche Einordnung in den zweiten Weltkrieg deutlich? Welche Rolle spielt der auch im Titel genannte „Pyjama“? Was bewirkt die Erzählperspektive aus Kindersicht? Dabei soll auch gezeigt werden, wo das Medium „Spielfilm“ bei der Darstellung des Holocaust an seine Grenzen gelangen kann.

Anschließend folgt eine Standortbestimmung des Films im Rahmen der Holocaust-Darstellung. Welche Funktion nimmt der Film aus Perspektive der der Erinnerungskultur ein? Welchen Mehrwert hat der Film und was bewirkt er in dieser Hinsicht?

Im abschließenden Fazit wird der Beitrag des Mediums „Spielfilm“ unter Einbezug der Ergebnisse der Hausarbeit zusammenfassend dargestellt. Auch eventuell auftauchende weiterführende Aspekte finden hier einen Platz.

2 Darstellung des Holocaust im Medium „Spielfilm“ seit 1945

Im 20. Jahrhundert „fallen die Ereignisse von Krieg und Holocaust, von Flucht und Vertreibung“3 zusammen. All diese Dinge mussten von den Menschen erst einmal aufarbeitet und verstanden werden. Dabei geht dies nicht nur die direkte Nachkriegsgeneration etwas an, sondern bis heute ist das, was während des zweiten Weltkriegs passiert ist, eins der zentralen Themen der Geschichtsforschung.

Bereits kurz nach Ende des Zweiten Weltkrieges begannen Künstler in Deutschland, aber auch weltweit, die Grausamkeiten des Holocaust in Büchern und Filmen aufzuarbeiten. Die Serie „Holocaust“ aus den 70er Jahren kann dabei als Einschnitt gelten, da sie weitere Filme anstieß.4 Diese Filme verdeutlichen historische Ereignisse und helfen, das Wissen über diese zu verbreiten.5 Der Spielfilm gilt heutzutage als eines der einflussreichsten Massenmedien. Dabei dient er nicht nur zur Unterhaltung, sondern hilft auch bei der Realitätserfahrung.6

Während sich die Geschichtswissenschaft mit Fakten beschäftigt, hat der Film zahlreiche Freiheiten, was die Aufnahme sowie den Umgang und die Deutung historischer Themen betrifft.7 Das bedeutet, dass die Vergangenheit teils frei interpretiert wird und fiktiv ausgearbeitet wird. Der Spielfilm vermittelt die Vergangenheit durch eine Erzählung, wodurch ihm Grenzen gesetzt werden.8

Die Fiktion folgt eigenen Gesetzen: Sie ist eine Erfindung des Dichters. Er darf im Unterschied zu dem Historiker, der rekonstruiert, was geschehen ist, glaubhaft erzählen, was hätte geschehen können. Somit ist die Vergangenheit in die Macht seiner Imagination gestellt.9

Dadurch kann es passieren, dass der Holocaust im Spielfilm anders dargestellt wird als in Dokumentionen, welche sich zum Ziel setzen, sehr wirklichkeitsgetreu, im besten Fall mit Zeitzeugen, die Geschichte zu erzählen. Das primäre Unterscheidungsmerkmal von historischen Dokumentarfilmen und historischen Spielfilmen ist ein „zusätzliche[s] Authentizitätsversprechen“10. Während der Spielfilm die Handlung inszeniert, inszeniert der Dokumentarfilm die Anordnung des Materials.11 Der Spielfilm bedient sich der Fiktion, erfindet also Ereignisse oder Menschen und ihre Erlebnisse. Dadurch hat der Spielfilm ganz klar einen Vorteil: Er kann sich bewusst Inhalten bedienen, bei denen er eine bestimmte Reaktion bei seinem Zuschauer hervorrufen kann. Dabei darf er jedoch nicht die Tatsachen außer Acht lassen. Im Spielfilm über den Holocaust ist es wichtig, die Wahrheit über eben diesen zu berichten und diese Wahrheit durch gezieltes Einsetzen von auf den Zuschauer zugeschnittene Fiktion zu vermitteln. Diese Mischung aus Tatsache und Fiktion ist ein wichtiges Merkmal des Erinnerungsfilms sowie der Erinnerungskultur seit den Neunzigerjahren des 20. Jahrhunderts.12

Doch es gibt auch Kritiker des Verwendens fiktionaler Mittel. Dadurch, dass der Holocaust durch den Spielfilm „ästhetisch konstruiert und rekonstruiert“13 wird, wird die Wirklichkeit verändert. „Wer Erinnerungen erfindet und imaginiertes Leben als wirklich erlebtes Leben ausgibt, der erzeugt Lügen und keine Kunst, die demgegenüber Wahrheit ist.“14 Damit wird deutlich, dass ein Regisseur kein Geschichtswissenschaftler ist, sondern lediglich Geschichte mit Hilfe von Fiktion überliefern möchte.15 Dabei wird das individuelle Verständnis des Regisseurs dem Zuschauer vermittelt.

Rekonstruktivität und Fiktionalität zeichnen den neueren Erinnerungsfilm über die NS-Zeit aus. Er entwirft eine neue Sicht auf die Vergangenheit, ohne darauf zu verzichten, Figuren und Kulissen in historischer Treue nachzustellen.16

Der Vorteil, der dabei ganz klar hervorsticht, ist, dass der Zuschauer durch eine überspitzte Darstellung der unvorstellbaren Geschehnisse eben diese begreifen kann. Es geschieht eine „Reduktion des Unbeschreiblichen auf das Beschreibbare historischer Details“17 Dabei gilt darauf zu achten, dass durch Kulissen, Drehorte und Dialoge die Glaubwürdigkeit gewahrt wird, um die Authentizität möglichst hoch zu halten.18 Positive Stimmen, wie beispielsweise der Historiker R.J. Raack, sind sogar der Meinung, dass sich der Film als Medium für die Geschichte eventuell sogar besser eigne als Bücher.19

3 „Der Junge im gestreiften Pyjama“

Als Spielfilm, in welchem der Holocaust thematisiert ist, wird hier „Der Junge im gestreiften Pyjama“ gewählt. Im Folgenden sollen der Film und seine literarische Grundlage knapp vorgestellt werden. Anschließend wird der Film unter den Gesichtspunkten der zeitlichen Einordnung, der Symbolik des Pyjamas und der Erzählperspektive analysiert. Besonders „der historische Film [definiert sich] als eine aktive Selbsterfahrung einer Gesellschaft, die zur Konfrontation mit ihrer Geschichte führt“20. Es soll abschließend herausgefunden werden, ob auch „Der Junge im gestreiften Pyjama“ dazu geeignet ist.

3.1 Inhalt der Romanvorlage und des Films

„Die Nachwelt hat ihr Wissen über länger zurückliegende Ereignisse immer schon bevorzugt aus Werken der fiktionalen Literatur gewonnen.“21

In „Der Junge im gestreiften Pyjama“ geht es um den 9-jährigen Bruno, der Sohn eines NS-Offiziers ist, welcher im Beruf aufsteigt und nun oberste Aufsicht in einem Lager hat. Deswegen zieht Brunos Familie aus Berlin mitten in die Natur, wo man nichts weiter vorfindet, außer das imposante Wohnhaus und einige Kilometer weiter das Konzentrationslager. Von seinem Zimmerfenster aus kann Bruno den Zaun sehen und da ihm ohne seine Freunde sehr langweilig ist, schleicht er sich von Zuhause weg. Dort am Zaun lernt er den gleichaltrigen Schmuel kennen, einen jüdischen Jungen, der mit seiner Familie in dem Lager untergebracht ist. Die beiden Jungen freunden sich an. Dabei bemerkt Bruno in seiner kindlichen Naivität nicht, dass Schmuel dort gefangen ist.

Eines Tages erzählt Schmuel Bruno, dass sein Vater unauffindbar sei. Bruno möchte ihm beim Suchen helfen. Dafür besorgt ihm Schmuel einer der für Bruno wie „Pyjamas“ aussehende Kleidung, die die Juden in dem Lager tragen müssen. Dadurch fällt Bruno nicht auf. An diesem Tag werden alle Gefangene des Lagers unter Gewalt in die Gaskammer gebracht – und so stirbt schließlich auch Bruno.22

Während im Buch die Eltern erst Monate später Brunos Kleidung am Zaun finden und so herausfinden, was mit ihrem verschwundenen Sohn geschehen ist, wird im Film eine dramatische Suchaktion nach Bruno gestartet, oder es wird wie Wohl sagt ein „regelrechter Showdown inszeniert“23, bei welchem die Eltern zu spät am Lager bzw. den Gaskammern ankommen.

3.2 Analyse des Films

Da der Spielfilm als solcher „mehrdeutig, vielschichtig und mehrdimensional“24 ist, bedarf er einer Interpretation, um seine Aussage herauszufiltern. Dabei gibt es nahezu unzählige Möglichkeiten, unter denen man einen Film interpretieren kann. Natürlich spielt auch der Inhalt eine große Rolle. Daneben ist jedoch auch wichtig, wie der Inhalt dargestellt wird. Bei der folgenden Analyse ist von Bedeutung, dass der Film anschließend innerhalb der Holocaust-Darstellung in Spielfilmen eingeordnet werden soll. Daher spielen hier folgende Aspekte eine zentrale Rolle: die zeitliche Einordnung, das Symbol des Pyjamas und die Erzählperspektive. Durch die Beantwortung der in der Einleitung aufgeführten Fragen hinsichtlich dieser vier Aspekte soll anschließend der Standort des Films in der Holocaust-Darstellung erläutert werden können.

Die zeitliche Einordnung erfolgt direkt in den ersten Minuten im Film. Wehende Hakenkreuzflaggen deuten unmissverständlich darauf hin, in welchem Zeitpunkt der deutschen Geschichte man sich befindet.25 Bei einem Überblick über die Straßen Berlins, mit ruhiger Musik im Hintergrund, sieht der Zuschauer Soldaten, die Juden auf einen Anhänger schieben26, als wären es Tiere. Die vermeintliche Idylle wird unterbrochen, und dem Zuschauer wird deutlich, in welcher Phase er den Film verorten muss.

Der Regisseur bedient sich verschiedener simpler Symbole, die viele Zuschauer direkt zuordnen können. Bei der großen Abschiedsfeier, welche gleichzeitig eine Art Feier zum beruflichen Aufstieg von Brunos Vater ist, wird sein Auftreten vor den Gästen mit dem Hitlergruß, gefolgt von den Ausrufen „Heil Hitler“ und als Hintergrundmusik auf dem Piano die deutsche Nationalhymne unterstützt.27 Die Position von Brunos Familie innerhalb des Zweiten Weltkriegs wird somit auch klar und deutlich herausgestellt. An der Uniform des Vaters ist das „SS“-Zeichen zu sehen.28

Das Symbol des Pyjamas taucht im Titel auf und zieht sich durch den gesamten Film. Der kleine Bruno glaubt, dass Schmuel und all die anderen Häftlinge des Lagers, die er anfangs für Bauern hält, den ganzen Tag in ihren Schlafanzügen herum rennen. „Ich sagte ja, sie sind merkwürdig, sie tragen den ganzen Tag Pyjamas.“29 Dadurch wird die Naivität, mit welcher Bruno der Situation begegnet, sehr deutlich. Er fragt ihn: „Kann ich dich was fragen? Warum habt ihr den ganzen Tag dieses Pyjamas an?“30 Auch nachdem Schmuel ihm erklärt, dass die Soldaten ihnen die Kleidung weggenommen haben, obwohl er nicht weiß, wieso, denkt Bruno noch, dass Schmuel dort freiwillig ist.

Während Bruno und Schmuel planen, dass Bruno bei der Suche nach Schmuels Vater hilft, ist ihnen klar, dass Bruno ohne passende Kleidung im Lager als „nicht dazugehörig“ erkannt werden würde, weshalb Schmuel ihm ebenfalls einen Pyjama besorgt. Mit der Handlung des Umziehens31 von seinen normalen Kleidern zu der Häftlingskleidung besiegelt Bruno sein Schicksal. Im Lager kann keiner der Wärter erkennen, wer er ist. Doch genau das, was es für Brunos Familie und auch den Zuschauer so tragisch macht, nämlich, dass der unschuldige und naive Bruno am Ende sterben muss, hat eine große Bedeutung für den Film: In der einheitlichen Kleidung sind alle gleich. Die Wärter scheren sich nicht darum, wer die Menschen sind, die sie in den Tod führen. Das wird durch die Art und Weise, wie mit ihnen umgegangen und wie über sie gesprochen wird, deutlich. Das Kind Bruno sitzt genau so unschuldig in der Gaskammer, wie alle anderen Menschen auch. Genau diese Perspektive auf das Grausame, vollzogen an einem kleinen Kind, macht den Film eben einzigartig, doch genau das steht auch in der Kritik, wie später aufgezeigt wird.

Die Erzählperspektive durch die Augen Brunos, welche im Buch komplett durchgehalten wird, wird im Film an einigen Stellen unterbrochen. Beispielsweise bekommt der Zuschauer ein Gespräch zwischen den Eltern mit, in welchem es um das Lager geht.32 Auch die Suche nach Bruno wird dem Zuschauer deutlich gezeigt. Die meisten anderen Szenen werden jedoch auch von Brunos Standpunkt dargestellt, sodass diese Ausnahmen zu vernachlässigen sind.

Dem Zuschauer wird direkt zu Beginn, noch in Berlin, Brunos Welt gezeigt. Bruno spielt mit seinen Freunden Flugzeug33 und Krieg. Er hat Spaß und ist ein fröhliches Kind. Mit dem Umzug ändert sich dies schlagartig: In der neuen Umgebung gibt es keine anderen Kinder und das Grundstück in der Ferne, welches Bruno aus seinem Fenster sehen kann34 und irrtümlicherweise für einen Bauernhof hält, darf er nicht besuchen. Seine Mutter erklärt, dass die Menschen dort komisch seien. Doch die kindliche Neugierde ist größer als jedes Verbot und so schleicht Bruno sich durch den Wald, der zwischen ihrem Wohnhaus und dem Lager liegt. Auf seinem Weg spielt er wieder Flugzeug35 – damit wird der Zuschauer unmittelbar daran erinnert, wie es Bruno in Berlin mit seinen Freunden ging. Es wird Mitleid mit Bruno hervorgerufen, man wünscht sich mit ihm, dass er doch auch dort Freunde findet. Am Zaun angekommen sieht er einen kleinen Jungen. Das eigentlich Interessante an diesem Kennenlernen ist, dass es komplett ohne Vorurteile abläuft. Bruno kommt anfangs nicht einmal auf die Idee, dass Schmuel dort eingesperrt sein könnte oder dass es ihm schlecht gehen könnte. Natürlich betont das auch die kindliche Naivität in der Kriegszeit, doch besonders die Unschuld, mit der Kinder sich begegnen, wird so dargestellt.

Dem Zuschauer wird spätestens hier deutlich, dass diese Geschichte so, wie sie erzählt wird, nicht wahr sein kann.

Es sei eine fahrlässige Verfälschung der Tatsachen, hieß es, wenn Boyne beschreibe, wie sich zwei Jungen monatelang am Zaun eines KZ treffen und unterhalten, ohne dabei von Wachmännern entdeckt zu werden.36

Doch da die Freundschaft zwischen den beiden Jungen immer weiter wächst, kann man als Zuschauer darüber hinwegsehen und wünscht sich ein glückliches Ende. „Und so kommt es, dass die Freundschaft zwischen dem Sohn des Lagerkommandanten und einem jener Jungen, die es in Auschwitz eigentlich nicht geben durfte, den Zuschauer wider besseres Wissen berührt.“37 Auch der Autor des Romans sagt über Bruno, dass er sich ihm beim Schreiben sehr nah fühlte, nicht zuletzt aufgrund seiner Unschuld, seiner Naivität und seiner Freundlichkeit.38

[...]


1 Wohl, Lea: „Das Kino rächt sich an der ungerechten Wirklichkeit selber“. Aktuelle Holocaustfilme und deren Umgang mit der Fiktionalität und historischer Realität. In: Mediale Transformationen des Holocausts. Herausgegeben von Ursula von Keitz und Thomas Weber. Berlin: Avinus-Verlag 2013. 346.

2 Vgl. Daniel, Roberto Francisco: Erinnerung als ethisches Projekt. Aufarbeitung der Vergangenheit im Filmwerk von Steven Spielberg. München: kopaed 2001 (= Kopaed Medienethik Band 3). 196.

3 Braun, Michael: Wem gehört die Geschichte? Erinnerungskultur in Literatur und Film. Münster: Aschendorff Verlag 2013. 7.

4 Bösch, Frank: Bewegte Erinnerung. Dokumentarische und fiktionale Holocaustdarstellungen im Film und Fernsehen seit 1979. In: Öffentliche Erinnerung und Medialisierung des Nationalsozialismus: eine Bilanz der letzten dreißig Jahre. Herausgegeben von Gerhard Paul. Göttingen: Wallstein 2010. 39.

5 Vgl. Bilder schreiben Geschichte: Der Historiker im Kino. Herausgegeben von Rainer Rother. Berlin: Verlag Klaus Wagenbach 1991. 21.

6 Vgl. Daniel, Roberto Francisco: Erinnerung als ethisches Projekt. 153.

7 Vgl. Braun, Michael: Wem gehört die Geschichte? 9.

8 Vgl. Daniel, Roberto Francisco: Erinnerung als ethisches Projekt. 181.

9 Braun, Michael: Wem gehört die Geschichte? 11.

10 Daniel, Roberto Francisco: Erinnerung als ethisches Projekt. 158.

11 Vgl. Ebd.

12 Vgl. Braun, Michael: Wem gehört die Geschichte? 11-12.

13 Ebd. 17.

14 Ebd. 28.

15 Vgl. Ebd. 62.

16 Ebd. 65.

17 Ebd. 167.

18 Vgl. Rother, Rainer: Bilder schreiben Geschichte. 17.

19 Vgl. Ebd. 67.

20 Daniel, Roberto Francisco: Erinnerung als ethisches Projekt. 201.

21 Braun, Michael: Wem gehört die Geschichte? 179.

22 Vgl. Der Junge im gestreiften Pyjama. Mark Hermann (Regie). Großbritannien: Arthaus. DVD. 2009. 90 Min.; Boyne, John: Der Junge im gestreiften Pyjama. 28. Auflage. Frankfurt am Main. Fischer 2009.

23 Wohl, Lea: „Das Kino rächt sich an der ungerechten Wirklichkeit selber“. 351.

24 Daniel, Roberto Francisco: Erinnerung als ethisches Projekt. 251.

25 Der Junge im gestreiften Pyjama. Mark Hermann (Regie). Großbritannien: Arthaus. DVD. 1999. 90 Min. Timecode: 00:01:22.

26 Der Junge im gestreiften Pyjama. Timecode: 00:03:16.

27 Der Junge im gestreiften Pyjama. Timecode: 00:06:40 – 00:07:26.

28 Beispielsweise zu sehen bei: Der Junge im gestreiften Pyjama. Timecode: 00:08:18.

29 Der Junge im gestreiften Pyjama. Timecode: 00:15:46.

30 Der Junge im gestreiften Pyjama. Timecode: 00:39:20.

31 Der Junge im gestreiften Pyjama. Timecode: 01:18:53 – 01:20:00.

32 Der Junge im gestreiften Pyjama. Timecode: 00:43:59 – 00:44:07.

33 Der Junge im gestreiften Pyjama. Timecode: 00:02:41-00:03:08.

34 Der Junge im gestreiften Pyjama. Timecode: 00:14:43.

35 Der Junge im gestreiften Pyjama. Timecode: 00:31:06 – 00:32:20.

36 Beier, Lars-Olav: Auf der anderen Seite des Zauns. URL: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-65243816.html

37 Kilb, Andreas: Auschwitz als Fiktion. Der Junge im gestreiften Pyjama. URL: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kino/video-filmkritiken/video-filmkritik-auschwitz-als-fiktion-der-junge-im-gestreiften-pyjama-1105294.html

38 Vgl. Sorhage, Stefanie: Unterrichtsmaterialien zu Boyne. Der Junge im gestreiften Pyjama, URL: http://www.fischerverlage.de/media/fs/690/Boyne%20-%20Junge%20im%20gestreiften%20Pyjama.pdf 41.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten

Details

Titel
Die Darstellung des Holocaust im Film "Der Junge im gestreiften Pyjama"
Untertitel
Eine Standortbestimmung aus der Perspektive der deutschen Erinnerungskultur
Hochschule
FernUniversität Hagen
Autor
Jahr
2016
Seiten
18
Katalognummer
V911196
ISBN (eBook)
9783346205445
Sprache
Deutsch
Schlagworte
darstellung, eine, erinnerungskultur, film, holocaust, junge, perspektive, pyjama, standortbestimmung
Arbeit zitieren
Annika Ruske (Autor), 2016, Die Darstellung des Holocaust im Film "Der Junge im gestreiften Pyjama", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/911196

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