Diese Thesis greift durch die Erweiterung eines Supply Chain Design Modells um einen Emissionsrechtehandel die beiden sehr aktuellen und wichtigen Gesichtspunkte des Supply Chain Managements und des staatlichen Klimaschutzes auf.
Die nachfolgende Arbeit gliedert sich wie folgt: Im zweiten Kapitel werden die relevanten Begriffe Supply Chain Management, Supply Chain Design, Green Supply Chain Design sowie Emissionsrechtehandel definiert. Im dritten Kapitel wird ein Überblick über den aktuellen Stand in der Forschung zu Supply Chain Design Modellen, insbesondere im Zusammenhang mit Umweltpolitik gegeben.
Das vierte Kapitel befasst sich mit der Darstellung der grundlegenden Annahmen und Entwicklung des Green Supply Chain Design Modells. Das entwickelte Modell wird im fünften Kapitel am fiktiven Beispiel des Einzelhändlers für Esszimmermöbel MINOR angewendet und unter Veränderung unterschiedlicher Variablenwerte untersucht. Ein Resümee und ein Ausblick auf weitere Forschungsmöglichkeiten werden im sechsten Kapitel gegeben.
Inhaltsverzeichnis
- Veränderte Rahmenbedingungen von Unternehmen durch Klimawandel
- Das Green Supply Chain Design
- Supply Chain Management
- Supply Chain Design
- Green Supply Chain Design
- Emissionsrechtehandel
- Literaturübersicht
- Green Supply Chain Design Modell
- Grundlegende Annahmen des Modells
- Entwicklung des Green Supply Chain Design Modells
- Die Supply Chain des Unternehmens Minor
- Ausgangsfall
- Sensitivität des Modells auf Änderungen im Emissionsrechtehandel
- Änderung des Preises für Emissionsrechte
- Modifikation der staatlich regulierten Cap
- Schlussbetrachtung und Ausblick
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit zielt darauf ab, ein Supply Chain Design Modell zu entwickeln, das die Auswirkungen eines Cap and Trade Systems für Emissionen berücksichtigt. Das Modell soll Unternehmen dabei unterstützen, ihre Supply Chain nachhaltiger zu gestalten und gleichzeitig ihre Kosten zu minimieren.
- Entwicklung eines Green Supply Chain Design Modells
- Einfluss von Emissionsrechten auf die Gestaltung der Supply Chain
- Sensitivitätsanalyse des Modells
- Anwendung des Modells auf ein reales Unternehmen
- Zusammenhang zwischen Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel beleuchtet die veränderten Rahmenbedingungen von Unternehmen durch den Klimawandel und die damit verbundenen Herausforderungen. Das zweite Kapitel stellt das Green Supply Chain Design vor und erläutert die wichtigsten Konzepte, wie Supply Chain Management, Supply Chain Design und Emissionsrechtehandel. Kapitel 3 bietet eine Literaturübersicht zu relevanten Themen wie nachhaltiges Supply Chain Management und Emissionsrechtehandel. In Kapitel 4 wird das Green Supply Chain Design Modell entwickelt und seine grundlegenden Annahmen sowie die konkrete Entwicklung des Modells vorgestellt. Kapitel 5 analysiert die Supply Chain des Unternehmens Minor und zeigt die Sensitivität des Modells auf Änderungen im Emissionsrechtehandel.
Schlüsselwörter
Green Supply Chain Design, Emissionsrechtehandel, Cap and Trade, Supply Chain Management, Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit, Optimierung, Sensitivitätsanalyse, Fallstudie
Häufig gestellte Fragen
Was ist Green Supply Chain Design?
Green Supply Chain Design integriert Umweltaspekte in die Gestaltung von Lieferketten, um ökologische Auswirkungen wie CO2-Emissionen zu minimieren und gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit zu wahren.
Wie funktioniert ein Cap and Trade System für Emissionen?
Der Staat legt eine Obergrenze (Cap) für Emissionen fest. Unternehmen erhalten oder kaufen Zertifikate, die sie zum Ausstoß einer bestimmten Menge berechtigen. Nicht genutzte Zertifikate können gehandelt werden (Trade).
Welchen Einfluss hat der Preis für Emissionsrechte auf das Supply Chain Design?
Ein steigender Preis für Emissionsrechte zwingt Unternehmen dazu, ihre Lieferketten effizienter zu gestalten, Transportwege zu optimieren oder auf emissionsärmere Standorte umzusteigen.
Was ist das Ziel des in der Thesis entwickelten Modells?
Das Modell soll Unternehmen helfen, Kosten und Emissionen gleichzeitig zu optimieren, indem es die regulatorischen Rahmenbedingungen des Emissionshandels in die Planung einbezieht.
Was zeigt die Sensitivitätsanalyse im Fallbeispiel Minor?
Sie untersucht, wie das Modell auf Änderungen des CO2-Preises oder der staatlichen Emissionsvorgaben reagiert und welche strategischen Anpassungen in der Lieferkette dadurch notwendig werden.
Können Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit vereinbart werden?
Ja, durch intelligentes Design der Supply Chain können Unternehmen sowohl ihre Umweltbilanz verbessern als auch langfristig Kosten durch Effizienzsteigerung und geringere Ausgaben für Emissionsrechte senken.
- Quote paper
- Stefanie Eitel (Author), 2017, Die Entwicklung eines Supply Chain Design Modells unter Beachtung eines Cap and Trade Systems für Emissionen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/911211