Heidnisches Brauchtum. Die Christianisierung der Germanisch-Keltischen Jahreskreisfeste


Facharbeit (Schule), 2020

45 Seiten, Note: 1

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

1 Übereinstimmung von Sonnen-und Mondjahr

2 Aufbau des christlichen Jahreskreises
2.1 Weihnachtsfestkreis
2.2 Die erste Zeit im Jahreskreis
2.3 Osterfestkreis
2.4 Die zweite Zeit im Jahreskreis
2.5 Statistik: Christliche Jahreskreisfeste

3 Aufbau des germanisch-keltischen Jahreskreises
3.1 Sonnenfeste
3.1.1 Jule – Die Wintersonnenwende
3.1.2 Litha – Die Sommersonnenwende
3.1.3 Ostara – Die Frühlingstagundnachtgleiche
3.1.4 Mabon – Die Herbsttagundnachtgleiche
3.2 Mondfeste
3.2.1 Samhain
3.2.2 Imbolc
3.2.3 Beltane
3.2.4 Lughnasadh
3.3 Statistik: Germanisch-Keltische Jahreskreisfeste

4 Parallelen zwischen den beiden Jahreskreisen

Resümee

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abstract

Welche Bedeutung hat der Tannenbaum für das Weihnachtsfest? Weshalb werden zu Ostern Eier bunt bemalt und dann versteckt? Welche spirituelle Bedeutung hat der Fasching? Gewisse Traditionen und Bräuche werden von Generation zu Generation weiter gegeben und mit der Zeit gerät ihre ursprüngliche Bedeutung immer weiter in Vergessenheit.

Die vorliegende Vorwissenschaftliche Arbeit beschäftigt sich einerseits mit dem Aufbau des christlichen und des germanisch-keltischen Jahreskreises und andererseits mit den Parallelen zwischen christlichen und heidnischen Festen.

Des Weiteren soll die im Zuge dieser Vorwissenschaftlichen Arbeit durchgeführte Umfrage folgende Fragestellung genauer erläutern: „Welchen Bezug haben junge Christinnen und Christen im Alter von vierzehn bis sechzehn Jahren im Bezirk Spittal/Drau zu den germanisch-keltischen Jahreskreisfesten und welche Bedeutung schreiben sie ihnen zu?“

Ziel ist es, einen Überblick über die Herkunft und Bedeutung gewisser Bräuche zu geben und die Neugierde des Lesers/der Leserin bezüglich der geschichtlichen Entwicklung der uns heute bekannten Feste anzuregen.

1 Übereinstimmung von Sonnen-und Mondjahr

Die Dauer eines Jahres wird im Solarkalender (= Sonnenkalender) mit 365 Tagen festgelegt. So lange benötigt die Erde für einen kompletten Umlauf um die Sonne. Im Gegensatz dazu steht der Lunarkalender (= Mondkalender), bei dem die Umlaufdauer des Mondes um die Erde ca. 29,5 Tage beträgt. Dieser Zeitraum wird auch als synodischer Monat bezeichnet und spiegelt die durchschnittliche Dauer eines Mondzyklus (= Lunation) wider. In diesem Zeitraum durchläuft der Mond alle Mondphasen. Ein siderischer Monat bezieht sich auf die Umlaufdauer des Mondes bezüglich gewisser Fixsterne. Dieser Zeitraum beträgt ca. 27,32 Tage. Die Differenz zwischen synodischem und siderischem Monat ergibt sich durch die zusätzliche Bewegung der Erde um die Sonne. Stünde die Erde still (Das heißt: Sie würde zwar rotieren, sich aber nicht auf einer Kreisbahn um die Sonne bewegen.) und es würde sich nur der Mond um sie herum bewegen, dann wären synodischer und siderischer Monat genau gleich lang. Ein Jahr besteht aus 12 Mondmonaten und demnach aus 354 Tagen. Sonnen- und Mondjahr haben somit eine Differenz von elf Tagen und zwölf Nächten. Dieser Zeitraum wurde von den Kelten als Rauhn ä chte oder auch als Zeit zwischen den Jahren bezeichnet. (vgl. Kirschgruber, 2015 S. 42 und vgl. o.V., www.timeanddate.de, letzter Zugriff: 10. August 2019)

Um die Umlaufdauer der Sonne und des Mondes in Einklang zu bringen, rechneten die Kelten mit großen Einheiten von 19 Sonnenjahren, welche 235 Mondmonaten entsprechen. 62 Mondmonate ergaben somit fünf unterschiedlich lange Sonnenjahre: Drei Jahre mit zwölf Monaten und zwei Jahre mit dreizehn Monaten. (vgl. Philipp, 2014 S. 12)

Bereits im Jahr 45 vor Christus wurde im Römischen Reich der nach Julius Caesar benannte Julianische Kalender eingeführt. Die Besonderheit dieser Kalenderform ist, dass alle vier Jahre ein Schaltjahr eingefügt wird. Trotz seiner im Allgemeinen großen Genauigkeit gab es im Julianischen Kalender ein Problem: Verglichen mit der Dauer eines Sonnenjahres war er um elf Minuten und vierzehn Sekunden zu lang. Über die kommenden Jahrhunderte hatte dies die Verschiebung vieler Festtage zu Folge. Im Jahr 1582 nach Christus hatte sich die Anzahl der überzähligen Minuten bereits auf zehn Tage summiert. Papst Gregor XIII beauftragte daraufhin den Mathematiker Christophorus Clavius, einen neuen, noch genaueren Kalender zu errechnen. Schlussendlich ließ der Papst vor der Einführung des neuen Kalenders die zehn überzähligen Tage kurzerhand ausfallen. Der Tag nach dem 4. Oktober 1582 war demnach der 15. Oktober. Zunächst geschah diese Reform nur in den katholischen Ländern. Mit der Zeit erkannten auch Protestanten und Orthodoxe die Sinnhaftigkeit dieser Kalenderform, wodurch sich der Gregorianische Kalender schließlich durchsetzte. In der orthodoxen Kirche wird jedoch auch heute noch eine Vielzahl der Feste nach dem Julianischen Kalender gefeiert. (vgl. Erbrich, 2018 S. 15ff.)

2 Aufbau des christlichen Jahreskreises

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Aufbau des christlichen Jahreskreises (vgl. Erbrich, 2018 S. 123)

Den Anfang des christlichen Jahreskreises bildet der Weihnachtsfestkreis. Dieser erstreckt sich vom ersten Advent bis hin zum Fest der Taufe des Herrn. Es folgt die erste Zeit im Jahreskreis mit ihren Sonn- und Feiertagen. Der Aschermittwoch verkündet das Ende dieser Zeit und gleichzeitig den Anfang des Osterfestkreises. Dieser beinhaltet die 40-tägige Fastenzeit, den Palmsonntag, die Karwoche, den Ostersonntag als Höhepunkt des Kirchenjahres sowie Christi Himmelfahrt und Pfingsten. Dem Ende des Osterfestkreises folgend beginnt die zweite Zeit im Jahreskreis. In diesem Abschnitt des Kirchenjahres finden viele Feiertage, unter anderem Fronleichnam, Maria Himmelfahrt, Allerheiligen und Allerseelen, statt. Und natürlich ist jeder Sonntag ein Feiertag für sich. Den krönenden Abschluss des Kirchenjahres bildet der letzte Sonntag vor dem ersten Advent, der Christkönigssonntag. (vgl. Erbrich, 2018 S. 35)

2.1 Weihnachtsfestkreis

Der Weihnachtsfestkreis lässt sich in zwei Bereiche, den Advent und die Weihnachtszeit, unterteilen:

In der Adventzeit bereiten sich Mitglieder der christlichen Glaubensgemeinschaft auf die Ankunft Christi vor. Die vier Adventsonntage in ihrer heutigen Form gibt es erst seit dem Konzil von Trient im Jahr 1570. Zuvor hat es eine von Papst Gregor dem Großen festgelegte Fastenzeit gegeben. Ähnlich wie im Osterfestkreis hat sich diese über 40 Tage erstreckt, nämlich vom 11. November bis zum 6. Januar. Als Fasttage galten jedoch nur die Wochentage von Montag bis Freitag. (vgl. Erbrich, 2018 S. 40)

Auch wenn der Weihnachtstermin heutzutage am 25. Dezember liegt, ist es unwahrscheinlich, dass Jesus Christus tatsächlich an diesem Tag geboren worden ist, da es hierzu keine genauen Angaben in der Bibel gibt. Lange Zeit feierte man den Geburtstag Christi am 6. Januar. Da das römische Volk am 25. Dezember das Fest der unbesiegbaren Sonne („sol invictus“) gefeiert hat und Jesus Christus das Licht der Welt („lux mundi“) darstellt, ist das Weihnachtsfest im Jahr 354 nach Christus von Papst Liberius auf dieses Datum verschoben worden. Dieser Brauch hat sich in der katholischen und evangelischen Kirche über die Jahrhunderte hinweg gehalten. Lediglich in der orthodoxen Kirche wird das Weihnachtsfest immer noch am 6. Januar gefeiert. Dieser Tag ist unter dem Namen Erscheinung des Herrn oder auch als Dreik ö nigstag bekannt. (vgl. Erbrich, 2018 S. 51, 60)

Der Weihnachtsfestkreis endet mit dem Fest der Taufe des Herrn am ersten Sonntag nach Hl. 3 Könige. Dem alten Brauchtum zufolge hat er sich jedoch noch bis zum 2. Februar, dem 40. Tag nach Weihnachten, erstreckt. (vgl. Erbrich, 2018 S. 63)

2.2 Die erste Zeit im Jahreskreis

Die erste Zeit im Jahreskreis beinhaltet unter anderem das Fest der Darstellung des Herrn am 2. Februar. Dies ist der 40. Tag nach der Geburt Christi am 25. Dezember. Laut biblischer Überlieferung soll Jesus an diesem Tag von seinen Eltern in den jüdischen Tempel gebracht worden sein. Lange galt dieses Fest als Ende des Weihnachtsfestkreises. (vgl. Erbrich, 2018 S. 66)

Ebenfalls am 2. Februar wird Maria Lichtmess gefeiert. Lichtmess war im alten Rom ursprünglich als Reinigungs-und Sühnefest unter dem Namen Lupercalien bekannt und wurde am 14. Februar gefeiert. Mit der Missionierung der Kelten wurde das Fest allerdings auf den 2. Februar verschoben. An diesem Tag feierten die Kelten Imbolc, das Fest des Lichts. Beide Feste wurden auf einen Tag zusammengelegt, um der ansässigen Bevölkerung die Umstellung zu erleichtern. Die keltische Göttin Brigid, zu deren Ehren Imbolc gefeiert worden ist, wurde später von den christlichen Missionaren heiliggesprochen. (vgl. Kirschgruber, 2015 S. 80ff.)

Am 14. Februar wird das Fest des heiligen Valentins gefeiert. Dieser hat als Priester heimlich christliche Ehen geschlossen, die besonders zukunftsreich gewesen sein sollen. Im Rahmen der Christenverfolgung unter Kaiser Claudius II ist er im Jahre 269 nach Christus für seine Taten enthauptet worden. Noch heute steht der Valentinstag ganz im Zeichen der Liebe. Viele Paare beschenken einander mit Blumen oder tauschen Liebesbotschaften in Form von Briefen aus. (vgl. Erbrich, 2018 S. 69)

Das letzte große Ereignis vor dem Beginn des Osterfestkreises ist der Fasching. Die Faschingszeit beginnt traditionell am 11. November um 11:11 Uhr. Der Faschingsdienstag wird allerdings erst viel später gefeiert. Der Grund dafür liegt in der weihnachtlichen Fastenzeit, die es heutzutage nicht mehr gibt. Am 11. November ist das Fest des heiligen Martins, welches früher den Beginn dieser Fastenzeit darstellte. An diesem Tag wurde beim Martinsgänse-Festschmaus noch einmal gefeiert, bevor die Zeit der Enthaltsamkeit kam. Vom Dreikönigstag bis Aschermittwoch dauert jedoch die eigentliche Faschingszeit. Den Höhepunkt bilden der Rosenmontag und der Faschingsdienstag. In der Nacht vom Faschingsdienstag auf den Aschermittwoch endet die Zeit der Ekstase wieder und der Osterfestkreis beginnt. (vgl. Erbrich, 2018 S. 70f., 115)

2.3 Osterfestkreis

Die Zeit vom Aschermittwoch bis zum Ostersonntag beträgt 46 Tage. Die 40-tägige Fastenzeit ergibt sich daher, dass die Sonntage vor Ostern keine Fasttage sind. (vgl. Erbrich, 2018 S. 75)

Eine Woche vor dem Osterfest wird der Palmsonntag gefeiert. An diesem Tag wird dem Einzug Christi nach Jerusalem gedacht, bei dem ihm die Menschen mit Palmzweigen zugejubelt haben sollen. Anschließend folgt die Karwoche mit dem Gründonnerstag, Karfreitag, Karsamstag und dem Ostersonntag. Der Ostersonntag selbst stellt den Höhepunkt des christlichen Kirchenjahres dar. Die Auferstehung und das ewige Leben werden gefeiert. (vgl. Erbrich, 2018 S. 83ff.)

Der Termin für den Ostersonntag ist jedes Jahr ein anderer, aber er liegt stets zwischen dem 22. März und dem 25. April. Grund dafür ist, dass das Osterfest nicht nach dem Sonnenkalender, sondern nach dem Mondkalender bestimmt wird. Im Konzil von Nizäa wurde der Termin auf den Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond gesetzt. (vgl. Erbrich, 2018 S. 88) - Im Jahr 2019 fiel der Ostersonntag genau auf den Tag des ersten Frühlingsvollmondes.

Am 40. Tag der Osterzeit liegt das Fest Christi Himmelfahrt und zehn Tage später wird Pfingsten gefeiert. Der Überlieferung nach kamen an diesem Tag feurige Zungen vom Himmel und gaben den Aposteln die Macht, in den verschiedensten Sprachen zu sprechen, um dadurch das Christentum auf der ganzen Welt verbreiten zu können. (vgl. Erbrich, 2018 S. 92ff.)

2.4 Die zweite Zeit im Jahreskreis

Der erste Sonntag nach dem Ende des Osterfestkreises wird Dreifaltigkeitssonntag genannt. An diesem Tag wird der Heiligen Dreifaltigkeit (=Trinitatis) - Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist - gedacht. Als Zeichen dafür kann das Kleeblatt gesehen werden, welches vor allem in Irland durch den Hl. Patrick an Bedeutung gewonnen hat. (vgl. Erbrich, 2018 S. 99)

Am Donnerstag in der zweiten Woche nach Pfingsten findet das Fest Fronleichnam statt. Hauptbestandteil dieses Festes ist das Sakrament der Eucharistie, bei dem der Leib des Herrn durch das heilige Brot an die Mitglieder der Kirche weitergegeben wird. (vgl. Erbrich, 2018 S. 102)

Ebenfalls in der zweiten Zeit im Jahreskreis wird Erntedank gefeiert. Anders als bei den vorhergehenden Feiertagen ist dieses Fest an kein bestimmtes Datum gebunden. Grund dafür ist wohl, dass die Ernte in verschiedenen Regionen zu unterschiedlichen Zeitpunkten ausfällt. Beim liturgischen Erntefest wird der Dankbarkeit zu Gott durch die Darbietung des Ernteguts Ausdruck verliehen. (vgl. Erbrich, 2018 S. 109 und vgl. Kirschgruber, 2015 S. 179)

Der 31. Oktober spielt vor allem für die evangelische Kirche eine große Rolle. Denn an diesem Tag verkündete Martin Luther im Jahr 1517 seine 95 Thesen. Ursprünglich war es Luthers Ziel, die katholische Kirche zu reformieren. Im weiteren Verlauf der Geschichte kam es jedoch zu der von ihm keineswegs beabsichtigten Kirchenspaltung zwischen Katholiken und Protestanten. (vgl. Erbrich, 2018 S. 110f.)

Am ersten und zweiten November finden die beiden Sammelfeste Allerheiligen und Allerseelen statt. Dem Namen entsprechend wird am ersten Tag aller Heiligen und Märtyrer und am zweiten Tag aller verstorbenen Seelen gedacht. Das Fest Allerheiligen wurde im Jahr 610 nach Christus von Papst Bonifatius IV durch die Umwidmung des Pantheons eingeführt. Jener Tempel, der ursprünglich zu Ehren der römischen Götter erbaut worden war, wurde nun der Hl. Jungfrau Maria und allen christlichen Märtyrern gewidmet. (vgl. Erbrich, 2018 S. 112f. und vgl. Kirschgruber, 2015 S. 196)

Der 11. November ist der Namenstag des Hl. Martins, Bischof von Tours. Viele Geschichten - von der legendären Mantelteilung bis hin zum Verrat durch die schnatternden Gänse – ranken sich um ihn. Traditionell finden an diesem Tag der Martinsumzug und der Martinsgänse-Festschmaus statt. Wie bereits im Kapitel 2.2 erwähnt, läutete der 11. November in früheren Zeiten die weihnachtliche Fastenzeit ein. Diese gibt es heutzutage zwar nicht mehr, dennoch stellt dieser Tag immer noch den Beginn des Faschings dar. (vgl. Erbrich, 2018 S. 114f.)

Der Christkönigssonntag bildet das Ende des christlichen Kirchenjahres. Gefeiert wird dieser Tag jedoch erst seit dem Jahr 1925. Grund dafür ist der Zerfall vieler Königreiche am Beginn des 20. Jahrhunderts. Christus selbst bleibt jedoch aus Sicht der Kirche immer ein König. Ihm zu Ehren wurde dieses Fest zunächst im Oktober, ab dem zweiten Vatikanischen Konzil jedoch am letzten Sonntag im christlichen Jahreskreis gefeiert. (vgl. Erbrich, 2018 S. 116)

2.5 Statistik: Christliche Jahreskreisfeste

Im Zuge der vorliegenden Vorwissenschaftlichen Arbeit wurde von mir eine Umfrage in der neunten und zehnten Schulstufe zum Thema Jahreskreisfeste durchgeführt. Ziel war es, festzustellen, welche Feste und Feiertage für junge Christinnen und Christen im Alter von vierzehn bis sechzehn Jahren im Bezirk Spittal/Drau von zentraler Bedeutung sind. Hierzu wurden vierzig Schülerinnen und Schüler des BRG Spittal/Drau befragt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 1: Statistik: Christliche Jahreskreisfeste – Weihnachtsfestkreis

Den Umfrage-Ergebnissen zufolge haben die Feiertage des christlichen Weihnachtsfestkreises hohe Priorität bei der befragten Zielgruppe. Der Großteil der Feste ist den Befragten durchaus bekannt und wird auch von den meisten gefeiert.

Ein besonders interessanter Sachverhalt liegt beim Dreik ö nigsfest und dem Fest der Erscheinung des Herrn vor. Obwohl beide Feste auf den 6. Januar fallen, ist doch das Fest der Erscheinung des Herrn um einiges weniger bekannt als das Fest der Heiligen drei K ö nige. So wird letzteres von vierundzwanzig Personen gefeiert, ersteres jedoch nur von einer einzigen. Weiteres ist das Fest der Taufe des Herrn, welches das Ende des Weihnachtsfestkreises bildet, ebenfalls nicht besonders bekannt und wird auch nur von einer der befragten Personen gefeiert.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 2: Statistik: Christliche Jahreskreisfeste - Erste Zeit im Jahreskreis

Das wohl bekannteste Fest in der ersten Zeit des Jahreskreises ist der Valentinstag. Mit Ausnahme einer einzigen Person kennen alle Befragten dieses Fest und sechzehn von ihnen feiern es sogar.

Ähnlich wie im Weihnachtsfestkreis fallen auch in diesem Bereich des Jahreskreises zwei Festtage aufeinander, nämlich Maria Lichtmess und das Fest der Darstellung des Herrn. Beide Feste finden am 2. Februar statt. Während etwa achtzehn Personen Maria Lichtmess kennen und zwei von ihnen es auch feiern, gibt es nur einen einzigen unter den Befragten, der angibt, die Darstellung des Herrn zu zelebrieren.

[...]

Ende der Leseprobe aus 45 Seiten

Details

Titel
Heidnisches Brauchtum. Die Christianisierung der Germanisch-Keltischen Jahreskreisfeste
Note
1
Jahr
2020
Seiten
45
Katalognummer
V911576
ISBN (eBook)
9783346205568
Sprache
Deutsch
Schlagworte
brauchtum, christianisierung, germanisch-keltischen, heidnisches, jahreskreisfeste
Arbeit zitieren
Anonym, 2020, Heidnisches Brauchtum. Die Christianisierung der Germanisch-Keltischen Jahreskreisfeste, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/911576

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