Der deutsche Bankensektor. Struktur und Personalveränderungen durch veränderte Wettbewerbsbedingungen

Erklärungsansätze am Beispiel der Deutschen Bank


Hausarbeit, 2018

37 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1.Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Methoden und Konzeption der Untersuchung

2. Struktur des deutschen Bankensektors
2.1 Das Drei-Säulen-System
2.1.1 Wissenschaftliche Definition
2.1.2 „Overbanked“- Phänomen - Konsolidierung der deutschen Kreditinstitute
2.1.3 Personalveränderungen im deutschen Bankensektor
2.2 Auswirkungen der Finanzkrise 2008 auf die Struktur
2.2.1 Entwicklung und Folgen der Finanzkrise
2.2.2 Betroffenheit deutscher Kreditinstitute
2.2.3 Europäische Kreditinstitute im internationalen Vergleich

3. Ursachen im Bankensektor am Beispiel der Deutschen Bank
3.1 Außerbetriebliche Faktoren
3.1.1 Verschärfte Regulatorik nach der Finanzkrise
3.1.2 Verändertes Kundenverhalten im Rahmen der Digitalisierung - Generationswandel
3.1.3 Markteintritt von FinTechs und anderen neuen Wettbewerbern
3.2 Innerbetriebliche Faktoren
3.2.1 Verschlechterte Ertragslage durch die Niedrigzinsphase
3.2.2 Rechtliche Nachwirkungen der früheren Geschäftspraktiken
3.2.3 Change Management in der Finanzbranche

4. Auswirkungen der Ursachen auf den deutschen Bankensektor
4.1 Personalveränderungen und Maßnahmen am Beispiel der Deutschen Bank
4.1.1 Personalabbau in der Deutschen Bank
4.1.2 Umfunktionierung der Mitarbeiter
4.1.3 Veränderungen der Nachwuchsprogramme und Neueinstellungen
4.2 Zukunftsaussichten und Prognosen der Personalveränderungen
4.2.1 Die digitale Revolution vom Berufsbild des Bankers
4.2.2 Spezialisierung vs. Generalisierung des Personals
4.2.3 Strukturveränderung in der Personalzusammensetzung

5. Ergebnisse und Zusammenfassung

6. Quellen
6.1 Literaturverzeichnis
6.2 Internetquellen

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Anzahl der Kreditinstitute in den drei wichtigen Banksektoren

Abbildung 2: Eigene Darstellung in Anlehnung an die Beschäftigtenzahlen im Kreditgewerbe

Abbildung 3: Bilanzsumme der jeweils zehn größten Banken in Europa und den USA

Abbildung 4: Strafzahlungen europäischer und US-amerikanischer Banken

Abbildung 5: 3-Phasen-Modell als Pioniertheorie nach Kurt Lewin und 8-Phasen-Modell als Moderne Management-Agenda nach John Paul Kotter

Abbildung 6: Mitarbeiter der Deutschen Bank in Deutschland

Abbildung 7: Anzahl der Nachwuchseinstellungen – Hochschulabsolventen global und Auszubildende in Deutschland

Abbildung 8: Altersstruktur der Deutschen Bank 2011 und 2017

1. Einleitung

1.1 Problemstellung und Zielsetzung

„Nichts ist beständiger als der Wandel“1 – das Zitat aus dem 19. Jahrhundert bewahrheitet sich heute mehr als je zuvor. Lange Briefe wurden durch kurze WhatsApp-Nachrichten, Lexika durch Google und Kassierer durch self-payment ersetzt. Dank diesem besagten Wandel wurde auch der Besuch in der Bankfiliale durch self-services und der Schalter durch das Online-Banking ersetzt. Die Mitarbeiter- und Filialzahlen sind auf dem Rückzug und Nachrichten wie „Wer braucht heute noch eine Bank?“2 oder „Stellenabbau im Bankgewerbe beschleunigt sich weiter“3 füllen regelmäßig die Schlagzeilen. Die Finanzkrise von 2008 scheint tiefe Risse in der einst so sicher geglaubten Branche hinterlassen zu haben. Die Banken stehen vor einem neuen Zeitalter und müssen lernen, sich an das neue Umfeld anzupassen. Doch was sind die Gründe für diese Entwicklung?

Diese Projektarbeit beschäftigt sich mit den „Erklärungsansätzen für Personalveränderungen im deutschen Bankensektor unter Berücksichtigung veränderter Wettbewerbsbedingungen am Beispiel der Deutschen Bank“. Im Rahmen des dualen Studiums bei der Deutschen Bank Privat- und Firmenkunden AG beschäftigen den Autor die Personalveränderungen im Bankenbereich bereits seit langer Zeit. Die persönliche Relevanz ist der ausschlaggebende Grund und hat sein Interesse an diesem Themenfeld geweckt. Die Gründe für die Personalveränderungen reichen von der Digitalisierung über neue Wettbewerber bis hin zum veränderten Kundenverhalten und stellen die Banken vor große Herausforderungen. Diese Herausforderungen werfen die Frage auf, ob dieser Trend überhaupt aufzuhalten ist und die Banken sich in dem dauerhaften Spannungsumfeld aus diversen Anforderungen strategisch richtig aufstellen können.

Das Ziel wird es sein, genau diese Frage zu beantworten und Ursachen für die Personalveränderungen im deutschen Bankensektor herauszustellen. Im Anschluss werden die Konsequenzen dieser Veränderungen mit den Reaktionen, welche die nachhaltige Existenz der Banken sichern sollen, ins Verhältnis gesetzt. Zudem werden sich entwickelnde, zukünftige Trends und Veränderungen betrachtet und eine Prognose bezüglich der daraus resultierenden Entwicklungen abgeleitet.

1.2 Methoden und Konzeption der Untersuchung

Zur Durchführung der Untersuchung wurde weitreichende Literatur herangezogen. Somit erfolgte eine Eingrenzung der wissenschaftlichen Quellen für die theoretischen Grundlagen (Struktur des deutschen Bankensektors, Konsolidierung deutscher Kreditinstitute und Finanzkrise 2008). Für die Ursachenforschung wurden neben wissenschaftlichen Quellen, aufgrund der Aktualität des Themas, weitere Zeitungsartikel und Studien genutzt.

Im zweiten Kapitel beschäftigt sich der Verfasser mit einigen theoretischen Grundlagen, um die Struktur des deutschen Bankensektors und damit verbundene Personalveränderungen transparenter aufzuzeigen. Weiterführend wird der Leser mit der Entwicklung und den Folgen der Finanzkrise 2008 vertraut gemacht, um die Zusammenhänge besser einordnen zu können. Der Verfasser widmet sich im dritten Kapitel der Ursachenforschung sowohl außerbetrieblicher als auch innerbetrieblicher Faktoren am Beispiel der Deutschen Bank. Im Rahmen der außenbetrieblichen Ursachenforschung werden wesentliche Veränderungen in Form der verschärften Regulatorik, des veränderten Kundenverhaltens im Hinblick auf die Digitalisierung, des Generationswandels und des Markteintritts von FinTechs sowie anderen neuen Wettbewerbern behandelt. Die innerbetriebliche Ursachenforschung beschäftigt sich mit der verschlechterten Ertragslage durch das Niedrigzinsumfeld, den rechtlichen Nachwirkungen der Finanzkrise und dem Changemanagement in der Finanzbranche. Im Gesamtkontext ist die Ursachenforschung von essenzieller Bedeutung, um Auswirkungen auf die Personalveränderungen nachvollziehen zu können.

Im vierten Kapitel der Arbeit projiziert der Verfasser am Bespiel der Deutschen Bank, welche Auswirkungen die verschiedenen Ursachen auf die Personalveränderungen haben. Dabei werden anhand des Geschäfts- sowie des Personalberichtes die zahlenmäßigen Konsequenzen für die Deutsche Bank dargestellt. Zielführend werden zukünftige Trends prognostiziert und grundlegende Veränderungen in der Personalstruktur erklärt.

2. Struktur des deutschen Bankensektors

2.1 Das Drei-Säulen-System

2.1.1 Wissenschaftliche Definition

Das deutsche Bankensystem stützt sich auf Universalbanken und wird durch einige Spezialinstitute ergänzt. Im Vergleich zum Trennbankensystem, in dem eine Trennung zwischen aktivem Kreditgeschäft und passivem Wertpapiergeschäft vorherrscht, definieren sich Universalbanken über die Durchführung aller wesentlichen Bankgeschäfte. Diese werden durch die gleichzeitige Ausübung von Einlagen- und Kreditgeschäft sowie Effektengeschäft beschrieben. Die Universalbanken werden in Kreditbanken, öffentlich-rechtliche Banken sowie genossenschaftliche Banken unterschieden. Diese Struktur bildet das in Deutschland vorherrschende Drei-Säulen-System und ist die Basis unseres Bankensystems.4

Die Kreditbanken lassen sich in Großbanken, Regionalbanken, sonstige Kreditbanken und Zweigstellen ausländischer Banken unterteilen. In diese Kategorie fallen beispielsweise die Deutsche Bank AG, die Commerzbank AG und die HypoVereinsbank AG. Sie agieren als privatrechtliche Unternehmen und haben wie jedes andere Unternehmen eine Gewinnerzielungsabsicht. Außerdem verfügen sie über ein breites Filialnetz und sind zusätzlich international vertreten. Aber auch Regionalbanken wie die Bankhaus Lampe KG oder die Targobank AG & Co KGaA gehören zu dieser Kategorie. Sie waren im Ursprung auf das regionale Geschäft fokussiert und haben sich mittlerweile teilweise auch überregional aufgestellt.5

Die öffentlich-rechtlichen Banken umfassen den gesamten Sparkassensektor, die DekaBank Deutsche Girozentrale und alle Landesbanken. Ihr primäres Ziel sollte die Förderung des Sparsinns beziehungsweise der Vermögensanlage, die sichere Geldanlange und die Kreditversorgung für unsere Gesellschaft beinhalten. Sparkassen sowie Landesbanken sind in der Regel regional organisiert und treten als Anstalten des öffentlichen Rechts auf. Demensprechend sind kommunale Gebietskörperschaften deren Eigentümer und die Tätigkeiten sollten im Sinne des Gemeinwohls ausgeübt werden. Die Landesbanken unterstützen die Sparkassen bei Geschäften, die sie aufgrund fehlender Größe oder fachlicher Expertise nicht durchführen können, und agieren somit in Form eines Finanzverbundes.6

Zu den genossenschaftlichen Banken zählen die Kreditgenossenschaften sowie die genossenschaftlichen Zentralbanken, welche beide als zentrales Ziel die Mitgliederförderung haben sollten. Die Kreditgenossenschaften agieren beispielsweise als Volks- und Raiffeisenbanken sehr regional und greifen im Rahmen des Verbundsystems bei bestimmten Finanzdienstleistungen auf ihre Partner zurück. Die Rechtsform Genossenschaft ermöglicht die Bildung von Eigenkapital anhand der Geschäftsguthaben der Mitglieder und lässt sie damit am Erfolg der Genossenschaft teilhaben. Die genossenschaftlichen Zentralbanken werden durch die DZ Bank AG und die WGZ Bank AG definiert, welche ähnlich wie die Landesbanken agieren. Die Kreditgenossenschaften werden bei der qualitativen und quantitativen Ausübung verschiedener Finanzdienstleistungen unterstützt und somit wird eine ganzheitliche Versorgung der Kunden gewährleistet.7

Neben den drei großen Kategorien der Universalbanken gibt es im deutschen Bankensystem einige Spezialbanken, welche sich auf ein Geschäftsfeld spezialisieren und sich damit von den Universalbanken unterscheiden. Ihre Aufgaben können sich nach der Förderung eines bestimmten Zwecks, der regionalen Ausrichtung oder einer bestimmten Zielgruppe richten. Zu den Spezialbanken zählen die Realkreditinstitute, Bausparkassen, Banken mit Sonderaufgaben und sonstige Spezialbanken.8

2.1.2 „Overbanked“-Phänomen – Konsolidierung der deutschen Kreditinstitute

Die Bankenlandschaft in Deutschland gilt traditionell als „overbanked“ und befindet sich seit mehreren Jahren in einer Konsolidierungswelle. Besonders der genossenschaftliche Sektor ist stark von dieser Entwicklung betroffen.9 Von 1990 bis 2015 hat sich die Anzahl der Kreditinstitute in diesem Bereich von ca. 3.400 auf 1.000 verringert. Doch auch im Sparkassensektor und Kreditbankenbereich sind die Konsolidierungen spürbar, so existierten im Jahr 2015 in Deutschland nur noch ca.1.800 Kreditinstitute (Abb. 1).

Das allgemeine Marktumfeld für Banken hat sich in den letzten Jahren nicht verbessert, demnach gehen Experten von einer Fortsetzung des Trends der Konsolidierung aus. Die Überkapazitäten am deutschen Bankenmarkt drücken nach wie vor auf die Ertragslage der Banken und zwingen zu Konsolidierungen. Erschwerend kommt hinzu, dass das Niedrigzinsumfeld die Erträge des Einlagengeschäfts in den letzten Jahren wegrationalisiert hat, weil Banken die Negativzinsen nicht an den Privatkunden weitergeben möchten.10

Außerdem wird der Wettbewerb in der Bankenlandschaft durch neue Konkurrenten wie FinTechs verschärft und erfordert strukturelle Entwicklungen in vielen Bereichen. Im Rahmen der Digitalisierung haben die FinTechs es geschafft, Teile der Wertschöpfungsketten zu übernehmen und kostentransparenter zu gestalten.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Anzahl der Kreditinstitute in den drei wichtigen Banksektoren11

In Bezug auf das Ausgaben-Einnahmen-Verhältnis schneidet der deutsche Bankensektor im europäischen Vergleich unverändert schlecht ab. Demnach sind Kostensenkungsprogramme und eine Erhöhung der operativen Effizienz von existenzieller Bedeutung. In diesem Zusammenhang ist die Fusion oder Übernahme von Instituten ein probates Mittel zur Hebung von Synergien und Skaleneffekten.12 Synergien werden durch die Zusammenlegung ergänzender Aktivitäten geschaffen und Skaleneffekte beruhen auf der Zusammenlegung gleicher Aktivitäten. Jedoch sind Konsolidierungen nicht ausschließlich mit Vorteilen verbunden, sondern können auch Probleme wie eine steigende Konzentration der Marktanteile mit sich bringen. Eine Steigerung der Marktmachtkonzentration kann zu schlechteren Dienstleistungen für das Umfeld führen. Darüber hinaus sind große Unternehmen besonders anfällig für eine schlechte Unternehmensführung, können dadurch die Finanzmarktstabilität gefährden und werden intensiver reguliert.13 Konsolidierungen sind kein Wundermittel für die Bankenbranche und müssen immer nach individuellem Chancen-Risiko-Verhältnis bewertet werden. Trotzdem ist der Trend in Richtung Konsolidierungen unübersehbar und wird sich in den nächsten Jahren fortsetzen (Abb. 1).

Nach Einschätzung der Strategieberatung „Oliver Wyman“ verläuft die Konsolidierung in Anbetracht des Marktumfeldes relativ gemächlich und wird in den nächsten Jahren weiter steigen. Faktoren wie ein ungünstigeres wirtschaftliches Umfeld oder neue digitale Technologien sind in der Lage, diese Entwicklung entscheidend zu beschleunigen. Prognosen der Strategieberatung ergaben, dass je nachdem, ob die Marktanpassung kontinuierlich oder disruptiv verläuft, die Anzahl der Banken sich in den nächsten zehn bis 15 Jahren auf 150 bis 300 reduzieren wird.14

2.1.3 Personalveränderungen im deutschen Bankensektor

Die Konsolidierungen und Filialschließungen sind nicht spurlos am Personal vorbeigangengen und haben einige Veränderungen hervorgerufen. Die Zahl der Beschäftigten im deutschen Bankensektor ist von 744.800 im Jahr 1991 auf 586.250 im Jahr 2017 zurückgegangen. Besonders die Privatbanken haben ihre Beschäftigten in diesem Zeitraum von 254.400 auf 167.450 abgebaut, was einen Rückgang von ca. 35 % bedeutet. Insgesamt betrifft diese Entwicklung alle drei Universalbank-Säulen und erstreckt sich über das gesamte Kreditgewerbe (Abb. 2).

Personalausgaben machen knapp über die Hälfte der operativen Kosten der Branche aus, was bei stagnierenden Erträgen aufgrund des gesamtwirtschaftlichen Umfeldes und der Kosteneinsparungsmaßnahmen eine große Angriffsfläche bietet. Das Retail Banking, Firmenkundengeschäft und die Verwaltung sind am stärksten vom Personalabbau betroffen. In diesen Feldern ist im Rahmen der Digitalisierung die Automatisierung vieler Prozesse möglich, welche die menschliche Arbeitskraft ersetzt. Im Gegensatz dazu werden andere Bereiche wie zum Beispiel Compliance durch eine verschärfte Regulatorik beziehungsweise einen höheren aufsichtsrechtlichen Druck weiter ausgebaut.15 Außerdem steigt der Bedarf an hochqualifizierten Beschäftigten, die an der Schnittstelle zwischen IT und Bankgeschäft neue Produkte beziehungsweise Prozesse gestalten. Sowohl im Compliance- als auch im IT-Bereich müssen die Beschäftigten keinen thematisch banknahen Background mehr haben, sondern kommen eher aus mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereichen. Insgesamt sind die Neueinstellungen in diesen Bereichen jedoch nicht in der Lage, den digitalisierungsbedingten Personalabbau zu stoppen. Eine weitere strukturell erkennbare Veränderung ist der Anstieg von Frauen in Führungspositionen. Im Jahr 2017 ist die Frauenquote bei den Beschäftigten im außertariflichen Bereich erneut gewachsen und steht bei 33,6 %. Außerdem ist die Teilzeitquote auf 25,7 % angestiegen. Diese beiden Faktoren zeigen eine Modernisierung und Umstrukturierung der Personalpolitik im Bankenbereich.

Analog zu dem Rückgang der Beschäftigten ist die Ausbildungsquote 2017 von 5,3 % auf 4,8 % gesunken. Hauptgrund hierfür ist der stark reduzierte Teil an banknahen Ausbildungen, welche in der Masse nicht mehr gebraucht werden. Im Kontrast hierzu stehen ausgebaute Traineeprogramme, um Hochschulabsolventen aus anderen Fachgebieten zu rekrutieren. Insgesamt liegt die Ausbildungsquote im Vergleich zu der Gesamtwirtschaft und anderen Branchen immer noch auf einem guten Niveau.16 Jedoch muss kritisch berücksichtigt werden, dass es sich um Zahlen vom Arbeitgeberveband des privaten Bankgewerbes handelt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Eigene Darstellung in Anlehnung an die Beschäftigtenzahlen im Kreditgewerbe17

2.2 Auswirkungen der Finanzkrise 2008 auf die Struktur

2.2.1 Entwicklung und Folgen der Finanzkrise

Die Finanz- und Wirtschaftskrise seit 2008 ist nach Ansicht der Bundesbank eine der schwersten Krisen in der Geschichte des internationalen Finanzsystems. Bis heute haben Banken und Staaten damit zu kämpfen, sich von dieser Krise zu erholen.

Nach der Dotcom-Spekulationsphase im Jahr 2000 und den Wertverlusten an den internationalen Aktienmärkten entschied sich die amerikanische Zentralbank, viel Liquidität zu niedrigen Zinsen bereitzustellen. Dies war der Grundstein für einen rapide wachsenden amerikanischen Immobilienmarkt und damit auch für die Finanzkrise 2008. Die US-Kreditinstitute richteten ihr Geschäftsmodell stärker auf den privaten Immobilienmarkt aus und verhalfen vermehrt bonitätsschwachen Kunden zum Immobilienerwerb. Als Besicherung der Kredite und Ersatz im Falle des Kapitaldienstausfalls hat den Banken im Hinblick auf steigende Immobilienpreise die Immobilie selbst genügt. Darüber hinaus haben sich viele Kreditnehmer aufgrund der niedrigen Geldmarktsätze für eine variable Verzinsung entschieden.

Die sogenannten Subprime-Kredite wurden von den amerikanischen Kreditinstituten in Wertpapiere verbrieft und anschließend an Versicherungen, Banken, Hedgefonds und Pensionskassen in der ganzen Welt verkauft. Dies ermöglichte den US-Kreditinstituten, die regulatorisch benötigten Eigenkapitalausstattungen einzugrenzen und weitere Kredite zu vergeben.

In den Jahren 2000 bis 2006 wuchs das Volumen verbriefter Forderungen von 5 Billionen US-Dollar auf 11 Billionen US-Dollar, was das Ausmaß der Subprime-Kredite verdeutlicht.18

Die Kaufentscheidung der verbrieften Subprime-Kredite wurde auf der Basis eines sehr guten Ratings getroffen, welches durch die internationalen Ratingagenturen wie Moody's, Fitch oder Standard & Poor's vergeben wurde. Somit haben die amerikanischen Kreditinstitute die Forderungsausfallrisiken auf andere Marktteilnehmer international verteilt.Der schnelle Zinsanstieg innerhalb von zwei Jahren (Sommer 2004 bis Sommer 2006) und die variablen Zinssätze vieler US-Kreditnehmer führten dazu, dass die Schuldner ihren Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen konnten und ihre Immobilien veräußern mussten. Als logische Konsequenz führten die Immobilienveräußerungen zu einem Preisverfall und einem automatischen Verlust der bei der Bank hinterlegten Sicherheiten für den Kapitaldienstausfall. Aufgrund der verbrieften Forderungen, die weltweit in Umlauf gebracht worden sind, und der Zahlungsunfähigkeit amerikanischer Kreditnehmer haben viele Kreditinstitute auf der ganzen Welt große Verluste erlitten und die Finanzmarktstabilität ins Wanken gebracht. Höhepunkt war die Insolvenz der systemrelevanten amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers, welche das Vertrauen der Banken untereinander minimiert und die Kreditvergabe zurückgeschraubt hat.19

Die Unsicherheit im Markt übertrug sich auf die Wirtschaft und war Auslöser der anschließenden Weltwirtschaftskrise ab 2008. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt reduzierte sich alleine im Jahr 2009 um 5,2 %. Die Staaten reagierten mit individuellen Konjunkturprogrammen und sicherten über Garantien die Spareinlagen der Bevölkerung ab. Viele dieser Maßnahmen konnten nur durch eine Nettoneuverschuldung durchgesetzt werden, was die Schuldenquote der jeweiligen Staaten stark erhöht hat. In diesem Zusammenhang hat sich aus der Weltwirtschaftskrise eine Staatsschuldenkrise entwickelt, von der insbesondere Europa stark betroffen ist. In den Jahren 2010/2011 standen Irland, Griechenland und Portugal kurz vor der Insolvenz und wurden durch europäische Rettungsschirme aufgefangen. Das verlockende Niedrigzinsniveau und die kontinuierliche Neuverschuldung vieler europäischer Länder sind dafür verantwortlich, dass die Staatsschuldenkrise bis heute nicht überwunden ist und viele Staaten eine Verschuldung jenseits ihres Bruttoinlandsproduktes aufweisen.20

2.2.2 Betroffenheit deutscher Kreditinstitute

Die deutschen Kreditinstitute waren Käufer der verbrieften Wertpapiere aus den USA und standen dementsprechend mit Ausbruch der Krise vor Problemen. Als direkte Maßnahme beschloss die Bundesregierung die Einführung des Sonderfons Finanzmarktstabilisierung, welcher im Oktober 2008 zur Unterstützung der deutschen Kreditinstitute geschaffen wurde. Mit insgesamt 480 Milliarden Euro unterstützt der Fonds die deutsche Kreditwirtschaft in Form von Garantien, Eigenkapital und Ankauf von Wertpapieren. Damit wurde versucht, Insolvenzen, Bank Runs und ähnliche Szenarien zu verhindern.21

Das Vertrauen unter den Banken war zerstört und bedrohte die Funktionsfähigkeit des Interbankenmarktes. Dadurch haben viele Institute Refinanzierungsprobleme bekommen und eine Insolvenz konnte nur mithilfe anderer Kreditinstitute oder des Staates verhindert werden. Ein Beispiel der staatlichen Intervention ist die Commerzbank AG, welche zu 25 % von der deutschen Regierung übernommen worden ist. Nach den katastrophalen Schlussmonaten des Jahres 2008 sowie einem knapp kalkulierten Kauf der Dresdner Bank geriet die Commerzbank in Kapitalnot und war auf staatliche Unterstützung angewiesen. Die damalige Finanzspritze von 10 Milliarden Euro machte den Staat zum Miteigentümer und gewährleistete die Fusion mit der Dresdner Bank. Im Vorfeld erhielt die Commerzbank bereits mehrere Staatshilfen aus dem Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung und Garantien für Schuldverschreibungen.22 23

Beim Vergleich der drei Säulen des deutschen Bankensystems hat die Finanzkrise, gemessen am Marktanteil, speziell den öffentlich-rechtlichen Sektor in Form der Landesbanken am härtesten getroffen. Wie im Kapitel 2.2.1 geschildert, fungieren die Landebanken als Hausbanken der Sparkassen und übernehmen Projekte, die für regionale Sparkassen nicht tragbar sind. Aufgrund der Zugehörigkeit zum öffentlich-rechtlichen Sektor unterlagen die Landesbanken der sogenannten Gewährträgerhaftung, einer staatlichen Garantie für den Fall der Zahlungsunfähigkeit. Dementsprechend besaßen sie ein sehr gutes Rating und waren in der Lage, am Kapitalmarkt zu günstigen Konditionen zu handeln. Gegenüber den Privatbanken wurde diese staatliche Garantie als wettbewerbsverzerrender Vorteil wahrgenommen und wurde 2005 durch die Europäische Finanzmarktintegration abgeschafft. Die Landesbanken wollten ihre Eigenkapitalrenditen über internationale Kapitalmarktgeschäfte steigern und sind dabei, im Vertrauen auf staatliche Sicherheit, hohe Risiken eingegangen. Als Konsequenz hatten die Landesbanken einen hohen Anteil an Wertpapieren, den faulen Subprime-Krediten, in ihren Büchern und gerieten während der Finanzkrise unter enormen Druck.24

Die WestLB war die erste Landesbank, welche unter den Lasten der Finanzkrise aufgespalten wurde und nicht mehr tragbar war. Weitere Konsolidierungen beziehungsweise Fusionen einzelner Landesbanken erscheinen in Anbetracht der Altlasten und der sinkenden Bonität wahrscheinlich.25

2.2.3 Europäische Kreditinstitute im internationalen Vergleich

Die Vereinigten Staaten haben in den Jahren 2008 bis 2012 eine spürbare Konsolidierung der Bankenbranche zugelassen und einige Institute nicht gerettet. Nach Lehman Brothers waren es, abgesehen von der Washington Mutual Bank und IndyMac, jedoch viele kleinere Institute. Außerdem sind in diesem Zeitraum 465 Banken in Konkurs gegangen oder wurden von anderen Banken übernommen. Im europäischen Bankensektor wurde sich für eine andere Politik entschieden und die schwächelnden Banken wurden mit allen zur Verfügung stehen Mitteln gerettet.26 Außerdem führen Beike und Schlütz an, dass die kapitalschwachen Banken durch die Niedrigzinspolitik der EZB und mit günstigen Krediten, den sogenannten „Longer-Term Refinancing Operations“, liquide gehalten wurden. In den Jahren 2011/2012 wurden insgesamt über 1 Billion Euro in Form dieser Kredite an die europäischen Banken ausgegeben, welche mit einer ungewöhnlich langen Laufzeit von drei Jahren und einem bis dahin historisch niedrigen Zins von 1 % unterlegt waren. Außerdem wurden die Kredite lediglich mit bonitätsschwachen Schuldverschreibungen besichert, womit die Europäische Zentralbank ein großes Risiko eingegangen ist. Nicht einmal die Asset Quality Reviews beziehungsweise Stresstests im Jahr 2014 haben die EZB zu einem politischen Wechsel bewegt. In diesen Stresstests wurden vielen europäischen Banken unverhältnismäßig hohe Bilanzrisiken sowie eine schlechte Eigenkapitalausstattung attestiert. Aus heutiger Sicht steht die EZB für die Rettung vieler überschuldeter Banken in der Kritik und ist für die aktuelle Entwicklung mitverantwortlich.27 Jedoch weiß niemand, wo die Europäische Union heute ohne die Rettungsversuche der EZB stehen würde. Unter Umständen hätte ein härterer politischer Kurs die Finanz- und Wirtschaftskrise verstärkt und die Finanzmarktstabilität langfristig gefährdet.

Eine Analyse der Wirtschaftsprüfung Ernst & Young ergab, dass amerikanische und europäische Banken vor der Finanzkrise 2008 konkurrenzfähig agierten und um Marktanteile der globalen Finanzwelt kämpften. Die Bilanzsumme der zehn größten europäischen Banken war zu dem Zeitpunkt ungefähr doppelt so groß wie die der amerikanischen. Im Jahr 2016 haben die amerikanischen Banken die europäischen Banken überholt und weisen insgesamt eine größere Bilanzsumme aus (Abb. 3). In Bezug auf die Nettogewinne liegt Europa seit Jahren hinter den US-amerikanischen Banken und hat immer noch nicht das Niveau vor der Krise erreicht, wohingegen die amerikanischen Banken durch Rekordgewinne ihre Eigenkapitaldecke steigern. Die europäischen Banken haben weiterhin mit den Bußgeldzahlungen an die USA und dem Rückgang der Eigenkapitalquoten zu kämpfen. Höhere Anforderungen der Regulierungsbehörden zwingen Banken mit dem Fokus auf das Investmentbanking, angesichts der geringen Kapitaldecke, auf ein neues Geschäftsmodell zu setzen. Nach Einschätzungen von Ernst & Young kämpfen die europäischen Banken aktuell an vielen Fronten und müssen aufpassen, dass sie den Anschluss an die US-amerikanischen Banken nicht verlieren.28 Jedoch werden die Geschäftsaktivitäten, durch die gestiegenen regulatorischen Anforderungen an europäische Banken, risikoärmer und verhelfen zu einer gewissen Finanzmarktstabilität.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: Bilanzsumme der jeweils zehn größten Banken in Europa und den USA29

3. Ursachen der Personalveränderungen im deutschen Bankensektor am Beispiel der Deutschen Bank

3.1 Außerbetriebliche Faktoren

3.1.1 Verschärfte Regulatorik nach der Finanzkrise 200 8

Der Gesetzgeber und die verantwortlichen Aufsichtsinstanzen waren während der Finanzkrise nicht in der Lage, die Stabilität des Finanzsystems wiederherzustellen und die Ansteckungsgefahr einzelner Institute zu verhindern. Die Auswirkungen auf die Realwirtschaft konnten nicht unterbunden werden. Dementsprechend waren kostenintensive staatliche Interventionen erforderlich, um die Stabilität der Wirtschaft zurückzuerlangen. Als Reaktion auf die Finanzkrise 2008 wurden die regulatorischen Anforderungen auf Einzelinstitutsebene erhöht, mit denen in Zukunft eine bessere Widerstandsfähigkeit der Banken beziehungsweise des Bankensystems gewährleistet werden soll.30

Der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht ist für die Schaffung neuer Reformen zuständig und soll damit einhergehend systemweite Risiken, die sich auf den ganzen Bankensektor auswirken können, reduzieren. Der Basler Ausschuss wurde 1974 von den Zentralbanken sowie Aufsichtsbehörden der G10 Staaten gegründet und trifft sich im Drei-Monats-Zyklus, um einheitliche Standards der Bankenaufsicht vorzugeben. Nachdem durch Basel I (1988) und Basel II (2006) bereits einige aufsichtsrechtliche Standards gesetzt wurden, sind diese durch Basel III (2014) als Reaktion auf die Finanzkrise weiter verschärft worden. Insbesondere die Eigenkapital- und Liquiditätsanforderungen sind zentrale Aspekte der neuen Finanzmarktregulierung. Diese regulatorischen Änderungen haben erhebliche Auswirkungen auf die diversen Geschäftsmodelle der Banken. Speziell bei international tätigen Banken wird sichergestellt, dass die Mindestkapitalanforderungen in einem gesunden Verhältnis zu der eigenen Risikoposition stehen. In diesem Zusammenhang trifft die stärkste Regulierung auf die sogenannten „Global systemically important banks“ zu.31 Aktuell werden weltweit 30 Banken als systemrelevant eingestuft und ihr Zusammenbruch würde das Funktionieren des globalen Finanzsystems sowie der Realwirtschaft gefährden. Ihre Geschäftsmodelle sind in der Regel besonders auf Handels- und Kapitalmarktaktivitäten ausgelegt, welche von erweiterten Eigenkapitalregelungen beeinflusst werden.32 Die Deutsche Bank ist eine von den 30 systemrelevanten Banken und muss einen zusätzlichen Eigenkapitalpuffer von 2 % auf Risikopositionen halten.33 Die Faktoren für die Einstufung als systemrelevant sind in erster Linie die Größe, die Vernetzung in der Finanzwelt und die damit einhergehenden grenzüberschreitenden Aktivitäten. Die Deutsche Bank muss demnach aus regulatorischen Gründen höhere Eigenkapitalanforderungen als andere nationale Wettbewerber erfüllen und ihr Geschäftsmodell seit der Finanzkrise umstrukturieren. Darüber hinaus wurden weitere regulatorische Richtlinien eingeführt, welche das Bankgeschäft auf diversen Ebenen beeinflussen und sich dabei auf die Basler Standards stützen. Beispielsweise sollen die Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) die Qualität des Risikomanagements der Banken steigern und die europäische Finanzmarktrichtlinie MiFID II soll den Anlegerschutz verschärfen sowie die Handelstransparenz erhöhen. Insgesamt verursachte die Finanzkrise eine Welle von zusätzlichen regulatorischen Anforderungen, welche die Banken in ihre Geschäftsmodelle implementieren müssen.34

[...]


1 Charles Darwin (1809-1822)

2 Vgl. Die Welt (2017) – Wer braucht heutzutage noch eine Bank? https://www.welt.de/wirtschaft/article158496200/Wer-braucht-heutzutage-noch-eine-Bank.html (Abruf 01.09.2018)

3 Vgl. Handelsblatt (2018) – Stellenabbau im Bankengewerbe beschleunigt sich weiter, https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/digitalisierung-stellenabbau-im-bankgewerbe-beschleunigt-sich-weiter/22838340.html?ticket=ST-5964977-FYAqqibghgoJ7PcAJMpu-ap4 (Abruf 13.09.2018)

4 Vgl. Eim, A. (2004), S. 14 f.

5 Vgl. Hellenkamp, D. (2015), S. 25.

6 Vgl. Grill, H./Perzzynski, H. (2016), S. 49 ff.

7 Vgl. Hellenkamp, D. (2015), S. 29.

8 Vgl. Hellenkamp, D. (2015), S. 30 f.

9 Vgl. Lexis, U. (2004), S. 43.

10 Vgl. Dombret, A. (2018), Rede Deutsche Bundesbank.

11 Vgl. Deutsche Bundesbank (2017), https://www.nzz.ch/wirtschaft/bankenkonsolidierung-in-deutschland-das-leise-sterben-von-banken-und-filialen-ld.155146 (Abruf 13.09.2018)

12 Vgl. Dombret, A. (2017), Rede Deutsche Bundesbank.

13 Vgl. Dombret, A. (2018), Rede Deutsche Bundesbank

14 Vgl. Oliver Wyman (2017) – Overbanked is over: In Zukunft deutlich weniger Bankanbieter (Pressemitteilung Bankenreport Deutschland 2030)

15 Vgl Ernst & Young Studie (2015) – European Banking Barometer – Weiterer Stellenabbau bei den deutschen Banken

16 Vgl. Arbeitgeberverband des privaten Bankgewerbes (2018) – Presseinformation: Beschäftigtenzahl im Kreditgewerbe

17 Selbst erstelltes Diagramm – vgl. Daten vom AGV Banken (2017)

18 Vgl. Hellenkamp, D. (2015), S. 69 f.

19 Vgl. Gregory Mankiw, N. (2017), S. 703 f.

20 Vgl. Beike, R./Schlütz, J. (2015), S. 1 f.

21 Vgl. Deutsche Bundesbank (2018), https://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Glossareintraege/S/sonderfonds_finanzmarktstabilisierung.html (Abruf 19.09.2018)

22 Vgl. Süddeutsche Zeitung (2010) – Der Bund als Retter in höchste Not (Abruf 19.09.2018) https://www.sueddeutsche.de/geld/2.220/teilverstaatlichung-der-commerzbank-der-bund-als-retter-in-hoechster-not-1.371023

23 Vgl. Rp-Online (2008) – Erste Privatbank erhält staatliche Finanzspritze (Abruf 19.09.2018) https://rp-online.de/wirtschaft/finanzen/erste-privatbank-erhaelt-staatliche-finanzspritze_aid-11417097

24 Vgl. Konrad-Adenauer-Stiftung – Warum sind gerade Landesbanken so betroffen? http://www.kas.de/wf/de/71.7077 (Abruf 19.09.2018)

25 Vgl. WirtschaftsWoche (2015) – Nur Fusionen können die Landesbanken-Misere beenden (Abruf 19.09.2018)

26 Vgl. Beike, R./Schlütz, J. (2015), S. 31 f.

27 Vgl. Beike, R./Schlütz, J. (2015), S. 31 f.

28 Vgl. Ernst & Young (2017) – Banken in Europa und den USA im Vergleich

29 Selbst erstelltes Diagramm – Vgl. Ernst & Young (2016) – Banken in Europa und den USA im Vergleich

30 Vgl. Hellenkamp, D.(2015), S. 76 f.

31 Vgl. Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht (2011) – Global systemrelevante Banken: Bewertungsmethodik und Anforderungen an die zusätzliche Verlustabsorptionsfähigkeit, S. 1 ff.

32 Vgl. Deutsche Bundesbank (2018), https://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Glossareintraege/G/global_systemrelevante_bank.html (Abruf 22.09.2018)

33 Vgl. Welt (2017), https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/wirtschaft_nt/article170817156/Deutsche-Bank-gilt-weiterhin-als-global-systemrelevant.html (Abruf 22.09.2018)

34 Vgl. Hellenkamp, D. (2015), S. 85 f.

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Details

Titel
Der deutsche Bankensektor. Struktur und Personalveränderungen durch veränderte Wettbewerbsbedingungen
Untertitel
Erklärungsansätze am Beispiel der Deutschen Bank
Hochschule
Duale Hochschule Baden-Württemberg, Stuttgart, früher: Berufsakademie Stuttgart
Note
2,0
Autor
Jahr
2018
Seiten
37
Katalognummer
V912331
ISBN (eBook)
9783346228369
ISBN (Buch)
9783346228376
Sprache
Deutsch
Schlagworte
bankensektor, struktur, personalveränderungen, wettbewerbsbedingungen, erklärungsansätze, beispiel, deutschen, bank
Arbeit zitieren
Justin Kelly (Autor), 2018, Der deutsche Bankensektor. Struktur und Personalveränderungen durch veränderte Wettbewerbsbedingungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/912331

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