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Fehler und Fehlerkorrektur im Prozess des Spracherwerbs

Title: Fehler und Fehlerkorrektur im Prozess des Spracherwerbs

Term Paper , 2007 , 15 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Diana Marossek (Author)

Didactics for the subject German - German as a Foreign Language
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Eine fremde Sprache zum Beispiel aus persönlichen oder beruflichen Gründen zu erlernen, stellt oft eine große Herausforderung dar.
Dabei muss sich der Lernende meist nicht nur mit Vokabeln und einer anderen Grammatik, sondern häufig auch mit einem völlig neuen Schriftsystem, einem grundlegend unterschiedlichen Kulturverständnis und zunächst rätselhaften Redewendungen und Bräuchen auseinandersetzen.
Dieser Prozess nimmt in vielen Fällen mehrere Jahre in Anspruch, in denen ein konsequentes Lernen stets erforderlich ist. Um dennoch möglichst schnell und sicher die Zielsprache zu erlernen, bedarf es von Anfang an einer kontinuierlichen Pädagogik.
Für viele Menschen wird sowohl im Ausland als auch hierzulande Deutsch als Fremdsprache angeboten.
Nicht anders als bei allen anderen zu erlernenden Sprachen werden von den Lernenden auch im Deutschen während der Erfassungs- und Vertiefungsprozesse viele Fehler gemacht, die es vom Lehrenden unentwegt zu identifizieren, verstehen, vermeiden und zu umgehen gilt.
Dabei ist aber einiges zu beachten, um den Schüler in seinem Selbstwertgefühl zu stärken und für weitere Lernphasen nicht zu entmutigen.
Die vorliegende Arbeit wird sich deshalb mit der umfangreichen Thematik ´Fehler und Fehlerkorrektur´ befassen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Fehler

2.1 Fehlerdefinition

2.2 Fehlerursachen

2.3 Fehlerklassifikation

3. Fehlerkorrektur

3.1 Mündliche Fehlerkorrektur

3.2 Schriftliche Fehlerkorrektur

3.3 Angewandte Fehlerkorrektur

4. Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht den Stellenwert von Fehlern und deren Korrektur im Kontext des Fremdsprachenunterrichts. Ziel ist es, Lehrenden nützliche Strategien an die Hand zu geben, um Lernende bei der Sprachbeherrschung zu unterstützen, ohne deren Motivation durch unsachgemäße Korrekturmaßnahmen zu gefährden.

  • Grundlagen der Fehlerdefinition und Ursachenanalyse
  • Klassifizierung von Sprachfehlern
  • Methoden und Didaktik der mündlichen Fehlerkorrektur
  • Ansätze und Strategien der schriftlichen Fehlerkorrektur
  • Praktische Aspekte und pädagogische Richtlinien zur Fehlerkorrektur

Auszug aus dem Buch

3.1 Mündliche Fehlerkorrektur

Mündliche Fehlerkorrektur ist ein Änderung der erbrachten Sprachleistung oder auch das mangelnde Einverständnis mit Teilen des Gesprochenen. Dabei kann der Fehler durch einfaches Signalisieren zum Beispiel durch Äußerungen, Hinweise oder Mimik und Gestik erfolgen. So wird also auch die Hilfestellung zur Verbesserung und eigenen Korrektur des Verursachers beim Sprechen dazugezählt. Ziel ist es, eine dauerhafte Behebung des sprachlichen Fehlers beim Lernenden zu erlangen.

Es wird zwischen der direkten und der indirekten mündlichen Korrektur unterschieden. Die direkte oder auch häufig explizite Korrektur erfolgt unmittelbar bei oder nach Auftreten des Fehlers zum Beispiel durch den Lehrenden. Bei der indirekten Methode wird hingegen unter anderen ein ganz normaler Kommunikationsverlauf imitiert, so dass die Korrektur durch freundliches Nachfragen oder Wiederholen des Satzes erfolgt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Herausforderungen beim Erlernen einer Fremdsprache und führt in die Notwendigkeit einer differenzierten Fehlerkorrektur ein.

2. Fehler: Dieses Kapitel definiert Sprachfehler, erörtert deren Ursachen wie Interferenz oder Übergeneralisierung und stellt verschiedene Klassifikationsmodelle vor.

3. Fehlerkorrektur: Hier werden didaktische Ansätze zur mündlichen und schriftlichen Fehlerkorrektur sowie praktische Richtlinien für den Unterrichtsalltag dargelegt.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Relevanz einer angemessenen und motivierenden Fehlerkorrektur zusammen und bewertet die Vor- und Nachteile der verschiedenen Korrekturmethoden.

Schlüsselwörter

Fremdsprachenunterricht, Fehlerkorrektur, Fehlerdefinition, Fehlerursachen, Fehlerklassifikation, mündliche Korrektur, schriftliche Korrektur, Sprachlernprozess, Didaktik, Lernmotivation, Fehlerprävention, Interferenz, Performanzfehler, Kompetenzfehler, Selbstkorrektur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Rolle von Fehlern im Deutsch-als-Fremdsprache-Unterricht und analysiert, wie Lehrende Fehler identifizieren und korrigieren können, um den Lernerfolg zu maximieren und die Motivation der Lernenden zu wahren.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder sind die theoretische Fundierung von Fehlern (Definition, Ursachen, Klassifikation) sowie die praktischen Anwendungsmöglichkeiten der Korrektur im mündlichen und schriftlichen Sprachgebrauch.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Optimierungspotenziale für die Arbeit der Lehrenden aufzuzeigen, um Lernende nicht durch Fehlentscheidungen in der Korrektur zu demotivieren, sondern gezielt zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die bestehende Theorien zur Fehlerdefinition, Fehlerklassifikation und Korrekturmethodik zusammenführt und didaktisch reflektiert.

Welche inhaltlichen Schwerpunkte liegen im Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Basis zur Fehlerentstehung, die Differenzierung zwischen mündlicher und schriftlicher Korrektur sowie die praktische Anwendung im Unterricht.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Fehlerkorrektur, Sprachdidaktik, Fehlerursachen und Lernmotivation maßgeblich geprägt.

Warum wird zwischen direkter und indirekter mündlicher Korrektur unterschieden?

Die Unterscheidung dient der Wahl einer angemessenen pädagogischen Strategie, um den Kommunikationsfluss nicht unnötig zu stören und das Selbstwertgefühl des Lernenden zu schützen.

Welchen Stellenwert nimmt die Korrektur in der Gruppenarbeitsphase ein?

Die Gruppenarbeitsphase wird als idealer Zeitpunkt für Korrekturen hervorgehoben, da der Lernende hier weniger unter dem Druck steht, sich vor der gesamten Klasse zu blamieren.

Wie sollte mit der Farbe des Korrekturstiftes bei schriftlichen Arbeiten umgegangen werden?

Es wird angemerkt, dass eine dominante rote Korrekturfarbe bei zu vielen Fehlern zu einer Ablehnung der Korrektur und Demotivation beim Lernenden führen kann.

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Details

Title
Fehler und Fehlerkorrektur im Prozess des Spracherwerbs
College
Technical University of Berlin
Grade
1,0
Author
Diana Marossek (Author)
Publication Year
2007
Pages
15
Catalog Number
V91282
ISBN (eBook)
9783638046152
ISBN (Book)
9783638941587
Language
German
Tags
Fehler Fehlerkorrektur Prozess Spracherwerbs
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diana Marossek (Author), 2007, Fehler und Fehlerkorrektur im Prozess des Spracherwerbs, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/91282
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