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Der Konflikt um Jerusalem - Was macht ihn so schwierig zu lösen?

Title: Der Konflikt um Jerusalem - Was macht ihn so schwierig zu lösen?

Term Paper , 2006 , 18 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Ivo Sieder (Author)

Politics - Region: Near East, Near Orient
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Die vorliegende Hausarbeit beantwortet die Frage, was den Konflikt als Jerusalem als Teil des Nahostkonflikts schwierig zu lösen macht. Hierzu wird zunächst die historische Grundlage der Ansprüche aller Parteien verdeutlicht. Anschließend wird die Stellung der Stadt für die im Nahen Osten vertretenen Religionen Islam, Christentum und Judentum dargestellt sowie untersucht welche Ansprüche diese Religionen erheben. Danach wird untersucht, welchen Einfluss diese religiöse Bedeutung in den beiden Gesellschaften hat sowie welche weiteren Gründe es für die Schwierigkeit einer Lösung gibt. Im Fazit wird deutlich, dass der Konflikt um Jerusalem auf absehbare Zeit unlösbar bleibt, die in der Vergangenheit vorgebrachten Lösungsvorschläge allerdings eine genaue Untersuchung verdienen.

[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Geschichte Jerusalems

III. Die Bedeutung Jerusalems für die Religionen

1) Das Judentum

2) Das Christentum

3) Der Islam

IV. Die Bedeutung Jerusalems für die Völker

1) Die Israelis

2) Die Palästinenser

V. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Faktoren, die den Konflikt um Jerusalem zu einem der schwierigsten Teilbereiche des Nahostkonflikts machen, indem sie historische, religiöse und gesellschaftspolitische Dimensionen analysiert.

  • Historische Genese und Entwicklung des Status von Jerusalem
  • Religiöse Bedeutung der Stadt für Judentum, Christentum und Islam
  • Einfluss religiöser Identitäten auf die israelische Gesellschaft
  • Bedeutung Jerusalems für den palästinensischen Nationalismus
  • Analyse der Hindernisse für eine friedliche Verhandlungslösung

Auszug aus dem Buch

II. Geschichte Jerusalems

Jerusalem ist wie viele Städte im Nahen und Mittleren Osten schon seit alter Zeit besiedelt, nach archäologischen Erkenntnissen mindestens seit ca. 2500 v.Chr. Um 1000 v.Chr. wurde die Stadt von den Israeliten unter David eingenommen, der sie zu seiner Hauptstadt machte; zu dieser neuen politischen Funktion kam die religiöse Funktion als die Bundeslade (das Symbol für den Bund zwischen Gott und den Juden) in die Stadt gebracht wurde. Der Aufstieg Jerusalems zu einem Zentrum wurde endgültig nach dem Bau des ersten Tempels und dessen Einweihung durch Salomon 953 v.Chr. In den folgenden Jahrhunderten wurde die Stadt mehrmals belagert, bevor sie 587 v.Chr. von den Babyloniern erobert wurde, wobei Salomons Tempel zerstört wurde.

Nach dem Ende des babylonischen Reiches blühte die Stadt unter persischer und hellenistischer Herrschaft; in persischer Zeit wurde bis 515 v.Chr. der zweite Tempel errichtet. Nach einer hundertjährigen Phase als Hauptstadt des jüdischen Hasmonäerstaates kam die Stadt 63 v.Chr. unter römische Herrschaft, blieb aber religiöses Zentrum. Diese Phase endete 71 n.Chr. mit der Zerstörung des Tempels im Zuge des jüdischen Aufstands. Nach der Zerstörung wurden die Juden aus der Stadt vertrieben und von den Römern umbenannt in „Aelia Capitolina“.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Definiert das Thema und die Fragestellung zur Komplexität des Jerusalem-Konflikts innerhalb des Nahostkonflikts.

II. Geschichte Jerusalems: Bietet einen historischen Abriss der Stadtentwicklung von der Antike bis zum 20. Jahrhundert.

III. Die Bedeutung Jerusalems für die Religionen: Analysiert den Stellenwert der Stadt für die drei monotheistischen Weltreligionen.

IV. Die Bedeutung Jerusalems für die Völker: Untersucht die Haltungen der israelischen und palästinensischen Bevölkerung sowie deren Auswirkungen auf politische Prozesse.

V. Schluss: Fasst zusammen, warum der Konflikt aufgrund der symbolischen Aufladung für beide Seiten derzeit als unlösbar gilt.

Schlüsselwörter

Jerusalem, Nahostkonflikt, Israel, Palästinenser, Religion, Tempelberg, Souveränität, Judentum, Christentum, Islam, Zionismus, Friedensprozess, Konfliktlösung, Identität, Territorialkonflikt

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, weshalb der Konflikt um Jerusalem eine Sonderrolle im Nahostkonflikt einnimmt und besonders schwer lösbar ist.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die historische Entwicklung, die religiöse Bedeutung für die drei monotheistischen Religionen und die politisch-gesellschaftliche Relevanz für Israelis und Palästinenser.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die spezifischen Faktoren zu identifizieren, die den Streit um Jerusalem im Vergleich zu anderen Nahost-Problemen so hartnäckig machen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine politikwissenschaftliche Hausarbeit, die auf Literaturanalyse und der Auswertung von Einstellungsuntersuchungen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die historische Darstellung, die religiöse Bedeutung für Judentum, Christentum und Islam sowie die gesellschaftliche Bedeutung für die beteiligten Völker.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Nahostkonflikt, Jerusalem, Identität, Religion, Souveränität und Territorialkonflikt.

Warum spielt der Tempelberg eine so entscheidende Rolle?

Er ist das religiöse Epizentrum für alle drei Religionen und wird sowohl von jüdischer als auch von islamischer Seite als essenzieller, unverzichtbarer Ort beansprucht.

Welchen Einfluss haben die religiösen Strömungen in Israel auf die Jerusalem-Frage?

Insbesondere nationalreligiöse Gruppen fungieren oft als Vetospieler, die territoriale Kompromisse aus ideologischen und religiösen Gründen strikt ablehnen.

Warum ist eine Verhandlungslösung laut Autor derzeit unwahrscheinlich?

Weil Jerusalem für beide Seiten zu einem identitätsstiftenden Symbol wurde, das weit über politische Verwaltung hinausgeht und als „nicht verhandelbar“ wahrgenommen wird.

Excerpt out of 18 pages  - scroll top

Details

Title
Der Konflikt um Jerusalem - Was macht ihn so schwierig zu lösen?
College
Ernst Moritz Arndt University of Greifswald
Course
Proseminar: Regionale Konflikte
Grade
2,0
Author
Ivo Sieder (Author)
Publication Year
2006
Pages
18
Catalog Number
V91290
ISBN (eBook)
9783638040716
ISBN (Book)
9783638941617
Language
German
Tags
Konflikt Jerusalem Proseminar Regionale Konflikte
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ivo Sieder (Author), 2006, Der Konflikt um Jerusalem - Was macht ihn so schwierig zu lösen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/91290
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