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Parallelbarren vs. Ringe. Muskuläre Aktivität im Streckstütz an verschiedenen Turngeräten

Eine empirische Studie

Title: Parallelbarren vs. Ringe. Muskuläre Aktivität im Streckstütz an verschiedenen Turngeräten

Bachelor Thesis , 2019 , 31 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Paul Uhler (Author)

Sport - Kinematics and Training Theory
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Summary Excerpt Details

Inwiefern unterscheidet sich der Streckstütz am Parallelbarren und an den Ringen in seiner muskulären Aktivität? Der Streckstütz am Parallelbarren und an den Ringen gilt als Grundposition im Turnen, welche schon im Kindesalter gelernt wird. Die einfachere Variante ist der Streckstütz am Parallelbarren, dieser stellt die technische Voraussetzung für den Stütz an den Ringen dar.

Sowohl das Stützen am Parallelbarren als auch in den Ringen fördert den Erwerb dieses muskulären Grundniveaus. Ein Einblick in die Muskelaktivität beider Stützvarianten kann hilfreich sein, um gezielte Informationen über die arbeitende Muskulatur zu erhalten. Diese Daten können zur Spezifizierung des Trainings genutzt werden, wenn Athleten Probleme oder Unsicherheiten im Stütz zeigen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Zusammenfassung in englischer Sprache

2. Einleitung

3. Methodik

Probanden

Studiendesign

Materialien

Datenerhebung

Statistische Analyse

4. Ergebnisse

5. Diskussion

6. Limitationen

7. Schlussfolgerungen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht mittels elektromyographischer Messungen (EMG), inwiefern sich die muskuläre Aktivität während des Streckstützes am Parallelbarren von der an den Turnringen unterscheidet, um biomechanische Grundlagen für das Training zu liefern.

  • Vergleichende Analyse der muskulären Aktivität im Oberkörper
  • Einsatz von Oberflächen-Elektromyographie bei 14 männlichen Turnern
  • Untersuchung von acht spezifischen Muskelgruppen des Schulter-Arm-Komplexes
  • Ableitung von trainingsmethodischen Empfehlungen für verschiedene Stützvarianten
  • Diskussion von Stabilitätsanforderungen (Shoulder- vs. Wrist-Strategy)

Auszug aus dem Buch

3. Methodik

Untersucht wurde eine Stichprobe von männlichen Turnern (n=14), welche Erfahrungen im Turnen sowohl am Parallelbarren als auch an den Ringen aufwiesen. Alle Probanden stimmten der Untersuchung zu und unterzeichneten eine Einverständniserklärung. Es wurden kalendarisches Alter, Trainingsalter, momentanes Trainingspensum und Beeinträchtigung durch Verletzungen per Fragebogen standardisiert erfasst. Die Charakteristika der Probanden sind in Tabelle 1. beschrieben:

Es handelte sich um einen einmaligen Messtermin. Als Messort fungierte Halle 21 der DSHS Köln, da dort beide zur Messung notwenigen Geräte (olympische Ringe und Parallelbarren) vorhanden sind. Nach Ausfüllen der Einverständniserklärung und des Fragebogens, wurden die Elektroden an den Probanden angebracht. Nach der Präparation der Probanden erwärmten sich die Athleten standardisiert unter Berücksichtigung der spezifischen Belastungsmuster.

Zusammenfassung der Kapitel

2. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Bedeutung des Streckstützes als Grundelement im Turnen und leitet aus dem bestehenden Forschungsstand die Notwendigkeit einer biomechanischen Vergleichsstudie ab.

3. Methodik: Hier werden das Studiendesign, die Stichprobenauswahl, die elektromyographische Messtechnik sowie die angewandten statistischen Testverfahren detailliert dargelegt.

4. Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die erhobenen Daten zur prozentualen Muskelaktivität der acht untersuchten Muskeln und stellt die signifikanten Unterschiede zwischen den beiden Geräten gegenüber.

5. Diskussion: Die Ergebnisse werden interpretiert und mit bestehender biomechanischer Literatur sowie Studien zur Handstand-Strategie in Bezug gesetzt, um die Unterschiede in der muskulären Beanspruchung zu begründen.

6. Limitationen: Hier werden methodische Einschränkungen wie die teilweise Über100%-Werte bei MVIC-Messungen sowie die Nicht-Messbarkeit bestimmter tieferliegender Muskeln kritisch reflektiert.

7. Schlussfolgerungen: Das abschließende Kapitel überträgt die Erkenntnisse in die sportpraktische Anwendung für Turner, Fitnesssportler sowie Trainer und formuliert Anknüpfungspunkte für weitere Forschung.

Schlüsselwörter

Streckstütz, Turnen, Parallelbarren, Ringe, Elektromyographie, Muskelaktivität, Biomechanik, Schultergürtel, Adduktoren, M. pectoralis major, M. latissimus dorsi, M. serratus anterior, M. trapezius, Training, Sportwissenschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die biomechanischen Unterschiede in der muskulären Aktivität zwischen dem Streckstütz am Parallelbarren und an den Ringen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Themenfelder umfassen die funktionelle Anatomie des Schultergürtels, sportwissenschaftliche EMG-Analyse und die trainingspraktische Optimierung von Stützelementen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist zu klären, inwiefern sich die muskuläre Aktivität in den acht untersuchten Muskeln beim Streckstütz an beiden Geräten statistisch signifikant unterscheidet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde eine empirische Querschnittsstudie mit 14 Probanden durchgeführt, bei der die Muskelaktivität mittels Oberflächen-Elektromyographie (EMG) nach Normalisierung durch MVIC-Tests erfasst wurde.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die methodische Durchführung, die Darstellung der EMG-Ergebnisse in Abbildungen und Tabellen sowie deren detaillierte Diskussion auf anatomischer Basis beschrieben.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Streckstütz, Elektromyographie, Ringturnen, Parallelbarren und Muskelaktivierung des Schultergürtels.

Warum zeigen einige Muskeln an den Ringen eine höhere Aktivität?

Die erhöhte Aktivität, insbesondere der Adduktoren, wird auf die Instabilität der Ringe zurückgeführt, die eine stärkere muskuläre Verspannung des Rumpfes und eine spezifische "Shoulder-Strategy" zur Stabilisierung erfordert.

Welche Empfehlung gibt der Autor für das Training?

Der Autor empfiehlt Athleten, zur Verbesserung des Streckstützes insbesondere den M. latissimus dorsi und M. pectoralis major gezielt zu kräftigen und Fehlerbilder wie das Eindrehen der Ringe durch korrektives Training der Adduktoren zu beheben.

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Details

Title
Parallelbarren vs. Ringe. Muskuläre Aktivität im Streckstütz an verschiedenen Turngeräten
Subtitle
Eine empirische Studie
College
Sport Academy Cologne  (Institut für Vermittlungskompetenz in den Sportarten)
Grade
1,3
Author
Paul Uhler (Author)
Publication Year
2019
Pages
31
Catalog Number
V913292
ISBN (eBook)
9783346230652
ISBN (Book)
9783346230669
Language
German
Tags
Turnringe Barren Muskelaktivität Stütz Streckstütz Gymnastic Rings Support hold gymnasticrings Stütz Ringe Muskeln
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Paul Uhler (Author), 2019, Parallelbarren vs. Ringe. Muskuläre Aktivität im Streckstütz an verschiedenen Turngeräten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/913292
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