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Service-Level-Agreements und Quality-of-Service

Kriterien für Web-Services

Title: Service-Level-Agreements und Quality-of-Service

Seminar Paper , 2007 , 49 Pages , Grade: 85 von 100

Autor:in: Raoul Privenau (Author)

Computer Science - Commercial Information Technology
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Summary Excerpt Details

Im zweiten Kapitel sollen zunächst Web-Services allgemein betrachtet werden. Inhaltlich werden dabei Grundlagen und die wesentlichen Basisstandards behandelt. Weiterhin wird gezeigt, wie Web-Services bei der Anwendungsentwicklung eingebunden werden können. Kapitel 3 wendet sich dann konkret der Dienstgüte für Web-Services zu. Im Vordergrund stehen dabei konkrete Kriterien, nach denen die Güte eines Web-Service beurteilt werden kann. Zusätzlich werden die Grundvoraussetzungen zum Aufbau einer Dienstgüte-Infrastruktur dargestellt. Anschließend beschäftigt sich Kapitel 4 mit konkreten Vereinbarungen zwischen Anbietern und Nutzern von Web-Services. Dabei soll gezeigt werden, wie Vereinbarungen aufgebaut sind und wie man die grundlegenden Kriterien der Dienstgüte als Basis für solche Vereinbarungen spezifizieren kann. Kapitel 5 letztendlich enthält eine allgemeine Auswertung der Thematik.

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Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. WEB-SERVICES

2.1 Das Konzept einer Serviceorientierten Architektur (SOA)

2.2 Einführung in Web-Services

2.3 Extensible Markup Language (XML)

2.4 Simple Object Access Protocol (SOAP)

2.4.1 Entfernte Methodenaufrufe

2.5 Web-Service Description Language (WSDL)

2.6 Universal Description, Discovery and Integration (UDDI)

2.6.1 UDDI-Informationsklassen

2.6.2 UDDI-Datenmodell

2.6.3 UDDI-API

2.7 Einbindung von Web-Services

2.7.1 Statisch

2.7.2 Dynamisch

3. DIENSTGÜTE

3.1 Zentrale Begriffe

3.1.1 Dienstgüte

3.1.2 Dienstgüte-Parameter

3.1.3 Metrik

3.1.4 Instrumentierung

3.2 Allgemeine Dienstgütetypen

3.2.1 Garantierte Dienste

3.2.2 Vorhersagbare Dienste

3.2.3 Best-Effort-Dienste

3.2.4 Zusammenhang zu Web-Services

3.3 Voraussetzungen einer Dienstgüte-Infrastruktur für Web-Services

3.3.1 Dienstgüte-Kriterien

3.3.2 Spezifikationssprache (QoS-Specification)

3.3.3 Messung (Measurment)

3.3.4 Auffindungsmechanismus (QoS-Discovery)

3.3.5 Vereinbarungen der Dienstgüte (Service-Level-Agreement)

3.3.6 Überwachung (Monitoring)

4. SERVICE-LEVEL-AGREEMENT

4.1 Zentrale Begriffe

4.1.1 Dienstgüteziel

4.1.2 Dienstklasse

4.1.3 Domäne

4.1.4 Dienstgarantie

4.1.5 Dienstgütevereinbarung

4.2 Anforderungen an das Service-Level-Agreement

4.3 Service-Level-Agreements für Web-Services

4.4 Erweiterungen des WSDL-Schemas

4.4.1 Web-Service Offerings Language (WSOL)

4.4.2 Language for Defining Service Level Agreements (SLAng)

4.5 Erweiterungen von UDDI

4.5.1 UDDI eXtension (UX)

4.5.2 UDDIe

4.6 Frameworks

4.6.1 Web Service Level Agreement (WSLA) Framework

5. SCHLUSSBETRACHTUNG

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht die Herausforderungen und Lösungsansätze zur Integration von Dienstgütekriterien (Quality of Service) in Serviceorientierte Architekturen (SOA) und Web-Services, um eine verlässliche und automatisierte Bereitstellung unternehmenskritischer Prozesse über das Internet zu ermöglichen.

  • Grundlagen serviceorientierter Architekturen und Web-Service-Standards (WSDL, SOAP, UDDI).
  • Definition und Kategorisierung von Dienstgüte-Parametern und -Metriken.
  • Anforderungen an Infrastrukturen zur Spezifikation, Messung und Überwachung der Dienstgüte.
  • Struktur, Inhalt und Implementierung von Service-Level-Agreements (SLA) im Web-Service-Kontext.
  • Analyse aktueller Frameworks und Erweiterungen zur SLA-basierten Verwaltung von Web-Services.

Auszug aus dem Buch

2.1 Das Konzept einer Serviceorientierten Architektur (SOA)

Ausgangspunkt von Web-Services ist das Konzept einer Service-orientierten Architektur (SOA). Den Anfang soll dazu die Definition einer SOA machen. Dabei ist zu beachten, dass verschiedene Definitionen existieren und man sich bis jetzt auf keine allgemein Gültige geeinigt hat.

"Unter einer SOA versteht man eine Systemarchitektur, die vielfältige, verschiedene und eventuell inkompatible Methoden oder Applikationen als wiederverwendbare und offen zugreifbare Dienste repräsentiert und dadurch eine plattform- und sprachunabhängige Nutzung und Wiederverwendung ermöglicht."

Bei einer SOA handelt es sich um ein abstraktes Konzept einer Software-Architektur. Auf die Angabe von Details zur Implementierung wird verzichtet. Das Konzept wird dadurch von konkreten Technologien entkoppelt, ist langlebig und bleibt flexibel anpassbar bzw. erweiterbar. Zentrum einer SOA ist das Anbieten, Suchen und Nutzen von Diensten. Die gesamte Kommunikation innerhalb der Architektur erfolgt dabei vollautomatisiert zwischen Maschinen und ist nachrichtenbasiert. Der Mensch wird aus den Betrachtungen ausgeschlossen, auch wenn er der Initiator mancher Maschine-Maschine Kommunikationen ist und ihm die Ergebnisse eines Dienstes eventuell sogar über ein Frontend ausgegeben werden.

Die zentrale Komponente einer SOA sind Dienste. Ein Dienst ist dabei eine Software-Komponente durch die eine bestimmte Leistung erbracht wird. Die konkrete Implementierung des Dienstes findet aber keine Beachtung innerhalb einer SOA. Es gilt das Prinzip der Kapselung. Das Konzept einer SOA setzt nach der Implementierung an.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die Motivation zur Nutzung von Web-Services für die Maschinen-zu-Maschine-Kommunikation und skizziert den strukturellen Aufbau der Arbeit.

2. WEB-SERVICES: Dieses Kapitel führt in die Grundlagen der Serviceorientierten Architektur (SOA) ein und erläutert wesentliche Standards wie XML, SOAP, WSDL und UDDI.

3. DIENSTGÜTE: Es werden die zentralen Begriffe, Messmethoden und Kategorien von Dienstgüte-Parametern (QoS) sowie die notwendige Infrastruktur für deren Überwachung behandelt.

4. SERVICE-LEVEL-AGREEMENT: Der Fokus liegt auf der Definition von SLAs, deren Anforderungen sowie verschiedenen Erweiterungen (wie WSOL, SLAng, WSLA) zur effektiven Steuerung von Dienstgüten.

5. SCHLUSSBETRACHTUNG: Das Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und zieht ein Resümee über den aktuellen Stand und die zukünftigen Herausforderungen bei der SLA-basierten Integration von Web-Services.

Schlüsselwörter

Web-Services, Serviceorientierte Architektur, SOA, Dienstgüte, Quality of Service, QoS, Service-Level-Agreement, SLA, WSDL, SOAP, UDDI, WSLA, WSOL, Middleware, IT-Infrastruktur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert, wie Dienstgüte-Kriterien (Quality of Service) spezifiziert, vereinbart und überwacht werden können, um die Zuverlässigkeit von Web-Services in heterogenen Systemumgebungen sicherzustellen.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum der Betrachtung?

Die zentralen Felder umfassen die Serviceorientierte Architektur (SOA), die technischen Web-Service-Standards, die Definition und Messung von Dienstgüte-Parametern sowie das Management von Service-Level-Agreements (SLA).

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch eine SLA-basierte Infrastruktur eine verlässliche Interaktion zwischen Web-Service-Anbietern und -Nutzern realisiert werden kann, um unternehmenskritische Prozesse zu unterstützen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und dem Vergleich technischer Standards und Frameworks zur SLA-Integration in bestehende Web-Service-Infrastrukturen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der Web-Service-Technologien, die detaillierte Klassifizierung von Dienstgüte-Parametern sowie die Analyse konkreter Frameworks und Schemata für die SLA-Definition und -Verwaltung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Serviceorientierte Architektur (SOA), Quality of Service (QoS), Service-Level-Agreement (SLA), WSDL, SOAP, UDDI und verschiedene Frameworks wie WSLA.

Welche Rolle spielt UDDI bei der Dienstgüte?

UDDI fungiert als zentrales Verzeichnis, das durch Erweiterungen (wie UX oder UDDIe) auch Informationen über Dienstgüte-Eigenschaften von Web-Services bereitstellen kann, um die Auswahl geeigneter Dienste zu unterstützen.

Was ist das Besondere am WSLA-Framework von IBM?

Das WSLA-Framework stellt eine kommerzielle Lösung dar, die eine formale XML-basierte Sprache für die Spezifikation von SLAs sowie eine zugehörige Architektur zur Überwachung der Einhaltung dieser Verträge bietet.

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Details

Title
Service-Level-Agreements und Quality-of-Service
Subtitle
Kriterien für Web-Services
College
Martin Luther University  (Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik, insbesondere E-Business)
Course
Electronic Business
Grade
85 von 100
Author
Raoul Privenau (Author)
Publication Year
2007
Pages
49
Catalog Number
V91344
ISBN (eBook)
9783638041720
Language
German
Tags
Service-Level-Agreements Quality-of-Service Webservice SOA
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Raoul Privenau (Author), 2007, Service-Level-Agreements und Quality-of-Service , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/91344
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