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Psychologie in der Mediation. Konflikte, Konflikteskalation und deren Handhabung

Title: Psychologie in der Mediation. Konflikte, Konflikteskalation und deren Handhabung

Submitted Assignment , 2011 , 16 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Caroline Brunhild Wähner (Author)

Psychology - Methods
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Die Ausübung der Mediation setzt die Wahrnehmung und Berücksichtigung individual- und organisationspsychologischer Vorgänge, von Organisationsprozessen sowie fundiertes Grundwissen über die sozialen und psychischen Bedingungen von Konfliktverläufen auch in und zwischen Institutionen und Organisationen voraus. Daneben sind Kenntnisse der psychologischen und sozialwissenschaftlichen Konfliktbearbeitungsansätze und -methoden Voraussetzung für eine sachgerechte Gesprächs- und Verhandlungsführung. Dieses Grundwissen ist die Basis für die verantwortungsvolle Beurteilung der Möglichkeiten und Grenzen der Mediation, das reflektierte Umgehen mit der Rolle sowie für das eigene Handeln als Mediator/in.

Die Psychologie ist m.E. nach eine der wichtigsten Grundlagendisziplinen, wenn es darum geht, die Gestaltung eines Mediationsverfahrens zu optimieren. Das Spektrum möglicher Formen zur Beilegung von Konflikten ist sehr weitreichend, je nach Art und Anspruch des Konfliktthemas. Psychologische Mediationskonzepte haben weitergehende Ziele. Diese gehen über die Lösung im Einzelfall hinaus. Die Konfliktparteien erfahren mehr über sich selbst und über den Anderen. Der Erkenntnisgewinn erstreckt sich über die eigenen Anliegen, normativen Überzeugungen, Bindungen, Strategien, Weltanschauungen bis hin zu den Ängsten. Der MediantIn lernt in diesem Zusammenhang auch etwas über gewaltfreie Kommunikation- die Art, Probleme zu analysieren und Dinge so zu formulieren, dass sie von dem Anderen angenommen werden können und somit lösbar werden.

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Inhaltsverzeichnis

A. GRUNDLEGENDES

B. PSYCHOLOGISCHE MEDIATIONSKONZEPTE

C. „HEIßE“ UND „KALTE“ KONFLIKTE MIT BEISPIELEN

I. KONFLIKTARTEN

1. SOG. „HEIßE“ KONFLIKTE

2. SOG. „KALTE“ KONFLIKTE

II. ÄNDERUNG DES MODUS OPERANDI?

D. KONFLIKTESKALATION AM BEISPIEL

E. STILE DER KONFLIKTHANDHABUNG

I. ZUSAMMENARBEIT - (WIN-WIN)

II. KOMPROMISS - (LOSE-WIN)

III. VERMEIDUNG – (LOSE-LOSE)

IV. MACHTAUSÜBUNG/ ZWANG - (WIN-LOSE)

V. MACHTAUSÜBUNG/ ZWANG - (WIN-LOSE)

F. LÖSUNGSMÖGLICHKEITEN FÜR „HEIßE & KALTE“ KONFLIKTE - EIN ÜBERBLICK

G. RESÜMEE

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die psychologischen Dimensionen von Konflikten im Rahmen der Mediation, mit einem besonderen Fokus auf die Unterscheidung zwischen „heißen“ und „kalten“ Konfliktdynamiken sowie deren Handhabungsstilen. Ziel ist es, Medianden und Mediatoren ein tieferes Verständnis für psychologische Interventionsmöglichkeiten zu vermitteln.

  • Grundlagen der Konfliktdefinition und psychologische Mediationskonzepte
  • Differenzierung und Analyse von heißen und kalten Konfliktsituationen
  • Eskalationsdynamiken nach dem Modell von Glasl
  • Strategien und Stile der Konflikthandhabung in der Praxis
  • Ansätze zur Konfliktlösung und nachhaltigen Enttabuisierung von Emotionen

Auszug aus dem Buch

C. „Heiße“ und „kalte“ Konflikte mit Beispielen

Von einem Konflikt spricht man, wie oben gezeigt, in dem Fall, wenn Interessen, Zielsetzungen oder Wertvorstellungen von Personen, gesellschaftlichen Gruppen, Organisationen oder Staaten miteinander unvereinbar sind oder unvereinbar erscheinen. Dabei lässt sich zwischen dem Konflikt selbst, dem den Konflikt begleitenden Gefühl (z. B. Wut) und dem konkreten Konfliktverhalten (z. B. tätliche Aggression) unterscheiden.

I. Konfliktarten

In der Konfliktforschung werden zwei grundlegende Arten unterschieden. Die Rede ist von „heißen“ und „kalten“ Konflikten. Diesen begegnet man im Lauf des Lebens häufiger: Entweder in emotional geführten Konfliktsituationen, wie z.B. öffentlichen und familiären Diskussionen und Streitigkeiten als auch beispielsweise am Arbeitsplatz in Form von „eisiger“ bzw. „frostiger“ Umgangsweise und (Nicht-)Kommunikation. Im Folgenden werden für einen Überblick beide Konfliktarten am entsprechenden bildhaften Beispiel vorgestellt. Im Anschluss wird sich der sich meist daran anschließenden Konflikteskalation genähert gefolgt von den unterschiedlichen Konflikthandhabungsstilen und derer zugehörigen Intention. Doch zunächst ein Blick auf die sog. „heißen“ Konflikte.

1. Sog. „Heiße“ Konflikte

… sind offen ausgetragene und offen erkennbare Konfrontationen, die vor allem dadurch gekennzeichnet sind, dass eine Partei die jeweils andere von ihrem Standpunkt überzeugen oder zu einer jeweils präferierten Lösung drängen will.

Zusammenfassung der Kapitel

A. GRUNDLEGENDES: Einführung in die theoretischen Grundlagen der Mediation unter Einbeziehung psychologischer Aspekte und verschiedener wissenschaftlicher Konfliktdefinitionen.

B. PSYCHOLOGISCHE MEDIATIONSKONZEPTE: Darstellung der Bedeutung psychologischer Grundlagendisziplinen für die Optimierung des Mediationsverfahrens und die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung der Beteiligten.

C. „HEIßE“ UND „KALTE“ KONFLIKTE MIT BEISPIELEN: Erläuterung der Unterscheidung zwischen emotional-offenen Konflikten und subtilen, oft verdeckten Auseinandersetzungen anhand konkreter Praxisbeispiele.

D. KONFLIKTESKALATION AM BEISPIEL: Analyse des neunstufigen Eskalationsmodells nach Glasl, illustriert durch Dynamiken, wie sie im Film „Der Rosenkrieg“ dargestellt werden.

E. STILE DER KONFLIKTHANDHABUNG: Vorstellung zentraler Strategien wie Kooperation, Kompromiss, Vermeidung oder Zwang sowie deren Auswirkungen auf den Mediationsprozess.

F. LÖSUNGSMÖGLICHKEITEN FÜR „HEIßE & KALTE“ KONFLIKTE - EIN ÜBERBLICK: Gegenüberstellung praktischer Interventionsansätze zur Bewältigung der jeweiligen Konfliktarten im persönlichen Bereich.

G. RESÜMEE: Zusammenfassende Bewertung der Konflikthandhabungsstile mit einer Empfehlung zur kooperativen Lösungsfindung im Mediationskontext.

Schlüsselwörter

Mediation, Konfliktmanagement, Konflikteskalation, psychologische Mediation, heiße Konflikte, kalte Konflikte, Konflikthandhabung, Glasl-Modell, Emotionen, Gewaltfreie Kommunikation, Kooperation, Win-Win, Selbstreflektion, Streitkultur, Verhandlungsführung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht psychologische Konzepte in der Mediation und widmet sich insbesondere der Dynamik von Konflikten, ihrer Eskalation und der Wahl geeigneter Strategien zur Konflikthandhabung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Differenzierung zwischen „heißen“ und „kalten“ Konflikten, das Eskalationsmodell nach Friedrich Glasl und die Bedeutung von Emotionen für den Mediationserfolg.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein besseres Verständnis für Konfliktprozesse zu schaffen und aufzuzeigen, wie Mediatoren durch psychologisches Wissen und geeignete Methoden nachhaltige Lösungen fördern können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse psychologischer und sozialwissenschaftlicher Theorien, die durch praxisnahe Beispiele und Modelle zur Konfliktbewertung veranschaulicht werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Konfliktarten, die Analyse von Eskalationsstufen, die Vorstellung verschiedener Handhabungsstile und konkrete Lösungsansätze.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den prägenden Begriffen zählen Mediation, Konfliktmanagement, Eskalationsstufen, psychologische Konzepte und der kooperative Lösungsansatz.

Wie unterscheidet der Autor zwischen heißen und kalten Konflikten?

Heiße Konflikte werden als offen ausgetragen und konfrontativ beschrieben, während kalte Konflikte durch subtile Methoden wie Sabotage oder Rückzug sowie eine meist verdeckte, emotionale Blockade gekennzeichnet sind.

Welchen Stellenwert nimmt die Kooperation in dieser Arbeit ein?

Die Kooperation wird als der erfolgversprechendste Konflikthandhabungsstil identifiziert, da er langfristig die positivsten Ergebnisse für alle Beteiligten verspricht und den Innovationserfolg am besten unterstützt.

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Details

Title
Psychologie in der Mediation. Konflikte, Konflikteskalation und deren Handhabung
College
University of Technology, Business and Design Wismar  (WINGS)
Course
Fernstudium
Grade
1,0
Author
Caroline Brunhild Wähner (Author)
Publication Year
2011
Pages
16
Catalog Number
V914117
ISBN (eBook)
9783346254191
ISBN (Book)
9783346254207
Language
German
Tags
Psychologie Mediation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Caroline Brunhild Wähner (Author), 2011, Psychologie in der Mediation. Konflikte, Konflikteskalation und deren Handhabung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/914117
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