Die wandelnde Bedeutung der Jahreszeiten in Eino Leinos Lyrik

Eine exemplarische Analyse ausgewählter Gedichte


Hausarbeit (Hauptseminar), 2008
33 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Zum Leben Eino Leinos - Eine Kurzbiografie

2 Vorstellung der Gedichtbände
2.1 Maaliskuun lauluja
2.2 Halla
2.3 Syreenien kukkiessa

3 Analyse und Interpretation der ausgewählten Gedichtbeispiele
3.1 Paimentytön kesä
3.2 Talvilaulu
3.3 Syys-aamu

4 Auswertung der Arbeitsergebnisse

5 Quellen

6 Anhang

1 Einleitung

Die Seminararbeit Von der Wärme zur Kälte - Die wandelnde Bedeutung der Jahreszeiten in Eino Leinos Lyrik. Eine exemplarische Analyse ausgewählter Gedichte entstand im Rahmen des Blockseminar ”Finnische Lyrik” im Sommersemester 2007 und beschäftigt sich mit der lyrischen Dichtung des finnischen Schriftstellers Eino Leino (1878 – 1926). Die finnische Lyrik findet im übrigen Europa allgemein wenig Beachtung. Doch auch sie hatte Vertreter, die die verschiedensten Genres vertraten, was bis in die Gegenwart anhält. Sie weist die bekannten Epochen, wie z.B. den Symbolismus, den Expressionismus oder den Modernismus genauso vor, wie Phänomene, die während der Nationalromantik speziell in Finnland auftraten - das Kalevala[1]. Eino Leino ist einer der Poeten, der um die Jahrhundertwende (1900) mit seinen vielfältigen Gedichten Aufmerksamkeit erlangte. Er gilt als einer der herausragendsten finnischen Lyriker, der ebenfalls über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist. Sein Werk wird bis heute vertont und auch aus dem Alltag der Finnen ist der Dichter kaum weg zu denken, so oft werden seine Zeilen in Glückwünschen oder ähnlichem zitiert. Die Lyrik, die nach Aleksis Kivi[2] eine eher sekundäre Rolle spielte, erfuhr mit ihm einen starken Aufschwung.

Obwohl Leino ein hohes Prestige besitzt, ist eher wenig über ihn geforscht und geschrieben worden, was nicht letztlich daran liegt, dass es sich nicht schickte, sein Werk zu analysieren. Die Schriftstellergeneration der 1920er Jahre hatte sich von ihrem Meister distanziert, was unweigerlich auch mit zu dieser Auffassung beigetragen hat. (Marjomaa 2000: 100 Faces from Finland, 252)

In der Seminararbeit sollen exemplarisch drei seiner Gedichte, aus unterschiedlichen Lebensphasen untersucht werden. Dabei wird ein Schwerpunkt auf die Entwicklung seines Schaffens gelegt. Ausgehend von der Arbeitshypothese, dass seine Gedichte in jungen Jahren noch von Wärme geprägt waren, entwickelte Leino sukzessive eine Tendenz zur Kälte.

In diesem Kontext sollen einerseits Bezüge zu seiner persönlichen Biografie (Beziehungen zu Personen, vor allem Frauen) hergestellt, andererseits auf die besondere Bedeutung der Jahreszeiten eingegangen werden. Hierbei wird der Frage nachgegangen, welche Rolle die Frau bzw. die Weiblichkeit in seiner Lyrik spielt. Ferner wird herausgearbeitet, inwieweit zentrale und stetig wiederkehrende Themen, wie Wald und andere Naturbilder, Jahreszeiten und Gefühle, vor allem die Sehnsucht, eine Entwicklung widerspiegeln.

Die Gedichte Paimentytön kesä ’Der Sommer des Hirtenmädchens’ aus der Gedichtsammlung Maaliskuun lauluja ’Märzlieder’ von 1896, Talvilaulu ’Winterlied’ aus dem Jahr 1907, der Sammlung Halla ’Frost’ von 1908 und aus dem Jahr 1917 Syys - aamu ’Herbstmorgen’ aus der Anthologie Syreenien kukkiessa ’Wenn der Flieder blüht’[3] von 1920 werden unter den oben genannten Fragestellungen genauer analysiert und interpretiert. Darüber hinaus sollen jedoch auch andere Gedichte vergleichend herangezogen werden, um ein möglichst breites Spektrum seines Schaffens abzudecken. Am Ende der Darstellung werden die Arbeitsergebnisse zusammengefasst und abschließend diskutiert.

1.1 Zum Leben Eino Leinos - Eine Kurzbiografie

Eino Leino wurde am 6. Juli 1878 als Armas Einar Leopold Lönnbom, als siebter und jüngster Sohn der Familie, in Paltamo geboren. Er verlebte eine recht einsame Kindheit, die sich auch auf sein späteres Schaffen auswirken sollte. Schon früh verlor er beide Eltern. Sein Vater starb bereits im Jahr 1890 und seine Mutter folgte ihm fünf Jahre später, 1895.

Leino begann 1895 an der Universität Helsinki zu studieren, aber die literarische Welt zog ihn schließlich in ihren Bann, dass er das Studium recht schnell vernachlässigte und bereits ein Jahr später seine zwei ersten Gedichtsammlungen Maaliskuun lauluja und Tarina suuresta tammesta ’Die Geschichte von der großen Eiche’ veröffentlichte.

Als Schreiber engagierte sich Leino sehr und wies zudem ein hohes Maß an Flexibilität auf. So war er u.a. gemeinsam mit Bruder Kasimir Mitbegründer der Zeitschrift Nykyaika, Theaterkritiker beim Päivälehti (später Helsingin Sanomat) und Kolumnist, wodurch er zum ersten Mal ins Bewusstsein der Öffentlichkeit trat. Im Jahr 1903 veröffentlichte Leino den ersten Teil seiner Helkavirsiä ’Finnische Balladen’ (der zweite Teil folgte 1916) in dem er, inspiriert durch das Kalevala, moderne Mythen schuf. Diese Balladensammlung gilt oft als sein Hauptwerk und bedeutet den Beginn seiner kurzen, aber leidenschaftlichen bourgeois-Periode[4]. Bereits 1905 erschien die Gedichtsammlung Talvi -yö ’Winternacht’, welche er für seine Frau Freya Schoultz schrieb, die er im selben Jahr auch heiratete. Schon während seiner Ehe lernte er L. Onerva, eigentlich Onerva Lehtinen, kennen, die sein Leben in großen Teilen stark beeinflusste. Ihre Freundschaft war unter anderem ein Grund, weshalb Leinos Ehe mit Freya zerbrach. Die Beziehung zwischen ihnen bestand bis zu Leinos Tod, obwohl sie niemals heirateten.

Als 1918 der Bürgerkrieg in Finnland ausbrach, war das ein weiterer beeinflussender Faktor für Leino, aber gleichzeitig auch ein Schlag, von dem er sich nicht wieder erholte. Sein Leben wurde zunehmend schwerer, nicht zuletzt dadurch, dass er längere Aufenthalte in Krankenhäusern und Pflegeanstalten, wegen sich häufender psychischer Probleme, hatte.

Sein letztes Werk Elämäni kuvakirja ’Bilderbuch meines Lebens’ erschien 1925 und sollte eigentlich den Beginn einer Serie von Memoiren darstellen, aber Leino verstarb bereits am 10. Januar 1926 im Alter von 47 in Tuusula.

Sein Gesamtwerk beschränkt sich jedoch nicht nur auf Lyrik, sondern enthält auch Prosawerke, Dramen und Übersetzungen.

2 Vorstellung der Gedichtbände

Nachstehend wird ein kurzer Überblick zu Leinos Gedichtanthologien gegeben. Charakteritische Merkmale, zentrale Figuren oder sprachliche Besonderheiten werden dabei aufgegriffen und besprochen. Zudem wird der Inhalt dieser Sammlungen erfasst. Diese überblicksartige Vorstellung seiner Lyrik dient der späteren Analyse ausgewählter Gedichte und bildet somit ein rudimentäres Faktengerüst, auf welches in der Interpretation näher eingeganger werden soll.

2.1 Maaliskuun lauluja

Die Gedichtsammlung Maaliskuun lauluja erschien im Jahr 1896, als Leino bereits in Helsinki studierte.

Diese erste Anthologie ist in 4 Teile gegliedert, wobei der erste nur aus dem Gedicht Maaliskuulla ’Im März’ besteht. Ein zweiter trägt die Überschrift Koti ’Zuhause’ und beginnt mit einem Gedicht über den Tod des Vaters. Es stammt bereits aus dem Jahr 1890, in dem Leino seinen Vater auch verlor. Es ist ein persönliches Gedicht, welches im Frühling beginnend, beschreibt, wie schön die Zeit war, aber die Freude von ihm genommen wurde. Die Strophen sind insgesamt in 3 Abschnitte (I – III) geteilt, von denen der letzte im Herbst, kalt, mit dem Bild einer Statue auf dem Grab endet und somit den Verlust bzw. die Trauer unterstreicht:

Kylmä on hangen kiiltävä pinta,

kylmempi saiturin jäätynyt rinta,

kolkko on lehdetön syksyn lehto,

kylmempi onneton orvon kehto –

kylmempi, kolkompi vielä on varmaan

patsas haudalla taattoni armaan.

In diesem Teil der Sammlung findet sich auch ein Gedicht mit dem Titel Salaisuuteeni ’Mein Geheimnis’, welches aus dem Jahr 1896 stammt, als er bereits in Helsinki lebte, und u.a. den Tod seiner Mutter behandelt. Über ihr Ableben kam Leino nie vollständig hinweg. Koti endet mit dem Gedicht Mennyt koti ’Verlorenes Heim’, in dem er, wie der Titel schon sagt, den Verlust oder das Verlassen seines Zuhauses thematisiert.

Diesem zweiten, doch auffällig persönlichen Teil, folgt Kesä ’Sommer’, der die meisten Gedicht enthält, (30 insgesamt). Der Sommer selbst tritt in diesem Teil immer wieder auf, ob direkt in Überschriften, wie Ensimmäisen ylioppilaskesäni muisto ’Erinnerung an meinen ersten Abiturientensommer’ oder (auch indirekt) in Gedichten selbst. Aber nicht nur der Sommer lässt sich finden, sondern ebenfalls die anderen Jahreszeiten. Ausgehend vom Index spielen des Weiteren Gefühle, wie z.B. Liebe, ob erwidert oder nicht, Sehnsucht, Glück, aber auch Rache, Untreue und Sorge, eine große Rolle in diesem Abschnitt.

Der vierte und letzte Teil der Sammlung - Maailmailla ’In der Welt’ - ist wieder sehr kurz mit sieben Gedichten, welche insgesamt eher gereift erscheinen. Auer ja usma ’Dunst und Nebel’ ist z.B. eine Geschichte, wie die von Sonne und Mond, welche zusammengehören, aber niemals zusammen kommen können. Einer von beiden muss immer gehen, wenn der andere kommt, denn sie sind so unterschiedlich, dass es unmöglich ist für sie, Zeit miteinander zu verbringen:

Ei päivyen auer ja yöhyen usma

voi yhdessä leikkiä koskonaan,

näät toinen se lämmön ja lemmen on lapsi

ja toisen on kehtona kylmyys vaan.

[...]

Ei päivyen auer ja yöhyen usma

Ne yhtyen yhtyä konsana vois –

Kun joutuvi ilta ja usva kun nousee,

niin auer jo pilkaten häipyvi pois.

Was bei diesem Gedicht auffällt ist, dass in der ersten Person Singular ein Mädchen direkt angesprochen wird. Sie wird mit dem Dunst, der (im Sommer) über dem Wasser steht verglichen, und das lyrische Ich mit dem nächtlichen Nebel.

Bei näherer Betrachtung der Sammlung ist erkennbar, dass bestimmte Topoi ständig wiederkehren. Dazu zählen unter anderen bestimmte Naturbilder, wie Wellen, Buchten, Ufer, Wiesen, Blumen und Bäume, die teilweise explizit genannt werden. Es handelt sich hierbei meist um Nadelbäume, wie Fichten oder Kiefern, aber auch Ebereschen, die als heilig beschrieben werden Pyhät on pihlajat pihalla ’Heilig sind die Ebereschen im Hof’ und die Birke, die im Gedicht Haaveilevalle siskolle ’An die träumerische Schwester’ als Baum des Verderbens und des Schmerzes beschrieben wird: se koivu on turmion, tuskan puu! Aber nicht nur Bäume allein, sondern auch der Wald kommt in den Gedichten immer wieder vor. Da Leino aus dem Norden Finnlands stammte, stellte der Wald mit hoher Wahrscheinlichkeit ein gewöhnliches Phänomen in seinem alltäglichen Leben dar. An einigen Stellen wird er genauer beschrieben, z.B. als dichter Wald oder als Hain, meistens wird er jedoch lediglich erwähnt, als Kulisse oder Vervollständigung der Bilder. Es scheint von ihm jedoch keine Bedrohung auszugehen; das Gegenteil ist eher denkbar: das schlichte Vorhandensein des Waldes wirkt als fungiere dieser im Hintergrund wie eine Ruhe ausstrahlende Kraft.

Zu den eher seltenen Bildern können u.a. Regen, Schnee und Eis gezählt werden. Diese kalten Darstellungen erscheinen meist infolge eines Jahreszeitenwechsels, die auch zu den Topoi gezählt werden können. Die Jahreszeiten treten nicht nur in den Überschriften der Gedichte oder den Gedichten selbst auf, sondern wie bereits erwähnt, trägt einer der vier Teile den Titel Kesä. Ihre Funktionen sind unterschiedlich. Während der Frühling oder Sommer mit etwas Neuem bzw. Warmen in Verbindung gebracht werden kann, erfüllt der Herbst in diesem Kontext eher die Bedeutung des Kalten oder Sterbenden. Dies sind durchaus keine untypischen Assoziationen, welche von diesen Bildern hervorgerufen werden. So steht der Frühling meist immer in Verbindung mit etwas Jungem, gerade Beginnendem, Erwachendem, der Liebe und er ist der Vorbereiter für die kommenden Jahreszeiten. Der Herbst hingegen ist die Jahreszeit, in der es schon wieder langsam kühler und dunkler wird. Die Bäume verlieren ihre Blätter, viele Vögel ziehen weg und die Natur stirbt langsam ab. Dennoch ist es aber auch die Zeit, in der alles, was im Frühling vorbereitet und über den Sommer gepflegt worden ist, Früchte trägt. Des Weiteren ist der Herbst in der Natur seinerseits Vorbereiter für den Winter, in dem alles ruht, bzw. tot ist und erneut auf den Frühling wartet.

Werden diese Phänomene auf das Leben eines Menschen, welches im Frühling beginnt und im Winter jedoch unwiederbringlich endet, so ist es möglich zu sagen, dass Leino sich selbst im Frühling seines Lebens befand, vielleicht schon auf den Weg in den Sommer. Er scheint also seinen persönlichen Frühling in Maaliskuun lauluja zu beschreiben, wie die Gedichte, über Reisen, Schwestern, oder andere junge Mädchen, und Erinnerungen zeigen. Oft lässt sich in den Gedichten sogar eine erste Person im Singular finden.

Ein weiteres Bild, welches auffällt, sind weibliche Figuren. Meist schreibt er über junge Mädchen, aber auch über Schwestern und wie bereits erwähnt, kommt auch seine Mutter vor. Nicht immer sind die Mädchen nur einfache Figuren, sondern bedeuten ihm persönlich vielleicht etwas mehr, wie kultani, neitoni oder impeni zeigen.

Zu den bereits genannten Topoi können zudem Gefühle gezählt werden. Es geht oft um Glück, Liebe, auch betrogene und enttäuschte, Abschied und Verlust, die Traurigkeit hervorrufen, aber auch um Angst, Sorge, Sehnsucht, (teilweise nach etwas Unerreichbarem) und sogar um Rache, weil jemand enttäuscht worden ist. Er beschreibt Gefühlslagen auch mit Hilfe von Naturbildern, wie z.B. in Rakastunut ’Verliebt’, in dem er beschreibt, dass er singt, wie eine Welle am Morgen, die ans Ufer schwappt und wie der heitere Klang eines Espenwäldchens:

Minä myöskin aamunaallon lailla

ennen lapsenmiellä laulelin,

sitten lietona kuin rannan haavat

leikin, lemmin, lauloin tanhusin.

Ein weiteres Beispiel hierfür ist auch das bereits oben angeführte Gedicht Auer ja usma, in dem Leino mit eindruckvollen Vergleichen eine unerfüllte Sehnsucht beschreibt. Vom Gefühl der Sehnsucht, die zuerst noch unbekannt ist, handelt ebenfalls das in Kapitel 3.1 analysierte Gedicht Paimentytön kesä.

2.2 Halla

Die Gedichtsammlung Halla wurde im Jahr 1908 veröffentlicht und folgte Leinos erfolgreichem ersten Teil der Helkavirsiä aus dem Jahr 1903 und der Sammlung Talvi -yö von 1905. Ebenfalls im Jahr 1905 heiratete er Freya Schoultz, für die er diese Anthologie schrieb. Leino konnte sich jedoch nicht an einen sesshaften Lebensstil gewöhnen und das Paar, welches mittlerweile eine Tochter hatte, trennte sich im Frühjahr 1908. Zur Trennung und späteren Scheidung kam es unter anderem auch wegen Leinos besonderen Freundschaft zu L. Onerva, die ebenfalls Schriftstellerin war. Hiernach war Leino nicht mehr in der Lage eine Langzeitbeziehungen eingehen. Es tat ihm sehr leid um seine Tochter; sie einfach so zu verlassen und dieses Gefühl sollte ihn sein ganzes weiteres Leben begleiten. Er machte sich große Sorgen um sie und unternahm alles, was er konnte, um sicher zu gehen, dass es ihr gut ging. In seiner Familie waren geistige Krankheiten nicht selten, er hatte es selbst an einigen seiner Geschwister miterlebt und zeitweise machte er sich um seine eigene geistige Verfassung, die er als große Belastung sah, Sorgen. (Marjomaa 2000: 100 Faces from Finland, 256)

[...]


[1] Das Kalevala ist das Nationalepos der Finnen, in 50 Gesängen runo mit 22795 Versen. Es behandelt den Schöpfungsmythos und Kämpfe zwischen den Völkern von Kalevala und des Nordlandes Pohjola. Die einzelnen Lieder wurden von Volkssängern überliefert, von Elias Lönnrot (1802 – 1884) gesam- melt, aufgezeichnet und zum Epos zusammengesetzt. (Vorauslexikon zur Brockhaus Enzyklopädie, Bd. 3, 1986)

[2] Aleksis Kivi (eigtl.: Stenvall, 1834-1872) war der erste Schriftsteller, der auf finnisch schrieb und Finnlands erster Berufsschriftsteller. Er veröffentlichte bereits 1860 seine ersten zwei Gedichte. Sein gesamtes Werk entstand 1860-1871 und enthält den Roman Seitsemän veljestä ’Die sieben Brüder’, eine Gedichtsammlung, Theaterstücke und eine Reihe von Dramen. (Lassila 1996: 76)

[3] In der Arbeit werden die finnischen Originaltitel verwendet, ebenso wie Originalzitate, die aus erschiedenen Gedichten angeführt werden. Im Anhang finden sich die entsprechenden Übersetzungsvorschläge durch eigene Übersetzung.

[4] Vgl. hierzu Marjomaa, Ulpu 2000: 100 Faces from Finland, S. 255:

The collection [Helkavirsiä] marks the beginning of Leino’s bourgeois period, the most passionate in his life, and also a short one.

Ende der Leseprobe aus 33 Seiten

Details

Titel
Die wandelnde Bedeutung der Jahreszeiten in Eino Leinos Lyrik
Untertitel
Eine exemplarische Analyse ausgewählter Gedichte
Hochschule
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald
Veranstaltung
Finnische Lyrik
Note
1,3
Autor
Jahr
2008
Seiten
33
Katalognummer
V91449
ISBN (eBook)
9783638056885
ISBN (Buch)
9783656469339
Dateigröße
540 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Eino Leino, Finnische Lyrik, Lyrik, Fennistik, Jahreszeiten, Wärme zu Kälte, Bedeutung der Jahreszeiten
Arbeit zitieren
Katja Kaiser (Autor), 2008, Die wandelnde Bedeutung der Jahreszeiten in Eino Leinos Lyrik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/91449

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