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Change Management durch Digitalisierung

Prozesse im Unternehmen aktiv gestalten und optimieren

Title: Change Management durch Digitalisierung

Seminar Paper , 2020 , 16 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Richard Reimer (Author)

Business economics - Controlling
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Diese Seminararbeit behandelt die Begrifflichkeiten Digitalisierung und Change Management. Die aus der Digitalisierung entstehenden Anforderungen und Potentiale werden mit dem Change Management in Verbindung gebracht und der gegenseitige Einfluss wird aufgezeigt.

"Nichts ist so beständig wie der Wandel." Dies hat Heraklit von Ephesus im Jahr 500 vor Christus niedergeschrieben und es ist heute nicht weniger aktuell. Veränderungen sind der Kern unseres täglichen Handelns und haben einen großen Einfluss auf unser Leben, sodass sich jede einzelne Person mit Veränderungen auseinandersetzen muss.

Aus wirtschaftlicher Sicht sind Trends wie die Globalisierung und die Digitalisierung relevant. Diese beiden Megatrends bestimmen zunehmend den Markt und stellen Unternehmen weltweit vor neue Herausforderungen. Unternehmenserfolg und Wettbewerbsfähigkeit zeichnen sich vor allem durch eine langfristige Sichtweise und durch ein fähiges Management aus, welches frühzeitig auf Marktveränderungen reagieren kann. Hierzu muss das Management in der Lage sein, sich aktiv auf Veränderungen einzulassen, um auf die Bedürfnisse und Erwartungen der internen und externen Stakeholder (z.B. Mitarbeitende, Kunden und/oder Gesetzgeber) zu reagieren. Hier ist ein enger und regelmäßiger Austausch mit den Stakeholdern notwendig. Die Digitalisierung hat zur Folge, dass nahezu alle Arbeitsabläufe und -prozesse beeinflusst und angepasst wer-den müssen, wodurch auch alle Mitarbeitenden im Unternehmen vom Wandel direkt betroffen sind.

Bisher wurde das Change Management unternehmensintern eingesetzt, um den organisatorischen Wandel aktiv im Unternehmen zu gestalten und zu optimieren. Die Digitalisierung stellt die Unternehmen vor neue Herausforderungen, wodurch im Rahmen der vorliegenden Ausarbeitung überprüft wird, ob das herkömmliche Change Management den stetig steigenden Anforderungen der Digitalisierung gerecht werden kann.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Der Megatrend – Digitalisierung

2.1 Begriffserklärung

2.2 Herausforderungen der Digitalisierung

2.3 Potentiale der Digitalisierung

2.4 Aktive Prozessgestaltung/-optimierung durch Digitalisierung

3 Change Management als Unternehmens-Tool

3.1 Begriffserklärung

3.2 Phasen des Change Managements nach Kurt Lewin

3.3 Relevante Themen beim Change Management

4 Einflussnahme der Digitalisierung auf das Change Management

5 Agiles Management

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit klassisches Change Management den durch die digitale Transformation stetig wachsenden Anforderungen in Unternehmen gerecht werden kann. Ziel ist es, die Zusammenhänge zwischen beiden Bereichen zu analysieren und aufzuzeigen, wie Unternehmen durch die Integration agiler Methoden ihre Wettbewerbsfähigkeit sichern können.

  • Grundlagen der Digitalisierung und digitale Transformation
  • Herausforderungen und Potentiale des digitalen Wandels
  • Change Management als Steuerungsinstrument im Unternehmen
  • Phasenmodelle des Wandels nach Kurt Lewin
  • Einfluss der Digitalisierung auf Change-Prozesse
  • Agiles Management als Antwort auf dynamische Marktanforderungen

Auszug aus dem Buch

3.2 Phasen des Change Managements nach Kurt Lewin

Laut Kurt Lewin prallen bei Veränderungsprozessen zwei „Kräfte“ aufeinander, zum einen die Antreiber des Wandels („Driving forces“) und dann die Gegner von Veränderungen („Restraining forces“). Damit es zu erfolgreichen Veränderungen kommt, gilt es die Kräfte der Antreiber zu stärken. Hierbei hat Lewin den Change-Prozess in einem Modell in drei Phasen aufgeteilt:

Phase 1: „Unfreezing“

Das „Auftauen“ soll das Kräfteverhältnis in der Organisation zugunsten der antreibenden Kräfte verlagern. Das bedeutet, dass eine Bereitschaft für die Veränderungen geschafft werden soll. Hier spielt die Kommunikation mit den Mitarbeitenden eine entscheidende Rolle.

Phase 2: „Changing“

Die Veränderungen werden in dieser Phase durchgeführt. Infolgedessen kann es zu Leistungsabfällen bei den Mitarbeitenden kommen, da diese sich an die veränderten Bedingungen gewöhnen und anpassen müssen. Hierbei sollten auch die letzten Gegner der Veränderung überzeugt werden. Das Ergebnis der Kommunikation aus der ersten Phase kann hier beim Veränderungsprozess zuerst kontrolliert werden, denn aufgeklärte Mitarbeitende werden schneller diese Phase durchlaufen, da weniger Fragen ungeklärt bleiben.

Phase 3: „Refreezing“

Beim „Einfrieren“ soll das normale Leistungsniveau erreicht werden, welches höher sein sollte als vor dem Änderungsprozess. Damit Mitarbeitende und Führungskräfte nicht in alte Verhaltens- und Arbeitsmuster verfallen, ist eine kontinuierliche Analyse essentiell. Es gilt die durchgeführten Änderungen zu stabilisieren und als neue Grundlage anzunehmen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung thematisiert die Beständigkeit des Wandels und stellt die Forschungsfrage, ob traditionelles Change Management den Herausforderungen der Digitalisierung gewachsen ist.

2 Der Megatrend – Digitalisierung: Das Kapitel erläutert die Grundlagen der Digitalisierung, benennt die zentralen Herausforderungen sowie Potentiale und veranschaulicht diese anhand eines Praxisbeispiels.

3 Change Management als Unternehmens-Tool: Hier werden Definitionen und Instrumente des Change Managements sowie das Phasenmodell nach Kurt Lewin als theoretische Basis ausführlich dargelegt.

4 Einflussnahme der Digitalisierung auf das Change Management: In diesem Kapitel wird untersucht, wie die digitale Transformation die Rolle des Change Managements verändert und zur zwingend notwendigen Stütze macht.

5 Agiles Management: Der Fokus liegt hier auf der Agilität als Antwort auf die durch Digitalisierung verursachten Anforderungen an eine dynamische Unternehmenssteuerung.

6 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass eine Kombination aus Change Management und agilen Arbeitsweisen essentiell ist, um in der digitalen Ära langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.

Schlüsselwörter

Digitalisierung, Change Management, Agilität, digitale Transformation, Unternehmenswandel, Kurt Lewin, Führung, Prozessoptimierung, Wettbewerbsfähigkeit, digitale Plattformen, Veränderungskompetenz, Mitarbeitende, Unternehmenssteuerung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Wechselwirkung zwischen dem Megatrend Digitalisierung und der Managementtechnik Change Management in modernen Unternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Definition von Digitalisierung, die theoretischen Ansätze des Change Managements nach Kurt Lewin sowie die Implementierung agiler Methoden.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Es wird überprüft, ob herkömmliche Change-Management-Ansätze ausreichen, um die stetig steigenden Anforderungen der digitalen Transformation zu bewältigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Seminararbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse und die Betrachtung theoretischer Modelle sowie praktischer Anwendungsbeispiele.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der theoretischen Einordnung von Digitalisierung und Change Management, deren Verbindung sowie dem Konzept des agilen Managements.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Digitalisierung, Change Management, Agilität, digitale Transformation und Wettbewerbsfähigkeit.

Warum ist das Modell von Kurt Lewin für diese Untersuchung relevant?

Das Drei-Phasen-Modell (Unfreezing, Changing, Refreezing) liefert eine strukturierte Grundlage, um Veränderungsprozesse im Unternehmen systematisch zu planen und Hindernisse zu überwinden.

Welche Rolle spielt die Unternehmenskultur bei der Digitalisierung?

Die Arbeit betont, dass technologische Neuerungen allein nicht ausreichen; der Erfolg hängt maßgeblich von der Akzeptanz und Veränderungsbereitschaft der Mitarbeitenden ab.

Inwiefern beeinflusst die Digitalisierung die Kostenstruktur?

Durch Automatisierung und effizientere Prozesse können Fertigungskosten gesenkt werden, was zur Erhaltung des Produktionsstandortes Deutschland beitragen kann.

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Details

Title
Change Management durch Digitalisierung
Subtitle
Prozesse im Unternehmen aktiv gestalten und optimieren
College
University of Applied Sciences Bielefeld
Grade
2,0
Author
Richard Reimer (Author)
Publication Year
2020
Pages
16
Catalog Number
V914799
ISBN (eBook)
9783346237590
ISBN (Book)
9783346237606
Language
German
Tags
Change Management Digitalisierung Agilität Agiles management Change Wandel Management
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Richard Reimer (Author), 2020, Change Management durch Digitalisierung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/914799
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