Die Hausarbeit geht der Frage nach, inwieweit Beckenbodentraining vor einer Inkontinenz bei Schwangerschaften schützt. Um die Fragestellung zufriedenstellend zu beantworten wird die Methode dieser Arbeit ein narratives Review sein, um einen Überblick von insgesamt vier Studien zu erhalten. Diese Übersichtsarbeit soll einen Beitrag dazu leisten, die Ergebnisse aus der Vielzahl der Studien zusammenzufassen.
Bei vielen Frauen kommt es während und nach der Schwangerschaft zu einem ungewollten Verlust von Urin (Harninkontinenz, Urininkontinenz). Zur Vorbeugung oder Behandlung einer Inkontinenz wird von Ärzten und Therapeuten häufig die Durchführung von Beckenbodenübungen während der Schwangerschaft und nach der Geburt empfohlen. In der Literatur ist immer wieder zu entnehmen, dass Inkontinenz bei schwangeren Frauen durch ein gezieltes Beckenbodentraining vorgebeugt werden kann. Der Grund sei der, dass durch die regelmäßige Durchführung von Beckenbodenübungen die Muskeln gekräftigt werden.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Einführung in die Begrifflichkeiten
2.1 Weibliche Beckenorgane
2.2 Inkontinenz
3. Beckenbodentraining
4. Methodik
5. Forschungstand
6. Diskussion
7. Schlussfolgerung
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit untersucht auf Basis eines narrativen Reviews die Wirksamkeit von Beckenbodentraining zur Vorbeugung von Harninkontinenz bei Frauen, insbesondere im Kontext von Schwangerschaft und Geburt.
- Anatomische Grundlagen der weiblichen Beckenorgane
- Pathophysiologie und Formen der Inkontinenz
- Praktische Methoden und Übungen des Beckenbodentrainings
- Analyse und Zusammenfassung aktueller klinischer Studien
- Handlungsempfehlungen für die therapeutische Praxis
Auszug aus dem Buch
3. Beckenbodentraining
Eine vielversprechende Methode, um die genannten Risiken zu umgehen, ist das Beckenbodentraining. „Im Laufe der neun Monate trainieren sich die werdenden Mütter häufig eine Fehlhaltung an, die für maximale Belastung auf den Beckenboden sorgt. Durch die Gewichtszunahme verlagert sich der Körperschwerpunkt und belastet vorrangig die Beckenbodenmuskulatur.“
In erster Linie muss das Training schonend für die Muskulatur sein, damit es zu keiner Überbelastung führt, die Schmerzen hervorruft. Das weiche Gewebe um den Beckenboden muss gestärkt werden. Dieses Gewebe benötigt aber die Weiche, damit das Kind bei dem Geburtsvorgang hinausgelangt. Aufgrund der Ausdehnung kann es vorkommen, dass die Beckenbodenmuskeln nicht mehr richtig starr sind, und es als Folge zur Inkontinenz kommt. Es kann aber, wie erwähnt, Abhilfe geschaffen werden, indem sportliche Betätigung durchgeführt wird. Diese Schwäche des Beckenbodens kann dann durch anspannende Übungen der Körpermitte den Verschluss stärken, wodurch der Verschluss zuverlässig funktioniert.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Problematik der Harninkontinenz bei Frauen während und nach der Schwangerschaft und definiert das Ziel der Arbeit, die Wirksamkeit von Beckenbodentraining mittels einer Literaturübersicht zu evaluieren.
2. Einführung in die Begrifflichkeiten: Dieses Kapitel erläutert die anatomischen Strukturen der weiblichen Beckenorgane sowie die physiologischen Grundlagen und Entstehungsursachen der Harninkontinenz.
3. Beckenbodentraining: Hier werden die theoretischen Hintergründe des Trainings sowie praktische Übungsbeispiele dargestellt, die zur Stärkung der Beckenbodenmuskulatur und zur Vorbeugung von Belastungssymptomen dienen.
4. Methodik: Der Abschnitt beschreibt das narrative Review als gewählte wissenschaftliche Methode, um eine selektive Literaturrecherche zu systematisieren und aktuelle Forschungsstände zu bewerten.
5. Forschungstand: In diesem Kapitel werden die Ergebnisse aus vier ausgewählten Studien tabellarisch aufbereitet und bezüglich ihrer Effektivität bei der Vermeidung von Inkontinenz analysiert.
6. Diskussion: Die Ergebnisse der untersuchten Studien werden kritisch hinterfragt, wobei insbesondere auf Studiendesigns, Therapietreue und den Einfluss von physiotherapeutischer Anleitung eingegangen wird.
7. Schlussfolgerung: Das Fazit bestätigt die positive Wirksamkeit von Beckenbodentraining zur Vorbeugung von Inkontinenz und gibt praktische Handlungsempfehlungen für betroffene Frauen.
Schlüsselwörter
Beckenbodentraining, Harninkontinenz, Schwangerschaft, Geburt, Beckenbodenmuskulatur, Prävention, Physiotherapie, Biofeedback, Belastungsinkontinenz, Uterus, Muskeltraining, Kontinenz, Frauengesundheit, Sport in der Schwangerschaft
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen regelmäßigem Beckenbodentraining und der Vorbeugung von Harninkontinenz bei Frauen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen umfassen die weibliche Anatomie des Beckenraums, die physiologischen Veränderungen während der Schwangerschaft sowie die Wirksamkeit verschiedener Trainingsmethoden.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, durch ein narratives Review von vier ausgewählten Studien zu klären, ob Beckenbodentraining tatsächlich effektiv dazu beiträgt, Inkontinenz vorzubeugen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Autorin verwendet die Methode des narrativen Reviews, um bestehende Literatur und Studien zu sichten, Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu analysieren und eine fundierte Bewertung vorzunehmen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begriffsdefinition, die Vorstellung spezifischer Trainingsübungen sowie die detaillierte Präsentation und Diskussion der Ergebnisse aus vier klinischen Studien.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Beckenbodentraining, Inkontinenzprävention, Schwangerschaft, Frauengesundheit und Physiotherapie charakterisieren.
Welche Bedeutung kommt der physiotherapeutischen Anleitung zu?
Die Diskussion deutet darauf hin, dass die Betreuung durch Fachpersonal und standardisierte Trainingsprotokolle die Erfolgschancen und das Adhärenzverhalten der Patientinnen signifikant verbessern können.
Sind die gezeigten Übungen für alle Frauen gleichermaßen geeignet?
Die Arbeit betont, dass jede Frau ein Individuum mit unterschiedlichen körperlichen Voraussetzungen ist, weshalb das Trainingsvorhaben immer mit einem Arzt oder einer Ärztin abgesprochen werden sollte.
- Quote paper
- Hauke Harrsen (Author), 2017, Beckenbodentraining bei Inkontinenz, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/915181