In dem Essay geht es um die Rechtsbereiche, die bei Gewalt in der Familie zur Anwendung kommen. Gewalt ist ein weiterverbreitetes Thema, es gibt Gewalt zwischen Eheleuten, Gewalt zwischen Kind und Eltern, Gewalt gegen Frauen oder sogar Gewalt gegen Männer, Gewalt zwischen Freunden, Gewalt zwischen Unbekannten und viele verschiedene Arten, auf die wird aber erst im Laufe des Essays eingegangen.
Gewalt ist ein Thema, bei der viele die Hände vor den Mund legen und sich gar dafür schämen, dass sie Gewalttätige in ihrem Umfeld haben. Meistens haben diese gewalttätigen Menschen selbst Gewalt in ihrer Kindheit erlebt, denn sie es kennen es nicht anders, sind es gewohnt geschlagen zu werden und zu schlagen. Gewalt ist aber nicht nur körperlich, dazu gehört auch Vergewaltigung oder psychische Gewalt. Doch nun stellt sich die Frage: Welche Rechtsbereiche können bei Gewalt in der Familie zur Anwendung kommen?
In der vorliegenden Analyse handelt es sich um ein literaturbasiertes Essay. Es werden verschiedene literarische Werke genutzt und Onlinequellen aufgearbeitet. Um den Text leserlicher zu gestalten, ist die Nennung der weiblichen Form ausgeschlossen. Zu Beginn wird der Begriff Gewalt in der Familie genauer erklärt und es wird in die Details und in die Auswirkungen eingegangen. Als Nächstes werden die Rechtsbereiche, die zur Anwendung kommen, thematisiert. Darüber hinaus folgen die Einzelheiten und die Herausforderungen. Zuletzt wird ein Fazit dargestellt.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Gewalt in der Familie
2.1 Definition
2.2 Auswirkungen
3. Rechtsbereiche
4. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die verschiedenen rechtlichen Schutzmöglichkeiten, die Opfern von familiärer Gewalt zur Verfügung stehen, um die drängende Frage zu beantworten, welche Rechtsbereiche in solchen Krisensituationen zur Anwendung kommen können.
- Theoretische Einordnung und Begriffsbestimmung von Gewalt in der Familie
- Analyse der physischen, psychischen und sozialen Auswirkungen auf Betroffene
- Untersuchung strafrechtlicher Interventionsmöglichkeiten und deren Grenzen
- Darstellung polizeirechtlicher Befugnisse zum Opferschutz
- Erläuterung zivilrechtlicher Schutzverfahren, insbesondere des Gewaltschutzgesetzes
Auszug aus dem Buch
3. Rechtsbereiche
Gewaltopfer in der Familie können sich an drei Rechtsbereichen informieren und unterstützen lassen. Diese sind das Strafrecht, das Polizeirecht und das Zivilrecht. Die meisten Gewaltarten sind strafbar und stehen im Strafgesetzbuch, davon sind einige der Hausfriedensbruch, das im §123 steht, die Beleidigung im §185, die Vergewaltigung im §177ff, die Bedrohung im §241, die Körperverletzung im §223f und die Tötung im §211f. Das Ziel dieses Rechtsbereiches ist die Bestrafung des Täters. Des Weiteren erhält er Weisungen, wie beispielsweise ein Besuch bei einem Anti-Aggressionstraining.
Geht es um ein Vergehen, in dem der Täter nur eine Freiheitsstrafe von wenigen Monaten oder eine Geldstrafe bekommt, kann die Staatsanwaltschaft ihm auch Weisungen ermöglichen. Auch kann er Weisungen erteilt bekommen, wenn die Anklage aufgehoben ist und das Verfahren abgebrochen wird.
Das Strafverfahren wird nur mit dem Antrag des Opfers begonnen. Antragsdelikte sind der Hausfriedensbruch, die Beleidigung, die Körperverletzung und das Stalking. Bei einer Körperverletzung oder einem Stalking kann aber auch ohne Antrag ein Strafverfahren begonnen werden, wenn größtenteils das Interesse der Öffentlichkeit besteht.
Der Täter wird freigesprochen, wenn es an Beweisen mangelt. Wenn jedoch genügend Beweise gesammelt worden sind und die Staatsanwaltschaft davon überzeugt ist, dass der Täter die Tat begangen hat, wird der Angeklagte verurteilt. Schlecht sieht es aus für Opfer, die als einziger Zeuge vor Gericht stehen und meistens ziehen sie die Anzeige zurück.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Thematik der familiären Gewalt ein, definiert das wissenschaftliche Vorgehen und stellt die zentrale Forschungsfrage nach den anwendbaren Rechtsbereichen.
2. Gewalt in der Familie: Dieses Kapitel erläutert den Begriff der Gewalt aus verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven und beleuchtet die vielfältigen gesundheitlichen sowie sozialen Folgen für Opfer.
3. Rechtsbereiche: Das Hauptkapitel beschreibt detailliert die Interventionsmöglichkeiten innerhalb des Strafrechts, des Polizeirechts und des Zivilrechts inklusive spezifischer Schutzgesetze.
4. Fazit: Das Fazit fasst die rechtlichen Optionen zusammen und betont die Notwendigkeit für Opfer, trotz persönlicher Hemmschwellen rechtliche Unterstützung und polizeiliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Schlüsselwörter
Gewalt in der Familie, Rechtsbereiche, Strafrecht, Polizeirecht, Zivilrecht, Gewaltschutzgesetz, Opferschutz, Körperverletzung, Prävention, Intervention, häusliche Gewalt, psychische Folgen, soziale Folgen, Zeugenaussage, Täter-Opfer-Ausgleich
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit den rechtlichen Möglichkeiten, die Opfern von familiärer Gewalt zur Verfügung stehen, um sich zu schützen und gegen Täter vorzugehen.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die zentralen Themen sind die Definition von Gewalt, die Identifikation ihrer Auswirkungen auf Betroffene sowie die Anwendung von Straf-, Polizei- und Zivilrecht im familiären Kontext.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, welche spezifischen Rechtsbereiche bei Gewalt in der Familie zur Anwendung kommen und wie diese den Opferschutz gewährleisten können.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Es handelt sich um ein literaturbasiertes Essay, das verschiedene Fachwerke und Onlinequellen zur Klärung der rechtlichen und theoretischen Grundlagen aufarbeitet.
Was wird im Hauptteil der Arbeit erläutert?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsbestimmung, die Darstellung negativer Folgen für Kinder und Erwachsene sowie die detaillierte Analyse der drei Rechtsbereiche (Straf-, Polizei- und Zivilrecht).
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Gewalt in der Familie, Gewaltschutzgesetz, Strafrecht, Opferschutz und Interventionsmöglichkeiten.
Wie unterscheidet sich der zivilrechtliche Schutz vom strafrechtlichen Vorgehen?
Während das Strafrecht primär auf die Bestrafung des Täters abzielt, fokussiert das Zivilrecht – insbesondere das Gewaltschutzgesetz – darauf, dem Opfer durch Wohnungszuweisung oder Kontaktverbote den Verbleib im gewohnten Umfeld zu ermöglichen.
Warum ist das Gewaltschutzgesetz für Opfer besonders relevant?
Das Gewaltschutzgesetz folgt der Maxime "der Täter geht, das Opfer bleibt" und bietet somit einen direkten, praxisnahen Schutz für die betroffenen Personen, auch außerhalb bestehender Ehen.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2020, Gewalt in der Familie. Welche Rechtsbereiche können Anwendung finden?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/915259