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CO2-Preise im EU-Emissionshandelssystem. Entwicklung und Determinanten

Titel: CO2-Preise im EU-Emissionshandelssystem. Entwicklung und Determinanten

Hausarbeit , 2019 , 26 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Marius Scholz (Autor:in)

VWL - Umweltökonomie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit setzt sich mit der Entwicklung der CO2-Preise im Europäischen Emissionshandelssystem auseinander. In der kontroversen gesellschaftlichen Diskussion zeigt sich die Wichtigkeit dieses Themas. In der Diskussion der Fachbeiträge von Weimann und Timme "Die Entfremdung des Emissionshandels" und von Edenhofer und Schmidt "Eckpunkte einer CO2 Preisreform-Gemeinsamer Vorschlag von Ottmar Edenhofer (PIK/MCC) und Christoph Schmidt (RWI)" zeigt sich eine politische Spaltung in der Diskussion unter den Befürwortern der Dekarbonisierung. Es gibt die Anhänger der nationalen Lösungen "EEG-Befürworter" und Anhänger einer europäischen Lösung.

Die europäischen Befürworter stehen vor dem Dilemma, dass die Reformen des EU ETS 2018 den EEG-Befürwortern, zum Beispiel durch die Einführung der Marktstabilitätsreserve, ein Argument mehr für nationale Klimapolitiken liefert. Diese würden die Interessen vieler politischer Akteure und privater Interessengruppen bedienen. Doch diese Politik wäre im Hinblick auf den Klimaschutz kontraproduktiv. Aus ökonomischer Sicht muss der Fokus auf Kosteneffizienz als ökologische Kernforderung liegen. Die Mindestpreise in verschiedenen europäischen Ländern bieten dabei eine Möglichkeit den Ausbau erneuerbarer Energien zu fördern. Diese sollten in Zukunft jedoch stärker gemeinsam koordiniert werden. Die Arbeit beleuchtet zuerst die nationalen Maßnahmen, anschließend die aktuellen Debatten und gibt zuletzt einen Ausblick auf zukünftige Preisentwicklungen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. EU ETS aktuell

3. Nationale Maßnahmen

4. Aktuelle Fachdiskussion

5. Zukünftige Preisentwicklung

6. Fazit

7. Quellen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Mechanismen und Herausforderungen des europäischen Emissionshandels (EU-ETS) unter besonderer Berücksichtigung der CO2-Preisbildung sowie der Interaktion zwischen nationalen Klimaschutzmaßnahmen und dem europäischen System.

  • Funktionsweise und Zielsetzung des EU-ETS ("Cap and Trade")
  • Problematik der Redundanz zwischen nationalen Gesetzen und EU-Vorgaben
  • Diskurs um die CO2-Preisreform und den nationalen Mindestpreis
  • Modellierung zukünftiger CO2-Preise und deren Auswirkungen auf den Energiemarkt
  • Strategien zur Dekarbonisierung bis 2050

Auszug aus dem Buch

Funktion des Preises

Der Planer legt „sein ökologische Ziel fest und realisiert es zugleich“ (Weimann & Timme, 2019, S. 29). So beschreiben Weimann und Timme die Funktion des Preises in Ihrem Fachbeitrag „Die Entfremdung des Emissionshandels“. Sie erklären, dass nur noch in der Höhe des Caps bzw. der Höchstmenge Emissionsrechte ausgegeben werden. Diese werden seit 2013 jährlich abgesenkt, „so dass 2030 gegenüber 1990 (dem Referenzjahr) eine Reduktion von 40 % erreicht wird.“ (Weimann & Timme, 2019, S. 29) Für die Erreichung dieses Ziels, so die Autoren weiter, sei der Preis, welcher sich am Markt bildet, vollkommen unbedeutend.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die aktuelle gesellschaftliche Debatte um Klimaschutzpakete und ordnet diese in den Kontext des EU-ETS ein.

2. EU ETS aktuell: Dieses Kapitel erläutert die Funktionsweise des "Cap and Trade"-Systems sowie die historischen Rahmenbedingungen der Handelsperioden.

3. Nationale Maßnahmen: Hier wird der Konflikt zwischen europäischen Emissionszielen und nationalen Klimaschutzinstrumenten wie dem EEG oder dem KWKG analysiert.

4. Aktuelle Fachdiskussion: Das Kapitel vergleicht verschiedene Positionen aus der Fachliteratur zur Wirksamkeit des CO2-Preises und zur Notwendigkeit einer Reform.

5. Zukünftige Preisentwicklung: Dieser Abschnitt untersucht verschiedene Modellrechnungen und Szenarien zur Preisgestaltung von CO2 bis zum Jahr 2050.

6. Fazit: Das Fazit fasst die politische Spaltung der Debatte zusammen und betont die Notwendigkeit einer koordinierten Klimapolitik.

7. Quellen: Dieser Abschnitt bietet einen Überblick über verwendete Literatur sowie illustrierende Abbildungen zum Thema.

Schlüsselwörter

EU-ETS, CO2-Preis, Emissionshandel, Klimaschutz, Cap and Trade, Dekarbonisierung, Energiemarkt, Mindestpreis, Klimapolitik, Zertifikate, Treibhausgasemissionen, Redundanz, Energiewende, Marktstabilitätsreserve, Nachhaltigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Entwicklung der CO2-Preise innerhalb des EU-ETS und untersucht, wie nationale Maßnahmen und europäische Zielsetzungen in Einklang gebracht werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der Emissionshandel, die Wirksamkeit von CO2-Preissignalen, nationale Klimaschutz-Redundanzen und die ökonomische Modellierung zukünftiger Dekarbonisierungspfade.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Effizienz des EU-ETS im Spannungsfeld zwischen nationaler Politik und europäischer Regulierung zu bewerten und die Debatte um CO2-Mindestpreise zu strukturieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse aktueller Fachbeiträge sowie der Auswertung von Modellszenarien und Daten des europäischen Emissionshandels.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des Status quo des EU-ETS, die Analyse nationaler Maßnahmen, die kritische Gegenüberstellung von Fachdiskursen und die Prognose zukünftiger Preisentwicklungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind EU-ETS, CO2-Preis, Dekarbonisierung, Emissionsminderung, Cap and Trade und Energiemarkt.

Wie wirkt sich der "Wasserbetteffekt" auf das EU-ETS aus?

Der Wasserbetteffekt beschreibt das Phänomen, dass nationale Emissionsminderungen lediglich dazu führen, dass Zertifikate frei werden und andernorts zu zusätzlichen Emissionen führen, was die Gesamtwirkung des EU-ETS schwächen kann.

Warum wird ein nationaler CO2-Mindestpreis kontrovers diskutiert?

Während Befürworter ihn als notwendiges Preissignal sehen, kritisieren andere, dass er nationale Sonderwege fördert, die zu Effizienzverlusten und Wettbewerbsnachteilen führen könnten.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten  - nach oben

Details

Titel
CO2-Preise im EU-Emissionshandelssystem. Entwicklung und Determinanten
Hochschule
Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig
Note
1,3
Autor
Marius Scholz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
26
Katalognummer
V915418
ISBN (eBook)
9783346223593
ISBN (Buch)
9783346223609
Sprache
Deutsch
Schlagworte
CO2 Preis Emissionshandel
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marius Scholz (Autor:in), 2019, CO2-Preise im EU-Emissionshandelssystem. Entwicklung und Determinanten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/915418
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  26  Seiten
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