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Der gelungene Widerstand in Jugoslawien. Wie erfolgreich war er wirklich?

Title: Der gelungene Widerstand in Jugoslawien. Wie erfolgreich war er wirklich?

Term Paper (Advanced seminar) , 2007 , 25 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Daniel Müller (Author)

History of Germany - National Socialism, World War II
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Ich möchte in dieser Hausarbeit auf das Wirken des (bewaffneten) Widerstandes im besetzten Jugoslawien zu sprechen kommen. Dabei soll sich primär auf den Teilstaat Serbien und das Wirken der Partisanen in der Anfangsphase der Rèsistance 1941 konzentriert werden. Es soll über die Effizienz dieser Form der Gegnerbekämpfung mit dem konkreten Exempel Jugoslawien geforscht werden. Dabei muß ich auch die Situation innerhalb des Widerstandes näher beleuchten, daß heißt wie er aufgebaut war und welcher Methoden er sich bediente.
Nicht zu vergessen sei hier auch die Gegenreaktion, nämlich das Verhalten der Besatzer auf den Widerstand. Gerade hieran läßt sich meiner Meinung nach gut ermessen, ob und wenn ja, wie effektiv die Auflehnung war.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Aufbau

2.Die Voraussetzungen des Widerstandes in Jugoslawien – logistisch und personell

2.1 Die Cetnics

2.2 Die Partisanen

3.Die Reaktion der Besatzer

4.Größere Aktionen des Widerstandes

5.Gespaltener Widerstand: Der Kampf der Cetnics gegen die Partisanen

6.Der Versuch einer Relativierung der Widerstandsleistungen

8. Zusammenfassung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Effektivität des bewaffneten Widerstands im besetzten Jugoslawien während der Anfangsphase der Résistance 1941, wobei ein besonderer Fokus auf dem Teilstaat Serbien und dem Wirken der Partisanen liegt. Die zentrale Forschungsfrage zielt darauf ab, anhand des historischen Exempels zu bewerten, wie erfolgreich der Widerstand gegen die Besatzungsmacht tatsächlich war und welche Rolle dabei interne Konflikte und die Reaktionen der Besatzer spielten.

  • Analyse der Rekrutierungsbasis und politischen Ziele von Cetnics und Partisanen.
  • Untersuchung der Gegenreaktion der deutschen Besatzungsmacht (Vergeltungspolitik).
  • Bewertung des Einflusses der geographischen Gegebenheiten auf die Guerillataktiken.
  • Differenzierte Betrachtung der Widerstandsleistungen im Kontext internationaler Geschichtsschreibung.
  • Analyse des internen Bürgerkriegs zwischen den Widerstandsgruppen.

Auszug aus dem Buch

3.Die Reaktion der Besatzer

Selbstverständlich blieb die Reaktion der Okkupanten nicht aus. Man hatte sich vorgenommen, Jugoslawien sozusagen im Handstreich nebenbei zu erledigen und mit möglichst wenigen Truppen besetzt zu halten. Doch der immer heftiger werdende Widerstand zwang schließlich zu einer höheren Truppenpräsenz im ganzen Land. Man kann auch daraus einen für die Kriegführung der Alliierten positiven Effekt erkennen. Eine stärkere Bindung von Soldaten in Jugoslawien führte schließlich zu einem Mangel derselbigen an anderen Fronten und es spricht für die Effektivität der Rèsistance, daß diese Präsenz überhaupt nötig wurde.

Als Beleg sollen hier einige Zahlen dienen, welche die Einsatzstärke der deutschen Soldaten näher erläutern.

„Verbände des deutschen Feldheeres (Wehrmacht und Waffen-SS) in Kroatien, Serbien und Montenegro

30. August 1941: ca. 30.000 Mann [...]

31. Oktober 1942: 55.289 Mann [...]

17. August 1943: 115.000 Mann [...]

26. Dezember 1943: 254.000 Mann [...]“20

Zusammenfassung der Kapitel

1.Einleitung: Einführung in die historische Situation Jugoslawiens nach der Besetzung durch die Wehrmacht und Darlegung der forschungsleitenden Problemstellung.

2.Die Voraussetzungen des Widerstandes in Jugoslawien – logistisch und personell: Analyse der Ursprünge und Strategien der beiden Hauptwiderstandsgruppen, der Cetnics und der Partisanen.

3.Die Reaktion der Besatzer: Untersuchung der deutschen Besatzungspolitik und der damit verbundenen Eskalationsspirale durch Vergeltungsmaßnahmen.

4.Größere Aktionen des Widerstandes: Darstellung der militärischen Aktivitäten, insbesondere der Befreiung einzelner Städte und des strategischen Nutzens für die Alliierten.

5.Gespaltener Widerstand: Der Kampf der Cetnics gegen die Partisanen: Analyse der internen Konflikte, die den gemeinsamen Widerstand gegen die Besatzer schwächten.

6.Der Versuch einer Relativierung der Widerstandsleistungen: Kritische Auseinandersetzung mit der teilweise überhöhten Darstellung des Widerstands in der Geschichtsschreibung.

8. Zusammenfassung: Abschließendes Resümee über den Erfolg und die Wirksamkeit der jugoslawischen Résistance im Zweiten Weltkrieg.

Schlüsselwörter

Jugoslawien, Widerstand, Partisanen, Cetnics, Zweiter Weltkrieg, Wehrmacht, Okkupation, Guerillakrieg, Serbien, Widerstandsbewegung, Kollaboration, Tito, Besatzungspolitik, Militärgeschichte, Résistance

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht den bewaffneten Widerstand im besetzten Jugoslawien im Zweiten Weltkrieg, mit einem Schwerpunkt auf den Ereignissen des Jahres 1941 in Serbien.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die Struktur und Strategie der beiden Widerstandsgruppen Cetnics und Partisanen sowie die Reaktionen der deutschen Besatzungsbehörden.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Die Arbeit möchte die Effektivität des Widerstands beurteilen und hinterfragen, ob die oft als heroisch dargestellte Résistance militärisch und strategisch tatsächlich so erfolgreich war wie häufig behauptet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine historische Analyse, die auf einer Auswertung von Fachliteratur, zeitgenössischen Berichten und statistischen Daten zur Truppenstärke basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Voraussetzungen des Widerstands, die Vergeltungsmaßnahmen der Besatzer, die internen Konflikte zwischen Cetnics und Partisanen sowie eine kritische Relativierung der militärischen Leistungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Jugoslawien, Widerstand, Partisanen, Cetnics, Besatzungspolitik und militärische Effektivität.

Warum war der Widerstand in Jugoslawien so komplex?

Die Komplexität ergab sich aus der Aufteilung des Landes durch verschiedene Besatzungsmächte, ethnischen Spannungen und dem internen Machtkampf zwischen kommunistischen Partisanen und den Cetnics.

Inwiefern hat die Vergeltungspolitik der Besatzer den Widerstand beeinflusst?

Die harten Vergeltungsmaßnahmen, wie die Geiselerschießungen, wirkten als Spirale der Gewalt, die den Widerstand paradoxerweise oft noch stärker anheizte, anstatt ihn zu brechen.

Was macht die Rolle von Draza Mihailovic laut der Arbeit so widersprüchlich?

Mihailovic agierte einerseits als Teil des Widerstands gegen die Besatzer, kollaborierte jedoch zeitweise auch oder bekämpfte die Partisanen, was ihn in der historischen Bewertung zu einer ambivalente Figur macht.

Ist der Widerstand rückblickend als erfolgreich einzustufen?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass der Widerstand trotz notwendiger Abstriche bei der historischen Verklärung als wirksam und erfolgreich zu bezeichnen ist, da er Truppen band und das politische Fundament für die Nachkriegsordnung legte.

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Details

Title
Der gelungene Widerstand in Jugoslawien. Wie erfolgreich war er wirklich?
College
Technical University of Chemnitz
Grade
1,3
Author
Daniel Müller (Author)
Publication Year
2007
Pages
25
Catalog Number
V91555
ISBN (eBook)
9783638052719
ISBN (Book)
9783638945523
Language
German
Tags
Widerstand Jugoslawien Zweiter Weltkrieg Tito Drittes Reich Hitler
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniel Müller (Author), 2007, Der gelungene Widerstand in Jugoslawien. Wie erfolgreich war er wirklich?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/91555
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