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Welche Wege gehen unsere Städte bei der kommunalen Sozialpolitik? Welche Rolle spielt dabei die Bürgerbeteiligung?

Titel: Welche Wege gehen unsere Städte bei der kommunalen Sozialpolitik? Welche Rolle spielt dabei die Bürgerbeteiligung?

Hausarbeit , 2006 , 15 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Daniel Müller (Autor:in)

Politik - Politisches System Deutschlands
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Wir befinden uns heute an der Schwelle zu einer neuen Form des Zusammenlebens auf allen Ebenen. In der Wirtschaft vollzieht sich ein Wandel von der Industrie- zur Wissensgesellschaft. Die Geburtenrate sinkt, die Zahl der heute über 60jährigen dagegen steigt. Die Frage nach der Finanzierung der Sozialsysteme ist fast täglich Gesprächsthema in der einen oder anderen Form politischer Talksendungen. Zuwanderung und Integration von Ausländern sind ebenso wie die neuaufgekommene Bedrohung durch Terrorismus Aufgaben, denen sich unsere heutige Welt ausgesetzt sieht. Globalisierung und Digitalisierung oder Massenarbeitslosigkeit gelten als weitere Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt.
All dem sehen sich nicht nur die Bundesregierung oder die Länder gegenüber, sondern auch – und immer mehr – auch Städte und Gemeinden. Gerade auf der Ebene des Sozialstaates, den es zu reformieren und dabei so gut wie möglich zu erhalten gilt, leisten jene immer mehr. Dabei gibt es keinesfalls einen Kardinalsweg, wie all dies gelöste werden kann; im Gegenteil, die potenziellen Lösungen sind so vielfältig wie die Probleme selbst. Eines steht dabei aber fast immer im Vordergrund: Die engere Einbindung der Bürgerinnen und Bürger. Dabei ist auch dies mannigfaltig, von einfacher Anhörung, „klassischen“ Bürgerbegehren bis hin zu – kontinuierlich wachsenden – ehrenamtlich Tätigen, die viele ehemalige Aufgaben der Sozialstationen oder auch Wohlfahrtsverbände übernehmen und so nicht nur die öffentliche Kasse entlasten, sondern auch für sich selbst wertvolle Eindrücke und Fähigkeiten sammeln. Ganz nebenbei werden so auch sekundäre Probleme gelöst oder zumindest abgemildert: Soziale Isolierung oder das Finden einer sinnvollen Beschäftigung für Arbeitslose.
Wie dies geschehen kann, soll im Folgenden an Exempla aus der ganzen Bundesrepublik veranschaulicht werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Aufbau

2. Was ist neu?

3. Andere Möglichkeiten der Kinderbetreuung

4. Beschäftigungschancen anders erfinden

5. Senioren

6. Neue Wege der Integration von Ausländern

7. Zum Thema ehrenamtliche Tätigkeit

8. Schluß

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die sich wandelnde soziale Rolle von Städten und Gemeinden in Deutschland angesichts aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen wie dem demografischen Wandel und der Massenarbeitslosigkeit. Das Ziel besteht darin, durch eine Analyse konkreter kommunaler Praxisbeispiele aufzuzeigen, wie durch eine stärkere Einbindung der Bürgerinnen und Bürger sowie durch neue Formen der Bürgerbeteiligung und ehrenamtlichen Arbeit tragfähige Konzepte für die Wohlfahrtsgesellschaft der Zukunft entwickelt werden können.

  • Soziale Reformen auf kommunaler Ebene
  • Neue Modelle der Kinderbetreuung und Elterninitiative
  • Innovative Ansätze zur Bekämpfung von Arbeitslosigkeit
  • Integration und Konfliktlösung in Kommunen
  • Die Bedeutung von ehrenamtlichem Engagement

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Wir befinden uns heute an der Schwelle zu einer neuen Form des Zusammenlebens auf allen Ebenen. In der Wirtschaft vollzieht sich ein Wandel von der Industrie- zur Wissensgesellschaft. Die Geburtenrate sinkt, die Zahl der heute über 60jährigen dagegen steigt. Die Frage nach der Finanzierung der Sozialsysteme ist fast täglich Gesprächsthema in der einen oder anderen Form politischer Talksendungen. Zuwanderung und Integration von Ausländern sind ebenso wie die neuaufgekommene Bedrohung durch Terrorismus Aufgaben, denen sich unsere heutige Welt ausgesetzt sieht. Globalisierung und Digitalisierung oder Massenarbeitslosigkeit gelten als weitere Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt.

All dem sehen sich nicht nur die Bundesregierung oder die Länder gegenüber, sondern auch – und immer mehr – auch Städte und Gemeinden. Gerade auf der Ebene des Sozialstaates, den es zu reformieren und dabei so gut wie möglich zu erhalten gilt, leisten jene immer mehr. Dabei gibt es keinesfalls einen Kardinalsweg, wie all dies gelöste werden kann; im Gegenteil, die potenziellen Lösungen sind so vielfältig wie die Probleme selbst. Eines steht dabei aber fast immer im Vordergrund: Die engere Einbindung der Bürgerinnen und Bürger. Dabei ist auch dies mannigfaltig, von einfacher Anhörung, „klassischen“ Bürgerbegehren bis hin zu – kontinuierlich wachsenden – ehrenamtlich Tätigen, die viele ehemalige Aufgaben der Sozialstationen oder auch Wohlfahrtsverbände übernehmen und so nicht nur die öffentliche Kasse entlasten, sondern auch für sich selbst wertvolle Eindrücke und Fähigkeiten sammeln. Ganz nebenbei werden so auch sekundäre Probleme gelöst oder zumindest abgemildert: Soziale Isolierung oder das Finden einer sinnvollen Beschäftigung für Arbeitslose.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen wie demografischen Wandel und Globalisierung und führt die zentrale Rolle der Kommunen bei der Reform des Sozialstaates ein.

1.1 Problemstellung: Dieses Unterkapitel konkretisiert den Fokus der Arbeit auf die soziale Rolle der Kommunen und die notwendige Förderung der Bürgerbeteiligung als ehrenamtliche Arbeit.

1.2 Aufbau: Hier wird der inhaltliche Ablauf der Arbeit skizziert, von den veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen bis hin zu konkreten Fallbeispielen der Sozialpolitik.

2. Was ist neu?: Es werden die neuen Rahmenbedingungen für die kommunale Politik sowie der notwendige Wandel hin zu einer aktiven Bürgergesellschaft diskutiert.

3. Andere Möglichkeiten der Kinderbetreuung: Dieses Kapitel stellt innovative Modelle der Kinderbetreuung vor, die auf Kooperationen zwischen Kommunen, Betrieben und Eltern basieren.

4. Beschäftigungschancen anders erfinden: Anhand von Praxisbeispielen aus Essen und Berlin werden unorthodoxe Ansätze zur Integration von Arbeitslosen in das gesellschaftliche und berufliche Leben aufgezeigt.

5. Senioren: Am Beispiel des Projekts „HALMA e.V.“ wird erläutert, wie durch ehrenamtliche Unterstützung ein würdevolles Leben für pflegebedürftige Senioren ermöglicht werden kann.

6. Neue Wege der Integration von Ausländern: Das Kapitel analysiert kommunale Integrationsstrategien wie das Amt für multikulturelle Angelegenheiten in Frankfurt und Methoden der Stadtteilvermittlung.

7. Zum Thema ehrenamtliche Tätigkeit: Hier wird die Bedeutung des Ehrenamts als Problemlöser und Mittel gegen soziale Anonymisierung hervorgehoben und durch das Modellprojekt „MAchMit e.V.“ illustriert.

8. Schluß: Das Fazit fasst zusammen, dass die Bewältigung zukünftiger sozialer Aufgaben nur durch ein Miteinander von Kommune, Wirtschaft und engagierten Bürgern erfolgreich sein kann.

Schlüsselwörter

Kommunalpolitik, Bürgerbeteiligung, Sozialstaat, Wohlfahrtsgesellschaft, Ehrenamt, Arbeitsmarktpolitik, Kinderbetreuung, Integration, demografischer Wandel, Bürgergesellschaft, soziale Innovation, Bürgerschaftliches Engagement, Konfliktlösung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der sozialen Rolle deutscher Städte und Gemeinden und wie diese auf aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen reagieren können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind die Reform der Sozialpolitik auf kommunaler Ebene, neue Formen der Kinderbetreuung, innovative Wege der Arbeitsmarktpolitik sowie Integrationsansätze und ehrenamtliches Engagement.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch eine stärkere Einbindung der Bürger und neue Kooperationsformen zwischen Verwaltung und Gesellschaft soziale Probleme effizienter und bürgernäher gelöst werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer problemorientierten Analyse, die theoretische Rahmenbedingungen mit einer Vielzahl konkreter Praxisbeispiele und Modellprojekte aus verschiedenen deutschen Städten verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert schrittweise verschiedene Politikfelder: Von der Kinderbetreuung über arbeitsmarktpolitische Experimente und Seniorenbetreuung bis hin zu Integrationsfragen und ehrenamtlichen Organisationsformen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Kommunalpolitik, Bürgerbeteiligung, soziale Innovation, bürgerschaftliches Engagement und die Reform der Wohlfahrtsgesellschaft.

Welche Rolle spielt das Projekt „MAchMit e.V.“ in Mannheim?

Es dient als Referenz für ein erfolgreiches Modell, das Bürgern gezielt ehrenamtliche Tätigkeiten vermittelt und so die zivilgesellschaftliche Partizipation am Gemeinwesen stärkt.

Wie soll laut dem Autor die Problematik der Massenarbeitslosigkeit angegangen werden?

Der Autor plädiert für unorthodoxe Methoden auf kommunaler Ebene, bei denen Arbeitslose als Potenzial begriffen werden, das durch sinnvolle Tätigkeiten wieder in das soziale Gefüge integriert wird.

Warum ist die Stadtteilvermittlung in Frankfurt ein wichtiges Beispiel?

Sie zeigt, wie Konflikte durch Mediation und bürgerschaftliches Handeln ohne den sofortigen Einsatz von Polizei oder Gerichten gelöst werden können, was die soziale Kommunikation innerhalb der Nachbarschaft fördert.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Welche Wege gehen unsere Städte bei der kommunalen Sozialpolitik? Welche Rolle spielt dabei die Bürgerbeteiligung?
Hochschule
Technische Universität Chemnitz
Note
2,0
Autor
Daniel Müller (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
15
Katalognummer
V91559
ISBN (eBook)
9783638071024
ISBN (Buch)
9783638955966
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Welche Wege Städte Sozialpolitik Welche Rolle Bürgerbeteiligung Kommunalpolitik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Daniel Müller (Autor:in), 2006, Welche Wege gehen unsere Städte bei der kommunalen Sozialpolitik? Welche Rolle spielt dabei die Bürgerbeteiligung?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/91559
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  15  Seiten
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