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Paul Felix Lazarsfeld - Zu seinen frühen Studien

Title: Paul Felix Lazarsfeld - Zu seinen frühen Studien

Term Paper (Advanced seminar) , 2008 , 19 Pages , Grade: 2,5

Autor:in: Dipl.Volkswirt Stefan Berger (Author)

Sociology - General and Theoretical Directions
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Paul Felix Lazarsfeld, ein US-amerikanischer Soziologe österreichischer Herkunft, gilt als der Begründer der modernen empirischen Sozialforschung. Untrennbar ist dieser Name mit der Studie „Die Arbeitslosen von Marienthal“ verbunden. Dieser Klassiker ist gerade in Anbetracht der Aktualität angesichts der heutigen Arbeitsmarktsituation auch nach fast acht Jahrzehnten noch immer Pflichtlektüre für angehende Soziologen und Psychologen. Lazarsfelds Wiener RAVAG-Studie hingegen sind – auch aufgrund der damaligen Nichtveröffentlichung – weitaus weniger bekannt, was verwundert, kennzeichnet sie doch – so zumindest im Titel der Erstveröffentlichung 1996 beschrieben - den Beginn der modernen Rundfunkforschung.

Zu Beginn dieser Ausarbeitung zu Paul F. Lazarsfeld werden die Stationen seines bewegten Lebens kurz portraitiert. Im Hauptteil der Arbeit sollen die beiden frühen Werke Lazarsfelds, die erwähnten „Arbeitslosen von Marienthal“ und die „Wiener RAVAG Studie“, näher betrachtet werden.
Es soll zudem untersucht werden, warum die Marienthal-Studie als Klassiker der empirischen Sozialforschung gilt und ob die RAVAG-Studie zu Recht den Beginn der modernen Rundfunkforschung kennzeichnet.
Nach einer kurzen Zusammenfassung runden bibliografische Angaben zu den wichtigsten Werken Lazarsfeld diese Arbeit ab.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Vorbemerkung

1.2 Ziel und Gang der Arbeit

2. Paul F. Lazarsfeld – ein Kurzportrait

3. Lazarsfelds frühe Werke

3.1. Die Wiener RAVAG – Studie 1932

3.1.1. Inhalt der Studie

3.1.2. Ergebnisse der Studie

3.2. Die Arbeitslosen von Marienthal 1933

3.2.1. Ausgangssituation in Marienthal

3.2.2. Fragestellungen und Methoden

3.2.3. Ergebnisse der Studie

4. Zusammenfassung

5. Bibliographie Paul Felix Lazarsfeld

6. Quellenangaben

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Hausarbeit gibt einen Überblick über das Leben und Werk des Soziologen Paul Felix Lazarsfeld, wobei ein besonderer Fokus auf zwei seiner frühen, richtungsweisenden Studien liegt. Ziel ist es, die wissenschaftliche Bedeutung der „Wiener RAVAG-Studie“ sowie der berühmten Untersuchung „Die Arbeitslosen von Marienthal“ für die moderne empirische Sozialforschung kritisch zu beleuchten.

  • Biografische Stationen von Paul F. Lazarsfeld
  • Die Pionierrolle der Wiener RAVAG-Studie in der Rundfunkforschung
  • Soziographische Analyse der Arbeitslosigkeit in Marienthal
  • Methodenpluralismus in der empirischen Sozialforschung
  • Soziale und psychologische Auswirkungen langandauernder Arbeitslosigkeit

Auszug aus dem Buch

3.2.2. Fragestellungen und Methoden

„Was wissen wir über Arbeitslosigkeit? Es gibt statistische Nachweisungen über den Umfang der Arbeitslosigkeit und das Ausmaß der Unterstützung, gelegentlich verbunden mit eingehender Gliederung nach Alter, Geschlecht, Berufsaufbau … was uns vorschwebte, war eine Methode der Darstellung, die die Verwendung exakten Zahlenmaterials mit dem Sicheinleben in die Situation verband.“ Nicht die nackten Zahlen und Statistiken wecken das Interesse des Soziologen, sondern die Menschen, die dahinter stehen.

Hauptfragen der Marienthaler Untersuchungen waren somit dann auch: A: Stellung zur Arbeitslosigkeit? Hier u. a.: Was war die erste Reaktion? Was hat der Einzelne getan, um Arbeit zu finden? Welcher Arbeitsersatz wird geleiste? Typen und Phasen des Verhaltens? Welche Pläne haben die jungen Leute noch? (Unterschiede zwischen Erwachsenen und Jugendlichen) Unterschiede zwischen Arbeitslosen und Arbeitenden?

B: Wirkungen der Arbeitslosigkeit, u. a. Wirkungen auf den physischen Zustand? Wirkungen auf den psychischen Zustand? Wirkungen auf die schulischen Leistungen der Kinder? Wirkungen auf die Kriminalität? Veränderungen innerhalb der Dorfgemeinschaft und der Familie? Interessenverschiebungen, Verschärfung politischer Gegensätze? Veränderte Zeitbewertungen?

Die Fülle der ausgewählten soziologischen Fragestellungen zur Studie zeigt schon deren umfangreich angelegten Charakter. Um diese umfangreichen komplexen Fragestellungen zu beantworten, zeichnet die Studie ein bisher einmaliger Methodenreichtum aus der die Studie zum Klassiker der empirischen Sozialforschung machte. Im Folgenden soll darauf kurz eingegangen werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einführung erläutert die Bedeutung von Paul F. Lazarsfeld als Begründer der modernen empirischen Sozialforschung und definiert den Untersuchungsgegenstand der Arbeit.

2. Paul F. Lazarsfeld – ein Kurzportrait: Das Kapitel zeichnet die wesentlichen biografischen Stationen Lazarsfelds von seiner Wiener Studienzeit bis zu seiner Lehrtätigkeit in den USA nach.

3. Lazarsfelds frühe Werke: Hier werden die RAVAG-Studie und die Marienthal-Studie in ihren historischen Kontext gesetzt, deren Inhalte analysiert und die methodischen Vorgehensweisen detailliert beschrieben.

4. Zusammenfassung: Dieses Kapitel fasst die Bedeutung von Lazarsfelds Frühwerk für die moderne Markt-, Meinungs- und Kommunikationsforschung zusammen.

5. Bibliographie Paul Felix Lazarsfeld: Eine kuratierte Übersicht der wichtigsten Publikationen und wissenschaftlichen Beiträge Lazarsfelds.

6. Quellenangaben: Dieses Kapitel listet sämtliche verwendeten Literaturquellen und sonstigen Referenzen der Arbeit auf.

Schlüsselwörter

Paul Felix Lazarsfeld, Empirische Sozialforschung, Arbeitslosen von Marienthal, Wiener RAVAG-Studie, Rundfunkforschung, Soziographie, Arbeitslosigkeit, Methodenpluralismus, Teilnehmende Beobachtung, Medienwirkung, Sozialgeschichte, Psychologie, Soziologie, Wien, Methoden.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Wirken von Paul Felix Lazarsfeld, einem bedeutenden Soziologen des 20. Jahrhunderts, und untersucht zwei seiner einflussreichsten frühen Studien.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die Entwicklung der modernen Rundfunkforschung sowie die soziographische Erforschung der psychologischen und sozialen Auswirkungen von langfristiger Arbeitslosigkeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, warum die Marienthal-Studie als Klassiker der Soziologie gilt und wie die RAVAG-Studie den Grundstein für die moderne Rundfunkforschung legte.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine bibliographische Analyse und wertet Primär- sowie Sekundärquellen aus, um die von Lazarsfeld angewandten Methoden (wie die Teilnehmende Beobachtung) zu reflektieren.

Was deckt der Hauptteil ab?

Der Hauptteil analysiert die RAVAG-Studie hinsichtlich ihrer Fragestellungen und Ergebnisse sowie die Marienthal-Studie bezüglich ihrer innovativen Forschungsmethoden und der Einteilung der Betroffenen in Haltungskategorien.

Welche Schlüsselbegriffe sind charakteristisch?

Wichtige Begriffe sind Empirische Sozialforschung, Marienthal, RAVAG, Methodenpluralismus und Medienforschung.

Warum wird die Marienthal-Studie als „Klassiker“ bezeichnet?

Sie gilt als Klassiker, da sie erstmals statistisches Zahlenmaterial mit einer qualitativen, tiefgreifenden Beobachtung der Lebenssituation der Menschen verband und damit neue methodische Standards setzte.

Was ist das „tragische Geschenk“ im Zusammenhang mit der Arbeitslosigkeit?

Der Begriff bezieht sich auf die durch Arbeitslosigkeit gewonnene Freizeit, die von den Betroffenen jedoch nicht als sinnvoll oder erholsam wahrgenommen wird, sondern zu Apathie und Verwahrlosung führt.

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Details

Title
Paul Felix Lazarsfeld - Zu seinen frühen Studien
College
University of Hamburg
Grade
2,5
Author
Dipl.Volkswirt Stefan Berger (Author)
Publication Year
2008
Pages
19
Catalog Number
V91586
ISBN (eBook)
9783638050463
ISBN (Book)
9783640330812
Language
German
Tags
Paul Felix Lazarsfeld Studien
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl.Volkswirt Stefan Berger (Author), 2008, Paul Felix Lazarsfeld - Zu seinen frühen Studien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/91586
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