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Die Kaltzeiten in Mitteleuropa

Title: Die Kaltzeiten in Mitteleuropa

Term Paper (Advanced seminar) , 2003 , 29 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Jamil Claude (Author)

Geography / Earth Science - Physical Geography, Geomorphology, Environmental Studies
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Summary Excerpt Details

Inhaltsverzeichnis:
I. Einleitung
II. Ursachen für Kaltzeiten und Klimaschwankungen
III. Das Klima während den Kaltzeiten
IV. Die Gliederung des Eiszeitalters in Mitteleuropa
IV.1. Gliederung der Alpen und des Alpenvorlandes
IV.2. Gliederung des Frühquartärs in Norddeutschland
IV.3. Gliederung der Interglaziale
V. Die Alpen während den Kaltzeiten
V.1. Ausbreitung der Vereisungen in den Nord- und Südalpen
V.2. Die pleistozänen Kaltzeiten im Alpenvorland Süddeutschlands
VI. Entstehung und Aufbau eines Gletschers
VI.1. Entstehung von Gletschereis
VI.2. Schneegrenzen
VI.3. Gletscherbewegung
VI.4. Gletschertypologie
VII. Die Arbeit der Gletscher: Glaziale Abtragungs- und Aufschüttungsformen
VII.1. Abtragungsformen
VII.1.1 Definition Glazialerosion
VII.1.2. Glaziale Erosionsprozesse
VII.2. Formen der Glazialerosion
VII.2.1. Rundhöckerlandschaften
VII.2.2. Kare
VII.2.3. Trogtäler
VII.2.4. Fjorde
VII.2.5. Zungenbecken
VII.2.6. Urstromtäler
VII.3. Glaziale Aufschüttungsformen
VII.3.1. Moränen
VII.3.2. Fluvioglaziale Ablagerungen
VIII. Die glaziale Serie
IX. Eigenschaften einer Altmoränenlandschaft
IX.1. Oberflächentypen einer Altmoränenlandschaft
IX.1.1. Bei hoher Reliefenergie
IX.1.2. Bei geringer Reliefenergie
X. Oberflächenformen einer Jungmoränenlandschaft
XI. Schluss
XII. Anhang
XIII. Literaturverzeichnis

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Ursachen für Kaltzeiten und Klimaschwankungen

III. Das Klima während den Kaltzeiten

IV. Die Gliederung des Eiszeitalters in Mitteleuropa

IV.1. Gliederung der Alpen und des Alpenvorlandes

IV.2. Gliederung des Frühquartärs in Norddeutschland

IV.3. Gliederung der Interglaziale

V. Die Alpen während der Eiszeiten

V.1. Die Ausbreitung der Vereisung in den Nord- und Südalpen

V.2. Die pleistozänen Eiszeiten im Alpenvorland Süddeutschlands

VI. Entstehung und Eigenschaften der Gletscher

VI.1. Entstehung von Gletschereis

VI.2. Schneegrenzen:

VI.3. Gletscherbewegung:

VI.4. Gletschertypologie

VII. Die Arbeit der Gletscher: Glaziale Abtragungs- und Aufschüttungsformen

VII.1. Abtragungsformen

VII.1.1. Definition Glazialerosion

VII.1.2. Glaziale Erosionsprozesse

VII.2. Formen der Glazialerosion

VII.2.1. Die Rundhöckerlandschaften

VII.2.2. Die Kare

VII.2.3. Die Trogtäler

VII.2.4. Fjorde

VII.2.5. Zungenbecken

VII.2.6. Urstromtäler

VII.3. Glaziale Aufschüttungsformen

VII.3.1. Moränen

VII.3.2. Fluvioglaziale Ablagerungen

VIII. Die Glaziale Serie

IX. Eigenschaften einer Altmoränenlandschaft

IX.1. Oberflächentypen in Altmoränenlandschaften

IX.1.1 Bei hoher Reliefenergie:

IX.1.2. Bei geringer Reliefenergie:

X. Oberflächenformen einer Jungmoränenlandschaft

XI. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit gibt einen geographischen Überblick über das Eiszeitalter, analysiert die Ursachen für Klimaschwankungen und detailliert die glaziale Formung Mitteleuropas. Sie untersucht die Entstehung und Bewegung von Gletschern sowie die daraus resultierenden Erosions- und Aufschüttungsprozesse, um die landschaftsprägenden Unterschiede zwischen Alt- und Jungmoränengebieten verständlich zu machen.

  • Physische Grundlagen der Kaltzeiten und deren klimatische Ursachen
  • Mechanismen der Gletscherentstehung und -bewegung
  • Differenzierung glazialer Abtragungs- und Aufschüttungsformen
  • Vergleichende Analyse von Alt- und Jungmoränenlandschaften
  • Geomorphologische Bedeutung der pleistozänen Landschaftsformung

Auszug aus dem Buch

VII.1.2. Glaziale Erosionsprozesse

Detersion (lat. deterere = zerreiben)

Durch das vom Gletschereis mitgeführte Material (Gesteine, Grob- und Feinboden), welches als Grundmoräne aufgenommen wurde, kommt es zum Abschleifen und Ausschürfen des Felsuntergrundes sowie zu Glättungen und Schrammungen an der Gletschersohle. Der Eisschurf wird auch als Korrasion (lat. corradere = zusammenkratzen) bezeichnet, am Untergrund entstehen Gletscherschrammen oder -schliff, auch Moränen werden gekritzt (gekritztes Geschiebe sind Kennmerkmale für Moränen). Der Druck des Eises spielt dabei die entscheidende Rolle, da Felsuntergrund und Moränenmaterial bei höherem Druck besser erodiert werden können. Diese Form der Glazialerosion ist an der Vorderseite des Gletschers stärker ausgeprägt, weil der Druck hier höher ist.

Detraktion (lat. detrahere = entziehen)

Herausbrechen- und reißen von Gesteinssplittern und gelockerten Felsteilen durch das Eis infolge von lokaler Druckentlastungsverwitterung oder Frostsprengung durch häufiges Tauen und Gefrieren beim Weiterbewegen des Gletschers. Dies geschieht dadurch, dass sich der Druck des Gletschers auf seine unteren Eisschichten ändern kann. Druckzunahme bedeutet, dass sich die innere Energie eines Körpers erhöht, welche dieser dann in Wärme oder, wenn die Energie groß genug, ist zur Aggrgatzustandsänderung umsetzen kann. Bei Druckentlastung wird dieser Prozess umgekehrt. Die anfallenden Verwitterungsprodukte werden dann ebenfalls mit dem Gletscher mitgeführt. Diese Erosionsart ist vor allem auf der Leeseite des Hindernisses ausgeprägt, weil sich hier der Druck öfter ändern kann. (Ahnert 1996:335)

Exaration (lat. exarare = auspflügen, ausschürfen)

Diese Abtragungsform besitzt eine ausräumende bzw. ausschürfende Wirkung, bei welcher besonders Schwächezonen oder Lockersedimente ausgeräumt werden. Durch einen erneuten Gletschervorstoß kommt es zu einem Zusammenschieben und -auffalten von vormals vor dem Gletscher abgelagerten Schutt. Dies geschieht meist an der Gletscherstirn.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Historischer Abriss zur Definition des Quartärs und Übersicht über die zeitliche Abfolge von Kalt- und Warmzeiten in Mitteleuropa.

II. Ursachen für Kaltzeiten und Klimaschwankungen: Diskussion verschiedener Einflussfaktoren wie Sonneneinstrahlung, Kontinentaldrift und Meeresströmungen auf die Entstehung von Kaltzeiten.

III. Das Klima während den Kaltzeiten: Analyse der klimatischen Bedingungen während der Kaltzeiten, insbesondere der Temperaturabsenkungen und Auswirkungen auf den Meeresspiegel.

IV. Die Gliederung des Eiszeitalters in Mitteleuropa: Darstellung der zeitlichen und räumlichen Gliederung der Vereisungen in den Alpen und Norddeutschland sowie der Zwischenwarmzeiten.

V. Die Alpen während der Eiszeiten: Beschreibung der alpinen Landschaftsformung durch Gletscher, inklusive der Unterschiede zwischen Nord- und Südalpen.

VI. Entstehung und Eigenschaften der Gletscher: Erläuterung der physikalischen Grundlagen der Gletschereisbildung, -bewegung und der verschiedenen Gletschertypen.

VII. Die Arbeit der Gletscher: Glaziale Abtragungs- und Aufschüttungsformen: Detaillierte Untersuchung der Erosionsprozesse sowie der resultierenden Landschaftsformen wie Kare, Trogtäler und Moränen.

VIII. Die Glaziale Serie: Beschreibung des theoretischen Modells der typischen Abfolge glazialer Aufschüttungsformen von der Grundmoräne bis zum Urstromtal.

IX. Eigenschaften einer Altmoränenlandschaft: Charakterisierung der Altmoränengebiete und ihrer periglaziären Überprägung sowie der spezifischen Oberflächentypen.

X. Oberflächenformen einer Jungmoränenlandschaft: Analyse der prägenden Elemente von Jungmoränenlandschaften und ihrer geomorphologischen Unterschiede zu Altmoränengebieten.

XI. Schluss: Zusammenfassende Betrachtung der langfristigen Bedeutung pleistozäner Landschaftsprozesse für heutige Lebensräume und wirtschaftliche Nutzung.

Schlüsselwörter

Pleistozän, Kaltzeiten, Mitteleuropa, Glazialerosion, Moränen, Inlandeis, Gletschertypologie, Grundmoräne, Endmoräne, Urstromtal, Jungmoränenlandschaft, Altmoränenlandschaft, Periglazial, Quartär, Geomorphologie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt die geomorphologische Formung Mitteleuropas durch die Kaltzeiten des Pleistozäns und erläutert die damit verbundenen glazialen Prozesse.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die zentralen Themen umfassen die Klimaschwankungen im Quartär, die Dynamik von Gebirgs- und Inlandeis sowie die detaillierte Klassifizierung glazialer Abtragungs- und Ablagerungsformen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die komplexen Zusammenhänge zwischen den klimatischen Veränderungen im Pleistozän und der heutigen Oberflächengestalt Mitteleuropas wissenschaftlich fundiert darzulegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär angewandt?

Es handelt sich um eine geographische Übersichtsarbeit, die auf einer umfassenden Analyse und Synthese fachwissenschaftlicher Literatur zur Glazialgeomorphologie und Quartärforschung basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Eiszeitalter-Gliederungen, Gletscherphysikalik, Erosions- und Aufschüttungsformen sowie den landschaftstypologischen Vergleich von Alt- und Jungmoränen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Pleistozän, Glazialerosion, Moränen, Inlandeis, Urstromtal und Geomorphologie geprägt.

Warum unterscheiden sich Altmoränenlandschaften von Jungmoränenlandschaften?

Der Unterschied liegt im zeitlichen Alter der glazialen Prägung: Jungmoränenlandschaften sind jünger und weisen daher noch ihren charakteristischen glazialen Formenschatz auf, während Altmoränenlandschaften durch spätere periglaziäre Prozesse ausgeglichener und in ihrem Relief nivelliert sind.

Welche Rolle spielen Urstromtäler in der Glazialen Serie?

Urstromtäler sind essenzielle Bestandteile der Glazialen Serie des Inlandeises. Sie entstanden beim Rückschmelzen der Eismassen und dienten als Abflussbahnen für Schmelzwässer parallel zur ehemaligen Eisrandlage.

Wie beeinflussen Gletscher das Gestein und den Untergrund?

Gletscher formen den Untergrund durch Detersion (Abschleifen), Detraktion (Herausbrechen von Gesteinsteilen) und Exaration (ausräumende Wirkung), was zu charakteristischen Formen wie Rundhöckern oder Zungenbecken führt.

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Details

Title
Die Kaltzeiten in Mitteleuropa
College
University of Freiburg
Course
Die Nordhemisphäre im Pleistozän
Grade
2,0
Author
Jamil Claude (Author)
Publication Year
2003
Pages
29
Catalog Number
V91595
ISBN (eBook)
9783638050517
ISBN (Book)
9783640633524
Language
German
Tags
Kaltzeiten Mitteleuropa Nordhemisphäre Pleistozän
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jamil Claude (Author), 2003, Die Kaltzeiten in Mitteleuropa, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/91595
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