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Logistik 4.0. Chancen und Potenziale einer Blockchain-unterstützten Lieferantenintegration

Title: Logistik 4.0. Chancen und Potenziale einer Blockchain-unterstützten Lieferantenintegration

Term Paper (Advanced seminar) , 2020 , 28 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Lukas Udo Maidhof (Author)

Business economics - Supply, Production, Logistics
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Ziel dieser Arbeit ist es, dem Leser einen Einblick in eine der Facetten der Logistik 4.0 zu geben und damit aufzuzeigen, wie vielfältig die Lösungsansätze zu den Herausforderungen unserer Zeit und der Zukunft sind. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf einer Blockchain-unterstützten Lieferantenintegration. Der Autor versucht die Frage zu beantworten, ob die Anwendung der Blockchain-Technologie im modernen Lieferantenmanagement das Potenzial dazu hat, eine Zäsur in der digitalen logistischen Abwicklung zu erwirken oder nur eine an Nachhaltigkeit mangelnde Theorie bleibt, deren begleitende Euphorie sich nie rechtfertigte.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Logistik 4.0 – Anforderungen einer neuen Zeit

1.2 Ziel der Arbeit

1.3 Aufbau und Methodik der Arbeit

2 Lieferantenintegration im Kontext des systematischen Lieferantenmanagements

2.1 Management der Lieferantenbasis und Lieferantenentwicklung

2.2 Lieferantenintegration als Teilprozess des Lieferantenmanagements

2.2.1 Herkunft und Erläuterung der Lieferantenintegration

2.2.2 Ziele der Lieferantenintegration

2.2.3 Verbreitung und Anwendung der Lieferantenintegration

3 Blockchain

3.1 Begriffs- und Funktionserklärung

3.2 Smart Contracts

3.3 Verbreitung und Anwendungsbereiche der Blockchain

3.3.1 Bitcoin

3.3.2 Track & Trace in der Logistik

4 Gegenüberstellung einer klassischen und einer Blockchain-unterstützten Lieferantenintegration

4.1 Klassische Lieferantenintegration durch Vendor Managed Inventory

4.2 Funktionsweise und Vorteile einer Blockchain-unterstützten Lieferantenintegration am Beispiel TradeLens

5 Methodische Betrachtung des Verfahrens anhand einer SWOT-Analyse

5.1 Vorstellung und Beschreibung der SWOT-Analyse

5.2 Bewertung der Blockchain-unterstützten Lieferantenintegration anhand einer SWOT-Analyse

5.3 Einordnung der Ergebnisse und abzuleitende Maßnahmen

6 Resümee und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Potenzial der Blockchain-Technologie als Instrument zur Lieferantenintegration im Kontext der Logistik 4.0. Ziel ist es, zu analysieren, ob diese Technologie eine signifikante Zäsur in der digitalen logistischen Abwicklung bewirken kann oder lediglich eine kurzlebige Theorie bleibt.

  • Grundlagen von Logistik 4.0 und systematischem Lieferantenmanagement.
  • Funktionsweise der Blockchain-Technologie und Smart Contracts.
  • Vergleich zwischen klassischem Vendor Managed Inventory und Blockchain-gestützten Prozessen.
  • Methodische Bewertung mittels SWOT-Analyse der Blockchain-unterstützten Integration.
  • Ableitung strategischer Potenziale und bestehender Hemmnisse wie Rechtslage und Cybersicherheit.

Auszug aus dem Buch

3.2 Smart Contracts

Smart Contract sind, wie im Namen enthalten, intelligente, selbstausführende Verträge, die allerdings keine Verträge im rechtlichen Sinn darstellen. Sie wurden erstmals erwähnt durch Nick Szabo als „computergestütztes Transaktionsprotokoll, das die Bedingungen eines Vertrags ausführt“ in einem Manuskript namens „Smart Contracts“ von 1994. Im Kontext der Blockchain finden sich Anwendungen, die in einer speziellen Programmiersprache, meist „Solidity“, für die jeweilige Blockchain geschrieben werden. Da diese Blockchains mehr als das Aufzeichnen reiner Transaktionsdaten ermöglichen, werden sie als Blockchains zweiter Generation beschrieben. Genannte Programme enthalten maschinenlesbare Beschreibungen, mit denen der Wille des Beteiligten ausgedrückt wird. Außerdem beinhalten sie alle erforderlichen Informationen, um eine Eigentumsübertragung durchzuführen. Um eine tatsächliche Transaktion zu ermöglichen, erfordert es ein digital prüfbares Ergebnis in Form einer Elementaraussage nach true/false Prinzip und eine rechtlich relevante Handlung, welche auf Grundlage des Ereignisses ausgeführt wird. Somit stellen Smart Contracts letztlich eine komplexe Form von Wenn-Dann-Funktionen dar, welche eine vorher definierte Kausalität haben. Transaktionskosten fallen in Form eines sogenannten „Gas Price“ an.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Thematik der Logistik 4.0 sowie Definition der Zielsetzung und Methodik der vorliegenden Arbeit.

2 Lieferantenintegration im Kontext des systematischen Lieferantenmanagements: Erläuterung der Grundlagen des Lieferantenmanagements und der Einordnung der Lieferantenintegration als strategischen Teilprozess.

3 Blockchain: Erklärung der technischen Funktionsweise von Blockchain und Smart Contracts sowie deren Anwendungsmöglichkeiten.

4 Gegenüberstellung einer klassischen und einer Blockchain-unterstützten Lieferantenintegration: Detaillierter Vergleich zwischen Vendor Managed Inventory und modernen Lösungen wie TradeLens.

5 Methodische Betrachtung des Verfahrens anhand einer SWOT-Analyse: Anwendung der SWOT-Methode zur Identifikation von Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken der Blockchain-Integration.

6 Resümee und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Bereich Blockchain und Lieferantenmanagement.

Schlüsselwörter

Logistik 4.0, Lieferantenintegration, Blockchain, Smart Contracts, Supply Chain Management, Vendor Managed Inventory, TradeLens, SWOT-Analyse, Disintermediation, Digitaler Wandel, Datensicherheit, Transaktionskosten, Prozessoptimierung, Lieferantenmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Rolle der Blockchain-Technologie bei der Integration von Lieferanten im Rahmen von Industrie 4.0 und Logistik 4.0.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die Bereiche Lieferantenmanagement, Logistik 4.0, Blockchain-Technologie, Smart Contracts sowie die methodische Bewertung von Prozessinnovationen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, ob Blockchain-Technologien das Potenzial haben, die digitale logistische Abwicklung grundlegend zu verändern (Zäsur), oder ob sie lediglich theoretische Konzepte ohne Marktreife sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor verwendet eine SWOT-Analyse, um die Blockchain-unterstützte Lieferantenintegration systematisch in Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken zu unterteilen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden theoretische Grundlagen (Logistik 4.0, Blockchain), ein Praxisvergleich (Klassisches VMI vs. TradeLens) und die SWOT-Analyse zur Bewertung des Verfahrens detailliert dargelegt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Logistik 4.0, Lieferantenintegration, Blockchain, Smart Contracts, Supply Chain Management und Disintermediation.

Warum ist das Thema TradeLens für die Arbeit so wichtig?

TradeLens dient als konkretes Praxisbeispiel für eine funktionierende Blockchain-unterstützte Plattform, an der die Vorteile von Smart Contracts gegenüber klassischen Verfahren verdeutlicht werden.

Welche Herausforderungen identifiziert der Autor für die Blockchain-Anwendung?

Zu den größten Hindernissen zählen die unsichere Rechtslage, mangelndes technisches Verständnis bei den Anwendern und die Bedrohung durch Cybersicherheit.

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Details

Title
Logistik 4.0. Chancen und Potenziale einer Blockchain-unterstützten Lieferantenintegration
College
University of Applied Sciences Südwestfalen; Meschede
Grade
1,3
Author
Lukas Udo Maidhof (Author)
Publication Year
2020
Pages
28
Catalog Number
V916157
ISBN (eBook)
9783346223784
ISBN (Book)
9783346223791
Language
German
Tags
logistik chancen potenziale blockchain-unterstützten lieferantenintegration
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lukas Udo Maidhof (Author), 2020, Logistik 4.0. Chancen und Potenziale einer Blockchain-unterstützten Lieferantenintegration, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/916157
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