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Modellierung des Geldumlaufes in der modernen Volkswirtschaft

Title: Modellierung des Geldumlaufes in der modernen Volkswirtschaft

Script , 2008 , 22 Pages

Autor:in: Dipl.-Ing. Bernd Vogel (Author)

Economics - Monetary theory and policy
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Dieser Artikel ist eine Beschreibung des Geldkreislaufs in einer modernen Volkswirtschaft als geschlossenes Modell. Die Einführung des von Marx definierten Mehrwertes und die Untersuchung differenzierter Geldumlaufgeschwindigkeiten ermöglichen eine plausible Beschreibung der Realität. Der Finanzmarkt und die staatlichen Abgaben sind in dieses Modell eingeschlossen. Dabei hilft eine klare Abgrenzung zwischen Geld und Wertpapieren. Als Randbedingungen wird ein ausgeglichenes Verhältnis von Export und Import von Kapital und Waren angenommen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 VORWORT

2 WARE – GEBRAUCHSWERT – BEZIEHUNG

3 WARE – WERT (KOSTEN) BEZIEHUNG

4 MODELL ZUM GELDUMLAUF

5 VERWENDUNG DES MEHRWERTES

5.1 Neue Produkte:

5.2 Erhöhung der Produktivität:

6 DER FINANZMARKT

6.1 Die Theorie von der Geldschöpfung der Geschäftsbanken

6.2 Eigenschaften von Wertpapieren

7 ÖFFNUNG DES MODELLS NACH AUßEN

7.1 Export-Import von Waren und Dienstleistungen

7.2 Export und Import von Kapital

8 GRENZEN DES MODELLS

9 SCHLUSSFOLGERUNGEN

10 GLOSSAR

11 LITERATURVERZEICHNIS

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein qualitatives Modell des Geldkreislaufs in einer modernen Volkswirtschaft zu entwickeln, welches die mathematische und logische Beschreibung realwirtschaftlicher Zusammenhänge unter Einbeziehung von Finanzmärkten und staatlichen Abgaben ermöglicht.

  • Analyse des Geldumlaufs und der Umlaufgeschwindigkeit
  • Differenzierung zwischen Geld und Wertpapieren
  • Einfluss von Mehrwert, Produktion und Produktivitätssteigerung
  • Integration von Finanzmarktkreisläufen
  • Modellierung von Wachstumsszenarien und Außenwirtschaftseffekten

Auszug aus dem Buch

Postulat:

Wertpapiere sind kein Geld. Wertpapiere sind Pointer, die zeigen wo Geld sein sollte und es einem Besitzer zuordnen. Dabei können ähnlich der Vektoralgebra sich mehrere Pointer aneinader reihen sich verzweigen und wieder zusammengeführt werden.

Begründung:

Wertpapiere sind kein allgemein anerkanntes Zahlungsmittel. (Kein Mensch wird sich für ein Wertpapier ein Stück Brot kaufen können.) Der Geldwert von Wertpapieren ist von vielen Faktoren abhängig. Der Wert (in Geld ausgedrückt) dieser „Anlage“ wird in der Regel durch den anteilig erzeugten Mehrwert pro Zeit (Ausschüttung) bestimmt. Im Gegensatz zum Wert von Verbrauchsgütern, der mit einem stetigen Werteverfall einhergeht, schwankt der Geldwert des Wertpapieres in Abängigkeit von der erwarteten Ausschüttung und von Spekulationsfaktoren (Wachstumsausichten). Wertpapiere sind eher mit Waren zu vegleichen, die nur einen begrenzten Interessentenbereich haben. Wertpapiere sind mit dem Linden-Dollar im Computer Spiel „Second Life“ vergleichbar. Der Linden-Dollar ist nicht als Zahlungsmittel anerkannt wird aber zum Geld umverteilen benutzt.

Mit diesem Modell wird der „Geldschöpfungsprozess der Geschäftsbanken“ ad absurdum geführt, weil Wertpapiere nur auf Geld verweisen und es einem Eigentümer zuordnen, aber selbst kein Geld sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1 VORWORT: Der Autor hinterfragt das Verständnis von Geld und bemängelt das Fehlen einer umfassenden Theorie zur Analyse des Geldumlaufs.

2 WARE – GEBRAUCHSWERT – BEZIEHUNG: Es wird die Beziehung zwischen Waren und Geld postuliert, wobei der Gebrauchswert von Waren über die Zeit abnimmt.

3 WARE – WERT (KOSTEN) BEZIEHUNG: Das Kapitel führt eine vektorielle Darstellung des Ware-Geld-Kreislaufs ein, um die Entstehung von Mehrwert und Kosten zu veranschaulichen.

4 MODELL ZUM GELDUMLAUF: Basierend auf der Verkehrsgleichung wird ein vereinfachtes Modell entwickelt, das die Zirkulationsgeschwindigkeit des Geldes in den Fokus rückt.

5 VERWENDUNG DES MEHRWERTES: Das Kapitel analysiert, wie der durch Produktion entstehende Mehrwert verteilt wird und welche Rolle Innovationen sowie Produktivitätssteigerungen spielen.

6 DER FINANZMARKT: Es wird der Finanzmarkt als zweiter Kreislauf beschrieben, wobei eine strikte Trennung zwischen Geld und Wertpapieren vorgenommen wird.

7 ÖFFNUNG DES MODELLS NACH AUßEN: Die Betrachtung wird auf eine offene Volkswirtschaft erweitert, um Export- und Importvorgänge von Waren und Kapital zu integrieren.

8 GRENZEN DES MODELLS: Die Anwendungsgrenzen des Modells, das auf einem eingeschwungenen Zustand basiert, werden kritisch reflektiert.

9 SCHLUSSFOLGERUNGEN: Der Autor fasst die Bedeutung der Umlaufgeschwindigkeit des Geldes zusammen und betont die Notwendigkeit realer Innovationen für stabiles Wachstum.

10 GLOSSAR: Es werden zentrale Begriffe wie Geld, Gebrauchswert, Mehrwert und Finanzmarkt präzise definiert.

11 LITERATURVERZEICHNIS: Auflistung der verwendeten Quellen, unterteilt in Internetquellen und Bücher.

Schlüsselwörter

Geldumlauf, Volkswirtschaft, Mehrwert, Gebrauchswert, Wertpapiere, Finanzmarkt, Umlaufgeschwindigkeit, Produktionskosten, Produktivitätssteigerung, Geldmenge, Wirtschaftswachstum, Warenkreislauf, Kapital, Innovation, Makroökonomie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit entwickelt ein qualitatives Modell zur Beschreibung des Geldkreislaufs in einer modernen Volkswirtschaft unter Einbeziehung von Waren-, Finanzmärkten und staatlichen Faktoren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse der Geldumlaufgeschwindigkeit, der Entstehung von Mehrwert und der Differenzierung zwischen Geld und Wertpapieren.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, ein mathematisch und logisch begründbares Modell zu schaffen, das die Wirkungsweisen im Geldkreislauf und die Auswirkungen verschiedener Wirtschaftsfaktoren transparent macht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein qualitativer Modellierungsansatz verwendet, der auf vektoriellen Darstellungen von Kreislaufprozessen und ökonomischen Gleichungen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die Modellierung des Geldumlaufs, die Verwendung des Mehrwerts, die Funktionsweise des Finanzmarktes sowie die Öffnung des Modells für internationale Handelsbeziehungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Geldumlauf, Mehrwert, Umlaufgeschwindigkeit, Finanzmarkt und die Abgrenzung von Wertpapieren gegenüber Geld.

Warum postuliert der Autor, dass Wertpapiere kein Geld sind?

Der Autor argumentiert, dass Wertpapiere lediglich als Pointer fungieren, die Geld einem Besitzer zuordnen, jedoch selbst kein allgemeines Zahlungsmittel darstellen.

Welche Rolle spielen staatliche Abgaben im Modell?

Staatliche Abgaben werden als ein Bereich betrachtet, der aus dem erwirtschafteten Mehrwert finanziert wird und der, zusammen mit den Gruppen der Rentner und Arbeitslosen, eine Rolle im Geldkreislauf spielt.

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Details

Title
Modellierung des Geldumlaufes in der modernen Volkswirtschaft
Author
Dipl.-Ing. Bernd Vogel (Author)
Publication Year
2008
Pages
22
Catalog Number
V91628
ISBN (eBook)
9783638057844
ISBN (Book)
9783638948715
Language
German
Tags
Modellierung Geldumlaufes Volkswirtschaft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl.-Ing. Bernd Vogel (Author), 2008, Modellierung des Geldumlaufes in der modernen Volkswirtschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/91628
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