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Der Entwicklungsprozess von Kinder mit Down-Syndrom im Gegensatz zu nichtbehinderten Kindern

Eine kurze Darstellung

Titel: Der Entwicklungsprozess von Kinder mit Down-Syndrom im Gegensatz zu nichtbehinderten Kindern

Ausarbeitung , 2019 , 12 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Lukas Bauer (Autor:in)

Psychologie - Entwicklungspsychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Bei der Recherche des Themas fand ich heraus, dass die Entwicklung von Kindern mit Down-Syndrom allgemein langsamer verläuft als bei nichtbehinderten Kindern. Was genau 'langsamer' bedeutet und welche Faktoren diese Entwicklung beschleunigen oder verlangsamen können, möchte ich mit dieser Arbeit erklären. Die Themenfrage der Arbeit lautet: „Wie verläuft der Entwicklungsprozess bei Kindern mit Down-Syndrom im Gegensatz zu nichtbehinderten Kindern.“

In dem ersten Teil möchte ich den Begriff Down-Syndrom spezifizieren und ihn in seine verschiedenen Erscheinungsformen ordnen. Daraufhin erläutere ich in vier Kategorien die verschiedenen Entwicklungsprozesse, welche Kinder in ihrer Entwicklung durchlaufen. Am Ende der Arbeit gehe ich noch auf die Besonderheiten von Kindern mit Down-Syndrom ein und erkläre die wichtigsten Ziele bei der Frühförderung für Kinder mit dieser genetischen Besonderheit.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was ist das Down-Syndrom

3. Allgemeiner Entwicklungsverlauf

3.1. Die Geistige Entwicklung

3.2. Die Grob- und Feinmotorische Entwicklung

3.3. Die Kognitive Entwicklung

3.4. Kommunikation und Sozialverhalten

4. Therapeutische Maßnahmen

5. Besonderheiten

6. Fazit

7. Literaturverzeichnis

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht den Entwicklungsprozess bei Kindern mit Down-Syndrom im Vergleich zu nichtbehinderten Kindern, um zu analysieren, warum diese Entwicklung langsamer verläuft und welche Einflussfaktoren dabei eine Rolle spielen. Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die spezifischen Entwicklungsverzögerungen zu schaffen und die Bedeutung einer individuellen Frühförderung aufzuzeigen.

  • Grundlagen und Erscheinungsformen des Down-Syndroms
  • Analyse des allgemeinen motorischen und geistigen Entwicklungsverlaufs
  • Vergleich der kognitiven Entwicklung und Sprachaneignung
  • Bedeutung und Ziele therapeutischer Frühförderungsmaßnahmen
  • Besonderheiten in der emotionalen und sozialen Entwicklung

Auszug aus dem Buch

3.2. Die Grob- und feinmotorische Entwicklung

Bei jedem Kind ist eine der ersten zu erlernenden Fähigkeiten die Kopfkontrolle. (vgl. Puschel 1995) Bei nichtbehinderten Kinder passiert dies durchschnittlich mit fünf Monaten, bei Kindern mit Down-Syndrom erst zwischen dem sechsten und achten Lebensmonat. Diese Verzögerung entsteht dadurch, wie oben schon beschrieben, dass bei Kinder mit Down-Syndrom nach der Geburt die Gewichtszunahme erschwert wird und zudem unter körperlichen Anomalien leiden. Daraus folgt, dass der Muskelaufbau bereits länger andauert und somit allein schon die Kopfkontrolle verzögert ist. Ein weiterer wichtiger Bestandteil bei der Entwicklung des Kindes spielt die Augen-Hand Koordination. Diese ermöglicht Säuglingen durch das Ansehen, Greifen und Wiederloslassen von Objekten ein bewußtes Eingreifen aber auch Verändern seiner Umwelt. Kinder mit Down-Syndrom machen diesen Schritt circa in der Mitte ihres ersten Lebensjahres während eine normale Entwicklung von dem vierten Lebensmonat spricht. (vgl. Pueschel 1995)

Der nächste Entwicklungsschritt ist die Phase des Umdrehen von der Rücken- in die Bauchlage und umgekehrt, welche auch wieder zeitverzögert ist. Das Erlernen der Einnahme einer Sitzposition wird auch wieder durch die von vorher genannten Kopfschwankungen aufgrund der Muskelschwäche sehr erschwert. Dies hat zur Folge das sich die Entwicklung bereits hier schon um die Hälfte der normalen Entwicklung verzögert. Zudem weicht die Einnahme der Sitzposition ab. Kinder mit Down-Syndrom drehen sich zunächst auf den Bauch (soweit sie es schon können), spreizen die Beine und versuchen dann den Rumpf mit den Armen hoch zu drücken. Nichtbehinderte Kinder entgegen, drehen sich nur zur Seite und Stemmen sich hoch um in die gewünschte Sitzposition zu gelangen. Eine der wichtigsten Entwicklungsschritte zur weiteren Erschließung der Umwelt ist die Fortbewegungsfähigkeit des Robbens und Krabbelns. Die Entwicklungszeiträume dieser Phase unterscheiden sich nur kaum. Was sich jedoch sehr strak unterscheidet ist die darauffolgende Phase des Stehens. Nichtbehinderte Kinder benötigen dafür etwa elf Monate, wobei Kinder mit DS dies erst im 20. Lebensmonats erlernen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Thematik der Entwicklungsverzögerungen bei Kindern mit Down-Syndrom ein und stellt die zentrale Forschungsfrage nach den Unterschieden zu nichtbehinderten Kindern.

2. Was ist das Down-Syndrom: Dieses Kapitel definiert das Down-Syndrom als genetische Besonderheit, erläutert die verschiedenen Formen (Trisomie 21, Translokations-Trisomie, Mosaik-Trisomie) und gibt einen Überblick über die Entstehungsgeschichte sowie epidemiologische Fakten.

3. Allgemeiner Entwicklungsverlauf: Es wird dargelegt, dass das allgemeine Entwicklungstempo bei Kindern mit Down-Syndrom verzögert ist und welche körperlichen sowie kognitiven Rahmenbedingungen dabei eine Rolle spielen.

3.1. Die Geistige Entwicklung: Dieser Abschnitt beschreibt das im Vergleich zu nichtbehinderten Kindern langsamere geistige Entwicklungstempo und verweist auf Studien, die das Entwicklungsniveau in verschiedenen Altersstufen untersuchen.

3.2. Die Grob- und Feinmotorische Entwicklung: Das Kapitel analysiert spezifische motorische Meilensteine wie Kopfkontrolle, Augen-Hand-Koordination und die Fortbewegungsfähigkeit und benennt die Ursachen für deren Verzögerung.

3.3. Die Kognitive Entwicklung: Hier wird mit dem Vorurteil aufgeräumt, dass ein Down-Syndrom automatisch mit einer schweren geistigen Behinderung einhergeht, und die Bedeutung der Frühförderung für die kognitive Spannbreite hervorgehoben.

3.4. Kommunikation und Sozialverhalten: Dieser Teil betrachtet die Anfänge der Kommunikation, die Lallphase und die Herausforderungen beim Spracherwerb im Vergleich zu Kindern ohne Behinderung.

4. Therapeutische Maßnahmen: Es werden die gesetzlichen Grundlagen der Frühförderung sowie die Notwendigkeit einer individuellen und syndromspezifischen therapeutischen Unterstützung erläutert.

5. Besonderheiten: Das Kapitel beleuchtet die individuellen Stärken wie Humor und Einfühlungsvermögen und unterstreicht, dass die Entwicklung über rein messbare Intelligenzwerte hinausgeht.

6. Fazit: Das Fazit resümiert, dass Kinder mit Down-Syndrom trotz ihrer Einschränkungen ein nahezu normales Leben führen können und plädiert für eine bessere Aufklärung über die Chancen durch Förderung.

7. Literaturverzeichnis: Das Verzeichnis listet sämtliche verwendeten wissenschaftlichen Quellen und Internetpublikationen auf.

Schlüsselwörter

Down-Syndrom, Trisomie 21, Entwicklungsprozess, Frühförderung, Kognitive Entwicklung, Grobmotorik, Feinmotorik, Sprachlernprozess, Lebensqualität, Behinderung, Inklusion, Genetische Besonderheit, Sozialverhalten, Pädagogik, Entwicklungspsychologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklungspsychologie von Kindern mit Down-Syndrom und vergleicht deren Entwicklungsprozesse mit denen nichtbehinderter Kinder.

Was sind die zentralen Themenfelder der Ausarbeitung?

Die Schwerpunkte liegen auf den Bereichen Motorik, kognitive Entwicklung, Kommunikation sowie den Möglichkeiten und Zielen der therapeutischen Frühförderung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Die Arbeit möchte klären, wie der Entwicklungsprozess bei Kindern mit Down-Syndrom verläuft, was die Faktoren für Verzögerungen sind und wie diese durch gezielte Förderung beeinflusst werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Quellenanalyse, die aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse sowie Studien zum Entwicklungsverlauf bei Kindern mit Down-Syndrom zusammenfasst.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die genetischen Grundlagen, eine detaillierte Analyse der motorischen und geistigen Entwicklung, die Bedeutung der Sprache sowie die Darstellung notwendiger therapeutischer Maßnahmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Down-Syndrom, Trisomie 21, Frühförderung, Entwicklungstempo, Kognition und Motorik.

Wie unterscheidet sich die motorische Entwicklung bei Kindern mit Down-Syndrom von nichtbehinderten Kindern?

Kinder mit Down-Syndrom zeigen aufgrund geringerer Muskelspannung und körperlicher Anomalien eine Verzögerung bei motorischen Meilensteinen wie der Kopfkontrolle oder dem Laufenlernen.

Warum ist das Thema der Frühförderung so bedeutsam?

Die Frühförderung ist entscheidend, um die kindliche Aktivität zu unterstützen, schädliche Bewegungsmuster zu vermeiden und dem Kind eine bestmögliche individuelle Entwicklung zu ermöglichen.

Welche Rolle spielt die Intelligenzmessung bei dieser Diagnose?

Die Arbeit betont, dass das Intelligenzquotienten-Modell oft zu kurz greift, da die Entwicklung von Kindern mit Down-Syndrom vielschichtiger ist und sich nicht allein über Testwerte definieren lässt.

Welches Fazit zieht der Autor zur Lebensqualität dieser Kinder?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass Kinder mit Down-Syndrom trotz ihrer Einschränkungen ein erfülltes und fast normales Leben führen können, wenn sie die notwendige Förderung und Unterstützung erfahren.

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Details

Titel
Der Entwicklungsprozess von Kinder mit Down-Syndrom im Gegensatz zu nichtbehinderten Kindern
Untertitel
Eine kurze Darstellung
Hochschule
Fachhochschule des Mittelstands Campus Bamberg
Note
1,3
Autor
Lukas Bauer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
12
Katalognummer
V916421
ISBN (eBook)
9783346234063
Sprache
Deutsch
Schlagworte
entwicklungsprozess kinder down-syndrom gegensatz kindern eine darstellung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lukas Bauer (Autor:in), 2019, Der Entwicklungsprozess von Kinder mit Down-Syndrom im Gegensatz zu nichtbehinderten Kindern, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/916421
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Leseprobe aus  12  Seiten
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