Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Politics - Region: USA

Chancen und Probleme des Programms „Network Centric Operations Conceptual Framework Version 2.0“ für das US-Militär

Title: Chancen und Probleme des Programms „Network Centric Operations Conceptual Framework Version 2.0“ für das US-Militär

Term Paper , 2007 , 17 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Daniel Schmidt (Author)

Politics - Region: USA
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

1. Einleitung
Informationen über jeden einzelnen vorstellbaren Bereich werden heutzutage innerhalb von Sekunden verbreitet und sind für große Teile der Weltbevölkerung einsehbar. Das Internet sorgt dafür, dass für fast jedes Thema eine potenzielle Recherchemöglichkeit besteht. Doch hieraus ergeben sich nicht nur neue Chancen, vielmehr ergeben sich auch Verpflichtungen und Problem hieraus. Denn wer aktiv an der Weltpartizipieren will, braucht heute deutlich mehr Wissen als in vergangenen Jahrhunderten.
Der Begriff der Informationsgesellschaft wurde von dem Mathematiker Norbert Wiener im Jahr 1948 geprägt, also wesentlich vor der Erfindung des Internets. Der Begriff verweist auf die zunehmende Bedeutung von Wissen in der heutigen Gesellschaft. Genauer definiert Georg Wersing die Bedeutung des Begriffes: Information ist die Verringerung von Ungewissheit“ Nach dieser Definition würde also eine Zunahme an Information zwangsläufig zu gesteigerten Leistungen führen. Denn Ungewissheit ist ein ungünstiger Status, welcher als überwindeswert gilt.
Solche oder ähnliche Gedanken muss sich auch das US-Amerikanische Militär bei der Entwicklung des Programms „Network Centric Operations Conceptual Framework Version 2.0“ gemacht haben. Im Mittelpunkt steht hierbei die perfekte Vorbereitung von Kriegskräften für riskante Einsätze. Eine Annahme ist dass durch eine Vernetzung verschiedener militärischer Bereiche die Arbeit effektiver gemacht werden kann. Dies soll hauptsächlich durch die Bereitstellung von mehr und aktuelleren Informationen geschehen.
Die folgenden Hausarbeit soll genauer untersuchen, welche Vorteile und eventuelle Schwachpunkte das Programm „Network Centric Operations Conceptual Framework Version 2.0“ hat.
Aufgrund eigener Erfahrungen im Rahmen eines Wochenendseminars bot sich für uns als Studenten die Chance das Modell selber zu testen. Im Hauptteil der Arbeit soll deshalb auf die eigenen Erfahrungen hiermit eingegangen werden. Die hauptsächliche Frage hierbei lautet: Welche Chancen und Probleme ergeben sich bei der Nutzung des Programmes?
Um der Frage detaillierter nachgehen zu können, soll zunächst ein allgemeiner Teil Auskunft darüber geben, welche Notwendigkeiten in der weltpolitischen Lage zu der Entwicklung eines solchen Programms geführt haben, und welche konkreten Ziele bei der Konstruktion des Programmes verfolgt wurden. Diese Ziele werden kritisch hinterfragt und auf ihre Tauglichkeit im militärischen Alltag bewertet. Dazu wird das US-Militär und die dortige Praxis kritisch bewertet.
Danach werden die Erfahrungen der Studenten aus dem Blockseminar widergeben. Dies soll darüber Aufschluss geben, ob das Programm für ungeübte anwendbar ist.
Die Hausarbeit schließt mit dem Fazit, dass Informationen im Ernstfall entscheidend sein können, es aber vor allem auf die praktische Handelbarkeit eines Systems ankommt. Es ist nicht damit getan einfach nur mehr Informationen zur Verfügung zu stellen um damit automatisch auf effektiveres arbeiten vertrauen zu können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. WANDEL IN DER STRATEGISCHEN WELTLAGE

2.1 KURZE BESCHREIBUNG DES PROGRAMMS NETWORK CENTRIC OPERATIONS CONCEPTUAL FRAMEWORK VERSION 2.0

2.2 ZIELE BEI DER ENTWICKLUNG DES PROGRAMMS NETWORK CENTRIC OPERATIONS CONCEPTUAL FRAMEWORK VERSION 2.0

2.3 ZWISCHENFAZIT

2.4 US-MILITÄRAUFBAU UND BEWERBERPROFILE

3. PRAKTISCHES ARBEITEN MIT DER SOFTWARE

3.1 EINARBEITUNG IN DAS PROGRAMM

3.2 PHASE DER DESORIENTIERUNG

3.3 PHASE DER NEUORIENTIERUNG

3.4 DAS ZUSAMMENKOMMEN DER EINZELNEN BEREICHE

4. PRAKTISCHE KONSEQUENZEN

5. FAZIT

6. LITERATURLISTE

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht kritisch die Chancen und potenziellen Schwachstellen des „Network Centric Operations Conceptual Framework Version 2.0“ für das US-Militär, wobei insbesondere die praktische Anwendbarkeit und die Auswirkungen auf Entscheidungsprozesse in Krisensituationen analysiert werden.

  • Wandel der strategischen Bedrohungslage seit dem Ende des Kalten Krieges
  • Struktur und Ziele des Network Centric Operations Conceptual Framework
  • Herausforderungen bei der Implementierung militärischer Netzwerke
  • Analyse von Rekrutierung und Qualifikationsprofilen im US-Militär
  • Praktische Evaluation des Programms durch Simulationen und studentische Gruppenarbeiten

Auszug aus dem Buch

3.1 Einarbeitung in das Programm

Nachdem die Studenten sahen, dass es nicht ausreichend ist ein solches Programm nur beschreiben zu können, wurde die Arbeit in verschiedenen Gruppen fortgesetzt. Das Ziel war dabei das Programm zu verstehen, um es im nächsten Schritt auch anwenden zu können. Als Schwierigkeit stellte sich dabei heraus, dass die Begriffe zum Teil recht ungenau waren und die Studenten unterschiedliche Meinungen darüber hatten, was genau mit dem Begriff nun gemeint war. Je nach Auslegungsart wurde daraufhin auch ein anderes Vorgehen vorgeschlagen. In der Praxis würde solch eine Diskussion wahrscheinlich nicht mehr möglich sein, da es im Ernstfall darauf ankommt möglichst schnell und einheitlich handeln zu können. Dies sind zumindest die Ziele des Programms, wobei wie schon beschrieben Synchronität als solche schon positiv besetzt wurde. Damit zeigte sich also auch schon ein Schwachpunkt des Programms da die Anwendbarkeit und die Unbestimmtheit der Begriffe auch im Ernstfall zur unterschiedlichen Wahrnehmung führen kann. Gerade in solchen Momenten darf aber keine Uneinigkeit zwischen den einzelnen Mitgliedern des Systems herrschen, da ansonsten in gegensätzliche Richtungen gearbeitet werden könnte. (Böge, 2001)

Es müssten also solche potenziellen Probleme im Vorfeld einer Mission gelöst werden, damit die Teilnehmer wissen wie sich die anderen Gruppenmitglieder verhalten werden. Bei den Studenten dauerte der Verständigungsprozess ungefähr einen Tag, bis die Begriffe gemeinsam verstanden und gleich besetzt wurden. Grundsätzlich erscheint es auch möglich im Rahmen einer militärischen Ausbildung Gruppen zusammen an einer solchen Aufgabe arbeiten zu lassen. Das problematische hierbei ist jedoch, dass oftmals nicht Gruppen die aufeinander abgestimmt sind im Konflikt handeln müssen, sondern häufig auch unbekannte Teams zusammenarbeiten. Im Ernstfall können dann solche Verständigungsprobleme entscheidende Gründe dafür sein, dass eine Mission scheitert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Einführung in die Thematik der Informationsgesellschaft und die Relevanz von Informationsvorsprung für das moderne US-Militär sowie Vorstellung der zentralen Forschungsfrage.

2. WANDEL IN DER STRATEGISCHEN WELTLAGE: Analyse der veränderten Bedrohungslagen seit dem Kalten Krieg und detaillierte Beschreibung des Network Centric Operations Programms sowie der damit verbundenen Entwicklungsziele.

3. PRAKTISCHES ARBEITEN MIT DER SOFTWARE: Darstellung der praktischen Testphase mittels Computersimulationen und Analyse der studentischen Erfahrungen bei der Anwendung des Programms in Kleingruppen.

4. PRAKTISCHE KONSEQUENZEN: Kritische Reflexion der Probleme bei der Implementierung, insbesondere im Hinblick auf Komplexität, mangelnden Austausch zwischen Einheiten und die Diskrepanz zwischen technischem Anspruch und praktischer Nutzbarkeit.

5. FAZIT: Zusammenfassende Bewertung, dass trotz theoretisch sinnvoller Ziele die praktische Komplexität und menschliche Faktoren das Programm für reale militärische Einsätze problematisch erscheinen lassen.

6. LITERATURLISTE: Auflistung der verwendeten Quellen und Literatur.

Schlüsselwörter

Network Centric Operations, US-Militär, Informationsgesellschaft, Krisenmanagement, militärische Strategie, Vernetzung, Computersimulation, Entscheidungsprozesse, Informationsmanagement, Informationsüberlastung, operative Effektivität, Netzwerkkonzept, militärische Ausbildung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert kritisch das „Network Centric Operations Conceptual Framework Version 2.0“ und dessen Zielsetzung, durch Vernetzung und verbesserten Informationsfluss die Effektivität des US-Militärs zu steigern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Zentrum stehen die Anforderungen moderner Kriegsführung, die theoretischen Grundlagen militärischer Netzwerke sowie die praktische Umsetzbarkeit solcher Systeme im militärischen Alltag.

Welche Forschungsfrage verfolgt der Autor?

Die zentrale Frage ist, welche Chancen und Probleme sich konkret bei der Nutzung des genannten Programms im Hinblick auf die militärische Praxis ergeben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden theoretische Überlegungen mit einem praktischen Experiment verknüpft, bei dem Studenten das Modell in einer Computersimulation testen und ihre Erfahrungen bewerten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einordnung, die Beschreibung der Software-Ziele, eine Analyse des US-Militäraufbaus sowie einen umfangreichen Praxisteil, der die studentische Anwendung und die auftretenden Desorientierungsprozesse dokumentiert.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Network Centric Operations, Informationsmanagement, operative Synchronität, Krisenmanagement und die kritische Distanz zum technisch Machbaren.

Warum scheiterten die Studenten bei der Anwendung des Programms in der Simulation?

Die Studenten litten unter einer Informationsüberlastung („Information overflow“) und einer ungenauen Begriffswelt, was dazu führte, dass die vorgegebene Struktur zwar gelernt, aber inhaltlich nicht für die konkrete Krisenbewältigung nutzbar gemacht werden konnte.

Welches Fazit zieht der Autor zur "net-readiness" der Soldaten?

Der Autor bezweifelt, dass das durchschnittliche Personal des US-Militärs über die nötigen mentalen und technischen Fähigkeiten verfügt, um unter hohem Entscheidungsdruck in einem derart komplexen, vernetzten System effektiv zu agieren.

Excerpt out of 17 pages  - scroll top

Details

Title
Chancen und Probleme des Programms „Network Centric Operations Conceptual Framework Version 2.0“ für das US-Militär
College
University of Münster  (Politikwissenschaftliches Institut)
Grade
2,3
Author
Daniel Schmidt (Author)
Publication Year
2007
Pages
17
Catalog Number
V91680
ISBN (eBook)
9783638050586
ISBN (Book)
9783640463190
Language
German
Tags
Chancen Probleme Programms Centric Operations Conceptual Framework Version US-Militär Analyse Erfahrungen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniel Schmidt (Author), 2007, Chancen und Probleme des Programms „Network Centric Operations Conceptual Framework Version 2.0“ für das US-Militär, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/91680
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  17  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint