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Shitstorm. Der Umgang mit Kritik im Social Web

Titel: Shitstorm. Der Umgang mit Kritik im Social Web

Einsendeaufgabe , 2020 , 29 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Jessica Pchaiek (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Einsendeaufgabe beschäftigt sich mit der Frage, wie auf kritische Kommentare im Social Web reagiert werden soll. Die Angst vor öffentlicher Kritik auf Plattformen wie Facebook, Twitter oder Instagram ist in vielen Unternehmen stark ausgeprägt, teilweise aus eigener Erfahrung, teilweise aus einer vorhandenen Sorge, dass möglicherweise sogar ein Shitstorm eintreten könnte. Im weiteren Verlauf der Arbeit wird auf das Ignorieren von Kommentaren auf Facebook, das Verbergen von Kommentaren und den Umgang mit externer Kritik eingegangen.

Soziale Netzwerke wie Facebook sind interaktive Plattformen. Die Plattform dient den Kommunikationszwecken. Sie ermöglicht binnen kürzester Zeit viele Menschen zu erreichen. Diese Art der Kommunikation im medialen Raum wird One-To-Many-Kommunikation genannt. Die öffentliche Kommunikation hat sich durch die Schnelllebigkeit des sozialen Webs verändert.

Soziale Netzwerke sind mittlerweile ein selbstverständlicher Bestandteil der Gesellschaftskommunikation geworden. Der Unterschied zu den offline Medien wie Fernsehen, Radio oder Zeitung ist, dass soziale Medien einen sogenannten Rückkanal besitzen. Sobald eine Botschaft empfangen wird, kann auf diese direkt und in Echtzeit reagiert werden. Der Nutzer tritt mit dem Unternehmen in eine Art Dialog.

Der Nachteil der Echtzeitkommunikation mit den Stakeholdern ist, dass Unternehmen dem Risiko ausgesetzt sind, dass bestimmte Handlungen oder Entscheidungen öffentlich kritisch diskutiert werden können. Negative Kommentare erhalten hierbei eine höhere Aufmerksamkeit und können sich schnell verbreiten. Daher müssen Unternehmen strategisch auf negative Kommentare reagieren, um keinen sogenannten Shitstorm nach sich zu ziehen. Ein Shitstorm ist ein "Sturm der Entrüstung in einem Kommunikationsmedium des Internets, der zum Teil mit beleidigenden Äußerungen einhergeht". Shitstorms können dem Unternehmen auf verschiedene Art und Weise schaden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Ignorieren von Kommentaren auf Facebook

2 Verbergen von Kommentaren

3 Der Umgang mit externer Kritik

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Herausforderungen, mit denen Unternehmen bei der Kommunikation in sozialen Netzwerken konfrontiert sind, und analysiert, wie negative Kritik und die Entstehung von Shitstorms durch strategisches Krisenmanagement bewältigt oder präventiv verhindert werden können.

  • Einfluss von Social Media auf die Unternehmenskommunikation
  • Strategien im Umgang mit negativen Kommentaren
  • Analyse realer Shitstorm-Fälle (Dell, Amazon, Nestlé, Henkel)
  • Bedeutung von Monitoring-Tools zur Krisenprävention
  • Krisenmanagement und Reaktionsstrategien

Auszug aus dem Buch

1 Ignorieren von Kommentaren auf Facebook

Soziale Netzwerke wie Facebook sind interaktive Plattformen. Die Plattform dient den Kommunikationszwecken. Sie ermöglicht binnen kürzester Zeit viele Menschen zu erreichen. Diese Art der Kommunikation im medialen Raum wird One-To-Many-Kommunikation genannt. Die öffentliche Kommunikation hat sich durch die Schnelllebigkeit des sozialen Webs verändert. Soziale Netzwerke sind mittlerweile ein selbstverständlicher Bestandteil der Gesellschaftskommunikation geworden. Der Unterschied zu den offline Medien wie Fernsehen, Radio oder Zeitung ist, dass soziale Medien einen sogenannten Rückkanal besitzen. Sobald eine Botschaft empfangen wird, kann auf diese direkt und in Echtzeit reagiert werden. Der Nutzer tritt mit dem Unternehmen in eine Art Dialog.1

Der Nachteil der Echtzeitkommunikation mit den Stakeholdern ist, dass Unternehmen dem Risiko ausgesetzt sind, dass bestimmte Handlungen oder Entscheidungen öffentlich kritisch diskutiert werden können. Negative Kommentare erhalten hierbei eine höhere Aufmerksamkeit und können sich schnell verbreiten. Daher müssen Unternehmen strategisch auf negative Kommentare reagieren, um keinen sogenannten Shitstorm nach sich zu ziehen.2 Ein Shitstorm ist ein „Sturm der Entrüstung in einem Kommunikationsmedium des Internets, der zum Teil mit beleidigenden Äußerungen einhergeht“.3 Shitstorms können dem Unternehmen auf verschiedene Art und Weise schaden (näheres hierzu in Kapitel 3).

Negative Kommentare können sich schnell in den sozialen Medien ausbreiten. Die schnelle Ausbreitung wird Many-To-Many Phänomen bezeichnet. Aufgrund der großen Reichweite birgt es die Gefahr eines Kontrollverlustes. Für das Unternehmen stellt dies ein erhebliches Risiko dar, denn jeder Nutzer kann ungefiltert, sowohl anonym als auch nicht anonym, seine Kritik äußern.4

Zusammenfassung der Kapitel

1 Ignorieren von Kommentaren auf Facebook: Dieses Kapitel erläutert die Dynamik der Echtzeitkommunikation in sozialen Netzwerken und zeigt anhand von Beispielen wie Dell und Amazon, welche Risiken das Ignorieren von Nutzerkritik für die Reputation eines Unternehmens birgt.

2 Verbergen von Kommentaren: Es wird analysiert, inwiefern das Ausblenden oder Löschen von Kommentaren als Zensur wahrgenommen werden kann und welche negativen Auswirkungen ein solches Vorgehen, wie am Beispiel von Nestlé und Henkel verdeutlicht, auf die Community haben kann.

3 Der Umgang mit externer Kritik: Das letzte Kapitel widmet sich dem präventiven Krisenmanagement und erläutert verschiedene Reaktionsstrategien sowie den Einsatz von Social-Media-Monitoring zur frühzeitigen Erkennung und Bewältigung von kritischen Situationen.

Schlüsselwörter

Social Media, Krisenmanagement, Shitstorm, Unternehmenskommunikation, Facebook, No-Response-Strategie, Social-Media-Monitoring, Reputation, Krisenprävention, Stakeholder, Digitale Kommunikation, Online-Marketing, Interaktion, Netiquette, Markenführung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die professionelle Kommunikation von Unternehmen in sozialen Netzwerken, insbesondere den Umgang mit negativer Kritik und die Vermeidung von Shitstorms.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Krisenkommunikation, Strategien zur Reaktion auf Nutzerfeedback, die Analyse von Shitstorm-Ursachen sowie der Einsatz von Monitoring-Instrumenten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen durch sachliche und transparente Kommunikation in sozialen Medien Vertrauensschäden vermeiden und Kritik proaktiv managen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und einer Fallstudienanalyse bekannter Social-Media-Krisen, um Handlungsempfehlungen für das Krisenmanagement abzuleiten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Ignoranz- und Zensurstrategien, die Analyse von Unternehmensbeispielen (Dell, Amazon, Nestlé, Henkel) sowie die Vorstellung präventiver Krisenmanagement-Maßnahmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind Social-Media-Krisen, Shitstorm, Krisenkommunikation, Unternehmensreputation und proaktives Monitoring.

Warum wird das Ignorieren von Kommentaren als riskant eingestuft?

Das Ignorieren führt bei Nutzern häufig zu dem Gefühl, missverstanden oder nicht ernst genommen zu werden, was die Eskalation zur Krise fördert.

Welche Rolle spielen Monitoring-Tools bei der Krisenprävention?

Sie ermöglichen die Identifikation und Beobachtung von Online-Inhalten, um problematische Themen oder ansteigende Kritik frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig zu reagieren.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Shitstorm. Der Umgang mit Kritik im Social Web
Hochschule
SRH Fernhochschule
Note
1,0
Autor
Jessica Pchaiek (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
29
Katalognummer
V916886
ISBN (eBook)
9783346235459
ISBN (Buch)
9783346235466
Sprache
Deutsch
Schlagworte
shitstorm umgang kritik social
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jessica Pchaiek (Autor:in), 2020, Shitstorm. Der Umgang mit Kritik im Social Web, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/916886
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  29  Seiten
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