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Arbeitende Frauen im Mittelalter

Título: Arbeitende Frauen im Mittelalter

Ensayo , 2020 , 9 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Katharina Kogan (Autor)

Historia de Europa - Edad Media, Edad Moderna
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Dieser Essay gibt eine Übersicht über arbeitende Frauen im Deutschland des 16. Jahrhunderts anhand von drei Textquellen. Quelle 1 ist bezeichnet als „Woman's petition to be allowed to practice medicine, Germany sixteenth century“. Quelle 2 trägt den Titel „Oaths of staff members in city hospitals, Germany sixteenth century“ und Quelle 3 ist das „Besitzverzeichnis einer Frau (als Fürkeuflin/Taxatorin tätig), das nach ihrem Tod erstellt wurde (Nürnberg 1537)“. Alle Quellen liegen in englischer Sprache vor, sind jedoch wahrscheinlich aus dem deutschen Original übersetzt worden.
Bei den Quellen handelt es sich um schriftliche Überrestquellen, die faktisch-normativem Realitätsbezug zuzuordnen sind. Wissenschaftstheoretisch gehören diese eher in den wirtschafts- und sozialgeschichtlichen Rahmen, da hier in erster Linie der Arbeitsbereich und dann die damit verbundene Lebenssituation der Frauen angesprochen wird.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Quelle 1

3. Quelle 2

4. Quelle 3

Zielsetzung & Themen

Das Ziel der Arbeit ist die Untersuchung der wirtschaftlichen und sozialen Lebenssituation von Frauen im 16. Jahrhundert anhand dreier ausgewählter Quellen aus München und Nürnberg, um deren Arbeitsbedingungen, gesellschaftliche Wertschätzung und Absicherung zu analysieren.

  • Analyse der beruflichen Tätigkeit von Frauen im medizinischen Bereich
  • Untersuchung von Verordnungen und Eidespflichten für Krankenhauspersonal
  • Auswertung wirtschaftlicher Verhältnisse anhand eines historischen Besitzverzeichnisses
  • Betrachtung von Geschlechterkonflikten im Arbeitskontext des 16. Jahrhunderts
  • Einordnung der Lebenssituation arbeitender Frauen in den sozialgeschichtlichen Rahmen

Auszug aus dem Buch

Quelle 1

Der äußeren Form nach handelt es sich bei der ersten Quelle um eine Petition, in diesem Fall um einen Antwortbrief an die zuständigen Behörden (Bürgermeister und Stadtrat) von München. Die Verfasserin heißt Katherina Plumanerin Carberinerin, die einen medizinischen Beruf ausübt. Der Brief ist einen Reaktion auf ein zuvor geschehenes Ereignis und scheint vollständig zu sein. Das Datum des Schreibens ist aus der Quelle nicht ersichtlich, man erkennt nur, dass es im Münchner Stadtarchiv im Gewerbeamt unter der Nr. 1020 und den Namen „Medizinalia Pfuscher“ aufbewahrt wird.

Wenn man sich der inneren Quellenkritik zuwendet, erkennt man direkt den klar strukturierten Aufbau sowie die auffällige sprachliche Umsetzung des Schreibens. Die Petition besteht aus einer Einleitung mit sehr höflicher Anrede, Hauptteil mit der Schilderung des Anliegens sowie Argumentation und dem Schlussteil mit hoffnungsvollem Appell bzw. einer Bitte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung der drei untersuchten Quellentypen aus dem 16. Jahrhundert und Einordnung in den wirtschafts- und sozialgeschichtlichen Kontext.

2. Quelle 1: Analyse einer Petition einer Medizinerin, die sich gegen ein Ausübungsverbot ihrer Tätigkeit verteidigt und ihre Arbeitsweise rechtfertigt.

3. Quelle 2: Untersuchung von Richtlinien und Eidesformeln für das weibliche Personal in städtischen Krankenhäusern sowie deren Aufgabenbereich.

4. Quelle 3: Betrachtung eines Besitzverzeichnisses einer verstorbenen Taxatorin, welches die Armut und mangelnde soziale Absicherung der Frau verdeutlicht.

Schlüsselwörter

Frauen im Mittelalter, 16. Jahrhundert, Sozialgeschichte, Wirtschaftsgeschichte, Petition, Medizinerin, Krankenhauspersonal, Eidesverordnungen, Besitzverzeichnis, Armut, Arbeitsteilung, Geschlechterrollen, München, Nürnberg, Quellenkritik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Arbeits- und Lebensbedingungen von Frauen im 16. Jahrhundert anhand von drei schriftlichen Quellen aus dem süddeutschen Raum.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Ausübung medizinischer Berufe durch Frauen, die Pflichten von Krankenhauspersonal sowie die wirtschaftliche Absicherung von Frauen am Beispiel von Nachlassdokumenten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, durch eine Quellenanalyse ein detailliertes Bild über die berufliche Praxis, die soziale Stellung und die rechtliche sowie wirtschaftliche Belastung arbeitender Frauen in der Frühen Neuzeit zu zeichnen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine quellenkritische Analyse angewandt, bei der die Texte sowohl formal als auch inhaltlich auf ihren historischen Kontext und ihre Aussagekraft hin untersucht werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden drei spezifische Quellen analysiert: eine Petition gegen ein Berufsverbot, interne Richtlinien für Hospitalmitarbeiterinnen und ein Besitzverzeichnis einer mittellosen Frau.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Sozialgeschichte, Arbeitsalltag, Geschlechterkonflikt, Armut und historische Quellenkritik.

Warum war der Beruf der Katherina Plumanerin so umstritten?

Ihr Praktizieren als Medizinerin stieß auf Widerstand bei männlichen Zunftvertretern und Ärzten, die in ihr eine Konkurrenz sahen und sie aufgrund fehlender formeller Ausbildung anzeigten.

Welche Rolle spielte die Religion bei der Arbeit des Krankenhauspersonals?

Die Arbeit im Krankenhaus wurde nicht nur als weltliche Pflicht, sondern als religiöser Auftrag verstanden, was sich in der Verpflichtung zum gewissenhaften Dienst bei Gott und der Einhaltung christlicher Nächstenliebe widerspiegelt.

Was lässt sich über die Lebensumstände der Taxatorin Katherine Deunin schlussfolgern?

Die Quelle zeigt, dass sie trotz ihrer beruflichen Tätigkeit als Taxatorin in großer Armut lebte, keine eigene Wohnung besaß und im Alter keinerlei soziale Absicherung genoss.

Final del extracto de 9 páginas  - subir

Detalles

Título
Arbeitende Frauen im Mittelalter
Universidad
RWTH Aachen University  (historisches Institut)
Curso
Seminar: Frauen im Mittelalter
Calificación
1,7
Autor
Katharina Kogan (Autor)
Año de publicación
2020
Páginas
9
No. de catálogo
V916914
ISBN (Ebook)
9783346289476
Idioma
Alemán
Etiqueta
arbeitende frauen mittelalter
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Katharina Kogan (Autor), 2020, Arbeitende Frauen im Mittelalter, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/916914
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