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Die (Un-)Vereinbarkeit von Nachhaltigkeit und Wirtschaftswachstum

Title: Die (Un-)Vereinbarkeit von Nachhaltigkeit und Wirtschaftswachstum

Term Paper , 2020 , 10 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Dilara Zazal (Author)

Business economics - Business Ethics, Corporate Ethics
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Die Hausarbeit beschäftigt sich mit der immer wichtiger werdenden Frage, ob wir in der Zukunft die gleichen Ressourcen zur Verfügung haben werden, wenn wir weiterhin das Wirtschaftswachstum anstreben.

Mit Beginn der Industrialisierung gewann die Umweltverschmutzung eine neue Dimension, die bis heute hinreicht. Die Massenproduktion von Eisen und Stahl und der Bau von Maschinen führte zu einer enormen Luftbelastung, durch die Verbrennung von Kohle. Diese Luftbelastung führte wiederum zu einem großen Waldsterben. Auch Gewässer und Böden blieben nicht unverschont. Zur Exporthilfe wurden Eisenbahnen gebaut und dadurch Länder und Flüsse begraben. Die Hauptschuld trägt der Mensch, da durch das Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum immer mehr natürliche Ressourcen verbraucht wurden und weiterhin werden. Nachhaltigkeit wurde somit immer wichtiger.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung

2.1 Historische Genese des Nachhaltigkeitsdiskurses

2.2 Starke versus schwache Nachhaltigkeit

3. Wirtschaftswachstum als gesellschaftliche Leitperspektive

4. Nachhaltige Entwicklung und Wirtschaftswachstum im Diskurs

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das komplexe Spannungsfeld zwischen der Notwendigkeit einer nachhaltigen Entwicklung und dem Streben nach kontinuierlichem Wirtschaftswachstum. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, ob und unter welchen Bedingungen diese beiden Zielsetzungen miteinander vereinbar sind oder ob sie sich gegenseitig ausschließen.

  • Historische Grundlagen und Entwicklung des Nachhaltigkeitsbegriffs
  • Kontroverse zwischen starker und schwacher Nachhaltigkeit
  • Rolle des Wirtschaftswachstums als gesellschaftliche Leitperspektive
  • Analyse der gegenseitigen Beeinflussung von Ökologie und Ökonomie
  • Perspektiven für eine nachhaltige Transformation (Green Economy)

Auszug aus dem Buch

Starke versus schwache Nachhaltigkeit

Im Folgenden Kapitel werden die Grundlagen der Neoklassischen (schwachen) und Ökologischen (starken) Ökonomie kurz vorgestellt. Seit der Debatte über die Nachhaltigkeit stellt sich die Frage, wie die Ressourcenproblematik beseitigt werden kann, dabei bietet die Wirtschaftswissenschaft zwei gegensätzliche Ansätze an, deren Hauptunterschied in der Substitutionsmöglichkeit von Naturkapital liegt.

Die Grundlagen der Neoklassischen Theorie wurden von Robert Solow gelegt, der in seinem Artikel „The economics of resources or the resources of economics“ 1974 die Substituierbarkeit von verschiedenen Kapitalformen vertritt: „If it is very easy to subbstitute other factors for natural ressources, then there is in principle ´no problem`. The world can, in effect, get along without natural ressources, so exhaustion is just an event, not a catastrophe“ (Solow, 1974a, S.11). Vertreter der schwachen Nachhaltigkeit (Wachstumsoptimisten) gehen davon aus, dass nicht-erneuerbare Naturressourcen ausgebeutet werden dürfen, wenn diese in Sachkapital investiert werden (Hauff, 2014 zitiert nach Neumayer, 2003). Um eine intergenerationale Gerechtigkeit zu erreichen, darf nach Solow die Konsummöglichkeiten jetziger Generationen nicht besser bzw. schlechter als die der künftigen Generationen sein. Ziel der neoklassischen Theorie ist es somit, das Pro-Kopf-Nutzen über die Jahre aufrechtzuhalten. Nach der schwachen Nachhaltigkeit ist die nachhaltige Entwicklung dann gegeben, wenn die Summe aller Kapitalformen steigt (Hauff, 2014).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die historische Entwicklung der Umweltverschmutzung durch die Industrialisierung ein und begründet die Relevanz der Nachhaltigkeitsdebatte angesichts begrenzter Ressourcen.

2. Das Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung: Es werden die Definitionen, Dimensionen und die historische Entwicklung des Nachhaltigkeitsbegriffs, einschließlich der Abgrenzung von starker und schwacher Nachhaltigkeit, detailliert erörtert.

3. Wirtschaftswachstum als gesellschaftliche Leitperspektive: Dieses Kapitel beleuchtet die Rolle des Bruttoinlandsprodukts als zentrales Maß für wirtschaftlichen Wohlstand und die damit verbundenen gesellschaftlichen Zielsetzungen.

4. Nachhaltige Entwicklung und Wirtschaftswachstum im Diskurs: Hier wird die kritische Auseinandersetzung darüber geführt, ob exponentielles Wirtschaftswachstum mit den Zielen einer nachhaltigen Entwicklung vereinbar ist.

5. Fazit: Das Kapitel fasst die Erkenntnisse zusammen und konstatiert das Ausbleiben einer notwendigen Transformation, plädiert jedoch für Ansätze wie die Green Economy zur Lösung des Zielkonflikts.

Schlüsselwörter

Nachhaltige Entwicklung, Wirtschaftswachstum, ökologische Nachhaltigkeit, ökonomische Nachhaltigkeit, soziale Nachhaltigkeit, starke Nachhaltigkeit, schwache Nachhaltigkeit, Naturkapital, Green Economy, intergenerationale Gerechtigkeit, Ressourcenverbrauch, Umweltschutz, Klimawandel, Bruttoinlandsprodukt, Transformation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Wechselwirkung zwischen dem Konzept einer nachhaltigen Entwicklung und dem weltweit verfolgten Ziel des stetigen Wirtschaftswachstums.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die ökologische, ökonomische und soziale Dimension der Nachhaltigkeit, die Theorie der Wachstumsoptimisten versus Wachstumspessimisten sowie aktuelle Herausforderungen wie der Klimawandel.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist zu analysieren, ob Wirtschaftswachstum und nachhaltiges Handeln vereinbar sind oder ob das aktuelle Modell des Wachstums zwangsläufig zu ökologischen Krisen führt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und der Aufarbeitung wissenschaftlicher Diskurse sowie zentraler Berichte wie dem des Club of Rome und der Brundtland-Kommission.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die theoretischen Grundlagen der Nachhaltigkeit (stark vs. schwach) und die Diskurse über die Vereinbarkeit von Wirtschaftswachstum und Ressourcenschonung detailliert dargelegt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Nachhaltigkeit, Wirtschaftswachstum, Naturkapital, Gerechtigkeit und ökologische Tragfähigkeit definiert.

Warum wird zwischen starker und schwacher Nachhaltigkeit unterschieden?

Diese Unterscheidung ist essenziell, da sie auf der Frage basiert, ob natürliches Kapital durch menschengemachtes Sachkapital ersetzt werden kann oder ob die Natur unersetzbare Lebensgrundlagen bietet.

Welche Rolle spielt die Green Economy in der Schlussbetrachtung?

Die Green Economy wird als Lösungsansatz präsentiert, um durch höhere Ressourceneffizienz und Emissionsreduktion das Wirtschaftswachstum von ökologischer Zerstörung zu entkoppeln.

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Details

Title
Die (Un-)Vereinbarkeit von Nachhaltigkeit und Wirtschaftswachstum
College
University of Education Weingarten
Course
Globales lernen
Grade
2,3
Author
Dilara Zazal (Author)
Publication Year
2020
Pages
10
Catalog Number
V917037
ISBN (eBook)
9783346235664
ISBN (Book)
9783346235671
Language
German
Tags
nachhaltigkeit wirtschaftswachstum
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dilara Zazal (Author), 2020, Die (Un-)Vereinbarkeit von Nachhaltigkeit und Wirtschaftswachstum, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/917037
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