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Vegetationsgeographische Charakterisierung des Alpenraums nach Höhenstufen. Zonale und zentral-periphere Differenzierung

Titel: Vegetationsgeographische Charakterisierung des Alpenraums nach Höhenstufen. Zonale und zentral-periphere Differenzierung

Seminararbeit , 2015 , 19 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Geowissenschaften / Geographie - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Folgenden soll die Vegetation im Alpenraum, anhand ihrer Höhenstufung, in Bezug auf ihre großräumige alpine Lage dargestellt werden.

"Die Alpen [sind] in Europa eine außergewöhnliche Landschaft, deren Andersartigkeit und Fremdheit schon sehr früh die Aufmerksamkeit der Menschen auf sich gezogen hat". Aus diesem Grund sind die Alpen das wahrscheinlich am besten vegetativ untersuchte Gebirge Europas und wie geschaffen für eine modellhafte Untersuchung nach Höhenstufen.

Ihre Vegetation eignet sich gut als Indikator, um die Eigenschaften der verschiedenen alpinen Regionen aufzuzeigen, da Pflanzen sehr klimaempfindlich sind und auch schon kleine klimatische Divergenzen aufzeigen. Aber auch regional und lokal gibt es Unterschiede, welche zu ergründen sind.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Alpen

2.1 Vegetativer Lebensraum

2.2 Geologische Strukturen

2.3 Entwicklung der Vegetation

3. Klima als Indikator für das Auftreten von Vegetationshöhenstufen

4. Anpassungsmechanismen der Alpenpflanzen

5. Formenwandel

6. Höhenstufen

6.1 Charakterisierung der Höhenstufen

6.2 Höhenstufen der Alpen

7. Großräumige Differenzierung nach Vegetationszonen

8. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Vegetation im Alpenraum unter Berücksichtigung ihrer vertikalen Höhenstufung sowie ihrer großräumigen alpinen Lage. Ziel ist es, das komplexe Zusammenspiel von klimatischen Faktoren, geologischen Gegebenheiten und der daraus resultierenden vegetativen Differenzierung zu analysieren.

  • Analyse der alpinen Höhenstufen und ihrer ökologischen Charakteristika
  • Untersuchung von Anpassungsmechanismen der Alpenpflanzen an extreme Umweltbedingungen
  • Einordnung der alpinen Vegetationszonen mittels verschiedener Formenwandel-Konzepte
  • Darstellung des Einflusses von Klima und Geologie auf die Artenvielfalt
  • Bewertung der Auswirkungen klimatischer Veränderungen auf die alpine Vegetation

Auszug aus dem Buch

2.1 Vegetativer Lebensraum

Der Lebensraum Alpen beherbergt einen Umfang von rund 4500 Pflanzenarten, davon sind circa 650 Blütenpflanzen (ELLENBERG & LEUSCHNER 2010, 672). Die Alpen sind mit ihrem Vorland auf kleinerem Raum sehr viel artenreicher als das übrige Mitteleuropa, da in den Alpen eine große Anzahl an verschiedenen Lebensräumen zu finden sind. So beherbergen die Alpen mit den unmittelbaren Vorländern und mediterranen Küstenzonen rund 40% der Flora Europas (VEIT 2002, 156). Das größte vegetative Vorkommen ist in den Südalpen und speziell in den sogenannten Seealpen zu beobachten. Großräumige Unterschiede entstehen vor allem durch das Klima.

Die Artenvielfalt in den Alpen ist jedoch nicht nur großräumig zu sehen. Auch kleinräumig haben sich viele heterogene Strukturen gebildet, in Form von endemischen Arten, welche speziell auf die Alpen begrenzt sind. Diese sind vor allem in den Südalpen, wie z.B. am Comer See zu finden. Im Laufe der Zeit sind aber auch zahlreiche Neoendemiten entstanden, die sich durch Isolation, wie z.B. durch einen Bergsturz bildeten (VEIT 2002, 157). Bergstürze, Muren und Lawinen sind Beispiele von zahlreichen Veränderungen, denen die Vegetation ausgesetzt ist. Entstanden aus Wandlungsprozessen des Gebirges, entsteht so innerhalb der Vegetation eine sprunghafte Naturdynamik, welches ein Charakteristikum und zentrale Eigenschaft der Alpennatur ist (BÄTZING 2015, 45).

Das Pflanzenvorkommen ist vielfältig. Es reicht von Nadelbäumen wie Kiefern, Fichten und Lärchen hin zu Buchen und Birken, enthält aber auch zahlreiche Blühpflanzen, welche bis in die höchsten Regionen auffindbar sind. In den glazialen Gebieten, in welchen fast das gesamte Jahr eine Eisbedeckung zu finden ist, gibt es an die extremen Verhältnisse angepasste Vegetation wie Moose und Flechten, welche bis in großen Höhen existieren. In den Alpen findet man in mediterran geprägten Regionen aber auch Vegetation wie Olivenbäume, Lorbeer, Kastanie und Wein.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung legt den Fokus auf die Alpen als modellhaftes Gebirge für eine Untersuchung zur Vegetationshöhenstufung aufgrund ihrer hohen Klimaempfindlichkeit.

2. Die Alpen: Dieses Kapitel beschreibt die geographischen, geologischen und klimatischen Grundlagen des Alpenraums sowie deren prägenden Einfluss auf den vegetativen Lebensraum.

3. Klima als Indikator für das Auftreten von Vegetationshöhenstufen: Hier wird die zentrale Rolle von Temperatur, Wind, Sonneneinstrahlung und Niederschlag für die vertikale Verteilung der Vegetation analysiert.

4. Anpassungsmechanismen der Alpenpflanzen: Das Kapitel beleuchtet die biologischen Strategien und Anpassungen, die es Pflanzen ermöglichen, unter extremen Stressbedingungen in Hochgebirgslagen zu überleben.

5. Formenwandel: Es werden die vier grundlegenden Konzepte des Formenwandels (planetarisch, peripher-zentral, west-östlich und hypsometrisch) zur systematischen Einordnung alpiner Vegetationsunterschiede vorgestellt.

6. Höhenstufen: Dieses Kapitel definiert Höhenstufen als vertikale Staffelung der Vegetation und charakterisiert die verschiedenen Stufen von der planaren bis zur nivalen Zone.

7. Großräumige Differenzierung nach Vegetationszonen: Hier erfolgt eine Analyse der vertikalen Höhenstufenabfolgen unter Berücksichtigung der unterschiedlichen regionalen Ausprägungen von Nord- bis Südalpen.

8. Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der Ergebnisse, die die Dynamik und Anpassungsfähigkeit der alpinen Pflanzenwelt sowie deren Gefährdung durch den Klimawandel betont.

Schlüsselwörter

Alpen, Vegetationshöhenstufen, Klimawandel, alpine Flora, Standortfaktoren, Anpassungsmechanismen, Formenwandel, Ökologie, Geobotanik, Hochgebirge, Artenvielfalt, Vegetationszonen, Standortbedingungen, Pflanzengeographie, Biotope

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der vegetativen Vielfalt der Alpen und wie diese durch die vertikale Staffelung (Höhenstufen) sowie durch klimatische und geologische Rahmenbedingungen strukturiert wird.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die verschiedenen Höhenstufen der Alpen, die Anpassungsstrategien der alpinen Flora sowie die räumliche Differenzierung der Vegetation in Abhängigkeit vom lokalen und regionalen Klima.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist die systematische Untersuchung und Darstellung der alpinen Vegetation anhand ihrer Höhenstufung, um aufzuzeigen, wie unterschiedliche Umweltfaktoren die Verteilung der Pflanzenarten bestimmen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine umfassende Literaturanalyse und Synthese bestehender geographischer und ökologischer Konzepte, wie den Formenwandel, um die Zusammenhänge zwischen Gebirgsklima und Vegetation zu erläutern.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die Standortfaktoren, die Anpassungen der Pflanzen, die spezifische Systematik der Höhenstufen sowie die klimatischen Unterschiede zwischen den verschiedenen Alpenregionen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Alpen, Höhenstufen, Vegetationszonen, Klimawandel, Anpassungsmechanismen und Standorteigenschaften.

Warum spielt die Schneedecke eine besondere Rolle für Pflanzen?

Die Schneedecke fungiert in hohen Lagen nicht nur als Stressfaktor, sondern dient gleichzeitig als wichtiger thermischer Isolator und als Wasserreservoir für Pflanzen während der kalten Jahreszeit.

Was unterscheidet die Insubrische von der Helvetischen Höhenstufenfolge?

Die Insubrische Höhenstufenfolge am Südrand ist durch ein submediterranes Klima und eine andere Asymmetrie im Höhenprofil geprägt, während die Helvetische Folge das mitteleuropäische Klima des Nordrandes widerspiegelt.

Warum nimmt die Artenvielfalt mit zunehmender Höhe ab?

Die abnehmende Temperatur, kürzere Vegetationsperioden, eine Zunahme von Frostereignissen sowie schlechtere Bodenbedingungen limitieren das Überleben und Wachstum vieler Pflanzenarten in größeren Höhen.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Vegetationsgeographische Charakterisierung des Alpenraums nach Höhenstufen. Zonale und zentral-periphere Differenzierung
Hochschule
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
19
Katalognummer
V917039
ISBN (eBook)
9783346237095
ISBN (Buch)
9783346237101
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Geographie Vegetation Alpen Höhenstufen Alpenraums Berge Klima Formenwandel Lebensraum Theorie Vegetationsgeographie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2015, Vegetationsgeographische Charakterisierung des Alpenraums nach Höhenstufen. Zonale und zentral-periphere Differenzierung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/917039
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Leseprobe aus  19  Seiten
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