Mit zwiespältigen Gefühlen sehen viele Menschen dem Alter entgegen. Einerseits erhoffen sie sich davon, endlich ihr Leben ohne Arbeit und Sorgen genießen zu können, andererseits befürchten sie das Nachlassen ihrer Leistungskraft, das Schwinden ihrer Schönheit, schwere Krankheiten und das Ende aller Hoffnungen. Auch die in dem von Doris Probst herausgegebenen Buch „Weisheiten und Torheiten über das Alter“ veröffentlichten Aphorismen kommen zu sehr unterschiedlichen Beurteilungen. So sagt zum Beispiel ein deutsches Sprichwort "Alter wünscht jedermann, und so es kommt, hasst man's". Andererseits verspricht Leo N. Tolstoi: "Alter ist Freiheit, Vernunft, Klarheit, Liebe". Doris Probst ist Herausgeberin einer Buchreihe mit Aphorismen über das Alter, die Arbeit, die Ehe, Frauen, Fußball, Kinder, die Liebe, Männer, die Medien und Mütter. Von ihr stammt auch das Taschenbuch "Adlerschrei und Zitronenfalter" mit Gedichten berühmter Schriftsteller über Tiere in Wort und Bild.
Inhaltsverzeichnis
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Zielsetzung & Themen
Das Ziel dieses Buches ist es, durch eine kuratierte Sammlung von Aphorismen, Sprichwörtern und Zitaten eine differenzierte Auseinandersetzung mit dem Thema "Altern" zu ermöglichen. Dabei werden sowohl die positiven, als auch die schwierigen Aspekte des Älterwerdens beleuchtet.
- Die psychologische und körperliche Transformation während des Alterns.
- Gesellschaftliche Wahrnehmung und Vorurteile gegenüber alten Menschen.
- Die Suche nach Sinn und Lebensqualität in verschiedenen Lebensphasen.
- Reflexionen über Endlichkeit, Weisheit und den Umgang mit Vergänglichkeit.
- Die Ambivalenz zwischen Lebensfreude und der Akzeptanz körperlicher Einschränkungen.
Auszug aus dem Buch
Die Kunst des Alterns
Die Kunst des Alterns besteht darin, gegen die Übel anzukämpfen und ihnen zum Trotz den Ausklang unseres Lebens zu einer Zeit des Glücks zu machen.
André Maurois
Die letzten Stichworte in einem richtig geführten menschlichen Leben müssen Friede und Güte heißen.
Carl Hilty
Zusammenfassung der Kapitel
A-W: Die Kapitel sind alphabetisch nach den Anfangsbuchstaben der ersten Aphorismen sortiert und behandeln in ihrer Gesamtheit unterschiedliche philosophische und praktische Sichtweisen auf das Älterwerden.
Schlüsselwörter
Altern, Älterwerden, Weisheit, Lebensende, Vergänglichkeit, Lebenskunst, Philosophie, Psychologie, Aphorismen, Sprichwörter, Alter, Lebensphase, Lebenserfahrung, Sterblichkeit, Lebensqualität.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Das Buch versammelt eine Vielzahl von Zitaten, Aphorismen und Sprichwörtern aus verschiedensten Epochen und Kulturen, die das Thema "Alter" und "Altern" aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Arbeit thematisiert den körperlichen und geistigen Wandel im Alter, den Umgang mit Einsamkeit oder gesellschaftlichen Erwartungen sowie die Suche nach Weisheit und Lebensglück im Lebensabend.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, dem Leser einen facettenreichen Spiegel für das eigene Altern vorzuhalten und durch die Vielfalt der Perspektiven Trost, Inspiration oder Anregung zur Reflexion zu bieten.
Welche wissenschaftliche oder methodische Herangehensweise wurde gewählt?
Die Arbeit basiert auf einer dokumentarischen Zusammenstellung relevanter Zitate, die chronologisch oder thematisch nicht explizit analysiert, sondern in alphabetischer Struktur präsentiert werden, um die Stimmen der Autoren für sich sprechen zu lassen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in alphabetische Sektionen, die Zitate von Denkern, Schriftstellern und anonyme Sprichwörter enthalten, welche die gesamte Breite der menschlichen Erfahrung mit dem Älterwerden abdecken.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Lebenskunst, Vergänglichkeit, Altersweisheit, psychologische Transformation und die Akzeptanz des Lebensweges charakterisiert.
Warum wird das Alter oft als "lächerlich" bezeichnet, aber auch als "Freiheit"?
Das Buch verdeutlicht diesen Widerspruch durch Zitate: Während das Alter physische Einbußen mit sich bringt, die Außenstehende belächeln könnten, bieten das abgelegte Lebenswerk und die gewonnene Lebenserfahrung eine innere Freiheit und Gelassenheit.
Welche Rolle spielt die Familie im Kontext des Alterns?
Einige Zitate betonen, dass die Familie den besten Schutzraum im Alter bietet, während andere darauf hinweisen, dass die Einsamkeit, trotz familiärer Anbindung, eine der größten Herausforderungen des Älterwerdens bleibt.
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- Doris Probst (Hrsg.) (Author), 2001, Weisheiten und Torheiten über das Alter, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/91755