Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Sciences infirmières - Gestion des soins infirmiers

Pflegemangement. Zusammenführung zweier Stationen zu einer Organisationseinheit. Voraussetzungen und Schwerpunkte für die Akzeptanz.

Titre: Pflegemangement. Zusammenführung zweier Stationen zu einer Organisationseinheit. Voraussetzungen und Schwerpunkte für die Akzeptanz.

Dossier / Travail , 2007 , 47 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Michael Löhr (Auteur), Lutz Wehlitz Christian Heins (Auteur)

Sciences infirmières - Gestion des soins infirmiers
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Wie bekommen wir unsere Mitarbeiter in Bewegung? So hatten sich Stationsleitungen in einem Krankenhaus in NRW, bei den regelmäßig stattfindenden Sitzungen mit ihrer Abteilungsleitung oft gefragt. Die Mitarbeiter wurden überwiegend als kompetent und engagiert eingeschätzt. Sie arbeiteten weitgehend selbständig und nahmen ihre Rolle als Pflegende gegenüber den anderen Berufsgruppen selbstbewusst war. Auch das Selbstverständnis im Umgang mit den Patienten wurde positiv beurteilt. Als ein neues Pflegesystem eingeführt werden sollte, wurde zum ersten Mal Unmut geäußert. Der Widerstand hielt in den verschiedenen Teams unterschiedlich lange an. Es gab aber eine Station mit besonders „unwilligen“ Mitarbeitern, die das neue Pflegesystem für nicht praktikabel hielten und keine Anstalten machten es umzusetzen. Wie kann eine solche Gruppe motiviert werden, wurde gefragt. Wie können die Mitarbeiter über soviel Macht verfügen um ein solches Projekt zu blockieren? Und wie können diese Mitarbeiter geführt werden? Die Themen Macht, Motivation und Führung tauchen in allen hierarchischen Systemen immer wieder auf. Für Leitungsverantwortliche ist es deshalb besonders bei Organisationsveränderungen wichtig, sich mit diesen Fragen auseinander zu setzen und darauf Antworten zu finden. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit diesen Themen anhand eines konkreten Beispiels aus der Praxis. Die Zusammenführung von zwei Stationen erschien hierfür ein geeignetes Beispiel, da sich dieser Prozess innerhalb einer kurzen Zeit vollzieht und vielfältige Einflüsse eine Rolle spielen. Durch die Auseinandersetzung mit den positiven und negativen Erfahrungen, in Zusammenhang mit den verschiedenen theoretischen Modellen, wurden einige Probleme und Konflikte verständlicher.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. ÄNGSTE UND BEFÜRCHTUNGEN VON MITARBEITERN, DIE VON EINER STATIONSZUSAMMENFÜHRUNG BETROFFEN SIND

2.1. Wahrnehmung der Stationsmitarbeiter

2.2. Ängste und Befürchtungen der Stationsleitungen, die von einer Stationszusammenlegung betroffen sind

3. THEORETISCHE SCHWERPUNKTE, DIE BEI EINER STATIONSZUSAMMENLEGUNG BEACHTUNG FINDEN KÖNNTEN

3.1. Macht und Autorität

3.1.1. Charakter der betrieblichen Sozialbeziehung als Grundlage des Verständnisses von Autorität und Herrschaft in Unternehmungen

3.1.2. Grundlagen der Macht

3.1.3. Instrumente der Macht

3.1.4. Die Macht des Mitarbeiters

3.1.5. Definition der Autorität

3.1.6. Formen der Autorität

3.2. Führung

3.2.1. Theorieansätze Führung

3.2.2. Motivations-Theoretischer Ansatz

3.2.3. Interaktions-Theoretische Ansatz

3.2.4. Definition Führung

3.2.5 Der Führungsprozess

3.2.6. Führung als Interaktion

3.2.7. Der Beeinflussungsprozess

3.2.8. Einflüsse auf den Führungsprozess

3.3. Motivation

3.3.1. Motiv

3.3.2. Motivation und Verhalten

3.3.2.1. Intrinsische Motivation

3.3.2.2. Extrinsische Motivation

3.4. Theorien der Arbeitsmotivation

3.4.1. Inhaltstheorien

3.4.2. Prozesstheorien

3.4.2.1. Die Prädezisionale Motivationsphase

3.4.2.2. Die Präaktionale Volitionsphase

3.4.2.3. Die aktionale Volitionsphase

3.4.2.4. Die postaktionale Motivationsphase

4. ABGLEICH EINER REALEN STATIONSZUSAMMENLEGUNG MIT DEM THEORETISCHEN HINTERGRUND VON MACHT, FÜHRUNG UND MOTIVATION

4.1. Ausgangssituation

4.2. Wahrnehmung der Stationsmitarbeiter

4.3. Wahrnehmung der Stationsleitungen

4.4. Teamstrukturen der zwei Stationen

4.5. Machtstrukturen

4.6. Prozess

4.7. Führungsverhalten

4.7.1. Rolle der Abteilungsleitung

4.7.2. Rolle der Stationsleitungen

4.8. Einflüsse auf den Führungsprozess

4.9. Motivatoren

4.9.1. Information

4.9.2. Beteiligung

4.9.3. Mitarbeiterinteressen wahrnehmen

4.9.4. Delegation

5. FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Voraussetzungen und Schwerpunkte für die erfolgreiche Akzeptanz einer Stationszusammenführung in einem Krankenhaus durch Mitarbeiter und Leitungen. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie Macht, Führung und Motivation als psychologische Einflussfaktoren in einem konkreten Organisationsveränderungsprozess gestaltet werden müssen, um Widerstände zu minimieren und die Akzeptanz zu fördern.

  • Psychologische Aspekte von Macht, Autorität und Einflussnahme in Krankenhausstrukturen
  • Führungstheorien als Steuerungselement in Veränderungsprozessen
  • Motivationspsychologische Grundlagen und deren Anwendung bei der Zusammenlegung von Stationen
  • Die Rolle von Partizipation, Information und Feedback bei Organisationsveränderungen
  • Analyse eines Praxisbeispiels zur Stationszusammenlegung im psychiatrischen Kontext

Auszug aus dem Buch

3.1.2. Grundlagen der Macht

Die Situationen, auf denen die Macht von A über B beruht, werden als Grundlagen der Macht bezeichnet. Bei B wird die Bereitschaft hervorgerufen, sich von A beeinflussen zu lassen. Die Wirkung der jeweiligen Machtgrundlage entspricht der Art der Beziehung zwischen „Machthaber“ und „Machtunterworfenen“ Von dieser Grundlage ausgehend, lassen sich sechs verschiedene Machtgrundlagen unterscheiden.

In der Praxis sind mehrere Machtgrundlagen in verschiedenen Kombinationen und Gewichtungen wirksam. Eine Pflegedienstleitung wird um ihren Einfluss zu vergrößern, ihre legitime Macht anführen um Mitarbeiter zu bitten, ihren Anweisungen folge zu leisten. Ebenso wäre es denkbar, dass die PDL versucht eine vertrauensvolle Beziehung zu den Mitarbeitern aufzubauen, wodurch „Macht durch Sympathie“ wirksam wird. Es könnte auch sein, dass die PDL sich stets auf neuste Managementerkenntnisse sowie Pflegeforschungsergebnisse beruft, um ihre „Macht durch Sachkenntnis“ zu sichern. Ebenfalls kann sie Billigung oder Missbilligung aussprechen im Sinne von Zwang oder Belohnung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Darstellung der Problemstellung einer Stationszusammenlegung im Krankenhaus und der Relevanz von Macht, Motivation und Führung für den Erfolg solcher Veränderungsprozesse.

2. ÄNGSTE UND BEFÜRCHTUNGEN VON MITARBEITERN, DIE VON EINER STATIONSZUSAMMENFÜHRUNG BETROFFEN SIND: Analyse der existentiellen Ängste und Sorgen um Arbeitsplatz, Status und Veränderung sowohl bei Mitarbeitern als auch bei Führungskräften.

3. THEORETISCHE SCHWERPUNKTE, DIE BEI EINER STATIONSZUSAMMENLEGUNG BEACHTUNG FINDEN KÖNNTEN: Fundierte theoretische Aufarbeitung der Themen Macht, Autorität, Führungstheorien und Motivationspsychologie als notwendige Basis für die Analyse.

4. ABGLEICH EINER REALEN STATIONSZUSAMMENLEGUNG MIT DEM THEORETISCHEN HINTERGRUND VON MACHT, FÜHRUNG UND MOTIVATION: Anwendung der erarbeiteten Theorien auf ein reales Praxisbeispiel der Zusammenlegung zweier Stationen in einer psychiatrischen Klinik.

5. FAZIT: Zusammenfassende Bewertung der Bedeutung theoretischer Kenntnisse für Führungskräfte in Veränderungsprozessen und die Notwendigkeit, Mitarbeiter aktiv einzubeziehen.

Schlüsselwörter

Stationszusammenführung, Arbeits- und Organisationspsychologie, Macht, Autorität, Führung, Motivation, Veränderungsprozess, Krankenhausmanagement, Pflegedienstleitung, Mitarbeiterbeteiligung, Intrinsische Motivation, Extrinsische Motivation, Prozesstheorien, Führungsprozess, Organisationsveränderung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die psychologischen Voraussetzungen und Schwerpunkte, die für eine erfolgreiche Akzeptanz bei der Zusammenführung von zwei Krankenhausstationen zu einer Organisationseinheit durch die Mitarbeiter und Leitungen erforderlich sind.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Arbeit verbindet die psychologischen Kernbereiche Macht, Führung und Motivation mit dem praktischen Kontext einer Organisationsveränderung im stationären Pflegebereich.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Führungskräfte durch ein fundiertes Verständnis von psychologischen Modellen (z. B. Rubikon-Modell, Motivations-Theorien) Veränderungsprozesse so steuern können, dass Widerstände abgebaut und die Akzeptanz erhöht wird.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung einschlägiger arbeits- und organisationspsychologischer Literatur, die anschließend auf ein konkretes Praxisbeispiel angewandt wird (Abgleich Theorie und Praxis).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen zu Macht, Führung und Motivation detailliert erarbeitet, um diese anschließend als Analyseinstrumente für den realen Prozess der Stationszusammenlegung im Krankenhaus zu nutzen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Organisationsveränderung, Stationszusammenlegung, Machtstrukturen, Führungsprozess, Intrinsische/Extrinsische Motivation und Mitarbeiterbeteiligung.

Wie wirken sich Machtstrukturen auf den Prozess der Stationszusammenlegung aus?

Die Arbeit verdeutlicht, dass Macht nicht nur von oben verordnet wird, sondern durch Gegenseitigkeit und Akzeptanz entsteht. Der Erfolg der Zusammenlegung hängt davon ab, ob Führungskräfte Macht eher durch fachliche Überzeugung als durch formale Anordnung oder Zwang legitimieren.

Warum ist das Feedback für den Führungserfolg in der Transformationsphase entscheidend?

Die Arbeit erläutert, dass zielgerichtetes Feedback besonders in unsicheren Zeiten von Veränderung essenziell ist. Ein falscher Umgang mit Feedback (z. B. Fokus auf Misserfolge) kann handlungsorientierte Mitarbeiter demotivieren, während korrektes Feedback die Zielerreichung fördert.

Fin de l'extrait de 47 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Pflegemangement. Zusammenführung zweier Stationen zu einer Organisationseinheit. Voraussetzungen und Schwerpunkte für die Akzeptanz.
Université
University of Applied Sciences Osnabrück
Cours
Arbeits- und Organisationspsychologie
Note
1,7
Auteurs
Michael Löhr (Auteur), Lutz Wehlitz Christian Heins (Auteur)
Année de publication
2007
Pages
47
N° de catalogue
V91805
ISBN (ebook)
9783638056274
ISBN (Livre)
9783638947398
Langue
allemand
mots-clé
Voraussetzungen Schwerpunkte Akzeptanz Zusammenführung Stationen Organisationseinheit Mitarbeiter Leitungen Arbeits- Organisationspsychologie
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Michael Löhr (Auteur), Lutz Wehlitz Christian Heins (Auteur), 2007, Pflegemangement. Zusammenführung zweier Stationen zu einer Organisationseinheit. Voraussetzungen und Schwerpunkte für die Akzeptanz., Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/91805
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  47  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint