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Die Todesstrafe in den USA und Asien. Mittelalterliches Bestrafungsmittel oder absolute Gerechtigkeit?

Title: Die Todesstrafe in den USA und Asien. Mittelalterliches Bestrafungsmittel oder absolute Gerechtigkeit?

Term Paper , 2017 , 17 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Christoph Leinsle (Author)

Business economics - Law
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Diese Arbeit soll zeigen, wo und auf welche Weise die Todesstrafe auch heute noch vollzogen wird und einen Einblick in die Rechtslage der USA und Asien zu diesem Thema geben. Außerdem sollen Argumente diskutiert werden, welche für und wider gerichtlich angeordneter Exekutionen sprechen, um letztendlich die Frage zu beantworten, ob es in der Hand der Judikative liegt, einen Menschen zum Tode zu verurteilen. Menschenrechte sind ein angeborenes Gut eines jeden Menschen. Sie sind Basis für Diskussionen über Notstände der Bevölkerung unserer heutigen Welt. Sie stehen für Freiheit, Sicherheit und Schutz jedes Einzelnen. Für die Erlangung dieser Rechte mussten tausende Menschen ihr Leben lassen, wurden gefoltert, gedemütigt und ermordet. Aufgrund des zahlreichen aktiven Einsatzes für die rechtliche Sicherung der Grundfreiheiten können wir nun vielerorts unter anderem unsere Meinung frei äußern, unsere Sexualität offen ausleben, von Sicherheit und Gleichberechtigung profitieren und das Recht auf Bildung wahrnehmen.

Doch wie sieht es im Falle eines Mörders aus, der vor Gericht zum Tode verurteilt wird? Auch Schwerverbrecher sind Menschen, für die Menschenrechte gelten. Laut Artikel 3 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte hat jeder Mensch das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person. Weshalb also dieses Grundrecht außer Acht lassen? "[...] Auge um Auge, Zahn um Zahn [...]". So steht es schon in der Bibel geschrieben. Ein Schaden, den wird anderen Personen zugeführt haben, soll ebenso ausgeglichen werden. Dieses Prinzip erscheint durchaus logisch, jedoch stammt es aus einer Gesellschaft weit vor unserer Zeit, in der es keine Gefängnisse gab. Unser heutiges Strafrecht sieht eine Besserung des Täters und dessen Einsicht, Fehler begangen zu haben, vor. Straftäter sollen Reue zeigen und nach angemessener Strafe resozialisiert werden.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Wege der Exekution

2.1. Der elektrische Stuhl

2.2. Die Giftspritze

2.3. Die Gaskammer

3. Ländervergleich

3.1. Die Todesstrafe in Asien

3.2. Die Todesstrafe in den USA

4. Pro & Contra „Anwendung der Todesstrafe“

4.1. Pro-Argumente „Anwendung der Todesstrafe“

4.1.1. Abschreckung potenzieller Straftäter

4.1.2. Keine Möglichkeit einer Wiederholungstat

4.1.3. Gerechtigkeit gegenüber Angehörigen

4.1.4. Bezug auf die Bibel

4.2. Contra-Argumente „Anwendung der Todesstrafe“

4.2.1. Entzug menschenrechtlicher Grundlagen

4.2.2. Keine nachgewiesene Abschreckungsfunktion

4.2.3. Die Gebote des alten Testaments

4.2.4. Keine Bekämpfung der Ursachen von Straftaten

4.2.5. Zweifelhafte Objektivität der Richter

4.2.6. Psychischer Druck für Insassen der Todestrakte

4.2.7. Fehlversuche bei Hinrichtungen

4.2.8. Keine Verringerung des Verlustes bei Angehörigen des Opfers

4.2.9. Kosten durch lange Prozesse

4.2.10. Gefahr des Justizirrtums

5. Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese Hausarbeit untersucht die heutige Praxis der Todesstrafe, beleuchtet die Rechtslage in den USA und Asien und analysiert kritisch die Pro- und Contra-Argumente, um die ethische und juristische Legitimität staatlich angeordneter Hinrichtungen zu hinterfragen.

  • Aktuelle Methoden der Exekution (elektrischer Stuhl, Giftspritze, Gaskammer)
  • Ländervergleich der Todesstrafenpraxis in Asien und den USA
  • Ethische und religiöse Debatte zur Todesstrafe
  • Kritische Analyse von Abschreckungseffekten und Justizirrtümern
  • Kosten-Nutzen-Vergleich zwischen lebenslanger Haft und Todesstrafe

Auszug aus dem Buch

4.1.1. Abschreckung potenzieller Straftäter

Ein Argument, welches meist in Debatten über die Exekution von Straftätern zur Sprache kommt ist, dass durch die Möglichkeit der Hinrichtung Schwerkrimineller eventuell eine Art Furcht bei potenziellen Tätern aufkommt, welche sie von der Ausführung einer schweren Straftat hindert. Einem potenziellen Mörder, der sein Opfer bereits ausgemacht und seine Tat durchdacht hat, soll dadurch abgeschreckt werden, nach seiner Festnahme und Verurteilung zum Tode, beispielsweise auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet werden zu können. Täter sollen die Dringlichkeit ihrer geplanten Tat noch einmal durchzudenken und nicht straffällig werden. Jedoch gibt es zu diesem Argument keine Studien, die dies beweisen können. Hierbei handelt es sich lediglich um eine Annahme.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Menschenrechtsproblematik ein und stellt die zentrale Forschungsfrage nach der Legitimität der Todesstrafe.

2. Wege der Exekution: Dieses Kapitel beschreibt technische Details und historische Hintergründe zu Hinrichtungsmethoden wie dem elektrischen Stuhl, der Giftspritze und der Gaskammer.

3. Ländervergleich: Hier wird der globale Status quo der Todesstrafe analysiert, mit besonderem Fokus auf die hohe Zahl an Hinrichtungen in asiatischen Ländern und die spezifische Praxis in den USA.

4. Pro & Contra „Anwendung der Todesstrafe“: In diesem Hauptteil werden die Argumente der Befürworter (z.B. Abschreckung, Sühne) den Argumenten der Gegner (z.B. Menschenrechte, Justizirrtümer, Kosten) gegenübergestellt.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass die Todesstrafe ethisch nicht vertretbar ist und stattdessen die Resozialisierung und Ursachenbekämpfung priorisiert werden sollte.

Schlüsselwörter

Todesstrafe, Menschenrechte, Hinrichtung, USA, Asien, Abschreckung, Justizirrtum, Giftspritze, elektrischer Stuhl, Gaskammer, Strafrecht, Resozialisierung, Ethik, Kapitaldelikte, Exekution.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die aktuelle Praxis und die ethische Rechtfertigung der Todesstrafe als Bestrafungsmittel in verschiedenen Regionen der Welt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf den Hinrichtungsmethoden, der rechtlichen Situation in den USA und Asien sowie der Debatte zwischen Befürwortern und Gegnern der Todesstrafe.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu klären, ob es in der Hand der Judikative liegen sollte, einen Menschen zum Tode zu verurteilen, und ob dieses Instrument heute noch zeitgemäß ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literatur- und Diskursanalyse, um Argumente für und wider die Todesstrafe auf Basis aktueller Berichte und rechtlicher Grundlagen zu bewerten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine technische Darstellung der Exekutionswege, einen geografischen Vergleich der Rechtslage und eine detaillierte Gegenüberstellung von Pro- und Contra-Argumenten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Kernbegriffe sind Menschenrechte, Todesstrafe, Justizirrtum, Resozialisierung und Exekutionsmethoden.

Wie bewertet der Autor die abschreckende Wirkung der Todesstrafe?

Der Autor führt an, dass es keine wissenschaftlichen Studien gibt, die eine abschreckende Wirkung belegen, und sieht dies lediglich als Annahme der Befürworter.

Welche Bedeutung haben die Kosten bei der Bewertung der Todesstrafe?

Der Autor weist darauf hin, dass Hinrichtungen durch langwierige Prozesse deutlich kostenintensiver sind als eine lebenslange Inhaftierung, was gegen das Kostenargument der Befürworter spricht.

Warum wird die Gefahr des Justizirrtums besonders hervorgehoben?

Da eine Exekution unumkehrbar ist, stellt ein Justizirrtum einen irreparablen Verstoß gegen die Menschenrechte dar, der durch die Freilassung von Unschuldigen aus den Todestrakten belegt wird.

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Details

Title
Die Todesstrafe in den USA und Asien. Mittelalterliches Bestrafungsmittel oder absolute Gerechtigkeit?
College
University of applied sciences, Munich
Course
Rechtsstandarts in der EU
Grade
1,3
Author
Christoph Leinsle (Author)
Publication Year
2017
Pages
17
Catalog Number
V918384
ISBN (eBook)
9783346271129
ISBN (Book)
9783346271136
Language
German
Tags
Todesstrafe Deathpenalty Gerechtigkeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christoph Leinsle (Author), 2017, Die Todesstrafe in den USA und Asien. Mittelalterliches Bestrafungsmittel oder absolute Gerechtigkeit?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/918384
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