In dieser Arbeit werden der Begriff Groupthink sowie Vorbedingungen, Symptome und Entscheidungsdefekte durch dieses Phänomen näher beschreiben. Zudem werden diverse Ausgangszustände näher beleuchten, bevor eine Konzentration auf den Begriff Kohäsion erfolgt, und Präventionsmöglichkeiten diskutiert werden. Um Groupthink auch in der Praxis zu verstehen, wird es anhand der Firma Kodak veranschaulicht.
Groupthink ist ein sehr verbreitetes Phänomen, das in vielen Gruppen auftritt und zu Problemen führen kann. Es gibt viele Ursachen für die Entstehung und etliche Symptome, die dann zu fehlerhaften Entscheidungen führen. Obwohl man über diesen Aspekt schon lange Bescheid weiß, gibt es immer wieder populäre Beispiele aus Politik und Wirtschaft, deren fatale Entscheidungen auf Groupthink zurückzuführen sind und die Gefahr von Groupthink belegen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Theorie
- Voraussetzungen für Groupthink
- Primärbedingung: Die Kohäsion
- Groupthink am Beispiel von Kodak
- Zusammenfassung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Seminararbeit befasst sich mit dem Phänomen des Groupthink und untersucht dessen Entstehung, Symptome und Auswirkungen auf Entscheidungsfindungsprozesse. Der Fokus liegt auf der Analyse des Groupthink am Beispiel der Firma Kodak.
- Definition und Merkmale von Groupthink
- Voraussetzungen für Groupthink, insbesondere die Rolle der Kohäsion
- Symptome von Groupthink und deren Einfluss auf die Entscheidungsfindung
- Praktische Analyse des Groupthink am Beispiel der Firma Kodak
- Mögliche Präventionsmaßnahmen gegen Groupthink
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung
Die Einleitung führt in das Thema Groupthink ein und erläutert die Relevanz des Phänomens in verschiedenen Bereichen, insbesondere in Politik und Wirtschaft. Es wird die Struktur der Seminararbeit vorgestellt und die einzelnen Kapitel kurz beschrieben.
Theorie
Dieses Kapitel befasst sich mit der theoretischen Grundlage von Groupthink. Es werden die Definition und die Merkmale von Groupthink erläutert, sowie die Ursachen für dessen Entstehung, wie hohe Kohäsion und Isolation, betrachtet. Die Symptome von Groupthink, wie z.B. Illusion der Unverwundbarkeit und Selbstzensur, werden beschrieben.
Voraussetzungen für Groupthink
In diesem Kapitel werden die Voraussetzungen für das Auftreten von Groupthink näher beleuchtet. Es wird die Unterscheidung zwischen Primär- und Sekundärbedingungen eingeführt, wobei die Kohäsion als einzige Primärbedingung dargestellt wird.
Primärbedingung: Die Kohäsion
Das Kapitel widmet sich ausführlich dem Aspekt der Kohäsion als entscheidender Faktor für die Entstehung von Groupthink. Es wird die Bedeutung der Kohäsion für das Gruppenverhalten und die Auswirkungen von hoher Kohäsion auf die Entscheidungsfindung innerhalb der Gruppe beschrieben.
Schlüsselwörter
Groupthink, Kohäsion, Entscheidungsfindung, Entscheidungsdefekte, Symptome, Präventionsmaßnahmen, Kodak.
Häufig gestellte Fragen
Was ist Groupthink (Gruppendenken)?
Groupthink bezeichnet ein Phänomen, bei dem das Streben nach Harmonie und Konsens in einer Gruppe so stark ist, dass kritische Stimmen unterdrückt werden, was oft zu fatalen Fehlentscheidungen führt.
Welche Rolle spielt Kohäsion bei Groupthink?
Eine hohe Gruppenkohäsion (Zusammenhalt) gilt als Primärbedingung. Je enger die Gruppe verbunden ist, desto größer ist die Gefahr, dass Mitglieder ihre eigene Meinung aus Angst vor Ausgrenzung nicht äußern.
Was sind typische Symptome von Groupthink?
Dazu gehören die Illusion der Unverwundbarkeit, kollektive Rationalisierung, Stereotypisierung von Außenstehenden, Selbstzensur und der Glaube an die moralische Überlegenheit der Gruppe.
Wie wird Groupthink am Beispiel Kodak deutlich?
Die Arbeit nutzt Kodak als Praxisbeispiel, um zu zeigen, wie eine etablierte Gruppe von Entscheidern Marktentwicklungen ignorierte, weil interne Harmonie und alte Denkmuster Vorrang vor kritischer Analyse hatten.
Wie kann man Groupthink in Gruppen verhindern?
Präventionsmöglichkeiten umfassen die Ernennung eines "Advocatus Diaboli", die Einbeziehung externer Experten, die Förderung einer offenen Fehlerkultur und das bewusste Einfordern von Alternativvorschlägen.
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- Katharina Feigl (Author), 2016, Groupthink in Gruppen. Ursachen und Symptome, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/918421