Die Entstehung der attischen Demokratie. War Kleisthenes ihr Begründer?

Bewertung anhand der "Historien" von Herodot und "Staat der Athener" von Aristoteles


Hausarbeit (Hauptseminar), 2019

16 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Methode

3 Historischer Hintergund
3.1 Attikas Einteilung
3.2 Solon
3.3 Tyrannis

4 Phylenreform
4.1 Demen
4.2 Trittyen
4.3 Phylen

5 Ostrakismos

6 Fazit

7 Literaturverzeichnis
7.1 Quellen
7.2 Sekundärliteratur

1 Einleitung

Kleisthenes [...], der die Einteilung nach Phylen und die Demokratie für die Athener einführte 1 “, schrieb Herodot um 430 v. Chr. über Kleisthenes in seinen „Historien“ (h istoríai) und bezieht sich auf die Phylenreform, die Kleisthenes 408/7 v. Chr. in Athen implementierte und den Übergang von der archaischen zur klassischen Zeit markiert.

Diese Hausarbeit verfolgt das Ziel zu bestimmen, ob Herodots Schlussfolgerung als richtig bewertet werden kann. Somit lautet die dieser Arbeit zugrunde liegende Frage, inwiefern Kleisthenes als Begründer der attischen Demokratie verstanden werden kann. Dazu werden zwei literarische Quellen herangezogen, die beide nach Kleisthenes Wirken entstanden. Zum einen liegen die Kapitel 66 bis 69 aus dem fünften Buch der „Historien“, in der Übersetzung von Walter Marg, vor. Herodots Werk entstand zwischen 430 und 420 und basiert auf mündlichen Überlieferungen, berichtet aber über die historischen Ereignisse zwischen 700 und 4792. Die „Historien“ sind für diese Arbeit interessant, da davon ausgegangen werden kann, dass Herodot eher an der Darstellung der aus der Phylenreform resultierenden Veränderungen interessiert war, als an deren Details3. Zum anderen werden die Kapitel 20 bis 22 aus Aristoteles Werk „Staat der Athener“ (Atēnaiōn Politeia), in der Übersetzung von Martin Dreher, Grundlage dieser Arbeit sein.

Die Atēnaiōn Politeia ist in Form eines Papyrus erhalten geblieben und befasst sich hauptsächlich mit der Verfassung Athens, indem es den Schwerpunkt auf die Wiederherstellung der Demokratie legt4. Das Werk wurde um 330 geschrieben, weshalb es mit dem Wissen, dass Aristoteles sich auf andere Quellen stützte, gelesen werden muss5. Auch seine Beschreibungen über die Wiederherstellung der Demokratie dürfen nicht ohne sie zu hinterfragen hingenommen werden, da er in Bewunderer der Demokratie6 war.

Die Forschung zur Phylenreform beruht jedoch nicht ausschließlich auf den genannten literarischen Quellen. Die Grundlage bilden attische Inschriften, wie Listen von Boule uten und Prytanen, da sie Angaben zu den Phylen, Trittyen und Demen machen7. Folglich sind „hochspezialisierte Arbeiten entstanden“8, die versuchen Kleisthenes Motiv für die Reform auszumachen. Einen ausführlichen Forschungsstand findet man dazu bei Jochen Bleicken9. Wissenschaftler sind sich darin einig, dass Kleisthenes mit seiner politischen Reform keine Demokratie schaffen10, sondern durch das Durchmischen der Bürger „eine Gesellschaft der Gleichen konstruieren“11 wollte. Außerdem beschäftigt sich die Forschung mit der Bestimmung des Zeitpunkts des Entstehens der Demokratie im antiken Athen. Dieser Ansatz wurde vor allem in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts verfolgt, als die Demokratie 2500jähriges Jubiläum feierte.

Der Begriff der Demokratie (demokratia) soll zum Verständnis an dieser Stelle kurz umrissen werden. Die attische Demokratie ist eher als „umfassende Gesellschafts- und Lebensordnung“12, als Verfassung zu verstehen. Grundlegend muss verstanden werden, dass Frauen, Sklaven und Ausländer (Metöken), also rund die Hälfte der Bevölkerung, kein politisches Mitsprachrecht hatten13. Der Begriff demos muss ebenfalls umrissen werden. Er beschreibt sowohl die Differenzierung zwischen Adel und dem einfachen (freien) Volk als auch die Gesamtheit der Gesellschaft und das Gebiet, in dem sie leben14. Ein weiterer relevanter Begriff ist der der isonomía, welcher sich aus den Worten isos (=gleich) und nomos (=Gesetz) zusammensetzt und „Gleichheit der politischen Rechte“15 bedeutet. Andere Begriffe erlangen ihre Bedeutung in ihrem Kontext, weshalb sie an dieser Stelle nicht näher erläuert werden.

Im folgenden Kapitel werden die Kriterien aufgestellt anhand derer die Phylenreform auf ihren demokratischen Wert untersucht wird. Darauf folgt die Darstellung des historischen Hintergrunds vor dem die Reform entstand. Es wird Bezug auf die Struktur Attikas sowie die existierenden politischen Institutionen genommen. Auch die solonische Reform und die Tyrannis des Peisistoras sind in diesem Kontext wichtig. Im Anschluss daran findet eine ausführliche Beschreibung der Phylenreform statt. Auf die Quellen des Aristoteles und Herodot wird an dieser Stelle Bezug genommen, um die Struktur und Funktion der einzelnen Element zu verstehen. Das Ostrakismos Gesetz wird in dem darauf folgenden Kapitel behandelt, da es für die Beantwortung der Frage ebenfalls relevant ist. Abschließend werden die Ergebnisse im Fazit zusammengefasst und ausgewertet.

2 Methode

Für eine differenzierte Beantwortung der vorliegenden Frage müssen Kriterien aufgestellt werden anhand derer der Wert der Phylenreform für die Entwicklung der Demokratie untersucht werden kann.

Cynthia Farrar nennt in ihrem Beitrag zur Untersuchung der Entstehung der Demokratie drei Kriterien, an denen sich diese Arbeit orientiert. Die Phylenreform kann dann als Gründung der Demokratie verstanden werden, wenn die Bürger ein Bewusstsein über ihre potentielle Einflussnahme hatten16 und wenn etablierte Institutionen den Bürgern diese potentielle Einflussnahme ermöglichten17. Außerdem muss die Reform dazu beigetragen haben, dass politische Macht und Teilhabe von sozialen Attributen entkoppelt wurden18.

In dem folgenden Kapitel wird der historische Hintergrund, vor dem die Reform implementiert wurde, untersucht.

3 Historischer Hintergrund

Die Demokratie, die sich in Athen im fünften und vierten Jahrhundert entwickelte, ist die am best bekannteste direkte Demokratie19. Im demokratischen Athen regierte sich der demos nämlich selbst, indem er „die volle Gesetztgebungs-, Regierungs-, Kontroll- und Gerichtsgewalt ausübte“20, und somit umfassende Macht ausübte21. Um die Entstehung dieses komplexen Systems zu verstehen, sind außenpolitische Ereignisse, die Athen Mitte des fünften Jahrhunderts beschäftigten, relevant, werden in dieser Arbeit aber nicht thematisiert, da sie bei der Beantwortung der Frage nicht weiterhelfen. Auch der Debatte um die Existenz des Begriffs demokratia zu Kleisthenes Zeit, wird hier keine Beachtung geschenkt.22 Interessant sind aber die innenpolitischen Entwicklungen des sechsten Jahrhunderts, die das politische Bewusstsein des demos weckten und zur politischen Aktivität führten.

In den folgenden Unterkapiteln werden daher die Einteilung Attikas, die Rolle des Adels und die politischen Änderungen unter Solon und Peisistoras thematisiert und diskutiert. Nur vor diesem Hintergrund lässt sich verstehen was die kleisthenische Reform tatsächlich veränderte.

3.1 Attikas Einteilung

Auf dem Weg Athens zur Polis (Staat) entwickelten sich neue institutionelle Ordnungsstrukten: die Phylen und Phratrien (Bruderschaften)23. Vor der kleisthenischen Reform war Attika in vier Phylen und diese in je drei Bezirke (trittyes) eingeteilt24. Dabei sollen die Phylen einen wichtigen Faktor zum Zusammenwachsen der Bevölkerung dargestellt haben und machten Athen zum Mittelpunkt des politischen Geschehens25.

Phratrien stellten eine jeweils kleinere Einheit als die Phylen dar und waren widerum in gene (Sippen) unterteilt26. Lange wurde in der Forschung angenommen, dass ein Verhältnis zwischen Phylen und Phratrien bestand und, dass Adlesgeschlechter den Kern der letzteren ausmachten wodurch sie Einfluss auf die Phylen gehabt hätten27. Diese Annahme wurde von Roussel und Bourriot widerlegt, weshalb sich über Phratrien zusammenfassend sagen lässt, dass sie, ähnlich der Phylen, eine integrierende Funktion in der Polisgemeinschaft hatten und hauptsächlich für familienrechtliche Angelegenheiten zuständig waren28. Es lassen sich jedoch Rangunterschiede innerhalb der Phratrie ausmachen29, da nur Adelige der familienrechtlichen Aufgabe nachkommen durften30. Außerdem war die Mitgliedschaft einer Phratrie Voraussetzung für das Bürgerrecht31.

Die Aufgabe des genos bestand in der Pflege der Kulte32.

3.2 Solon

Die politischen Institutionen, die sich im sechsten Jahrhundert belegen lassen, sind zum einen das staatliche“ Gericht der 51 Epheten, zum anderen der Adelsrat (Areopag), der über Gerichtsbarkeit in Mordfällen verfügte33. Neun Archonten stellten das höchste Exekutivgremium dar. Diese waren Magistrate, die Wohlgeborenen (Eupatriden) innehatten und auch durch diese gewählt wurden34. Auch ist die Existenz einer Volksversammlung (ekklesia) nachweisbar.

Folglich war zu dieser Zeit die Möglichkeit zur politischen Einflussnahme allein von der Abstammung abhängig.

Solon wurde vor dem Hintergrund der „Krise der Polis“, und der damit einhergehenden gesellschaftlichen Spaltung 594 zum Archon gewählt. Die Gesellschaft war vor allem wegen des wirtschaftlichen Abhängigkeitsverhältnis der Landbauern von den Adeligen35. Das Ziel in der solonischen Refom bestand darin Attika zu einen, was durch die Implementierung der Timokratie als neue Staatsordnung gelang. Denn die „Verknüpfung der politischen Rechte mit dem Vermögen (...) durch die Schaffung von Vermögensklassen“36 machte politische Teilhabe nicht mehr von der Abstammung, sondern von Vermögen abhängig. So wurde die Differenz zwischen Adel und Volk verringert und gleichzeitig das politische Bewusstsein des demos aktiviert.

Das wichtigste Element der Reform lag in der Schaffung eines Rates, dem Rat der Vierhundert, der sich aus je hundert Mitgliedern der vier Phylen zusammensetzte und neben dem Areopag existierte37. Die Hauptaufgabe dieses neuen Organs lag in der Vorbereitung der Arbeit der Volksversammlung. Folglich konnte diese nur über Angelegenheiten entscheiden, die ihr vom Rat vorgelegt wurden38. Rhodes schließt, dass mit dem Rat der Vierhundert „der Niedergang der Macht des Areopags“39 begann.

3.3 Tyrannis

Solons Reform konnte 560 die Spaltung (stasis) Attikas in drei Gruppen nicht verhindern40. So kam es zu Differenzen zwischen den „Leute(n) aus der Ebene“, die von Lykurgos angeführt wurden, den „Küstenbewohner(n)“, angeführt von Megakles und den „Bewohner(n) der Gebiete jenseits des Gebirges“, deren Anführer Peisistoras war41. Den von Solon ungelösten Konflikt um die Bodenverteilung nutzte Peisistratos, um eine Tyrannis zu errichten42. Es ist zu argumentieren, dass er auf Grund dieser Thematik, Unterstützung aus dem demos erhielt, da die ekklesia ihm 561/0 eine Leibwache zusprach43. Damit begann die Tyrannis des Peisistratos, die bis 527 anhielt und auf Änderungen der Verfassung der Polis verzichtete. Peisistratos besetzte stattdessen alle hohen Ämter mit Verwandten und adeligen Anhängern und verbannte Gegner der Oberschicht ins Exil44. Die Tyrannis führte trotz all dem zu einer Zusammenführung Attikas, da Peisistratos Feste aus abgelegeneren Ortschaften in der attischen Kultur integrierte45.

Auf Peisistratos folgte die Tyrannis seines Sohnes Hippias (527–510), die von Kleisthenes mit Hilfe des spartanischen König Kleomenes beendet wurde46.

3.4 Isagoras

Danach „bewegte sich das politische Kräftespiel [...] wieder in den Bahnen der nachsolonischen Zeit“47, da um das Archontat 508 ein Kampf zwischen Isagoras und Kleistehens ausbrach. Kleisthenes, der dieses Amt bereits 525/4 innehatte, durfte dieses nicht erneut bekleiden und wollte vermutlich einen seiner Anhänger an dieser Position sehen48. Auch wenn über Isagoras Abstammung nichts bekannt ist, so hatte er doch adelige Anhänger, die ihn zum Archon des genannten Jahres wählten. An dieser Stelle ist Jochen Martins These der „Dynastiebildung“ innerhalb der athenischen Obersichten49 anzuführen. Auch Welwei macht die Gefolgschaft innerhalb der Oberschicht als „das eigentliche Instrument dieses Machtkampfes“50 aus.

Isagoras verband sich mit dem spartanischen König Kleomenes, um Kleisthenes ins Exil zu verbannen51. Das Volk rebellierte, verurteilten Isagoras zum Tod, warfen Kleomenes aus Athen und ermöglichten Kleisthenes Rückkehr52. Die Gründe für diese Ereignisse sollen im folgenden Kapitel untersucht werden.

4 Die Phylenreform

Herodot und Aristoteles beschreiben diesen Vorgang, der die Phylenreform ermöglichte, wie folgt.

„Diese beiden Männer rangen um die Vormacht, und als Kleisthenes unterlag, verband er sich mit dem einfachen Volk.“53

„Da Kleisthenes den politischen Vereinen (seiner Gegner) unterlegen war, brachte er das Volk auf seine Seite, indem er versprach, dem Volk die Kontrolle über den Staat zu verschaffen."54

Herodot meint mit dem einfachen Volk (demos) nicht das „niedere Volk, sondern die Volksversammlung, die Kleisthenes für sein Reformprogramm für sich gewinnen konnte und die dieses Programm beschloss“55. Aristoteles, der sich in seiner Darstellung dieses Vorgangs ausschließlich auf Herodot stützt und die historíai an dieser Stelle paraphrasiert, beschreibt eine gesellschaftliche Spaltung in „Volk“ und „politischen Vereinen“56, was zeigt, dass Attika vor der kleisthenischen Reform immernoch nicht geeint war. Des Weiteren schreibt er, dass Kleisthenes dem demos die Kontrolle über den Staat (politeia) gab. Dies wirft die Frage auf, ob die Aktivierung des politischen Bewusstseins durch Solon, trotz der Tyrannis, den Wunsch zur politischen Partizipation bei dem Volk ausgelöst hatte oder ob politeia an dieser Stelle besser mit „Bügerrecht“ übersetzt werden sollte57. Dieser Vorschlag ist begründet, da „nach der Beendigung der Tyrannis der Status vieler Athener nicht geklärt“58 war und die Bügerrechte vieler bedroht waren. Es lässt sich schlussfolgern, dass Kleisthenes dem demos wahrscheinlich das Bürgerrecht zusicherte und dadruch dessen Unterstützung erhielt. Doch für diese neuartige Zusprechung des Bürgerrechts, musste Kleisthenes die athenische Bürgerschaft neu organisieren.

4.1 Demen

„[...] er [...] teilte [...] zunächst alle (Bürger) in zehn statt der (früheren) vier Phylen ein, da er sie untereinander vermischen wollte, damit mehr Leute am Bürgerrecht teilhaben sollten [...]. Außerdem teilte er das Land nach Gemeinden (Demen) in 30 Teile auf, nämlich zehn aus der Umgebung der Stadt, zehn von der Küste und zehn aus dem Binnenland; diese nannte er Trittyen und loste drei für jede Phyle aus, damit jede (Phyle) Anteil an allen Gegenden habe.“59

Mit der Phylenreform erfolgte eine territoriale Umstrukturierung Attikas, die die Bürger und somit die politischen Akteure durchmischte. Kleisthenes schuf, basierend auf seiner Reform der Phylen, den Rat der Vierhundert ab und ersetzte diesen durch den Rat der Fünfhundert (bule). Auf die Aufgaben und Zusammensetztung dieses Rats, soll an späterer Stelle des Kapitels eingegangen werden.

Die Reform machte aus vier zehn Phylen, die jeweils aus drei Trittyen bestanden, die normalerweise nicht nebeneinadner lagen60. Des Weiteren gab es 139, unterschiedlich große, Demen, die auf die Trittyen verteilt wurden, wobei wissenschaftlich nicht geklärt werden konnte, nach welchen Prinzipiel diese Verteilung erfolgte61. Die Demen schuf Kleistehens neu62 und richtete sich nach den Siedlungsverhältnissen um Bindungen innerhalb der Bevölkerung zu erhalten63. Die eben erwähnten Bürgerrechte erhielten die Athener nur, wenn Sie in der Gemeindeliste eines Demos eingetragen waren und von der Phratrie aufgenommen wurden, erst dann durften Sie ihre politischen Rechte ausüben64. Jede Gemeinde bildete eine Selbstverwaltungseinheit und musste verschiedenen Aufgaben nachkommen. Jährlich wurde ein Demarchos (Gemeindevorsteher) von den Demoten (Gemeindemitgliedern) gewählt, der für die Führung der Bürgerliste zuständig war65. Des Weiteren hatten die Demen die Aufgabe Gemeindeversammlungen abzuhalten, einen Gemeindekasse zu führen sowie Finanzverwalter und Priester zu beschäftigen66. Durch die Implementierung dieser Aufgaben, lässt sich schließen, dass die Bürger sich immer mehr an politische Partizipation gewöhnten, da alltägliche Themen Teil des politischen Geschehens waren. An dieser Stelle muss noch einmal die boule, der Rat der Fünfhundert, erwähnt werden, da die Demen gemäß ihrer Bevölkerungsgröße Ratsmitglieder stellten67. Dies kann durchaus als ein, für Attika, zusammenführendes Element bewertet werden, da jede Gemeine Teil an den politischen Entschiedungen hatte und gleichzeitig die Mitglieder des Rates im Austausch mit Bürgern ganz Attikas standen, wodurch Rivalität und Unverständnis den anderen Bügern gegenüber reduziert werden konnte.

[...]


1 Hdt.6.31.

2 Vgl. Raaflaub, K., A., Introduction, in: K., A. Raaflaub – J. Ober – R., W. Wallace (Hrsg.), Origins of Democracy in Ancient Greece, Berkeley – Los Angeles –London 2007, S.6.

3 Vgl. Ebd., S.7.

4 Rhodes, P. J., Aristoteles, DNP Bd.1, Stuttgart 1996, 1144.

5 Vgl. Ebd., 1145.

6 Vgl. Ebd.

7 Vgl. Bleicken, J., Die athenische Demokratie, Paderborn 1995, S.520.

8 Grote, O., Die griechischen Phylen. Funktion – Entstehung – Leistungen, Stuttgart 2016, S. 205.

9 Bleicken, S.519–524.

10 Vgl. Bleicken, S.521.

11 Ebd., S.524.

12 Raaflaub, K., A., Einleitung und Bilanz. Kleisthenes, Ephialtes und die Begründung der Demokratie, in: K., H. Kinzl (Hrsg.), Demokratia: der Weg zur Demokratie bei den Griechen, Darmstadt, 1995, S.5.

13 Vgl. Ebd.

14 Vgl. Welwei, K. –W., Die griechische Polis, Verfassung und Gesellschaft in archaischer und klassischer Zeit, Stuttgart 1998, S.50.

15 Hansen, M., Die Athenische Demokratie im Zeitalter des Demosthenes. Struktur, Prinzipien und Selbstverständnis. Dt. v. W. Schuller, Berlin 1995, S. 82.

16 Vgl. Farrar, C., Power to the People, K., in: A. Raaflaub – J. Ober – R., W. Wallace (Hrsg.), Origins of Democracy in Ancient Greece, Berkeley – Los Angeles –London 2007, S.172.

17 Vgl. Ebd.

18 Vgl. Ebd.

19 Vgl. Ebd., S.2f.

20 Raaflaub 1995, S.18.

21 Vgl. Ebd.

22 Dazu Bleicken 1995, S. 64–72.; Hansen 1995, S. 70f.

23 Vgl. Welwei, K. –W., Ursprünge genossenschaftlicher Organisationsformen in der archaischen Polis, in: Saeculum 39(1) (1988), S.12–23, hier S.12.

24 Vgl. Hansen, S.27.

25 Vgl. Welwei 1998, S.57.

26 Vgl. Hansen, S.46.

27 Vgl. Welwei 1988, S.12.

28 Vgl. Schmitz, W., Phratrien, DNP Bd.9, Stuttgart 2000, 962–963.

29 Vgl. Welwei 1998, S.54.

30 Vgl, Ebd., S.54f.

31 Vgl. Ebd.

32 Vgl. Ebd.

33 Vgl. Rhodes, P. J., Areios pagos, DNP Bd.1, Stuttgart 1996, 1043.

34 Vgl. Bleicken, S.23.

35 Vgl. Bleicken, S.26ff.

36 Ebd., S. 25f.

37 Vgl. Rhodes, P. J., Bule, DNP Bd.2, Stuttgart 1997, 837.

38 Vgl. Ebd.; Rhodes, P. J, Ekklesia, DNP Bd.3, Stuttgart 1997, 934–936.

39 Vgl. Rhodes, Areios pagos, 1044.

40 Vgl. Welwei 1998, S.153.

41 Vgl. Ebd.

42 Vgl. Hansen, S.32.

43 Vgl. Welwei 1998, S.153.

44 Vgl. Ebd., S.155.

45 Vgl. Bleicken, S.38f.

46 Vgl. Hansen, S.32.

47 Welwei 1998, S.155.

48 Vgl. Ebd.

49 Vgl. Martin, J., Von Kleisthenes zu Ephialtes. Zur Entstehung der athenischen Demokratie, in: K., H. Kinzl (Hrsg.), Demokratia: der Weg zur Demokratie bei den Griechen, Darmstadt 1995, S.169.

50 Welwei 1998, S.155.

51 Vgl. Hansen, S.33.

52 Vgl. Ebd.

53 Hdt. 5. 66.

54 Aristot.Ath.pol.20.1–2.

55 Kienast, D., Die Funktion der attischen Demen von Solon bis Kleisthenes, in: Chiron 35 (2005), S.69­–100, hier: S.70.

56 Vgl. Kinast, S.70.

57 Vgl. Grote, S.206.

58 Grote, S. 207.

59 Aristot.Ath.pol.21.2–4.

60 Vgl. Grote, S.208.

61 Vgl. Bleicken, S.47.

62 Vgl. Ebd.

63 Vgl. Welwei 1998, S.158.

64 Vgl. Ebd.

65 Vgl. Ebd.

66 Vgl. Ebd.

67 Vgl. Grote, S.209.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Die Entstehung der attischen Demokratie. War Kleisthenes ihr Begründer?
Untertitel
Bewertung anhand der "Historien" von Herodot und "Staat der Athener" von Aristoteles
Hochschule
Universität Hamburg
Note
1,7
Autor
Jahr
2019
Seiten
16
Katalognummer
V918568
ISBN (eBook)
9783346227317
ISBN (Buch)
9783346227324
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Reform, Athenische Demokratie, Attische Herrschaft
Arbeit zitieren
Klara Friese (Autor), 2019, Die Entstehung der attischen Demokratie. War Kleisthenes ihr Begründer?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/918568

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